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Ausflug zum Luftbrückendenkmal Frankfurt mit Kindern

Luftbrückendenkmal Frankfurt

Da wir an einem Wochenende sehr gute Freunde im Taunus besuchten und es zwar kalt, aber nicht regnerisch war, beschlossen wir auf der Fahrt, einen kurzen Ausflug zum Luftbrückendenkmal in Frankfurt (direkt am Flughafen) zu machen.

Parken am Luftbrückendenkmal

Wir parkten am Parkplatz der S-Bahn in Zeppelinheim. Von hier habt Ihr ungefähr 15 Minuten Fußweg bis zum Denkmal (durch den Fußgängertunnel, ein Stück durch den Wald und dann über die Autobahnbrücke). Im Waldstück ist an der Seite Erde aufgeschüttet, ist wohl eine BMX-Strecke, da aber keine Fahrer unterwegs waren, rannten die Kids über die hügelige Landschaft und machten somit den Weg zum Parcours😉. Ich war recht schockiert, wie laut es doch in diesem Waldstück war. Der Lärm der Flugzeuge ließ uns wissen, dass wir auf dem richtigen Weg waren.

Aussichtpunkt und Gedenkpark Luftbrückendenkmal

Am Aussichtspunkt auf den Flughafen war einiges los. Viele interessierte Familien sowie einige Planespotter standen auf den Betonblöcken und blickten erwartungsvoll auf die Start- und Landebahnen. Da der Wind jedoch aus der falschen Richtung kam, konnten wir an diesem Tag leider keine eindrucksvollen Startbilder schießen.

Der umzäunte Gedenkpark kann täglich von 8 bis 17 Uhr besucht werden. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass es ein windiger Februar Tag war – aber außer uns war nur ein anderer Besucher vor Ort.

Wie erwartet, fanden die Jungs bei diesem Ausflug zum Luftbrückendenkmal Frankfurt speziell die ausgestellten Originalflugzeuge interessant. Schon recht bald kam die Frage auf, warum denn auf dem Flugzeug „Rosinenbomber“ steht. Julian bekam große Augen, als wir ihm von der Berlin-Blockade erzählten und der daraus entstanden Berliner Luftbrücke. Kaum vorstellbar für einen 7jährigen im Rhein-Main Gebiet, wie sich die Kinder damals über die Süßigkeiten gefreut haben müssen.

Es befindet sich ein Stück „Berliner Mauer“ im Park und wer auf den Boden schaut, wird die Luftstrecke von Frankfurt nach Berlin dargestellt finden.

Ob es die Ruhe im Park war, das Donnern der Flugzeuge nebenan oder die Kombi der dunklen Wolken über mir und die Namen der Gefallenen – ich musste tief durchatmen und fühlte mich sehr bedrückt. Erinnern ist wichtig. Wir dürfen nie vergessen was war. Und damit dies nicht geschieht, gibt es den „Förderverein Luftbrücke Berlin 70 e.V.“. Im Juni 2019 sollen die Rosinenbomber zurückkommen, schaut einfach mal auf der Homepage vorbei.

Frankfurt Luftbrückendenkmal

Unser Fazit zu unserem Ausflug zum Luftbrückendenkmal Frankfurt:

Grundsätzlich ist der Besuch für Kinder, die sich schon ein wenig mit der deutschen Geschichte befasst haben, interessant. Zwischen Original-Flugzeugen und „Berliner-Mauer“ ist die Geschichte der Luftbrücke viel greifbarer. Auch für Erwachsene intererssant, wir mussten daheim erst mal googeln, um alle offenen Fragen zu klären.

Der Besuch ist übrigens kostenfrei. Es gibt keine Sanitärenanlagen und keine Verpflegungsmöglichkeit.

Der Besuch am Denkmal und dem Flghafen-Aussichtspunkt dauert sicher nicht länger als eine Stunde. Daher könnt Ihr Euren Besuch beispielsweise mit einem Abstecher in den Palmengarten verbinden.

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