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Heidelberg mit Kindern besuchen

Das romantische Heidelberger Schloss mit Kindern zu besuchen steht regelmäßig auf meinem Wunschzettel.

Jonas (10 Jahre) freut sich immer wieder auf das riesen Fass und das Labor im Apothekermuseum. Diesmal sind wir mit der Bergbahn hoch auf den Königstuhl gefahren. Hier erfahrt Ihr alles über unseren Tagesausflug nach Heidelberg!

Fahrt mit der Heidelberger Bergbahn

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Himmelsleiter-Heidelberg

Zum Schloss Heidelberg könnt Ihr laufen, oder Ihr fahrt mit der Bergbahn. Gerade für Kinder ist die Fahrt mit der Heidelberger Bergbahn ein großartiges Erlebnis!

An der großen Station „Kornmarkt“ könnt Ihr wählen, welches Ticket Ihr nehmen möchtet. Wir wollten diesmal ganz nach oben, zum Königstuhl. Den ersten Teil der Strecke legt Ihr in einer modernen Bergbahn zurück, den letzten Teil in einer historischen Bahn aus dem Jahr 1907.

Wer Ihr es sportlich mögt, könnt Ihr auch an der Station „Molkenkur“ aussteigen und über die „Himmelsleiter“ zum Königstuhl aufsteigen. Wie Ihr auf dem Foto erkennen könnt, ist die Himmelsleiter eine super romantische Waldtreppe – ohne Geländer und in unterschiedlichen Stufenhöhen. Ich sage „könnt“, denn im Internet stehen Angaben von 1.200 bis 1.600 Stufen….

Königstuhl in Heidelberg

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Mit knapp 568 Metern ist der Königstuhl der höchste Berg des kleinen Odenwaldes. Es gibt ein kleines Café mit sehr leckerem Kuchen und einen tollen Blick auf die Stadt und den Neckar.

Wer mit kleineren Kindern das Schloss Heidelberg besucht, kann sich auf dem Königstuhl das Märchenparadies anschauen. Für uns ging es nach einer kleinen Stärkung runter Richtung Schloss. Diesmal zu Fuß, denn Jonas traute der historischen Bahn nicht. So machten wir einen schönen Spaziergang durch den Heidelberger Wald. Es gibt hier übrigens eine extra Mountainbike Strecke – für uns sah die echt gefährlich aus!

Besuch Schloss Heidelberg mit Kindern

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Die Außenanlage des Schlosses könnt Ihr kostenfrei besichtigen. Wenn Ihr mit der Bahn hoch gefahren seid, ist der Eintritt ins Schloss schon im Ticket enthalten.

Das Schloss wurde im 13. Jahrhundert errichtet und diente den Pfalzgrafen und Kurfürsten als Residenz. Während des Dreißigjährigen Krieges (Start des Krieges beim Prager Fenstersturz) wurde das Schloss stark beschädigt. Im Jahr 1764 schlug dann noch zweimal hintereinander der Blitz ein und setzte das Schloss in Flammen. Mehr zur spannenden Geschichte des Schlosses findet Ihr auch auf der Homepage.

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Deutsche Apothekenmuseum und das Große Fass

Im deutschen Apothekenmuseum (ebenfalls im Ticketpreis enthalten) gefällt Jonas immer besonders das Labor und die großen Apothekerschränke mit ihren unzähligen Schubladen. Auch wenn es auf dem Schlossgelände recht voll ist, im Museum ist es selten überfüllt – sofern Ihr nicht gerade in eine Führung rutscht.

Noch besser gefällt uns aber das Große Fass des Heidelberger Schlosses. Leider war das Fass nie richtig dicht, es würde jedoch heute ungefähr 219.000 Liter Wein fassen! Ihr könnt um und über das Fass laufen. Perkeo – der italienische Fasswächter – steht als Holzfigur noch heute vor dem Fass. Der kleinwüchsige Mundschenk des Kurfürsten soll jedes Mal auf die Frage, ob er noch einen Becher Wein wolle, mit „Perché no?“ – „Warum nicht?“ geantwortet haben. Aus „Perché no?“ wurde „Perkeo“.

Altstadt Heidelberg und die Alte Brücke

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Eigentlich stand noch einiges auf unserer Heidelberg-Sightseeing-Liste: Thing-Stätte und die Ruine des Michaelskloster. Dafür war es aber leider zu spät. Somit schlenderten wir nochmal gemütlich durch die Heidelberger Altstadt und über die Alte Brücke. Leider wird aktuell (Mai 2019) das Brückentor restauriert. Dennoch gibt’s hier einen tollen Blick auf die Burg. Links, am Eingang zur Brücke findet Ihr den Heidelberger Brückenaffen. Ende des 15. Jahrhunderts gab es schon einen Brückenaffen. Durch den „Kurpfälzischen Gruß“ – dem Griff an seinen Hintern, wollten die Heidelberger Ihren Bischöfen zeigen, dass Ihre Stadt dem Kurfürsten gehörte. Schaut euch hier noch weitere Infos zum Brückenaffen an.

Unser Fazit zu einem Tagesausflug nach Heidelberg mit Kindern:

Heidelberg ist zu schön und bietet zu viele Sehenswürdigkeiten, um an einem Tag erkundet zu werden. Definitv lohnt es sich, hier ein ganzes Wochenende zu verbringen. Wer weiß: Vielleicht habt Ihr im Morgengrauen die Brücke für Euch? Das Schloss Heidelberg ist wirklich wunderschön. Wie könnten sich Millionen von Touristen täuschen?

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