Nach meinem sehr museumslastigen Aufenthalt in Bremerhaven war klar: Wenn ich schon den weiten Weg bis an die Nordsee auf mich nehme, dann will ich auch Meeresluft schnuppern – und zwar richtig. Strand, frischer Wind, Füße im Sand. Meine Wahl fiel auf Dangast, ein kleiner Ort am südlichen Jadebusen – dem nordwestlichsten Zipfel vom Wattenmeer.
Starten wir also mit meinen Tipps für den Urlaub in Dangast mit dem Wohnmobil:

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Campen in Dangast - große Auswahl an Wohnmobilstellplätzen
Dangast ist voll auf Wohnmobile eingestellt. Es gibt gleich zwei große Wohnmobilstellplätze direkt am Strand – klang erstmal super. In der Realität: ziemlich eng, eingezäunt und leider wird dadurch der direkte Strandzugang blockiert. Für mich hatte es dort nicht den gewünschten Nordsee-Flair.
Mein Tipp, besonders für alle mit kleineren Campern oder Vans: der Parkplatz Sielstraße. Kein offizieller Wohnmobilstellplatz, sondern ein normaler Parkplatz und tagsüber kostenpflichtig (wie alle anderen Parkplätze in Dangast auch). Direkt am – wie ich finde – schönsten Strand von Dangast. Wichtig: Kein Campingverhalten erlaubt, also wirklich nur parken, keine Tische raus oder Markise aufspannen. Aber ehrlich: Macht es euch am Strand bequem!
Spontan anreisen war übrigens easy: Auf den beiden offiziellen Stellplätzen waren noch Plätze frei.

Parken in Dangast
Möchtet ihr nur als Tagesgast Dangast erkunden, empfehle ich euch entweder den Parkplatz Sielstraße oder den Strandparkplatz hinter dem Strandcampingplatz Dangast. Der Parkplatz am Welterbenaturportal ist teurer und voller. Grundsätzlich ist die Parksituation etwas angespannt – es empfiehlt sich, dass ihr morgens kommt.
Tipps für euren Urlaub in Dangast
Da ich keinen festen Plan für Dangast hatte, hab ich’s einfach wie die anderen gemacht: hinterherlaufen. Der Weg führte vorbei an den Wohnmobilstellplätzen, dann immer geradeaus – hinter dem Deich entlang. Rechts: Felder. Links: ein grüner Deich mit grasenden Schafen. Und irgendwo dazwischen ich – auf der Suche nach… ja, nach was eigentlich?
Perfekt wäre die Strecke sicher fürs Fahrradfahren mit kleinen Kindern. Zum Laufen? Eher monoton. Keine Meersicht, keine Kurven, kein Ziel in Sicht. Trotzdem liefen unzählige Leute diesen Weg entlang. Und ich fragte mich die ganze Zeit: Wo gehen die eigentlich alle hin?
Ich weiß es bis heute nicht. Nach einer Weile wurde mir dieses geradeaus-Laufen zu viel – ich hab kurzerhand kehrtgemacht und mir lieber einen anderen Blickwinkel auf Dangast gesucht.


Also hab ich mich auf das konzentriert, weswegen ich eigentlich nach Dangast gekommen war: den Strand.
Am Strandabschnitt beim DLRG-Haus, direkt unterhalb des DanGastQuellbads, war ordentlich was los: Hüpfburgen, ein kleiner Spielplatz und öffentliche Toiletten – alles da. Wer mag, kann sich hier sogar Strandkörbe online reservieren. Ideal für Familien und alle, die ein bisschen Action am Wasser mögen.
Ich bin weiter zum Strand beim Kurhaus Dangast gelaufen – mein persönlicher Favorit. Keine Strandkörbe, dafür deutlich entspannter. Hier beginnt auch der Kunstpfad, mit spannender Kunst direkt am Strand. Und ganz in der Nähe: der kleine Dangaster Hafen mit Buden, die Fischbrötchen und Crêpes verkaufen.



Mein Fazit zum Kurzurlaub in Dangast
Perfekt, wenn ihr ebenfalls Bremerhaven mit Meeresluft am Strand kombinieren möchtet. Ich war überrascht, wie vielfältig dieser kleine Ort dann doch ist: Unterhaltungsprogramm für Familien, ruhigere Parts für Naturliebhaber. Ihr erreicht alles prima zu Fuß – den Auto oder den Camper könnt ihr einfach stehen lassen.
Was ihr in Dangast noch machen könnt:
- eine Wattwanderung buchen (niemals alleine losziehen! Dies ist zu gefährlich!)
- das Nationalpark-Haus Dangast mit seiner Ausstellung besuchen
- bei schlechtem Wetter mit Kindern den Kinderspielraum „Watt’n Jolle“ im Weltnaturerbeportal besuchen
- schwimmen oder saunieren im DanGastQuellbad
Weiterer Reisebericht zu Dangast:


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