Wasserfälle und natürliche Badeplätze, jahrtausendealte Felsmalereien, heiße Quellen und die rote Landschaft rund um den Uluru: Unser Northern Territory Roadtrip zeigt euch die Highlights dieser Region.
Besonders überrascht hat uns das Top End. Die Wasserfälle im Litchfield Nationalpark, die Felsmalereien und weiten Ausblicke im Kakadu Nationalpark sowie die heißen Quellen bei Mataranka gehören für uns bis heute zu den schönsten Sehenswürdigkeiten im Northern Territory.
In diesem Routenguide zeigen wir euch unsere Strecke von Darwin zum Uluru, die wichtigsten Stopps und unsere persönlichen Erfahrungen. Dazu findet ihr Empfehlungen für naturnahe Campingplätze, Hinweise zu Fahrstrecken und Aufenthaltsdauer sowie praktische Tipps für euren Northern Territory Roadtrip mit Kindern und Camper.
→ Wir sind diese Nordaustralien Rundreise mit einem gemieteten 2WD-Camper von Let´s Go (Camperoase.de)* gefahren und waren gemütliche 5 Wochen unterwegs:
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Unser Nordaustralien Roadtrip:
Hier geben wir euch einen schnellen Überblick zur Route Darwin – Uluru. Weiter unten im Artikel findet ihr dann ausführlichere Infos.
Reisedauer: mindestens 3 Wochen
Reisezeit: Mai bis September
Start und Ziel: Darwin
Fahrzeug: gemieteter Lets-Go-Alkoven-Camper mit 2WD (CamperOase)*
Route: Darwin – Litchfield Nationalpark – Kakadu Nationalpark – Katherine – Mataranka – Tennant Creek – Karlu Karlu – Alice Springs – West MacDonnell Ranges – Uluru – Darwin
Die Stopps haben wir in diesem Artikel in Fahrtrichtung von Darwin zum Uluru sortiert. Da wir anschließend nach Darwin zurückgefahren sind, könnt ihr einzelne Sehenswürdigkeiten natürlich auch auf die Rückfahrt legen.
Wir selbst waren 3 Monate unterwegs und sind in Perth in Westaustralien gestartet, über den Südwesten weiter nach Exmouth entlang der Westküste und schließlich von Broome ins Northern Territory.
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Mehr Informationen1.) Start der Rundreise durch das Northern Territory in Darwin
Darwin ist ein guter Start- und Endpunkt der Rundreise durch das Northern Territory
Praktisch vor der Abfahrt: Lebensmittel und Schwimmnudeln einkaufen (ehrlich. Macht das. Die Schwimmnudeln sind super für die Badestellen!)
Weiterfahrt: Darwin → Litchfield Nationalpark mit einer Fahrzeit von etwa 1,5 Stunden
Wir selbst haben Darwin allerdings nicht besichtigt. Wegen eines großen Autorennens waren die kurzfristig verfügbaren Unterkünfte für uns schlicht zu teuer. Von anderen Reisenden haben wir gehört, dass Darwin nett ist, aber kein absolutes Must-See in Australien. Günstige Flugverbindungen von und ab Darwin gibt es nach Bali – interessant für alle Langzeitreisenden, die nach diesem Australien Roadtrip entspannen möchten.
Etappe 2.) Wasserfälle und Termitenhügel im Litchfield Nationalpark
Der Litchfield Nationalpark gehört zu den beliebten Ausflugszielen im Northern Territory. Durch die kurze Anreise aus Darwin ist der Litchfield Nationalpark meist gut besucht – aber dies auch völlig zu Recht! Ihr findet hier große Termitenhügel und wunderschöne Wasserfälle.
Must-See im Litchfield Nationalpark: die Cathedral Termite Mounds und die gegenüberliegenden Magnetic Termite Mounds, Aussichtspunkt an den Tolmer Falls, Wangi Falls, Baden und Aussichtspunkt an den Florence Falls.
Empfohlene Aufenthaltsdauer im Litchfield Nationalpark: mindestens einen kompletten Tag, sprich zwei Nächte
Empfohlener Campingplatz im Litchfield Nationalpark: Den Campground an den Florence Falls können wir euch sehr empfehlen.
Info für den Nordaustralien Urlaub: Campingplätze in den Nationalparks im Northern Territory müssen online gebucht werden (Link zu allen Infos der Parkverwaltung). Eine Ausnahme sind die Campingplätze im Kakadu Nationalpark, dort gilt weiterhin First Come First Serve.
Weiterfahrt:Die Fahrtzeit vom Litchfield Nationalpark zum Kakadu Nationalpark beträgt etwa 3 1/2 Stunden. Wenn ihr keine Rundreise durch das Northern Territory plant, ist dies euer nächster Aufenthalt. Gebt ihr euer gemietetes Wohnmobil wieder in Darwin ab, könnt ihr euch den Kakadu Nationalpark für den Rückweg aufheben und die 2 1/2 Stunden weiter nach Katherine fahren.
Im Litchfield Nationalpark wartete eine ganz besondere neue Erfahrung für uns: Einen Tag lang begleitete uns ein Stern TV Team. Das etwa 5-minütige Ergebnis könnt ihr euch bei hier anschauen:
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Mehr InformationenEtappe 3.) Highlight Northern Territory: Kakadu Nationalpark
Wichtige Infos für euren Besuch im Kakadu Nationalpark:
Der Kakadu Nationalpark war eines der großen Highlights unseres Northern Territory Roadtrips. Besonders beeindruckt haben uns die jahrtausendealten Felsmalereien, die weiten Ausblicke über die Landschaft und natürlich die Krokodile.
Allerdings braucht ein Besuch etwas Planung. Der Nationalpark ist riesig, die Entfernungen sind deutlich größer, als sie auf der Karte zunächst wirken, und viele abgelegene Strecken dürfen nur mit einem Allradfahrzeug befahren werden. Zusätzlich können Straßen nach der Regenzeit noch lange geschlossen sein.
Wir hatten deshalb überlegt, für den Kakadu Nationalpark ein Allradfahrzeug zu mieten. Bei unserem Besuch Mitte Juni waren jedoch noch fast alle entsprechenden Strecken gesperrt. Also blieben wir bei unserem gemieteten 2WD-Wohnmobil (Link zum Modell bei Camperoase.de)* – und konnten trotzdem einige der für uns schönsten Sehenswürdigkeiten im Kakadu Nationalpark erreichen.
Bevor ihr euren Aufenthalt im Kakadu Nationalpark plant, schaut euch daher die Karte an, um ein Gefühl für die Größe zu bekommen und checkt die Straßenbedingungen. Die Trockenzeit von Mai bis Oktober gilt als die ideale Reisezeit für den Kakadu Nationalpark im Northern Territory. Wollt ihr auch die Allrad-Straßen nutzen, empfiehlt sich erst die Zeit ab Juli.
Der Kakadu Nationalpark ist kostenpflichtig, ihr könnt den Nationalpark Pass hier online kaufen.
Wir empfehlen euch zur Krokodil- und Vogelbeobachtung ein Fernglas einzupacken (Amazon Link*). Außerdem wäre an sich Moskitospray sinnvoll – wenn es denn helfen würde… Wir waren trotz Moskitospray total zerstochen.
Aktueller Hinweis für 2026: Jim Jim Falls, Twin Falls Gorge, der Escarpment Walk und der Karnamarr Campground bleiben wegen Straßen- und Infrastrukturarbeiten während der gesamten Saison geschlossen.
Campingplätze im Kakadu Nationalpark
Normalerweise müssen in Australien die Campingplätze in den Nationalparks vorab online reserviert werden → hier gehts zu unseren Tipps für die Stellplatzsuche in Australien. Der Kakadu Nationalpark bildet eine Ausnahme – hier gilt: First Come First Serve.
Unsere Campingplatz Empfehlungen im Kakadu Nationalpark, Northern Territory:
- Wir haben einige Nächte auf dem günstigen Mardukal Campground übernachtet. Ein schöner, ruhiger Campingplatz mit Feuerstelle und Sanitärhäuschen, ohne Strom.
- Danach wechselten wir auf dem Campingplatz der Kakadu Lodge. Dort gibt es Powered Sites – eine Wohltat, wenn ihr in der Tropenhitze die Klimaanlage des Wohnmobils nutzen könnt. Eigentlicher Grund, warum wir zur Kakadu Lodge gingen, war aber der Pool. Es ist nämlich wirklich heiß in Nordaustralien und gerade für die Kinder war eine Abkühlung während unserer Rundreise durch das Northern Territory wichtig.
Sehenswürdigkeiten im Kakadu Nationalpark, Northern Territory
Die folgenden Sehenswürdigkeiten im Kakadu Nationalpark haben wir mit unserem 2WD-Camper erreicht:
- Nawurlandja Viewpoint und Nourlangie Felsmalerei: Vom Parkplatz aus könnt ihr den Rundweg entlang der verschiedenen Felsmalereien (Anbang Shelter) gehen. Anschließend führt euch dann ein zweiter Weg an den Nawurlandja Lookout. Ein Must-See, wenn ihr im Kakadu Nationalpark seid!
- Am Yellow Water könnt ihr an einer kostenpflichtigen Bootstour teilnehmen, um Krokodile zu sehen. Infos zur Tour und Preise findet ihr auf der Nationalpark Seite. Wir haben uns auf einen Spaziergang auf dem Steg beschränkt und konnten am anderen Ufer zwei der als gefährlich geltenden Leistenkrokodile beobachten.
- Nadab Lookout und Felsmalerei in Ubirr: Verschiedene alte und beeindruckende Felsmalereien sind hier entlang des Rundweges bestaunbar. Unbedingt auch die Aussicht vom Nadab Lookout genießen, eine tolle Sehenswürdigkeit im Kakadu Nationalpark!
- Cahills Crossing gilt als die gefährlichste Flussüberquerung Australiens. Vom Viewpoint aus könnt ihr die Autos bei der Flussüberquerung beobachten. Checkt unbedingt die Umgebung nach Krokodilen – angeblich gibt es hier auf einen Kilometer 5-9 Krokodile! Wir haben direkt drei Leistenkrokodile aus sicherer Entfernung beobachten können.
Wir waren eine Woche im Kakadu Nationalpark. Wenn die Allrad-Straßen noch gesperrt sind, ihr mit einem 2WD Camper unterwegs seid und euch nur einen Überblick verschaffen wollt, reichen euch für die Erkundung des Nationalparks 2 Tage. Vom südlichen Teil des Kakadu Nationalparks beträgt die Fahrtzeit nach Katherine etwa 1 1/2 Stunden.
Etappe 4 Roadtrip Northern Territory) Katherine und Nitmiluk Nationalpark
Die Nitmiluk Gorge gehört zu den bekanntesten Attraktionen im Nitmiluk Nationalpark. Auf Grund der drückenden Hitze Mitte Mai entschieden wir uns nur für einen kurzen Besuch des Aussichtspunktes an der Nitmiluk Gorge bevor wir an unseren Campground direkt an den Edith Falls fuhren. Leider konnten wir auf Grund der kontrollierten Brände dort keine Wanderung unternehmen. In weiter Entfernung zum Campingplatz sahen wir das bedrohliche Lodern der roten Flammenschneise im Busch, der beißende Rauch zog immer wieder in Schwaden zu uns herüber und brachte lauter kleine schwarze Partikel mit, die sich auf unserem Camping-Equipment und uns absetzte. Zwar versicherte der Campingplatz-Betreiber uns, dass es kein Risiko gäbe – so ganz ruhig konnte ich mit dem Ausblick auf die Flammen dann doch nicht schlafen. Der natürliche Badepool an den Edith Falls war aber geöffnet und ein absolutes Highlight.
Empfohlener Campingplatz im Nitmiluk Nationalpark: Der Leliyn Campingplatz befindet sich fußläufig zu den Edith Falls. Vorab buchen und Schwimmnudeln nicht vergessen!
Hot Springs in Katherine, Northern Territory
Bei eurem Roadtrip von Darwin nach Alice Springs oder zum Uluru bietet Katherine die ideale Möglichkeit, um die Vorräte im dortigen Supermarkt aufzufüllen. In Katherine wurde uns das Alkoholproblem in Nordaustralien richtig bewusst: Alkohol gibt es in Bottle Shops – aber erst nach der strengen Ausweiskontrolle und einem Abgleich im Sperrregister. Wer im Banned Drinker Register (BDR) aufgrund einer behördlichen oder gerichtlichen Anordnung eingetragen ist, darf während der Sperre im Northern Territory keinen Alkohol kaufen, besitzen oder konsumieren. Wie uns das klar wurde? Wir wurden auf dem Parkplatz angebettelt, ob wir nicht für jemanden Alkohol kaufen könnten.
Nach dem Aufstocken eurer Vorräte solltet ihr noch einen Zwischenstopp in den Hot Springs in Katherine einlegen. Ich gebe zu: 40 Grad im Schatten und dann in heißen Quellen baden hört sich unpassend an, aber die Badestellen sind wirklich schön – ein Besuch lohnt sich!
Weiterfahrt: Die Fahrtzeit von Katherine nach Mataranka beträgt eine Stunde. Wir haben uns Mataranka für den Rückweg nach Darwin aufgehoben und sind mit einer Übernachtung auf einer kostenlosen Rest-Area und einem kurzen Aufenthalt in Tennant Creek weiter zu den Karlu Karlu gefahren. Die Fahrtzeit von Katherine zu den Karlu Karlu / Devils Marbles Conservation Reserve beträgt etwa 8 Stunden.
Etappe 5.) Mataranka - Elsey National Park
Der Elsey National Park ist allen voran durch seine beliebten heißen Quellen bekannt. Ihr könnt in den heißen Quellen bei Mataranka in wohligen 34 Grad unter Palmen baden – mein Highlight im Top End in Nordaustralien!
Bei unserem Besuch des Elsey National Parks Mitte Juni waren viele Straßen und Wanderwege wegen der vorherigen Regenzeit noch gesperrt, die Zugänge zu den heißen Quellen und dem Campground jedoch geöffnet. Auf der Elsey National Park Homepage könnt ihr die aktuellen Bedingungen prüfen.
Wir haben lediglich die kurzen Wanderwege zu dem Mataranka Thermal Pool und unserem Favoriten, den Bitter Springs, unternommen. Absolut paradiesisch und ein Must-See in Northern Territory!
Unsere Campingplatz Empfehlung im Elsey Nationalpark: Den Campground im Elsey Nationalpark müsst ihr vorab online buchen (Link zur Parkverwaltung).
6.) Tennant Creek - Zwischenstopp auf der Route von Darwin zum Uluru
In den 1930er Jahren kam es in Tennant Creek zu einem Goldrausch. Im Battery Hill Gold Mining & Heritage Centre könnt ihr an einer kostenpflichtigen Führung durch einen extra zu Führungszwecken angelegten Schacht teilnehmen, bei dem euch die Geschichte des Goldes in Tennant Creek und die Methoden des Gold- und vor allem des Kupferabbaus erklärt werden. Im dazugehörigen Museum bekommt ihr noch weitere Informationen über den Goldrausch, das Leben in diesen abgeschiedenen Gegenden und über die lokalen ANZAC-Helden.
Netter und informativer Aufenthalt, kein Must-See für euren Urlaub in Nordaustralien.
Etappe 7.) Karlu Karlu / Devils Marbles Conservation Reserve
Die runden Granitfelsen „Devil Marbles“ sind nicht weit von Tennant Creek auf einem großen Gebiet verteilt. Der aboriginale Begriff „Karlu Karlu“ bedeutet rundes Objekt. Dieser Ort spielt für die Stämme der Aborigines eine wichtige Rolle: Wesen aus der Traumzeit sollen hier leben. Daher wird darum gebeten, dass man auf den Wegen bleibt und nicht auf den Steinen herumklettert.
Wir empfehlen euch unbedingt, Karlu Karlu auf eurem Roadtrip durch das Northern Territory einzuplanen. Ihr könnt dort mehrere kurze Wanderungen unternehmen und auf dem Campingplatz direkt in der Devil Marbles Conservation Reserve übernachten (muss hier vorab online gebucht werden). Für den Besuch benötigt ihr als auswärtige Reisende einen NT Parks Visitor Pass.
Weiterfahrt:Die Fahrtzeit von Karlu Karlu nach Alice Springs beträgt etwa 4 Stunden.
7.) Sehenswürdigkeiten in Alice Springs, Northern Territory
Alice Springs ist die einzige größere Stadt im Zentrum Australiens („Red Centre“). Auf Grund ihrer Lage im Outback ist „Alice“ ein wichtiger Versorgungspunkt für die in der Umgebung lebenden Menschen. Auch im Tourismus spielt die Stadt eine große Rolle, da ihr von hier die Weiterfahrt zu den bekannten Sehenswürdigkeiten wie den Uluru und Kata Tjuta startet.
Campingplatz-Empfehlung in Alice Springs für Familien: Wir haben drei Nächte auf dem Discovery Campingplatz (Link zum Campingplatz) in Alice Springs verbracht. Ein idealer Campingplatz, wenn ihr mit Kindern reist: Spielplatz, Jumpingpillow, Schwimmbecken mit Wasserpark und Spielehalle sowie abendliches Unterhaltungsprogramm werden angeboten.
Weiterfahrt: Die Fahrtzeit für die Strecke von Alice Springs zum Uluru beträgt etwa 4 1/2 Stunden.
School of the Air in Alice Springs
Die School of the Air in Alice Springs gilt als der größte Klassenraum der Welt: hier werden die Livestreams für die Kinder abgehalten, deren Fahrtweg zu einer Schule zu weit wäre. Als die School of the Air ihren Unterricht für die Kinder im Outback startete, erhielten die Schulkinder das Lehrmaterial per Post und hatten Kontakt zu ihrem Lehrer über die pedalangetriebenen Funkgeräte. Mittlerweile werden die Schüler mit Computern und Antennen versorgt, damit auch in den entlegensten Gebieten der Unterricht gewährleistet werden kann.
Im Visitor Center der School of the Air in Alice Springs (über den Link findet ihr die Öffnungszeiten, Preise und weitere Infos der School of the Air in Alice Springs) könnt ihr während einer kostenpflichtigen Präsentation mehr über die Geschichte, die Entstehung und die aktuelle Führung der Schule erfahren. Außerdem habt ihr während der regulären Schulzeiten die Möglichkeit, live bei der Durchführung des Unterrichtes durch Blick in das professionell eingerichtete „Fernsehstudio“ zuzuschauen. Wir empfehlen euch unbedingt den Besuch der School of the Air – super spannend natürlich vor allem auch, wenn ihr mit Kindern in Alice Springs seid!
Royal Flying Doctor Service Alice Springs Tourist Facility
Der Royal Flying Doctor Service gewährleistet die ärztliche Versorgung der Einwohner Australiens in den dünn besiedelten Gegenden. Ihr könnt im Museum zum Royal Flying Doctor Service während des wirklich richtig gut gemachten Films mehr über die Gründung durch den Pfarrer John Flynn erfahren und die heutige Arbeit, die von den fliegenden Ärzten geleistet wird. Mittels einer VR-Brille könnt ihr den Royal Flying Doctor Service bei zwei Flügen begleiten und in einer lebensgroßen Nachbildung eines modernen RFDS-Flugzeugs könnt ihr euch ansehen, wie Patienten während eines Einsatzes versorgt und transportiert werden – für Kinder ist das besonders spannend.
Informativ und interaktiv – der kostenpflichtige Besuch beim Royal Flying Doctor Service in Alice Springs ist für die ganze Familie interessant! Hier gehts zu den Öffnungszeiten und Preisen des Royal Flying Doctor Service in Alice Springs.
Tjoritja / West MacDonnell National Park - Ausflug ab Alice
Von Alice Springs aus haben wir einen Tagesausflug nach Tjoritja / West MacDonnell National Park unternommen. Beachtet, dass hier nicht alle Straßen geteert sind und wenn ihr den ungeteerten Loop zum Kings Canyon fahren möchtet, benötigt ihr eine Erlaubnis.
Wir haben die Ormiston Gorge (Ghost Gum Lookout und Waterhole, im FactSheet sind die Wanderwege beschrieben) und den Simpsons Gap besucht – hierfür benötigt ihr wieder den NT Parks Visitor Pass. Tjoritja ist absolut sehenswert für euren Nordaustralien Roadtrip und auf Grund der kurzen Anfahrtszeit von Alice auf jeden Fall zu empfehlen!
Als Alternative für einen Tagesausflug in den West MacDonnell Nationalpark von Alice Springs aus könnt ihr auch auf einem der Campingplätze im Nationalpark übernachten. Prüft vorher jedoch, ob die Straße für euer Fahrzeug geeignet ist. Auf der Tourismus-Homepage der Northern Territory findet ihr weitere beeindruckende Bilder von dem West MacDonnell Nationalpark und Infos über Campingplätze und Straßenverhältnisse
Etappe 8.) Uluru-Kata Tjuta National Park
Eintritt und Infos für den Uluru-Kata Tjuta National Park
Für den Uluṟu-Kata Tjuṯa National Park benötigt ihr einen eigenen Park Pass. Er gilt drei aufeinanderfolgende Tage und umfasst die zugänglichen Bereiche an Uluṟu und Kata Tjuṯa sowie den Besuch des Cultural Centre. Ihr könnt die Eintrittskarten einfach online auf der Nationalpark-Seite ordern und die Tickets in eurer Wallet speichern. An der Eingangsschranke scannt ihr dann den Code und fahrt in den Nationalpark.
Empfohlene Aufenthaltsdauer am Uluru: 3 Tage, weil es wirklich viel zu entdecken gibt.
→ Alle Wanderwege und Aussichtspunkte sind auf dieser Map eingezeichnet.
Ayers Rock Campground
Mit unserem gemieteten Wohnmobil von Camperoase.de* haben wir 4 Nächte auf dem Ayers Rock Campground (Link zum Resort) übernachtet. Es gibt dort einen Pool, saubere Duschen und WCs. Beachtet, dass sich der Dump Point außerhalb in Yulara befindet und ihr zudem im Resort keinen Pass für den Nationalpark kaufen könnt.
Beim Check-In bekommt ihr einen Flyer mit kostenlosen Aktivitäten ausgehändigt: Vorträge über die Anangu, deren Kultur. Dazu gehören unter anderem Bush Yarns, geführte Gartenrundgänge, Bush-Food-Vorführungen, Didgeridoo-Workshops und kostenlose Filmvorführungen im Arkani Theatre. Wir können euch die kurzen und kostenfreien Vorträge im Ayers Rock Resort sehr empfehlen!
Des weiteren befinden sich einige zu Fuß erlaufbare Aussichtspunkte in der Nähe des Campgrounds. Am besten hat uns der Uluru-Lookout gefallen. Die Karten der Umgebung und des Ayers Rock Resorts haben wir euch hier verlinkt.
Wanderwege und Aussichtspunkte am Uluru
Sonnenaufgang am Uluru: Um den spektakulären Sonnenaufgang am Uluru zu sehen, wenn die ersten Sonnenstrahlen den Uluru rot erstrahlen lassen, wird der Talinguru Nyakunytjaku Aussichtspunkt empfohlen.
Checkt vorher unbedingt die Sonnenaufgangszeiten, beziehungsweise noch besser: wann das erste Licht erscheint, sowie die Wetterverhältnisse. Der Uluṟu-Kata Tjuṯa National Park öffnet rechtzeitig vor dem Sonnenaufgang (hier gehts zu den Uluru Öffnungszeiten). An den Aussichtsplattformen befindet sich ein großer Parkplatz und mehrere Möglichkeiten, um den Sonnenaufgang zu beobachten. Entlang der Trails findet ihr Infos über die Aufgaben der Frauen und Männer bei den Anangus.
Wir hatten leider Pech (und das Wetter nicht vorab gecheckt): Alles bewölkt, kein leuchtend roter Uluru. War schön, aber den Blick hätten wir ein paar Stunden später auch ausgeschlafen genießen können.
Wenn ihr keine Zeit habt den Uluru zu umrunden, solltet ihr euch auf jeden Fall diese kurzen Trails anschauen:
- Kuniya, Mutitjulu Waterhole: Nehmt euch die Zeit, um die Tafeln mit den Erklärungen zu den Geschichten des Uluru entlang des Weges zu lesen! Ihr findet dort Felsmalereien und eine wichtige, heilige Wasserstelle.
- Mala Walk: Idealerweise nehmt ihr am Ranger Walk teil – hier findet ihr die Zeiten. Beachtet, dass ihr an einigen für die Anangu heiligen Stellen keine Fotos machen dürft. Bitte respektiert dies! Auf dem Mala Walk kommt ihr an Felsmalereien, Höhlen und einer weiteren Wasserstelle vorbei.
Der Basewalk: Rund um den Uluru befindet sich eine asphaltierte Straße und es gibt an den beliebten Trails und Aussichtspunkten große Parkplätze und meist WC-Häuser. Wesentlich beeindruckender ist es aber, wenn ihr um den Uluru herum lauft – uns war klar, dass er groß ist. Die Ausmaße begreift man jedoch am Besten auf dem Base Walk. Der Base Walk ist 10km lang, es gibt keine Steigungen und es wird angegeben, dass die Dauer mit 2-3 Stunden einzukalkulieren ist.
Mark und Jonas (damals 13) haben an einer etwa 3 1/2 stündigen Segway-Tour um den Uluru teilgenommen. Beide waren total begeistert und haben auf der Tour viele Informationen erhalten. Wenn ihr mit Teenagern ab 12 Jahren an den Uluru reist, können wir euch die Segway Tour am Uluru nur ans Herz legen.
Julian (damals 10) und ich hatten eigentlich Fahrräder gemietet. Leider war er dann aber nicht fit und so fiel für uns die Fahrradtour um den Uluru aus. Bei der Fahrrad-Vermietung von Outback Cycling um den Uluru sind Helme mit inkludiert, Kinderfahrräder, Doppel-Fahrräder (Take-a-long Ride) und Kindersitze sind dort ebenfalls buchbar.
Infos zum Uluru:
Der Felsen trägt offiziell den Doppelnamen Uluṟu / Ayers Rock. Im Nationalpark und aus Respekt vor den Aṉangu wird heute jedoch überwiegend der ursprüngliche Name Uluṟu verwendet. Einige touristische Betriebe in Yulara tragen weiterhin den Namen Ayers Rock.
Für die Aṉangu ist dies eine heilige Felsformation, die in der Traumwelt eine wichtige Rolle spielt. Diese Tjukurpa umfasst Schöpfungsgeschichten, Gesetze, Wissen, Werte und die bis heute bestehende Beziehung zwischen Menschen und Country. Daher ist es auch seit 2019 verboten, den Uluru zu besteigen. Der Besuch des Uluru sollte kein Abhaken auf einer Bucket-List sein. Hier geht es viel mehr darum, die Bedeutung des Uluru zu verstehen und zumindest die Wichtigkeit zu respektieren. Wir können euch nur empfehlen: Nehmt euch die Zeit und lasst euch auf die unzähligen Geschichte ein, die dieser besondere Stein erzählt.
Bei den Aṉangu gibt es eine klare Rollenverteilung. Die Geschichten und Traditionen werden von einer Generation an die nächste weitergegeben, viel wird hier nicht an Außenstehende weitergegeben. Jedoch gehört zu der Rollenverteilung auch, dass beide Geschlechter eigene heilige Orte haben – die heiligen Orte des anderen Geschlechtes dürfen die Aṉangu nicht sehen.
Kata Tjuta und Kings Canyon
Da wir uns alle vier leider bei den kalten Outback-Temperaturen im Winter (nachts um die 2 Grad) eine ordentliche Erkältung einfingen, konnten wir weder die Valley of the Winds Wanderung an den Kata Tjutas machen, noch unseren fest geplanten Ausflug zum Kings Canyon. Mehrere Reisende, die wir unterwegs trafen, versichterten uns, dass es sich bei den Kata Tjutas und dem Kings Canyon um absolute Highlights im Outback handelt. Ihr solltet daher beides bei eurer Routenplanung durch Nordaustralien berücksichtigen.
Reisetipps und Infos für euren Roadtrip durch das Northern Territory
Reisedauer für die Rundreise von Darwin zum Uluru
Für die Route von Darwin bis zum Uluru und wieder zurück empfehlen wir euch mindestens 20 Tage einzuplanen. Falls ihr nach einem Langstreckenflug mit Jetlag in Darwin startet, solltet ihr unbedingt 1-2 Ruhetage in Darwin einlegen und die Reise anschließend gemütlich angehen. Wählt ihr die Einweg-Route von Darwin zum Uluru solltet ihr mindestens 14 Tage für diese Strecke einplanen, um auch nicht immer so lange Strecken fahren zu müssen (die sind nämlich teils ein wenig langweilig).
Wir selbst waren 5 Wochen im Northern Territory unterwegs. Allerdings starteten wir nicht in Darwin, sondern kamen aus Western Australia. Unser gemietetes Wohnmobil hatten wir zu diesem Zeitpunkt schon fast 2 Monate und waren ab Perth die Westküste entlanggereist. Da wir als Abgabestandort Darwin vereinbart hatten, reisten wir also in diesen fünf Wochen vom Top End der Northern Territory bis zum Uluru – machten noch einen mehrtägigen Abstecher in die Opalstadt Coober Pedy und fuhren dann den gesamten Weg retour nach Darwin.
Solltet ihr ebenfalls die Strecke nach Darwin hin- und zurückfahren, könnt ihr euch die aufgezählten Sehenswürdigkeiten auf der Strecke einfach aufteilen. Alternativ könnte eine Rückgabe des Wohnmobils in Adelaide interessant für euch sein – dann könnt ihr den kompletten Explorers Way von Darwin bis Adelaide fahren!
Nationalpark-Pässe in Northern Territory
Für die Nationalparks im Northern Territory gibt es drei unterschiedliche Zugangssysteme:
- NT Parks Visitor Pass: Als Urlauber benötigt ihr diesen Pass für die meisten Parks und Schutzgebiete, die von der Regierung des Northern Territory verwaltet werden. Dazu gehören unter anderem der Litchfield, Nitmiluk, Elsey und Watarrka National Park sowie Tjoritja / West MacDonnell und Karlu Karlu / Devils Marbles. Ihr könnt den Pass je nach Reisedauer für einen Tag, drei Tage, zwei Wochen, einen Monat oder zwölf Monate kaufen. Campingplätze sind nicht enthalten und müssen separat gebucht werden.
→ Infos und Buchung des NT Parks Visitor Pass - Kakadu Park Pass: Der Kakadu National Park wird von Parks Australia verwaltet und ist nicht im NT Parks Visitor Pass enthalten. Ihr benötigt deshalb einen eigenen Kakadu Park Pass, der sieben Tage gültig ist.
→ Infos und Buchung des Kakadu Park - Uluṟu-Kata Tjuṯa Park Pass: Auch für den Uluṟu-Kata Tjuṯa National Park benötigt ihr einen separaten Pass. Der reguläre Besucherpass gilt drei Tage; alternativ wird ein Jahrespass angeboten. Der Pass gilt ausschließlich für diesen Nationalpark.
→ Infos und Buchung des Uluṟu-Kata Tjuṯa Park Pass
Welche Gefahren gibt es im Northern Territory?
Beste Reisezeit für Northern Territory
Für euren Roadtrip von Darwin zum Uluru durch Nordaustralien gibt es einige Reisemonate, die nicht geeignet sind. Während der Regenzeit sind viele Straßen im Top End Australiens nicht befahrbar und in den Sommermonaten ist es am Uluru schrecklich heiß.
- Die ideale Reisezeit für das Northern Territory auf dieser Route ist von Mai bis September.
Unser Urlaub in Nordaustralien fand von Mitte Mai bis Mitte Juni statt. Im Top End waren die Temperaturen und Wetterverhältnisse ideal – am Uluru war es zu dieser Zeit nachts um die 0 Grad. Wir froren tatsächlich im Outback!
Giftige und gefährliche Tiere in Nordaustralien:
Australien zählt zu den Ländern mit den meisten giftigen Tieren. Es gibt unter anderem giftige Spinnen, Schlangen, Fische und Quallen. Plant ihr also einen Roadtrip durch Australien – egal in welche Region – solltet ihr euch vorab mit den giftigen Tieren dort beschäftigen und eure Kinder über die richtigen Verhaltensweisen informieren. Zum Glück sind in der Regel auch die giftigen Tiere Australiens scheu und meiden den Kontakt zu Menschen.
Befolgt einige wichtige Regeln zum Schutz vor giftigen Schlangen in Australien: Kleidung, Schuhe etc. vor dem Anziehen ordentlich ausschütteln und prüfen, ob sich ein Tier dort drin versteckt (geschlossene Schuhe nicht über Nacht draußen stehen lassen). Tretet beim Wandern fest auf. Schlangen spüren die Erschütterung und verschwinden in der Regel. Falls ihr einer Schlange begegnet, bleibt ruhig und geht langsam zurück. Auf keinen Fall auf die Schlange zu gehen und versuchen sie zu verscheuchen. Beim Klettern oder vor dem Hinsetzen die Umgebung prüfen. Nicht in Felsspalten fassen.
Die Würfelqualle gilt als eines der giftigsten Tiere der Welt und kommt – wie sollte es anders sein – ebenfalls in Australien vor. Ihr werdet in der Regel Warnschilder am Strand vorfinden – geht in diesem Fall nur an gekennzeichneten Stellen ins Wasser. Würfelquallen-Saison ist von Oktober bis Juni im nördlichen Australien an der Küste.
Im Northern Territory gibt es eine hohe Anzahl an Krokodilen. Das Süßwasserkrokodil, auch Freshie genannt, gilt als weniger gefährlich. Die Salties (Achtung: können euch auch in Süßwassergebieten begegnen!) treten häufiger jedoch auch aggressiv auf, daher gilt es hier einige Sicherheitsvorkehrungen zu beachten und definitiv NICHT auf gesperrten Wegen oder in nicht extra dafür ausgezeichneten natürlichen Pools zu baden! Diese gefährlichen Leistenkrokodile kommen im Top End und der Katherine Region im Northern Territory vor. Schaut euch vor eurer Reise ins Northern Territory unbedingt die „Be Croc-Wise“ Informationen der Regierung an.
Keine Sorge: Ihr werdet viel häufiger Kängurus und zahlreiche bunte Kakadus sehen, als einem der gefährlichen Tiere Australiens zu begegnen.
Ist eine Reise durchs Northern Territory gefährlich?
Wir waren etwas länger als einen Monat im Northern Territory unterwegs – giftige Tiere haben wir dort nicht gesehen – obwohl wir viele Nationalparks besucht haben und oft in der Wildnis mit unserem Camper freistanden. Die einzigen zwei Schlangen sind uns übrigens in Western Australia bei Wanderungen im Karijini Nationalpark begegnet.
Vor aggressiven Krokodilen hatten wir großen Respekt. Ihr findet in den Gebieten mit Leistenkrokodilen viele Warnhinweise und eben auch genaue Anweisung, ob ihr dort schwimmen dürft oder nicht. Grundsätzlich gilt in Krokodil-Gebieten, dass ihr nicht nah ans Ufer gehen sollt. Krokodile haben wir lediglich im Kakadu Nationalpark gesehen – genau an den Stellen, an denen eindringlich vor Krokodilen gewarnt wurde.
Neben den gefährlichen Tieren Australiens gibt es ein weiteres Sicherheitsrisiko in Nordaustralien, vor dem immer wieder gewarnt wird: Hier herrscht eine große Armut. Wir wurden öfter gewarnt (speziell in Alice Springs), immer das Wohnmobil sorgfältig zu verschließen und keine Wertsachen offen liegen zu lassen. Uns gegenüber ist nie jemand aggressiv aufgetreten und wir haben uns stets sicher gefühlt.
Gibt es genügend Supermärkte, Wasser- und Dumpingpoints und Tankstellen auf dem Explorers Way?
Der Explorers Way führt euch auf dem Stuart Highway von Darwin über Katherine, Tennant Creek und Alice Springs bis nach Adelaide. Für Uluṟu zweigt ihr bei Erldunda auf den Lasseter Highway ab. Auf dem Stuart Hiwghway zwischen Darwin und Adelaide verkehren rund um die Uhr die ewiglangen Roadtrains, welche Lebensmittel und andere Güter einmal quer durch das ganze Land bringen. Daher – und der Tatsache geschuldet, dass diese Route durch das Outback bei Touristen immer beliebter wird – findet ihr einige Tankstellen unterwegs. Die Tankstellen sind sogenannte Roadhouses: Ihr könnt dort tanken, einen Snack einnehmen (für alle Fleischesser: probiert die manchmal hausgemachten Meatpies und natürlich die Sausage-Rolls), Lebensmittel kaufen, die sanitären Anlagen nutzen und oft auch kostenpflichtig dort übernachten. Wir haben dies manchmal genutzt, bevorzugen doch aber die einfachen RestAreas am Straßenrand im Outback.
Es gibt genügend Verpflegungsmöglichkeiten auf der Route von Darwin nach Uluru. Jedoch solltet ihr euch in den größeren Städten wie Katherine und Alice Springs mit Lebensmitteln eindecken. Je abgelegener der Ort liegt, desto heftiger oft auch die Preise.
Über die kostenpflichtige App „Wikicamps“ könnt ihr euch Dumpingstationen und Frischwasserstationen anzeigen lassen. In allen anderen Bundesstaaten Australiens gibt es eindeutig mehr solcher Versorgungsstationen, dennoch werdet ihr mit ein wenig Planung immer genügend Wasser im Wohnmobil haben können.
Internetempfang habt ihr an den Roadhouses und in den Städten. An einigen abgelegenen Rastplätzen findet ihr Mobile Phone Hotspots. Dabei bündelt eine große Schüssel das schwache Signal eines entfernten Mobilfunkmasts. Legt ihr euer Handy an die markierte Stelle, könnt ihr dort mit etwas Glück Empfang bekommen.
Ansonsten dürft ihr abends den beeindruckenden Sternenhimmel mit dem Kreuz des Südens (der Sternformation, die auch auf der australischen Flagge zu finden ist) genießen und die Stille des Outbacks – die für gewöhnlich entlang des Explorer Highways nur durch das Rattern der Roadtrains unterbrochen wird.
Unser Fazit für den Urlaub in Nordaustralien:
Ich könnte hier sehr einfach mit den Einführungsworten schließen. Endlose Weite, beeindruckende Natur und Tropenwälder ebenso wie Outback Feeling und rote Erde, Kängurus und Krokodile, aufgeregt lärmende Flughunde, bunte Papageien und weiße Kakadus, wahlweise Schwimmen in Wasserfällen und heißen Quellen. Die Liste könnte ich noch viel weiter führen. Der Roadtrip durch das Northern Territory war absolut genial. Jedoch sollte euch auch bewusst sein, dass zwischen diesen abwechslungsreichen Attraktionen auch ewige Kilometer gar nichts liegt außer Büsche und roter Erde. Nicht ohne Grund wird die Outback Region und speziell ländliche Gebiete (was so ziemlich auf gesamt Northern Territory zutrifft) auch „Never Never“ genannt.
Viel lieber möchte ich das Gefühl, welches wir während unseres Roadtrips durch Northern Territory hatten mit den Einleitungsworten aus dem Roman „We of the Never Never“ (Amazon-Link)* abschließen: (frei übersetzt durch mich): „Dieses Land des Never-Never, dieses schwer greifbaren Land – ein Land voller Gefahren, Nöte und Entbehrungen. Dieses Land, welches so geliebt wird wie wenige. Ein Land, welches mit seinen Mysterien verzaubert, bis man Süsses als bitter und Bitteres als süß bezeichnet. Die einen sagen, dass die Menschen die hier leben, das Never-Never lieben und es never never verlassen würden. Traurigerweise gibt es zu viele, welches es never never verlassen können. Andere sagen, dass diejenigen, die das Never-Never erfolgreich verlassen haben, never never zurückkommen würden. Aber wir, die dort gelebt haben, es geliebt haben und es verlassen haben, wissen, dass es unsere Herzen never never vergessen werden“.
Unsere Highlights in Nordaustralien: Wir waren bezaubert von den Wasserfällen im Litchfiel Nationalpark, von den Felsmalereien und den Weitblicken im Kakadu Nationalpark und den heißen Quellen bei Mataranka.
→ Unser heißgeliebter Lets Go Alkoven Camper (CamperOase)*
Und? Wäre eine Reise durch das Northern Territory mit dem Wohnmobil auch etwas für euch? Falls ihr eine noch längere Reise durch Australien plant, dann schaut euch auch unsere weiteren Blogartikel mit Australien-Tipps an:
- 11 Tipps für den Camper-Roadtrip an der Ostküste Australien
- Städtetrip nach Sydney
- Route durch Western Australia: Part 1 von Perth nach Exmouth und Part 2 von Exmouth nach Broome mit Karijini Nationalpark
- Umfangreicher Guide zur Campingplatzsuche in Australien
Geld sparen auf Reisen – unsere besten Tipps, um möglichst lange zu reisen. Wie komme ich an günstiges Internet und einen brauchbaren Mietwagen? Neues vom Travelschooling und was uns gerade bewegt – all das bekommt ihr durch eine Anmeldung zu unserem Newsletter.
Transparenzhinweis
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toller Roadtrip, richtig schöne Eindrücke;)
Gute Reise
Elias
Hey Elias! Ohja, das war ein richtig toller Roadtrip. Das Top End hat mir richtig gut gefallen mit all den Wasserfällen und heißen Quellen unter den Palmen! Liebe Grüße Jenni