Roadtrip Northern Territory – Rundreise von Darwin zum Uluru

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Das Northern Territory besticht mit einigen richtig tollen SehenswĂŒrdigkeiten: allen voran natĂŒrlich dem weltbekannten Uluru, dicht gefolgt vom Kakadu Nationalpark. Baden in natĂŒrlichen heißen Quellen, WasserfĂ€llen und Felsenpools unter Palmen warten auf euch. Ihr könnt beim Urlaub in Nordaustralien Krokodile, Flughunde und KĂ€ngurus beobachten und ihr werdet beeindruckende Schluchten, TropenwĂ€lder, riesige TermitenhĂŒgel und das Red Center bestaunen können.

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Die VielfÀltigkeit auf dem Roadtrip durch das Northern Territory hat uns umgehauen!

In diesem Reisebericht findet ihr unsere Highlights entlang der Route von Darwin bis an den Uluru. Im unteren Teil des Blogartikels geben wir euch Tipps fĂŒr den Urlaub in Nordaustralien.

→ Wir sind diese Nordaustralien Rundreise mit einem gemieteten 2WD-Camper (Modellbeschreibung bei Camperoase.de)* gefahren und waren gemĂŒtliche 4 Wochen unterwegs:

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Hi, ich bin Jenni von der strandfamilie! Schön, dass ihr hier seid! Klickt hier, um mehr ĂŒber uns zu erfahren.

Dieser Artikel enthĂ€lt Empfehlungslinks*. Wenn ihr ĂŒber diese Links bucht oder einkauft, erhalten wir eine kleine Provision, die uns hilft, unsere Arbeit zu finanzieren. FĂŒr euch Ă€ndert sich der Preis nicht. Vielen Dank fĂŒr eure UnterstĂŒtzung!

Unser Nordaustralien Roadtrip:

Wir haben eine selbst geplante Rundreise durch das Northern Territory unternommen. Kommend aus Western Australia, durch das wir die vorherigen Monate gereist waren, fuhren wir durch das Top End in Nordaustralien, entlang des Explorer Highways nach Alice Springs, zum Uluru und machten einen Abstecher nach South Australia, um uns die Opalstadt Coober Pedy anzuschauen. Anschließend fuhren wir die Strecke zurĂŒck nach Darwin. Der Einfachheit halber haben wir die Stopps unseres Roadtrips von Darwin zum Uluru der Reihenfolge nach aufgelistet – entscheidet einfach selbst, welche SehenswĂŒrdigkeiten ihr auf der Hinfahrt und welche ihr auf dem RĂŒckweg in eurem Nordaustralien Urlaub besucht.

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Quelle: Screenshot googlemaps

1.) Start der Rundreise durch das Northern Territory in Darwin

Vermutlich startet euer Roadtrip durch das Northern Territory in Darwin, der Hauptstadt der nördlichen Gebiete Australiens. Wenn ihr nach einem Langstreckenflug und mit Jetlag in Darwin ankommt, solltet ihr euch erstmal ein paar Tage Zeit nehmen, um in Australien anzukommen.

Da wir kurzfristig keine Unterkunft in Darwin bekommen konnten – ein beliebtes Autorennen ließ die Übernachtungspreise ins Unbezahlbare steigen – konnten wir uns Darwin nicht anschauen. Von anderen Reisenden haben wir gehört, dass Darwin nett ist, aber kein absolutes Must-See in Australien. GĂŒnstige Flugverbindungen von und ab Darwin gibt es nach Bali – interessant fĂŒr alle Langzeitreisenden, die nach diesem Australien Roadtrip entspannen möchten.

Wir reisten mit einem gemieteten Wohnmobil durch das Northern Territory und können euch die Buchung und Beratung durch die Spezialisten von Camperoase.de* von Herzen empfehlen.

Unser Tipp fĂŒr den Nordaustralien Urlaub: In Darwin könnt ihr euch mit Lebensmitteln im Supermarkt eindecken – kauft euch auch unbedingt ein paar Schwimmnudeln, damit ihr euch in den natĂŒrlichen Quellen und WasserfĂ€llen treiben lassen könnt!

Die Fahrtzeit von Darwin zum Litchfield Nationalpark betrÀgt etwa 1 1/2 Stunden. Somit bietet sich der Litchfield Nationalpark als idealer erster Aufenthalt wÀhrend eures Roadtrip durch das Northern Territory an.

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kostenloser Stellplatz Northern Territory

2.) Litchfield Nationalpark

Der Litchfield Nationalpark gehört zu den beliebten Ausflugszielen im Northern Territory. Durch die kurze Anreise aus Darwin ist der Litchfield Nationalpark meist gut besucht – aber dies auch völlig zu Recht! Ihr findet hier große TermitenhĂŒgel und wunderschöne WasserfĂ€lle.

Must-See im Litchfield Nationalpark: TermitenhĂŒgel „The Cathedral“ und die KompasstermitenhĂŒgel gegenĂŒber, Aussichtspunkt an den Tolmer Falls, Wangi Falls, Baden und Aussichtspunkt an den Florence Falls.

Empfohlene Aufenthaltsdauer im Litchfield Nationalpark: mindestens einen kompletten Tag.

Empfohlener Campingplatz im Litchfield Nationalpark: Den Campground an den Florence Falls können wir euch sehr empfehlen.

Info fĂŒr den Nordaustralien Urlaub: CampingplĂ€tze in den Nationalparks im Northern Territory mĂŒssen online gebucht werden (Link zu allen Infos der Parkverwaltung). Eine Ausnahme sind die CampingplĂ€tze im Kakadu Nationalpark, dort gilt weiterhin First Come First Serve.

Die Fahrtzeit vom Litchfield Nationalpark zum Kakadu Nationalpark betrĂ€gt etwa 3 1/2 Stunden. Wenn ihr keine Rundreise durch das Northern Territory plant, ist dies euer nĂ€chster Aufenthalt. Gebt ihr euer gemietetes Wohnmobil wieder in Darwin ab, könnt ihr euch den Kakadu Nationalpark fĂŒr den RĂŒckweg aufheben und die 2 1/2 Stunden weiter nach Katherine fahren.

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TermitenhĂŒgel
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Tolmer Falls
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Florence Falls

Im Litchfield Nationalpark wartete eine ganz besondere neue Erfahrung fĂŒr uns: Einen Tag lang begleitete uns ein Stern TV Team. Das etwa 5-minĂŒtige Ergebnis könnt ihr euch bei hier anschauen:

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Mehr Informationen

3.) Highlight Northern Territory: Kakadu Nationalpark

Wichtige Infos fĂŒr euren Besuch im Kakadu Nationalpark:

Der Kakadu Nationalpark ist bekannt fĂŒr seine Felsenmalereien der aboriginalen Völker und die vielen dort lebenden Krokodile und gehört unbedingt bei eurer Planung fĂŒr den Nordaustralien Urlaub berĂŒcksichtigt. 

Der Besuch im Kakadu Nationalpark erfordert jedoch etwas Planung vorab, da zum einen viele Straßen nur fĂŒr Allrad-Fahrzeuge zugelassen sind, zum anderen sind diese Straßen nicht immer geöffnet. Wir hatten ĂŒberlegt, uns fĂŒr den Kakadu Nationalpark ein Allrad-Fahrzeug zu mieten, jedoch waren Mitte Juni immer noch fast alle Straßen gesperrt und so haben wir den Nationalpark mit unserem gĂŒnstig gemieteten 2WD-Wohnmobil (Link zum Modell bei Camperoase.de)* besucht.

Bevor ihr euren Aufenthalt im Kakadu Nationalpark plant, schaut euch daher die Karte an, um ein GefĂŒhl fĂŒr die GrĂ¶ĂŸe zu bekommen und checkt die Straßenbedingungen. Die Trockenzeit von Mai bis Oktober gilt als die ideale Reisezeit fĂŒr den Kakadu Nationalpark im Northern Territory. Wollt ihr auch die Allrad-Straßen nutzen, empfiehlt sich erst die Zeit ab Juli, wenn alle Straßen geöffnet sind.

Der Kakadu Nationalpark ist kostenpflichtig, ihr könnt den Nationalpark Pass hier online kaufen.

Wir empfehlen euch zur Krokodil- und Vogelbeobachtung ein Fernglas einzupacken (Amazon Link*). Außerdem wĂ€re an sich Moskitospray sinnvoll – wenn es denn helfen wĂŒrde
 Wir waren trotz Moskitospray total zerstochen.

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CampingplÀtze im Kakadu Nationalpark

Normalerweise mĂŒssen in Australien die CampingplĂ€tze in den Nationalparks vorab online reserviert werden → hier gehts zu unseren Tipps fĂŒr die Stellplatzsuche in Australien. Der Kakadu Nationalpark bildet eine Ausnahme – hier gilt: First Come First Serve. Keine Sorge, es gibt genĂŒgend StellplĂ€tze und ihr werdet sicherlich einen Stellplatz fĂŒr euer Wohnmobil finden.

Unsere Campingplatz Empfehlungen im Kakadu Nationalpark, Northern Territory:

  • Wir haben einige NĂ€chte auf dem gĂŒnstigen Mardukal Campground ĂŒbernachtet. Ein schöner, ruhiger Campingplatz mit Feuerstelle und SanitĂ€rhĂ€uschen, ohne Strom.
  • Danach wechselten wir auf dem Campingplatz der Kakadu Lodge. Dort gibt es Powered Sites – eine Wohltat, wenn ihr in der Tropenhitze die Klimaanlage des Wohnmobils nutzen könnt. Eigentlicher Grund, warum wir zur Kakadu Lodge gingen, war aber der Pool. Es ist nĂ€mlich wirklich heiß in Nordaustralien und gerade fĂŒr die Kinder war eine AbkĂŒhlung wĂ€hrend unserer Rundreise durch das Northern Territory wichtig.
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Mardukal Campground - ohne Strom, dafĂŒr mit Feuerstelle

SehenswĂŒrdigkeiten im Kakadu Nationalpark, Northern Territory

  • Nawurlandja Viewpoint und Nourlangie Felsmalerei: Vom Parkplatz aus könnt ihr den Rundweg entlang der verschiedenen Felsmalereien (Anbang Shelter) gehen. Dieser Weg fĂŒhrt euch dann auch an den Nawurlandja Lookout. Ein Must-See, wenn ihr im Kakadu Nationalpark seid!
  • Am Yellow Water könnt ihr an einer kostenpflichtigen Bootstour teilnehmen, um Krokodile zu sehen. Infos zur Tour und Preise findet ihr auf der Nationalpark Seite. Wir haben uns auf einen Spaziergang auf dem Steg beschrĂ€nkt und konnten am anderen Ufer zwei der als gefĂ€hrlich geltenden Leistenkrokodile beobachten.
  • Nadab Lookout und Felsmalerei in Ubirr: Verschiedene alte und beeindruckende Felsmalereien sind hier entlang des Rundweges bestaunbar. Unbedingt auch die Aussicht vom Nadab Lookout genießen, eine tolle SehenswĂŒrdigkeit im Kakadu Nationalpark!
  • Cahills Crossing gilt als die gefĂ€hrlichste FlussĂŒberquerung Australiens. Vom Viewpoint aus könnt ihr die Autos bei der FlussĂŒberquerung beobachten. Checkt unbedingt die Umgebung nach Krokodilen – angeblich gibt es hier auf einen Kilometer 5-9 Krokodile! Wir haben direkt drei Leistenkrokodile aus sicherer Entfernung beobachten können.

Wir waren eine Woche im Kakadu Nationalpark. Wenn die Allrad-Straßen noch gesperrt sind, reichen euch fĂŒr die Erkundung des Nationalparks 2 Tage. Vom sĂŒdlichen Teil des Kakadu Nationalparks betrĂ€gt die Fahrtzeit nach Katherine etwa 1 1/2 Stunden.

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4.) Katherine - Nitmiluk Nationalpark

Die Katherine Gorge gehört zu den bekanntesten Attraktionen im Nitmiluk Nationalpark. Auf Grund der drĂŒckenden Hitze Mitte Mai entschieden wir uns nur fĂŒr einen kurzen Besuch des Aussichtspunktes an der Katherine Gorge bevor wir an unseren Campground direkt an den Edith Falls fuhren. Leider konnten wir auf Grund der kontrollierten BrĂ€nde dort keine Wanderung unternehmen. In weiter Entfernung zum Campingplatz sahen wir das bedrohliche Lodern der roten Flammenschneise im Busch, der beißende Rauch zog immer wieder in Schwaden zu uns herĂŒber und brachte lauter kleine schwarze Partikel mit, die sich auf unserem Camping-Equipment und uns absetzte. Zwar versicherte der Campingplatz-Betreiber uns, dass es kein Risiko gĂ€be – so ganz ruhig konnte ich mit dem Ausblick auf die Flammen dann doch nicht schlafen. Der natĂŒrliche Badepool an den Edith Falls war aber geöffnet und ein absolutes Highlight.

Empfohlener Campingplatz im Nitmiluk Nationalpark: Der Leliyn Campingplatz befindet sich fußlĂ€ufig zu den Edith Falls. Schwimmnudeln nicht vergessen!

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Katherine Gorge
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Plunge Pool an den Edith Falls

Hot Springs in Katherine, Northern Territory

Bei eurem Roadtrip von Darwin nach Alice Springs oder zum Uluru bietet Katherine die ideale Möglichkeit, um die VorrĂ€te im dortigen Woolworth Supermarkt aufzufĂŒllen. In Katherine wurde uns das Alkoholproblem in Nordaustralien richtig bewusst: Alkohol gibt es in Bottle Shops – aber erst nach der strengen Ausweiskontrolle. Menschen mit bekanntem Alkoholproblem werden in einem Register verzeichnet und können dann kein Alkohol mehr kaufen. Dementsprechend kommt es in der Northern Territory vor, dass ihr angebettelt werdet, Alkohol zu kaufen. 

Nach dem Aufstocken eurer VorrĂ€te solltet ihr noch einen Zwischenstopp in den Hot Springs in Katherine einlegen. Ich gebe zu: 40 Grad im Schatten und dann in heißen Quellen baden hört sich unpassend an, aber die Badestellen sind wirklich schön – ein Besuch lohnt sich!

Die Fahrtzeit von Katherine nach Mataranka betrĂ€gt eine Stunde. Wir haben uns Mataranka fĂŒr den RĂŒckweg nach Darwin aufgehoben und sind mit einer Übernachtung auf einer kostenlosen Rest-Area und einem kurzen Aufenthalt in Tennant Creek weiter zu den Karlu Karlu gefahren. Die Fahrtzeit von Katherine zu den Karlu Karlu betrĂ€gt etwa 8 Stunden.

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Hot Springs Katherine

5.) Mataranka - Elsey Nationalpark

Der Elsey Nationalpark ist allen voran durch seine beliebten heißen Quellen bekannt. Das ganze Jahr ĂŒber könnt ihr in den heißen Quellen bei Mataranka in wohligen 34 Grad unter Palmen baden – mein Highlight im Top End in Nordaustralien!

Bei unserem Besuch des Elsey Nationalparks Mitte Juni waren viele Straßen und Wanderwege noch gesperrt, die ZugĂ€nge zu den heißen Quellen und dem Campground jedoch geöffnet. Auf der Elsey Nationalpark Homepage könnt ihr die aktuellen Bedingungen prĂŒfen.

Wir haben lediglich die kurzen Wanderwege zu dem Mataranka Thermal Pool und unserem Favoriten, den Bitter Springs, unternommen. Kauft euch fĂŒr eure Northern Territory Rundreise in einem der SupermĂ€rkte Schwimmnudeln wie diese hier (Amazon-Link)* – ideal fĂŒr ein entspanntes Bad in heißen Quellen oder WasserfĂ€llen. Absolut paradiesisch und ein Must-See in Northern Territory!

Unsere Campingplatz Empfehlung im Elsey Nationalpark: Den Campground im Elsey Nationalpark mĂŒsst ihr vorab online buchen (Link zur Parkverwaltung).

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Bitter Springs - Elsey Nationalpark

6.) Tennant Creek - Zwischenstopp auf der Route von Darwin zum Uluru

1930 kam es in Tennant Creek zu einem Goldrausch. Im Battery Hill Mining Center könnt ihr an einer kostenpflichtigen FĂŒhrung durch einen extra zu FĂŒhrungszwecken angelegten Schacht teilnehmen, bei dem euch die Geschichte des Goldes in Tennant Creek und die Methoden des Gold- und vor allem des Kupferabbaus erklĂ€rt werden. Im dazugehörigen Museum bekommt ihr noch weitere Informationen ĂŒber den Goldrausch, das Leben in diesen abgeschiedenen Gegenden und ĂŒber die lokalen ANZAC-Helden.

Netter und informativer Aufenthalt, kein Must-See fĂŒr euren Urlaub in Nordaustralien.

7.) Karlu Karlu / Devils Marbles

Die runden Granitfelsen „Devil Marbles“ sind nicht weit von Tennant Creek auf einem großen Gebiet verteilt. Der aboriginale Begriff „Karlu Karlu“ bedeutet rundes Objekt. FĂŒr die dort lebenden StĂ€mme stellen diese Kugeln die Eier der Regenbogenschlange dar. Dieser Ort spielt fĂŒr die StĂ€mme der Aborigines eine wichtige Rolle: Wesen aus der Traumzeit sollen hier leben. Aus diesem Grund ist es an einigen Stellen nicht erlaubt die Karlu Karlu zu fotografieren. Außerdem wird darum gebeten, dass man auf den Wegen bleibt und nicht auf den Steinen herumklettert.

Wir empfehlen euch unbedingt, Karlu Karlu auf eurem Roadtrip durch das Northern Territory einzuplanen. Ihr könnt dort mehrere kurze Wanderungen unternehmen und auf dem Campingplatz direkt in der Devil Marbles Conservation Reserve ĂŒbernachten (muss hier vorab online gebucht werden).

Die Fahrtzeit von Karlu Karlu nach Alice Springs betrÀgt etwa 4 Stunden.

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7.) SehenswĂŒrdigkeiten in Alice Springs, Northern Territory

Alice Springs ist die einzige grĂ¶ĂŸere Stadt im Zentrum Australiens („Red Centre“). Auf Grund ihrer Lage im Outback ist „Alice“ ein wichtiger Versorgungspunkt fĂŒr die in der Umgebung lebenden Menschen. Auch im Tourismus spielt die Stadt eine große Rolle, da ihr von hier die bekannten SehenswĂŒrdigkeiten wie den Uluru und Kata Tjuta erreicht.

Wir haben drei NĂ€chte auf dem Discovery Campingplatz (Link zum Campingplatz) in Alice Springs verbracht. Ein idealer Campingplatz, wenn ihr mit Kindern reist: Spielplatz, Jumpingpillow, Schwimmbecken mit Rutsche und Spielehalle sowie abendliches Unterhaltungsprogramm werden angeboten.

Die Fahrtzeit fĂŒr die Strecke von Alice Springs zum Uluru betrĂ€gt etwa 4 1/2 Stunden.

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School of the Air in Alice Springs

Die School of the Air in Alice Springs gilt als der grĂ¶ĂŸte Klassenraum der Welt: hier werden die Livestreams fĂŒr die Kinder abgehalten, deren Fahrtweg zu einer Schule zu weit wĂ€re. Als die School of the Air ihren Unterricht fĂŒr die Kinder im Outback startete, erhielten die Schulkinder das Lehrmaterial per Post und hatten Kontakt zu ihrem Lehrer ĂŒber die pedalangetriebenen FunkgerĂ€te. Mittlerweile werden die SchĂŒler mit Computern und Antennen versorgt, damit auch in den entlegensten Gebieten der Unterricht gewĂ€hrleistet werden kann.

Im Visitor Center der School of the Air in Alice Springs (ĂŒber den Link findet ihr die Öffnungszeiten, Preise und weitere Infos der School of the Air in Alice Springs) könnt ihr wĂ€hrend einer kostenpflichtigen FĂŒhrung mehr ĂŒber die Geschichte, die Entstehung und die aktuelle FĂŒhrung der Schule erfahren. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, live bei der DurchfĂŒhrung des Unterrichtes durch Blick in das professionell eingerichtete „Fernsehstudio“ zuzuschauen. Wir empfehlen euch unbedingt den Besuch der School of the Air – super spannend natĂŒrlich vor allem auch, wenn ihr mit Kindern in Alice Springs seid!

Royal Flying Doctor Service in Alice Springs

Der Royal Flying Doctor Service gewĂ€hrleistet die Ă€rztliche Versorgung der Einwohner Australiens in den dĂŒnn besiedelten Gegenden. Ihr könnt im Museum zum Royal Flying Doctor Service wĂ€hrend des wirklich richtig gut gemachten Films mehr ĂŒber die GrĂŒndung durch den Pfarrer John Flynn erfahren und die heutige Arbeit, die von den fliegenden Ärzten geleistet wird. Mittels einer VR-Brille könnt ihr den Royal Flying Doctor Service bei zwei FlĂŒgen begleiten und im ausgestellten Flugzeug dĂŒrfen Kinder spielen.

Informativ und interaktiv – der kostenpflichtige Besuch beim Royal Flying Doctor Service in Alice Springs ist fĂŒr die ganze Familie interessant! Hier gehts zu den Öffnungszeiten und Preisen des Royal Flying Doctor Service in Alice Springs.

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Tjoritja / West MacDonnell National Park

Von Alice Springs aus haben wir einen Tagesausflug nach Tjoritja – dem West MacDonnell Nationalpark unternommen. Beachtet, dass hier nicht alle Straßen geteert sind und wenn ihr den ungeteerten Loop zum Kings Canyon fahren möchtet, benötigt ihr eine Erlaubnis, welche ihr euch im Visitor Center holen mĂŒsst.

Wir haben die Ormiston Gorge (Ghost Gum Lookout und Waterhole, im FactSheet sind die Wanderwege beschrieben) und den Simpsons Gap besucht – beides kostenfrei und ĂŒber geteerte Straßen erreichbar. Tjoritja ist absolut sehenswert fĂŒr euren Nordaustralien Roadtrip und auf Grund der kurzen Anfahrtszeit von Alice auf jeden Fall zu empfehlen! 

Als Alternative fĂŒr einen Tagesausflug in den West MacDonnell Nationalpark von Alice Springs aus könnt ihr auch auf einem der CampingplĂ€tze im Nationalpark ĂŒbernachten. PrĂŒft vorher jedoch, ob die Straße fĂŒr euer Fahrzeug geeignet ist. Auf der Tourismus-Homepage der Northern Territory findet ihr weitere beeindruckende Bilder von dem West MacDonnell Nationalpark und Infos ĂŒber CampingplĂ€tze und StraßenverhĂ€ltnisse.

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Ormiston Gorge
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Simpsons Gap

8.) Uluru-Kata Tjuta National Park

Eintritt und Infos fĂŒr den Uluru-Kata Tjuta National Park

Der Eintritt zu den beiden SehenswĂŒrdigkeiten Uluru und Kata TjuáčŻa ist kostenpflichtig. Ihr könnt die Eintrittskarten einfach online auf der Nationalpark-Seite ordern und die Tickets in eurer Wallet speichern.  An der Eingangsschranke scannt ihr dann den Code und fahrt in den Nationalpark. Der Pass ist 3 Tage gĂŒltig und berechtigt euch zum Eintritt an den Uluru inklusive des Visitor Centers mit Informationen zu den Anangu – dem aboriginalen Volk, dem dieses Gebiet gehört – und den Kata TjuáčŻa.

Empfohlene Aufenthaltsdauer am Uluru: 3 Tage, weil es wirklich viel zu entdecken gibt.

→ Alle Wanderwege und Aussichtspunkte sind auf dieser Map eingezeichnet.

→ Wenn ihr euch im Vorfeld schon mit den Traditionen der Anangu beschĂ€ftigen möchtet, dann findet ihr auf der Nationalpark-Homepage wertvolle Informationen.

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Uluru Look-Out

Ayers Rock Campground

Mit unserem gemieteten Wohnmobil von Camperoase.de* haben wir 4 NĂ€chte auf dem Ayers Rock Campground (Link zum Resort) ĂŒbernachtet. Es gibt dort einen Pool, saubere Duschen und WCs. Beachtet, dass sich der Dumppoint außerhalb in Yulara befindet und ihr zudem im Resort keinen Pass fĂŒr den Nationalpark kaufen könnt.

Beim Check-In bekommt ihr einen Flyer mit kostenlosen AktivitĂ€ten ausgehĂ€ndigt: VortrĂ€ge ĂŒber die Anangu, deren Kultur, Digeridoo-Konzerte und das Programm fĂŒr das kostenfreie Freiluft-Kino. Wir können euch die kurzen und kostenfreien VortrĂ€ge im Ayers Rock Resort sehr empfehlen!

Des weiteren befinden sich einige zu Fuß erlaufbare Aussichtspunkte in der NĂ€he des Campgrounds. Am besten hat uns der Uluru-Lookout gefallen. Die Karten der Umgebung und des Ayers Rock Resorts haben wir euch hier verlinkt.

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Wanderwege und Aussichtspunkte am Uluru

Sonnenaufgang am Uluru: Um den spektakulÀren Sonnenaufgang am Uluru zu sehen, wenn die ersten Sonnenstrahlen den Uluru rot erstrahlen lassen, wird der Talinguru Nyakunytjaku Aussichtspunkt empfohlen.

Checkt vorher unbedingt die Sonnenaufgangszeiten, beziehungsweise noch besser: wann das erste Licht erscheint, sowie die WetterverhĂ€ltnisse. Der Nationalpark Uluru öffnet rechtzeitig vor dem Sonnenaufgang (hier gehts zu den Uluru Öffnungszeiten). An der Aussichtsplattform befindet sich ein großer Parkplatz und mehrere Möglichkeiten, um den Sonnenaufgang zu beobachten. Entlang des kurzen Trails findet ihr Infos ĂŒber die Aufgaben der Frauen und MĂ€nner bei den Anangus.

Wir hatten leider Pech (und das Wetter nicht vorab gecheckt): Alles bewölkt, kein leuchtend roter Uluru. War schön, aber den Blick hĂ€tten wir ein paar Stunden spĂ€ter auch ausgeschlafen genießen können.

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Aussichtspunkt zum Sonnenaufgang

Wenn ihr keine Zeit habt den Uluru zu umrunden, solltet ihr euch auf jeden Fall diese kurzen Trails anschauen:

  • Kuniya, Mutitjulu Waterhole: Nehmt euch die Zeit, um die Tafeln mit den ErklĂ€rungen zu den Geschichten des Uluru entlang des Weges zu lesen! Ihr findet dort Felsmalereien und eine wichtige, heilige Wasserstelle.
  • Mala Walk: Idealerweise nehmt ihr am Ranger Walk teil – hier findet ihr die Zeiten. Beachtet, dass ihr an einigen fĂŒr die Anangu heiligen Stellen keine Fotos machen dĂŒrft. Bitte respektiert dies! Auf dem Mala Walk kommt ihr an Felsmalereien, Höhlen und einer weiteren Wasserstelle vorbei.
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Der Basewalk: Rund um den Uluru befindet sich eine asphaltierte Straße und es gibt an den beliebten Trails und Aussichtspunkten große ParkplĂ€tze und meist WC-HĂ€user. Wesentlich beeindruckender ist es aber, wenn ihr um den Uluru herum lauft – uns war klar, dass er groß ist. Die Ausmaße begreift man jedoch am Besten auf dem Base Walk. Der Base Walk ist 10km lang, es gibt keine Steigungen und es wird angegeben, dass die Dauer mit 2-3 Stunden einzukalkulieren ist.

Mark und Jonas (damals 13) haben an einer etwa 2 1/2 stĂŒndigen Segway-Tour um den Uluru teilgenommen. Beide waren total begeistert und haben auf der Tour viele Informationen erhalten. Wenn ihr mit Teenagern ab 13 Jahren an den Uluru reist, können wir euch die Segway Tour am Uluru nur ans Herz legen.

Julian (damals 10) und ich hatten eigentlich FahrrĂ€der gemietet. Leider war er dann aber nicht fit und so fiel fĂŒr uns die Fahrradtour um den Uluru aus. Bei der Fahrrad-Vermietung von Outback Cycling um den Uluru sind Helme mit inkludiert, KinderfahrrĂ€der, Doppel-FahrrĂ€der (Take-a-long Ride) und Kindersitze sind dort ebenfalls buchbar.

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Segway Tour Uluru

Infos zum Uluru:

Der englische Kolonialname „Ayers Rock“ wird aus Respekt den Anangus gegenĂŒber nicht mehr verwendet – auch wenn der Campground und das Resort diesen Namen noch tragen.

FĂŒr die Anangu ist dies ein heiliger Berg, der in der Traumwelt eine wichtige Rolle spielt. Daher ist es auch seit 2019 verboten, den Uluru zu besteigen. Der Besuch des Uluru sollte kein Abhaken auf einer Bucket-List sein. Hier geht es viel mehr darum, die Bedeutung des Uluru zu verstehen und zumindest die Wichtigkeit zu respektieren. Wir können euch nur empfehlen: Nehmt euch die Zeit und lasst euch auf die unzĂ€hligen Geschichte ein, die dieser besondere Stein erzĂ€hlt.

Bei den Anangu gibt es eine klare Rollenverteilung. Die Geschichten und Traditionen werden von einer Generation an die nĂ€chste weitergegeben, viel wird hier nicht an Außenstehende weitergegeben. Jedoch gehört zu der Rollenverteilung auch, dass beide Geschlechter eigene heilige Orte haben – die heiligen Orte des anderen Geschlechtes dĂŒrfen die Anagu nicht sehen. Daher gilt an diesen Orten Fotografie-Verbot.

Kata Tjuta und Kings Canyon

Da wir uns alle vier leider bei den kalten Outback-Temperaturen im Winter (nachts um die 2 Grad) eine ordentliche ErkĂ€ltung einfingen, konnten wir weder die Valley of the Winds Wanderung an den Kata Tjutas machen, noch unseren fest geplanten Ausflug zum Kings Canyon. Mehrere Reisende, die wir unterwegs trafen, versichterten uns, dass es sich bei den Kata Tjutas und dem Kings Canyon um absolute Highlights im Outback handelt. Ihr solltet daher beides bei eurer Routenplanung udrch Nordaustralien berĂŒcksichtigen.

→ Katrin von viel-unterwegs berichtet auf ihrem Reiseblog ĂŒber ihre Erlebnisse im Kings Canyon und den Kata Tjutas.

Reisetipps und Infos fĂŒr euren Roadtrip durch das Northern Territory

Reisedauer fĂŒr die Rundreise von Darwin zum Uluru

FĂŒr die Route von Darwin bis zum Uluru und wieder zurĂŒck empfehlen wir euch mindestens 20 Tage einzuplanen. Falls ihr nach einem Langstreckenflug mit Jetlag in Darwin startet, solltet ihr unbedingt 1-2 Ruhetage in Darwin einlegen und die Reise anschließend gemĂŒtlich angehen. WĂ€hlt ihr die Einweg-Route von Darwin zum Uluru solltet ihr mindestens 14 Tage fĂŒr diese Strecke einplanen, um auch nicht immer so lange Strecken fahren zu mĂŒssen (die sind nĂ€mlich teils ein wenig langweilig).

Wir selbst waren 4 Wochen im Northern Territory unterwegs. Allerdings starteten wir nicht in Darwin, sondern kamen aus Western Australia. Unser gemietetes Wohnmobil hatten wir zu diesem Zeitpunkt schon fast 2 Monate und waren ab Perth die WestkĂŒste entlanggereist. Da wir als Abgabestandort Darwin vereinbart hatten, reisten wir also in diesen fĂŒnf Wochen vom Top End der Northern Territory bis zum Uluru – machten noch einen mehrtĂ€gigen Abstecher in die Opalstadt Coober Pedy und fuhren dann den gesamten Weg retour nach Darwin.

Solltet ihr ebenfalls die Strecke nach Darwin hin- und zurĂŒckfahren, könnt ihr euch die aufgezĂ€hlten SehenswĂŒrdigkeiten auf der Strecke einfach aufteilen. Alternativ könnte eine RĂŒckgabe des Wohnmobils in Adelaide interessant fĂŒr euch sein – dann könnt ihr den kompletten Explorers Way von Darwin bis Adelaide fahren!

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Grenze zwischen Northern Territory und South Australia

Welche Gefahren gibt es im Northern Territory?

Beste Reisezeit fĂŒr Northern Territory

FĂŒr euren Roadtrip von Darwin zum Uluru durch Nordaustralien gibt es einige Reisemonate, die gar nicht geeignet sind. WĂ€hrend der Regenzeit sind viele Straßen im Top End Australiens nicht befahrbar und in den Sommermonaten ist es am Uluru schrecklich heiß.

  • Die ideale Reisezeit fĂŒr das Northern Territory auf dieser Route ist von Mai bis September.

Unser Urlaub in Nordaustralien fand von Mitte Mai bis Mitte Juni statt. Im Top End waren die Temperaturen und WetterverhĂ€ltnisse ideal – am Uluru war es zu dieser Zeit nachts um die 0 Grad. Wir froren tatsĂ€chlich im Outback!

Giftige und gefÀhrliche Tiere in Nordaustralien:

Australien zĂ€hlt zu den LĂ€ndern mit den meisten giftigen Tieren. Es gibt unter anderem giftige Spinnen, Schlangen, Fische und Quallen. Plant ihr also einen Roadtrip durch Australien – egal in welche Region – solltet ihr euch vorab mit den giften Tieren dort beschĂ€ftigen und eure Kinder ĂŒber die richtigen Verhaltensweisen informieren. Zum GlĂŒck sind in der Regel auch die giftigen Tiere Australiens scheu und meiden den Kontakt zu Menschen.

Befolgt einige wichtige Regeln zum Schutz vor giftigen Schlangen in Australien: Kleidung, Schuhe etc. vor dem Anziehen ordentlich ausschĂŒtteln und prĂŒfen, ob sich ein Tier dort drin versteckt (geschlossene Schuhe nicht ĂŒber Nacht draußen stehen lassen). Tretet beim Wandern fest auf. Schlangen spĂŒren die ErschĂŒtterung und verschwinden in der Regel. Falls ihr einer Schlange begegnet, bleibt ruhig und geht langsam zurĂŒck. Auf keinen Fall auf die Schlange zu gehen und versuchen sie zu verscheuchen. Beim Klettern oder vor dem Hinsetzen die Umgebung prĂŒfen. Nicht in Felsspalten fassen.

Die WĂŒrfelqualle gilt als eines der giftigsten Tiere der Welt und kommt – wie sollte es anders sein – ebenfalls in Australien vor. Ihr werdet in der Regel Warnschilder am Strand vorfinden – geht in diesem Fall nur an gekennzeichneten Stellen ins Wasser. WĂŒrfelquallen-Saison ist von Oktober bis Juni im nördlichen Australien an der KĂŒste.

Im Northern Territory gibt es eine hohe Anzahl an Krokodilen. Das SĂŒĂŸwasserkrokodil, auch Freshie genannt, gilt als eher harmlos. Die Salties (Achtung: können euch auch in SĂŒĂŸwassergebieten begegnen!) treten hĂ€ufiger jedoch auch aggressiv auf, daher gilt es hier einige Sicherheitsvorkehrungen zu beachten und definitiv NICHT auf gesperrten Wegen oder in nicht extra dafĂŒr ausgezeichneten natĂŒrlichen Pools zu baden! Diese gefĂ€hrlichen Leistenkrokodile kommen im Top End und der Katherine Region im Northern Territory vor. Schaut euch vor eurer Reise ins Northern Territory unbedingt die „Be Croc-Wise“ Informationen der Regierung an.

Keine Sorge: Ihr werdet viel hÀufiger KÀngurus und zahlreiche bunte Kakadus sehen, als einem der gefÀhrlichen Tiere Australiens zu begegnen.

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"Saltie" - Leistenkrokodil im Kakadu Nationalpark

Ist eine Reise durchs Northern Territory gefÀhrlich?

Wir waren etwas lĂ€nger als einen Monat im Northern Territory unterwegs – giftige Tiere haben wir dort nicht gesehen – obwohl wir viele Nationalparks besucht haben und oft in der Wildnis mit unserem Camper freistanden. Die einzigen zwei Schlangen sind uns ĂŒbrigens in Western Australia bei Wanderungen im Karijini Nationalpark begegnet.

Vor aggressiven Krokodilen hatten wir großen Respekt. Ihr findet in den Gebieten mit Leistenkrokodilen viele Warnhinweise und eben auch genaue Anweisung, ob ihr dort schwimmen dĂŒrft oder nicht. GrundsĂ€tzlich gilt in Krokodil-Gebieten, dass ihr nicht nah ans Ufer gehen sollt. Krokodile haben wir lediglich im Kakadu Nationalpark gesehen – genau an den Stellen, an denen eindringlich vor Krokodilen gewarnt wurde.

Neben den gefĂ€hrlichen Tieren Australiens gibt es ein weiteres Sicherheitsrisiko in Nordaustralien, vor dem immer wieder gewarnt wird: Hier herrscht eine große Armut, speziell unter der aboriginalen Bevölkerung. Wir wurden öfter gewarnt (speziell in Alice Springs), immer das Wohnmobil sorgfĂ€ltig zu verschließen und keine Wertsachen offen liegen zu lassen. Uns gegenĂŒber ist nie jemand aggressiv aufgetreten und wir haben uns stets sicher gefĂŒhlt.

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Gibt es genĂŒgend SupermĂ€rkte, Wasser- und Dumpingpoints und Tankstellen auf dem Explorers Highway?

Auf dem Explorers Highway zwischen Darwin und Adelaide verkehren rund um die Uhr die ewiglangen Roadtrains, welche Lebensmittel und andere GĂŒter einmal quer durch das ganze Land bringen. Daher – und der Tatsache geschuldet, dass diese Route durch das Outback bei Touristen immer beliebter wird – findet ihr genĂŒgend Tankstellen unterwegs. Die Tankstellen sind sogenannte Roadhouses: Ihr könnt dort tanken, einen Snack einnehmen (fĂŒr alle Fleischesser: probiert die manchmal hausgemachten Meatpies und natĂŒrlich die Sausage-Rolls), Lebensmittel kaufen, die sanitĂ€ren Anlagen nutzen und oft auch kostenpflichtig dort ĂŒbernachten. Wir haben dies manchmal genutzt, bevorzugen doch aber die einfachen RestAreas am Straßenrand im Outback.

Es gibt genĂŒgend Verpflegungsmöglichkeiten auf der Route von Darwin nach Uluru. Jedoch solltet ihr euch in den grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten wie Katherine und Alice Springs mit Lebensmitteln eindecken. Je abgelegener der Ort liegt, desto heftiger oft auch die Preise.

Über die kostenpflichtige App „Wikicamps“ könnt ihr euch Dumpingstationen und Frischwasserstationen anzeigen lassen. In allen anderen Bundesstaaten Australiens gibt es eindeutig mehr solcher Versorgungsstationen, dennoch werdet ihr mit ein wenig Planung immer genĂŒgend Wasser im Wohnmobil haben können.

Internetempfang habt ihr an den Roadhouses, in den StĂ€dten und ab und zu finden sich an RastplĂ€tzen kleine SatellitenschĂŒsseln. An diese könnt ihr euer Handy stellen und habt dann etwas Empfang. Ansonsten dĂŒrft ihr abends den beeindruckenden Sternenhimmel mit dem Kreuz des SĂŒdens (der Sternformation, die auch auf der australischen Flagge zu finden ist) genießen und die Stille des Outbacks – die fĂŒr gewöhnlich entlang des Explorer Highways nur durch das Rattern der Roadtrains unterbrochen wird.

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Unser Fazit fĂŒr den Urlaub in Nordaustralien:

Ich könnte hier sehr einfach mit den EinfĂŒhrungsworten schließen. Endlose Weite, beeindruckende Natur und TropenwĂ€lder ebenso wie Outback Feeling und rote Erde, KĂ€ngurus und Krokodile, aufgeregt lĂ€rmende Flughunde, bunte Papageien und weiße Kakadus, wahlweise Schwimmen in WasserfĂ€llen und heißen Quellen. Die Liste könnte ich noch viel weiter fĂŒhren. Der Roadtrip durch das Northern Territory war absolut genial. Jedoch sollte euch auch bewusst sein, dass zwischen diesen abwechslungsreichen Attraktionen auch ewige Kilometer gar nichts liegt außer BĂŒsche und roter Erde. Nicht ohne Grund wird die Outback Region und speziell lĂ€ndliche Gebiete (was so ziemlich auf gesamt Northern Territory zutrifft) auch „Never Never“ genannt.

Viel lieber möchte ich das GefĂŒhl, welches wir wĂ€hrend unseres Roadtrips durch Northern Territory hatten mit den Einleitungsworten aus dem Roman „We of the Never Never“ (Amazon-Link)* abschließen: (frei ĂŒbersetzt durch mich): „Dieses Land des Never-Never, dieses schwer greifbaren Land – ein Land voller Gefahren, Nöte und Entbehrungen. Dieses Land, welches so geliebt wird wie wenige. Ein Land, welches mit seinen Mysterien verzaubert, bis man SĂŒsses als bitter und Bitteres als sĂŒĂŸ bezeichnet. Die einen sagen, dass die Menschen die hier leben, das Never-Never lieben und es never never verlassen wĂŒrden. Traurigerweise gibt es zu viele, welches es never never verlassen können. Andere sagen, dass diejenigen, die das Never-Never erfolgreich verlassen haben, never never zurĂŒckkommen wĂŒrden. Aber wir, die dort gelebt haben, es geliebt haben und es verlassen haben, wissen, dass es unsere Herzen never never vergessen werden“.

Unsere Highlights in Nordaustralien: Wir waren bezaubert von den WasserfĂ€llen im Litchfiel Nationalpark, von den Felsmalereien und den Weitblicken im Kakadu Nationalpark und den heißen Quellen bei Mataranka. 

→ Unser heißgeliebter Lets Go Alkoven Camper (CamperOase)*

Und? WĂ€re eine Reise durch das Northern Territory mit dem Wohnmobil auch etwas fĂŒr euch? Falls ihr eine noch lĂ€ngere Reise durch Australien plant, dann schaut euch auch unsere weiteren Blogartikel mit Australien-Tipps an:

wohnmobil-steht-einsam-auf-weiter-ebene-in-northern-territory

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Elias

    toller Roadtrip, richtig schöne EindrĂŒcke;)

    Gute Reise

    Elias

    1. Jenni

      Hey Elias! Ohja, das war ein richtig toller Roadtrip. Das Top End hat mir richtig gut gefallen mit all den WasserfĂ€llen und heißen Quellen unter den Palmen! Liebe GrĂŒĂŸe Jenni

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  • Beitrag zuletzt geĂ€ndert am:22. April 2025