Campingplätze Australien suchen РDie besten Apps und Tipps

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  • Beitrag zuletzt ge√§ndert am:31. Oktober 2023
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Ihr plant einen Urlaub mit dem Camper in Australien? Das Fahrzeug ist gemietet, der Flug gebucht und nun fragt ihr euch, wie ihr schöne Campingplätze in Australien suchen sollt? Ob es Sinn macht, eure Route durchzuplanen und die Stellplätze vorab zu reservieren?

In diesem Guide zur Campingplatzsuche in Australien verraten wir euch alles, was ihr wissen m√ľsst: Welche ist die beste Camping App? Ist das Wildcamping in Australien m√∂glich? Wie findet ihr tolle Freistehpl√§tze in Down-Under? Was sind die Preise f√ľr einen Campingplatz in Australien?

Alle unsere Tipps um einen Campingplatz in Australien zu suchen findet ihr in diesem Blogartikel. In unseren Reiseberichten mit unseren Routen findet ihr au√üerdem von uns genutzte Stellpl√§tze und wir verraten euch auch die besten Campingpl√§tze f√ľr die Reise nach Australien mit Kindern!

Australien ist ein ideales Camper-Land. Der ‚Äětypische Aussie‚Äú macht seine Familienurlaube mit dem Wohnwagen. Als Rentner bereisen die ‚ÄěGrey Nomads‚Äú dann f√ľr einige Jahre das eigene Land. Ihr befindet euch daher in Australien als Reisende im Camper in toller Gesellschaft und k√∂nnt auf eine umfangreiche und komfortable Infrastruktur zur√ľckgreifen.

Wir stellen euch hier unsere genutzten Apps zur Stellplatz-Suche in Australien vor und erl√§utern auch, f√ľr welche Bundesstaaten wir die genannten Apps empfehlen. Das ist n√§mlich definitiv zu beachten.

Wichtig f√ľr euch zu wissen: In den Apps (bis auf HipCamp) werden euch die Campingpl√§tze lediglich angezeigt, beschrieben und bewertet. Eine direkte Buchung √ľber die Camping App ist nicht m√∂glich. Im Idealfall ist die Webseite verlinkt, √ľber die ihr buchen k√∂nnt. Oft k√∂nnt ihr zur Buchung auch eine E-Mail schicken, h√§ufig ist die telefonische Reservierung n√∂tig. F√ľr die Wohnmobilreise in Australien lohnt sich daher eine SIM-Karte mit Telefontarif ‚Äď wir empfehlen euch eine g√ľnstige Prepaid-Karte von Telstra.

F√ľr Langzeitaufenthalte lohnt sich als Internet-L√∂sung zudem ein mobiler Router von Telstra. Seid ihr hingegen nur wenige Wochen in Australien, empfehlen wir euch zus√§tzlich zur Prepaid-Karte die bequeme eSIM-Variante von Holafly*, mit der ihr 10 bis 20 GB Datenvolumen zu einem angemessenen Preis nutzen k√∂nnt ‚Äď und das ab dem Zeitpunkt, zu dem ihr aus dem Flugzeug steigt.

Wichtige Info zu den Campingpl√§tzen in Australien: Die B√ľros der Campgrounds sind oft nur bis nachmittags (etwa 17 Uhr) ge√∂ffnet. Kommt ihr sp√§ter auf dem Campingplatz an, bereitet man euch gerne einen Late-Check-In vor: Dazu solltet ihr zeitnah im B√ľro anrufen und ihr bekommt eure Stellplatznummer und weitere Infos in einem Briefkasten bereitgestellt.

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Freistehen Northern Territory

Campingplätze in Australien - die besten Apps

Die kostenfreie App Campermate ist f√ľr die Stellplatz-Suche eures Roadtrips an der Ostk√ľste unverzichtbar ‚Äď insbesondere wenn ihr in Australien Wildcampen m√∂chtet. Ihr k√∂nnt euch in dieser App kostenfreie Stellpl√§tze und kostenpflichtige Campingpl√§tze anzeigen lassen, Dumpingstationen, sanit√§re Anlagen und vieles mehr.

Die Eintragungen in der App Campermate waren w√§hrend unserer Reise 2022 entlang der Ostk√ľste Australiens sehr zuverl√§ssig und aktuell. Wir haben √ľber diese App wesentlich mehr Eintr√§ge (speziell zu kostenfreien √úbernachtungspl√§tzen zum Freistehen in Australien) gefunden zur Campingplatzsuche in Australien.

An der Westk√ľste Australiens und im Red Center war dies allerdings ganz anders: Dort waren die Eintragungen bei Campermate eher d√ľnn.

Die Apps TravellersAutobarn und SpaceshipsCampers bieten die gleichen Leistungen bei der Campingplatzsuche in Australien an wie Campermate und sind ebenfalls sehr aktuell und zuverl√§ssig bei einem Roadtrip an der Ostk√ľste. Auch die Bedingung der Apps sind nahezu deckungsgleich und wir konnten keine Unterschiede feststellen. Vermutlich greifen alle gennanten Apps auf den selben Datenbestand zu.

Die kostenpflichtige App WikiCamps ist besonders f√ľr einen Roadtrip an der Westk√ľste Australiens und durch das Northern Territory empfehlenswert. Die Abdeckung der Eintragungen der Campingpl√§tze und Stellpl√§tze zum Freistehen in Australien sind in diesen Bundesstaaten sehr zuverl√§ssig.

Bei der Bedienung der App ‚ÄěWikiCamps‚Äú m√ľsst ihr beachten, dass ihr bei der Stellplatzsuche immer zwischen kostenfreien und kostenpflichtigen Stellpl√§tzen switchen m√ľsst. Es ist leider nicht m√∂glich, sich beide Optionen gleichzeitig anzeigen zu lassen.

An der Ostk√ľste Australiens haben uns die Eintragungen bei WikiCamps sehr entt√§uscht. Nur mit dieser App h√§tten wir seltenst Freisteh-M√∂glichkeiten zum Wildcampen in Australien gefunden. Plant ihr einen Roadtrip entlang der Ostk√ľste, k√∂nnt ihr euch diese App eher sparen.

Steht ihr gerne mit dem Camper auf idyllischen Wiesen und sucht Campingpl√§tze, auf denen es gen√ľgend Platz zum Toben f√ľr Kinder gibt, empfehlen wir euch die App Hipcamp zur Stellplatzsuche in Australien. √úber Hipcamp bieten in der Regel Bauernh√∂fe ihre Wiesen kostenpflichtig als Camperstellpl√§tze an. Wir fanden hier√ľber immer freie Stellpl√§tze, selbst wenn in den Ferienzeiten alle anderen Campingpl√§tze ausgebucht waren.

Die App HipCamp lohnt sich speziell in l√§ndlichen Gebieten, in denen viel Landwirtschaft betrieben wird, wie dem S√ľdwesten Australiens oder an der Ostk√ľste. Besonders hervorzuheben an der App Hipcamp ist die einfache Bedienung. Sowohl die Buchung als auch die Bezahlung laufen direkt √ľber die App.

Um die App HipCamp auf euer Handy laden zu k√∂nnen, ben√∂tigt ihr den australischen App-Store. Wie ihr auf dem iPhone das Land des App-Stores wechselt, hat ComputerBILD in diesem Artikel zusammengefasst. Ist ein wenig Bastelei, lohnt sich aber auch f√ľr andere Apps (wie die australischen Wetterapps, die pr√§ziser zu sein scheinen).¬†

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HipCamp Stellplatz an der Ostk√ľste

Wie unterscheiden sich die Campingplätze in Australien?

Um so richtig in das australische Camperleben einzutauchen, empfehlen wir euch eine bunte Mischung aus verschiedenen Campingpl√§tzen auszutesten. Lasst die Kinder auf den riesigen Spielpl√§tzen der gro√üen Campground-Ketten toben, w√§hrend ihr in der gut ausgestatteten Campingk√ľche kocht und auf dem BBQ brutzelt. Steht alleine mitten im Outback und bestaunt den Blick auf das Sternenbild ‚ÄěDas Kreuz des S√ľdens‚Äú und die Milchstra√üe. Parkt auf einem der kostenfreien Rastpl√§tze inmitten einer bunten Mischung aus Lebensk√ľnstlern und Dauerreisenden und genie√üt schlie√ülich die kleinen, familiengef√ľhrten Campingpl√§tze direkt am Strand.

Wichtig zu wissen f√ľr die Campingplatz-Buchung: In Australien wird pro Person gezahlt. Der Campingplatz-Aufenthalt ist also f√ľr Familien teurer als f√ľr P√§rchen.

Auf den meisten Campingpl√§tzen k√∂nnt ihr zwischen Powered Site und Unpowered Site w√§hlen. Seid ihr im tropischen Norden unterwegs, kann die strombetriebene Klimaanlage euch die N√§chte retten, seid ihr im k√§lteren S√ľden unterwegs, freut ihr euch morgens √ľber die strombetriebene Heizung. Ansonsten konnten wir oft tagelang ohne externen Strom stehen ‚Äď Handys und Laptops konnten dank Solaranlage auf unserem gemieteten 6-Bett-Camper (Link zum genauen Modell bei Camperoase.de)* mittels USB trotzdem geladen werden, der K√ľhlschrank lief dann √ľber Gas.

Campingplätze in den Nationalparks in Australien

F√ľr fast alle Stellpl√§tze in den Nationalparks in Australien gilt mittlerweile: Campingpl√§tze m√ľssen vorab online gebucht werden. Ihr m√ľsst euch in der Regel zur Buchung eines Campingplatzes erst einen Account auf der Nationalparkseite des jeweiligen Bundeslandes erstellen. Anschlie√üend k√∂nnt ihr dann die Buchung abschlie√üen. Stellpl√§tze in Nationalparks sind in Australien in der Regel deutlich g√ľnstiger als andere Campingpl√§tze. Im Schnitt zahlten wir f√ľr uns Vier etwa 20 Euro pro Nacht. Die Ausstattung der Campingpl√§tze ist sehr einfach: kein Strom und lediglich Buschtoiletten. Daf√ľr aber ein tolles Feeling mitten in der Natur und nicht so gequetscht wie auf gro√üen Campingpl√§tzen in Australien. Unser Favorit: Dales Campground im Karijini Nationalpark in Westaustralien!

Queensland: Die Nationalpark Campingpl√§tze f√ľr Queensland k√∂nnt ihr euch unter diesem Link anzeigen lassen. Die Kostenstruktur und Buchungsoptionen findet ihr hier.

New South Wales: Auf der Nationalparkseite des Bundesstaates New South Wales k√∂nnt ihr euch die Buchungsoptionen f√ľr die Campingpl√§tze anschauen. Beachtet, dass f√ľr die meisten Nationalparks in NSW zus√§tzlich eine Eintrittsgeb√ľhr f√§llig wird, hier findet ihr eine Geb√ľhren√ľbersicht und hier Infos und die Buchungsoption f√ľr Mehrtagesp√§sse.

Victoria: Die Übersicht der Nationalpark Campingplätze in Victoria, welche eine Reservierung benötigen, ist hier verlinkt.

South Australia: Eine Übersicht der Nationalparks in South Australia ist hier verlinkt. Zusätzlich kosten viele der Nationalparks Eintritt, die Übersicht der Multiple Entry Tickets findet ihr hier.

Western Australia: F√ľr die Onlinebuchung der Campingpl√§tze in Western Australia k√∂nnt ihr diesen Link w√§hlen. Da viele Nationalparks in WA kostenpflichtig sind, lohnt sich der Kauf eines Holiday Passes, die Geb√ľhren sind hier verlinkt. Weitere Tipps f√ľr die Roadtrip-Planung durch West-Australien findet ihr in unserem ausf√ľhrlichen Guide zur Camperreise an der Westk√ľste.

Northern Territory: Das Buchungssystem f√ľr NT ist hier f√ľr euch verlinkt. Lediglich im Kakadu Nationalpark gilt noch ‚ÄěFirst Come, First Serve‚Äú ‚Äď sprich: keine Reservierung n√∂tig, bezahlt wird vor Ort. Unsere Reiseroute durch Northern Territory k√∂nnt ihr hier nachlesen.

Tasmanien: Hier sind die Campingpl√§tze f√ľr Tasmanien verlinkt. Hier findet ihr die Eintrittsgeb√ľhren f√ľr die Nationalparks in Tasmanien und den Holiday Pass.

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Campingplatz im Karijini Nationalpark (WA)

Campgrounds und Touristparks - gro√üartig f√ľr Familien!

Die gro√üen Ketten wie Big4 Holiday Parks, RAC Reflections Holiday Parks und Discovery Parks bieten sich vorallem an, wenn ihr mit Kindern auf Campingplatzsuche in Australien seid. Das Kinderunterhaltungsprogramm ist meist sehr vielf√§ltig und reicht von abendlichen Shows √ľber Poolanlagen mit Rutschen, gro√üen Spielpl√§tzen mit H√ľpfburg oder- kissen bis hin zur Spielhalle mit Airhockey-Tisch. Das gro√üe Kinder-Entertainment lockt viele Familien an und so sollte es f√ľr eure Kinder kein Problem sein, passende Spielkameraden zu finden. Ihr findet dort gro√üe Gemeinschaftsk√ľchen mit Backofen und Grillstationen sowie saubere Duschen und WCs.

Kostenpunkt f√ľr uns Vier im Schnitt: 50 Euro pro Nacht

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Campingplatz Queensland

Kostenlose Campingplätze in Australien - Wildcampen bedingt möglich

Wildcampen in Australien ist nicht √ľberall erlaubt. Speziell an Str√§nden und Nationalparks findet ihr oft eindeutige Verbotsschilder ‚ÄěNo Overnight Staying‚Äú. Auch auf privaten Grundst√ľcken ist es ohne die Erlaubnis des Eigent√ľmers selbstverst√§ndlich nicht erlaubt zu √ľbernachten und ‚Äď mal ehrlich ‚Äď woran erkennt ihr denn, wem die Wiese geh√∂rt?

Die gute Nachricht ist: Es gibt in Australien eine gro√üe Dichte an Rest-Areas und ganz tolle Bush-Campingpl√§tze, f√ľr die ihr nichts bezahlen m√ľsst. Ihr findet meist eindeutige Schilder, dass es sich um einen kostenfreien Campingplatz f√ľr ‚Äěselfcontained vehicels‚Äú handelt. Diese Aussage ist aktuell noch etwas schwammig und einige Camper √ľbernachten im Auto mit portabler Toilette. In Neuseeland gibt es daher seit kurzem eindeutige Vorgaben und einen Aufkleber, der Fahrzeuge als ‚Äěself-contained‚Äú qualifiziert. Ihr seid in Australien auf der sicheren Seite, wenn ihr euren M√ľll (inklusive Abwasser und WC) im Fahrzeug untergebracht habt.

Ein Haken der tollen kostenlosen Freisteh-Pl√§tze in Australien ist, dass ihr selten nah am Strand, dem Nationalpark oder der Sehensw√ľrdigkeitn √ľbernachtet. Klar, es gibt Ausnahmen und wirklich sch√∂ne, ideal gelegene Wildcamp-Pl√§tze ‚Äď dies ist jedoch eher selten. Vielleicht sind wir da auch einfach ein wenig USA verw√∂hnt, wo wir inmitten der atemberaubenden Natur oft in Nationalpark¬†N√§he freistanden.

Kostenfreie Rastplätze direkt an der Straße

W√§hrend unseres Roadtrips durch Northern Territory und Western Australia legten wir gro√üe Strecken zur√ľck und √ľbernachteten oft an einfachen Rastpl√§tzen direkt an der Stra√üe. Das ist immer dann erlaubt, wenn es nicht ausdr√ľcklich verboten ist. Oftmals gab es Picknicktische und WCs, manchmal handelte es sich aber auch um simple Parkm√∂glichkeiten im Busch. Im Outback an einem kostenfreien Rastplatz direkt an der Stra√üe zu √ľbernachten hat allerdings einen Haken f√ľr alle, die ger√§uschempfindlich sind und einen unruhigen Schlaf haben: Auch nachts donnern die ewiglangen Roadtrains vorbei.

Sehr positiv ist uns auch in Queensland die Dichte an kostenfreien Rastplätzen direkt an der Straße aufgefallen, die oft sogar mit Dump-Points und BBQ ausgestattet sind. Lediglich rund um Cairns fanden wir keine kostenlosen Stellplätze.

Weitere Möglichkeiten zum Freistehen in Australien

Es gibt sie, die Freisteh-Pl√§tze in Australien, von denen ihr tr√§umt: direkt am Strand oder alleine im Outback in absoluter Stille. Mitten in gro√üen Parks oder an idyllischen Fl√ľssen. √úber die bereits empfohlenen Apps zur Stellplatzsuche werdet ihr entlang eurer Route passende kostenfreie Campingpl√§tze finden. Schaut euch immer auch die Bewertungen an, um ein Gef√ľhl daf√ľr zu bekommen, ob dieser √úbernachtungsplatz euren Vorstellungen entspricht und ob er stark frequentiert ist, damit ihr rechtzeitig ankommt, um einen Stellplatz zu bekommen.

Bei der Einfahrt auf den kostenlosen Stellplatz findet ihr manchmal ein Schild mit der Mindestaufenthaltsdauer und den Voraussetzungen zur Nutzung (meist ganz einfache f√ľr ‚Äěselfcontained vehicles‚Äú wie den Camper, den wir g√ľnstig gemietet hatten*).

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Strand in Western Australia

Campingplätze in Australien vorab buchen?

Wenn ihr schon Wohnmobilerfahrung habt, bereits eine Reiseroute im Kopf habt und euch eine direkte Strandlage bei den Campingpl√§tzen wichtig ist, dann lohnt es sich, diese vorab zu buchen. Campingpl√§tze in perfekter Lage sind in Ferienzeiten oft schon Monate im Voraus ausgebucht. Bei unserer Camperreise im S√ľdwesten Australiens w√§hrend der Osterferien fanden wir kurzfristig keinerlei Campingpl√§tze.

An der Ostk√ľste Australiens gibt es einen weiteren Punkt zu ber√ľcksichtigen: Ist es im S√ľden Australiens au√üerhalb der Sommermonate regnerisch und kalt, dann ist es im Norden voll. Jeder Australier, der mit der entsprechenden Freiheit ausgestattet ist, flieht dann mit dem Camper in den sonnigen Norden oberhalb Brisbanes. So kam es, dass wir im August rund um Cairns keinen Campingplatz an der K√ľste fanden. Alle Anrufe waren vergebens. Oft bekam ich die Auskunft ‚ÄěErst in 2 Monaten haben wir wieder freie Pl√§tze‚Äú.

Keine Sorge, dies soll kein Pl√§doyer daf√ľr werden, dass ihr eure Reiseroute mit dem Wohnmobil durch Australien vorab planen und alles vorab buchen m√ľsst. Mittels der oben genannten Apps, findet ihr ein gro√ües Angebot an kostenfreien Freisteh-Pl√§tzen oder bei Bauernh√∂fen ‚Äď ihr werdet also auch kurzfristig immer eine √úbernachtungsm√∂glichkeit finden ‚Äď nur eben vielleicht nicht in der Lage, die ihr euch w√ľnscht.

Daher unsere Empfehlung f√ľr die Camperreise in Australien: Bucht euch f√ľr die ersten und letzten Tage im Wohnmobil Campingpl√§tze direkt am Strand ‚Äď so k√∂nnt ihr entspannt in Australien ankommen und erstmal die Traumstr√§nde in perfekter Lage genie√üen. Es besteht jedoch kein Grund, wirklich jede Nacht vorab zu buchen. Genie√üt daher auch ein entschleunigendes Reisen im Camper beim Wildcampen.

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Yuraygir Nationalpark Illaro Campingplatz an der Ostk√ľste

Unser Fazit zur Campingplatzsuche in Australien:

Australien ist ein wahres Camper-Paradies und ihr habt eine umfangreiche Auswahl an tollen gro√üen Campingpl√§tzen, liebevollen kleinen Campgrounds und authentischen Bush-Camping-Spots. Wir haben seltenst die Campingpl√§tze fr√ľher als 1-2 Tage vorab gebucht, was allerdings auch h√§ufig dazu f√ľhrte, dass wir eben nicht in direkter Strandlage √ľbernachteten, sondern eher l√§ndlich oder auf kostenlosen Rastpl√§tzen. F√ľr uns war dies sehr passend.

Liegt euer Fokus auf der idealen Lage der Campingpl√§tze und ihr habt nur einen √ľberschaubaren Reiseaufenthalt geplant, dann empfehlen wir euch, die Campingpl√§tze entlang eurer Route vorzuplanen. Markiert euch einfach auch kostenlose Campingpl√§tze, damit ihr nicht jede Nacht zahlen m√ľsst und euer Reisebudget f√ľr Australien im Rahmen bleibt.

In unseren Reiseberichten haben wir unsere genutzten Campingplätze verlinkt:

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Daintree Regenwald (Queensland)
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Coral Bay (Western Australia)

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