Roadtrip von Cairns nach Brisbane im Wohnmobil

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W├Ąhrend unserer Weltreise waren wir mit unseren Kindern drei Monate an der Ostk├╝ste Australiens unterwegs. Die ersten 7 Wochen reisten wir von Cairns nach Sydney. In diesem Reisebericht nehmen wir euch zun├Ąchst mit auf der Route von Cairns nach Brisbane mit dem Wohnmobil.

Wie schon bei unserer ersten Australienreise an der Westk├╝ste und durch das Northern Territory buchten wir unseren Camper auch dieses Mal bei der Camperoase*. Wir sind restlos begeistert von der Beratung und dem Service des Camperoasen-Teams und k├Ânnen euch diese aus vollster ├ťberzeugung empfehlen. Alle Infos zu unserem vergleichsweise g├╝nstig gemieteten 6-Bett-Wohnmobil findet ihr bei Camperoase.de*.

Ideale Reisezeit f├╝r den Roadtrip von Cairns nach Brisbane

Grunds├Ątzlich ist diese Route ganzj├Ąhrig gut bereisbar, als beste Reisezeit gilt aber der Zeitraum von Mai bis Oktober. Die Regenzeit im n├Ârdlichen Queensland (etwa n├Ârdlich von Cairns) erreicht ihren H├Âhepunkt in den Monaten Dezember bis M├Ąrz. Von November bis Mai ist Quallen-Saison in Queensland, es gibt aber eine sehr zu empfehlende App mit Infos zur Strand-Sicherheit. Wir reisten im August / September von Cairns nach Brisbane und hatten Temperaturen um die 20-25 Grad (unterhalb des Wendekreis der Tropen wird es nachts frischer).

Empfohlene Reisedauer von Cairns nach Brisbane

Als ideale Reisedauer f├╝r den Roadtrip von Cairns nach Brisbane empfehlen wir 9-14 Tage. So habt ihr gen├╝gend Zeit, um einige der tollsten Sehensw├╝rdigkeiten auf dieser Route zu besuchen und k├Ânnt trotzdem noch an den Traumstr├Ąnden relaxen.

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Unser gemietetes Wohnmobil am South Mission Beach

1. Stopp: Cairns

Cairns liegt im tropischen Norden in Queensland und ist ein beliebter Ausgangspunkt f├╝r Ausfl├╝ge zum Great Barrier Reef. Nach kurzer Fahrzeit erreicht ihr den Daintree Regenwald und die atemberaubenden Str├Ąnde n├Ârdlich von Cairns an der Marlin Coast.

Sehensw├╝rdigkeiten in Cairns

  • Spaziergang entlang der Esplanade
  • Schwimmen in der kostenfreien Lagoon direkt am Meeresufer
  • mit Kindern den Muddy Playground an der Esplanade besuchen
  • Pelikane im Meer beobachten

Unsere Unterkunftsempfehlung in Cairns

Im Reef Palms (Booking.com-Link)* gibt es zu einem fairen Preis ein Familienzimmer mit K├╝chenzeile und sauberem Badezimmer. Zu Fu├č sind es etwa 5-10 Minuten an den Strand.

Empfohlene Aufenthaltsdauer f├╝r Cairns:

Wenn ihr in Cairns euren Roadtrip entlang der Ostk├╝ste Australiens startet und noch Jetlag-geplagt seid, solltet ihr euch 2-3 Tage Zeit nehmen, um in Down-Under anzukommen. Wir kamen aus Bali, hatten daher keinen Jetlag und haben nur einen Tag in Cairns verbracht, bevor wir am n├Ąchsten Tag unser Miet-Wohnmobil* abholten. F├╝r die Str├Ąnde rund um Cairns solltet ihr zus├Ątzliche Zeit einplanen!

Fahrtzeit von Cairns nach Port Douglas: 1 Stunde (ohne Stopps)

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Captain Cook Highway - n├Ârdlich von Cairns

Der Captain Cook Highway zwischen Cairns und Mossman ist ein spektakul├Ąres Roadtrip-Highlight an der Ostk├╝ste Australiens. Entlang des Highways findet ihr auf einer kurzen aber sehr kurvigen Strecke atemberaubende Aussichten auf die K├╝ste und den bergigen Regenwald. Einige der sch├Ânsten Str├Ąnde n├Ârdlich von Cairns an der Marlin Coast befinden sich direkt am Stra├čenrand. Somit k├Ânnt ihr mehrere Stopps auf eurer Route einplanen und die Str├Ąnde genie├čen.

Vermutlich werdet ihr den Captain Cook Highway hin- und zur├╝ckfahren, da die alternative Inlandsroute vom Daintree Nationalpark nach Cairns ein zu gro├čer Umweg w├Ąre. Auf dem R├╝ckweg von Nord nach S├╝d fahrt ihr dann direkt an der K├╝stenseite (Linksverkehr in Australien!) und k├Ânnt die kleinen Parkbuchten problemfrei f├╝r kurze Fotostopps nutzen.

Alle unsere Reiseinfos und Tipps zum Daintree Nationalpark findet ihr in diesem verlinkten Blogartikel. Falls ihr euren Roadtrip an der Ostk├╝ste Australiens direkt in Richtung Brisbane starten m├Âchtet, empfehlen wir euch trotzdem einen kurzen Abstecher auf den Captain Cook Highway.

Sehensw├╝rdigkeiten entlang des Captain Cook Highway

  • Fotostopp am Rex Lookout
  • Besuch an einem oder mehreren der Str├Ąnde
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Captain Cook Highway
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Rex Lookout

Sch├Ânste Str├Ąnde n├Ârdlich von Cairns an der Marlin Coast

N├Ârdlich von Cairns befinden sich einige beliebte und ├Ąu├čerst sehenswerte Str├Ąnde wie Yorkeys Knob, Trinitiy Beach, Clifton Beach, Palm Cove Beach und Ellis Beach. Schon vom Captain Cook Highway aus k├Ânnt ihr die Aussicht auf diese Traumstr├Ąnde genie├čen.

Palm Cove Beach: Direkt am gro├čen Steg („Jetty“) findet ihr einen gro├čen kostenfreien Parkplatz. Dort haben wir unseren Camper abgestellt. Entlang des Strandabschnittes findet ihr viele schattige Pl├Ątze unter Palmen ÔÇô ideal, um eine leichte H├Ąngematte aufzuh├Ąngen (Amazon Link)*. Am Strand befinden sich Krokodil- und Quallen-Warnschilder, ein extra Schwimmbereich ist gekennzeichnet. Saubere Sanit├Ąranlagen und Grillstationen mit Blick aufs Meer sind ebenfalls vorhanden.

Mit dem Camper rund um Cairns unterwegs

Leider gibt es an den beliebten Str├Ąnden um Cairns nur eine ├╝beschaubare Anzahl an Campgrounds. Die Campingpl├Ątze waren bei unserem Roadtrip entlang der Ostk├╝ste Australiens im August alle ausgebucht ÔÇô kurzfristig einen Campingplatz an der K├╝ste┬á zu finden war nicht m├Âglich, Freistehen ist in diesem Abschnitt nicht erlaubt. Nach einem Fahrtweg von etwa 30-45 Minuten ins Landesinnere findet ihr sch├Âne Campingpl├Ątze ├╝ber die App HipCamp (lest hier mehr ├╝ber die App Hipcamp und unsere Tipps f├╝r die Campingplatzsuche in Australien). Dort war es auch kurzfristig noch m├Âglich, bezahlbare Stellpl├Ątze zu buchen.

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Palm Cove Beach
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kostenlose Grillstation

2. Stopp: Port Douglas

Da laut unserem Iwanowski Reisef├╝hrer f├╝r Australien (Amazon Link)* das Riff ab Port Douglas wesentlich sch├Âner sein soll als weiter s├╝dlich, haben Mark und unsere Kinder dort einen Tauchausflug zum Great Barrier Reef unternommen. Die Fahrtzeit von Cairns bis Port Douglas betr├Ągt etwa eine Stunde und f├╝hrt euch entlang des beschriebenen Captain Cook Highways.

Wenn ihr mit dem Wohnmobil in Port Douglas seid, k├Ânnt ihr dies auf dem kostenfreien Parkplatz am Rex Smeal Park abstellen. Falls ihr nur den wirklich sch├Ânen 4 Mile Beach besuchen wollt, solltet ihr am Jalunbu Park parken.

Sehensw├╝rdigkeiten in Port Douglas

Wir empfehlen euch, vom Hafen vorbei an der Kirche St. Marys by the Sea den Wanderweg zum Flagstaff Hill mit tollen Ausblicken auf das Meer und anschlie├čend zum 4 Mile Beach zu laufen. Dieser Trail f├╝hrt euch ├╝ber einige Stufen und ist nicht kinderwagentauglich, zieht feste Schuhe an. Insgesamt dauert der Rundweg – ohne Aufenthalt am Strand – etwa eine Stunde.

Wir fuhren anschlie├čend mit unserem Wohnmobil in den Daintree Regenwald bis zum Cape Tribulation – unsere Reisetipps und Sehensw├╝rdigkeiten dazu sind hier verlinkt.

Fahrtzeit von Port Douglas in die Atherton Tablelands: 2 1/2 Stunden

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Kirche St.Marys by the Sea
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4 Mile Beach

Ausflug zum Great Barrier Reef ab Port Douglas

Mark, Jonas (damals 13 Jahre) und Julian (damals 10 Jahre) buchten einen Tagesausflug zum Great Barrier Reef. Alle drei waren schon auf zahlreichen Tauchg├Ąngen und sind zertifizierte Padi-Taucher. Aufgrund der Mindestalter-Regelung in Australien d├╝rfen Kinder wohl erst ab 12 Jahren an den Ger├Ątetauchg├Ąngen teilnehmen. Da Julian schon zertifizierter Taucher war, durften die drei aber einen privaten Tauchguide buchen.

Die Bootsfahrt zum ├Ąu├čeren Riff dauerte etwa 1,5 Stunden und war ├Ąu├čerst schaukelig. Selbst Leute mit Seeb├Ąr-Magen hatten hier Probleme. Der gesamte Tauchausflug ins Great Barrier Reef dauerte insgesamt etwa 7 Stunden, beinhaltete drei Tauchg├Ąnge, mehrere Mahlzeiten und Fotos mit der Unterwasserkamera des Tauchanbieters. Insgesamt zahlten wir umgerechnet etwa 340 Euro pro Person.

Das Great Barrier Reef konnte optisch nicht mit den atemberaubenden Tauchpl├Ątzen in Indonesien mithalten (hier gehts zum Blogartikel mit den tollsten Tauchspots rund um Bali). Da das Beeindruckende am Great Barrier Reef die unvorstellbare Gr├Â├če von 348.700 Quadratkilometern ist, k├Ânnen wir uns vorstellen, dass ein Helikopterflug ├╝ber das Great Barrier Reef spektakul├Ąrer sein k├Ânnte als der Tauchgang. Falls ihr einen Flug ├╝ber das Great Barrier Reef plant – welches ├╝brigens sogar aus dem Weltall zu sehen ist – dann lohnt sich ein Ausflug ab Airlie Beach, damit ihr das bekannte Heart Reef sehen k├Ânnt.

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3. Stopp: Atherton Tablelands

Nach unserem Abstecher in den Daintree Rainforest fuhren wir wieder ├╝ber den Captain Cook Highway in die Atherton Tablelands. Die Tablelands sind vorallem durch ihre Vielzahl an Wasserf├Ąllen und die saftig gr├╝ne, l├Ąndliche Umgebung bekannt.

Sehensw├╝rdigkeiten in den Atherton Tablelands

  • Cathedral Fig und Curtain Fig Tree
  • Freilichtmusem Historical Herberton
  • Millstream Nationalpark
  • Waterfall Circuit.

Neben den genannten Sehensw├╝rdigkeiten in den Atherton Tablelands, haben wir auch einige Attraktionen besucht, die wir eher langweilig fanden und euch nur empfehlen, wenn ihr wirklich viel Zeit auf eurem Roadtrip von Cairns nach Brisbane mitbringt:

  • Lake Barrine – der etwa 4,7 km lange Rundweg um den Kratersee ist eher unspektakul├Ąr
  • Peterson Creek und die Platypus Aussichtsplattform: Leider ist der Trail am Peterson Creek nicht mehr zug├Ąnglich und da wir kein Schnabeltier gesehen haben, fanden wir diesen Spot langweilig. Ihr k├Ânnt dennoch euer Gl├╝ck versuchen, ein Schnabeltier zu beobachten: Da diese nachtaktiv sind, habt ihr fr├╝hmorgens oder abends die besten Chancen.
  • Die Stadt Yungaburra mit ihren historischen H├Ąusern ist wirklich s├╝├č – ein kurzer Spaziergang in der camperfreundlichen Stadt bietet sich an, wenn ihr sowieso dort seid.
Weitere Sehensw├╝rdigkeiten in den Atherton Tablelands, die wir aber nicht besucht haben:
  • Mungalli Falls
  • Nandroya Falls
  • Wallicher Falls
  • Tchupala Falls
  • Crawford┬┤s Lookout.
 

Empfohlene Aufenthaltsdauer in den Atherton Tablelands

Wir standen zwei N├Ąchte frei mit unserem Wohnmobil auf einem kleinen Parkplatz an der Stra├če, den wir ├╝ber die App Campermate gefunden hatten. Lasst ihr den Besuch des Freilichtmuseums Herberton aus, gen├╝gt auch ein Tag f├╝r die Sehensw├╝rdigkeiten in Atherton.

Fahrtzeit von den Atherton Tablelands zum Paronella Park: 1 Stunde

Cathedral Fig Tree und Curtain Fig Tree

In den Atherton Tablelands findet ihr zwei besonders beeindruckende W├╝rgefeigen. W├╝rgefeigen fangen als kleines harmloses Gew├Ąchs auf einem Baumast an. Nach und nach breitet die W├╝rgefeige sich aus – w├Ąchst ├╝ber den Baumstamm nach unten und verbreitet sich so lange, bis der Baumwirt irgendwann keine Sonne und kein Licht mehr abbekommt und abstirbt.

Der Cathedral Fig Tree und der Curtain Fig Tree sind zwei verschiedene Attraktionen und etwa 20 Fahrminuten voneinander entfernt. Beide sind absolut sehenswert und kurze Fotostops auf eurem Roadtrip durch die Atherton Tablelands.

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Curtain Fig Tree

Historical Herberton

Das Historical Herberton ist das ideale Ausflugsziel in den Atherton Tablelands, wenn ihr Freilichtmuseen m├Âgt und euch ein wenig intensiver mit der australischen Besiedlungsgeschichte durch die Briten befassen m├Âchtet. Das Gel├Ąnde im Historical Herberton ist total liebevoll gestaltet, mit vielen tollen H├Ąusern, die ihr besichtigen k├Ânnt. Beim Ticketkauf (Link zu den Preisen und ├ľffnungszeiten) bekommt ihr einen Zettel mit allen Vorf├╝hrungen, die an eurem Besuchstag stattfinden.

Wir haben etwa drei Stunden im Freilichtmuseum Historical Herberton verbracht – lauft auch entlang des unscheinbaren Walking Tracks an der Bahnstation. Dort haben wir einige Kakadus und viele bunte Papageien gesehen. Falls ihr am n├Ąchsten Tag nochmal ins Historical Herberton zur├╝ckkommen m├Âchtet, ist dies im Eintrittspreis inkludiert, ihr m├╝sst euch dies nur an eurem ersten Tag in die Karte eintragen lassen. Au├čerdem ist dies automatisch ein Kombiticket f├╝r das Herberton Mining Museum, welches wir aber nicht besucht haben.

Wenn ihr mit Kindern in den Atherton Tablelands seid, ist das Historical Herberton ein tolles Ausflugsziel! Packt euch ein Picknick ein und erkundet das Gel├Ąnde und den sch├Ânen Spielplatz in aller Ruhe.

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Millstream Nationalpark

Die Millstream Wasserf├Ąlle lassen sich wunderbar mit dem Besuch im Historical Herberton verbinden. Es gibt die Big Millstream Falls und die Little Millstream Falls, die Fahrtzeit zwischen beiden Wasserf├Ąllen betr├Ągt weniger als 10 Minuten. Die Wanderwege vom Parkplatz zu den Wasserf├Ąllen betragen jeweils einfach etwa 10 Minuten, bei Regen kann der Trail zum Little Millstream Fall sehr rutschig sein.

Die Millstream Wasserf├Ąlle sind sch├Ân – geh├Âren aber nicht zu den Must-Sees w├Ąhrend eures Roadtrips von Cairns nach Brisbane an der Ostk├╝ste Australiens.

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Big Millstream Falls
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Little Millstream Falls

Waterfall Circuit

Der Waterfall Circuit in den Atherton Tablelands ist hingegen ein absolutes Must-Do f├╝r eure Rundreise! Auf diesem etwa 20 km langen Loop kommt ihr an den Wasserf├Ąllen Millaa Millaa Falls, Zillie Falls und den Ellinjaa Falls vorbei – au├čerdem bieten sich grandiose Aussichten auf die sattgr├╝ne bergige Landschaft.

Absolutes Highlight auf dem Waterfall Circuit sind die Millaa Millaa Falls. Zitat von Mark zu dem Millaa Millaa Wasserfall: „Sch├Âner k├Ânnte man einen Wasserfall nicht malen, oder?“. Der Wohnmobil-Parkplatz befindet sich direkt an den Wasserf├Ąllen – Badesachen nicht vergessen, ihr k├Ânnt hier in den Millaa Millaa Falls schwimmen. Zu den Zillie Falls und den Ellinjaa Falls betragen die Wege vom Parkplatz bis zu dem jeweiligen Wasserfall nur 10-15 Minuten.

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Millaa Millaa Falls
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Ellinjaa Falls

3. Stopp: Paronella Park

Der Spanier Jos├ę Paronella erbaute sich im tropischen Queensland seinen Traum: Ein Schloss im Regenwald. Im Jahr 1935 er├Âffneten er und seine Frau das Paronella Anwesen und betrieben ein Caf├ę an der Badestelle der Mena Creek Falls. Mehrere Zyklonen und ein gro├čes Feuer zerst├Ârten Teile des Paronella Parks. ├ťbrig sind heute noch einige Geb├Ąude, die nach und nach stabilisiert und restauriert werden. Die neuen Eigent├╝mer des Paronella Parks stecken sehr viel Liebe in dieses Projekt und vermarkten die Geschichte Jos├ę Paronellas ausgezeichnet.

Der stattliche Eintrittspreis (Link zur Online-Buchung) lohnt sich, denn es ist Einiges enthalten: Wir haben an der halbst├╝ndigen F├╝hrung ├╝ber das Gel├Ąnde mit Infos ├╝ber Jos├ę Paronella┬┤s Traum teilgenommen, haben das Gel├Ąnde mit dem h├╝bsch angelegten Garten und der H├Ąngebr├╝cke ├╝ber den Wasserf├Ąllen zwei Stunden lang auf eigene Faust erkundet und sind abends zur etwa 45-min├╝tigen Nachtshow zur├╝ckgekommen. Lasst euch beim Einlass unbedingt kostenfrei auf die Liste f├╝r die Nachttour setzen! Die Illuminationen der Geb├Ąude und die musikalische Untermalung sind absolut sehenswert!

Im Eintrittspreis f├╝r den Paronella Park ist zudem eine ├ťbernachtung auf dem Campingplatz eingeschlossen. Da wir spontan vorbeikamen, erhielten wir nur einen Stellplatz ohne Strom – hier findet ihr den Link mit der Telefonnummer, um eure Buchung idealerweise ein paar Tage vor der Anreise zu reservieren. Die Tickets gelten ├╝brigens 2 Jahre lang – ihr k├Ânnt also am n├Ąchten Tag oder auch ein Jahr sp├Ąter wiederkommen.

Der Paronella Park ist zu Recht eine beliebte Sehensw├╝rdigkeit in Queensland! Wir k├Ânnen euch den Besuch dort sehr empfehlen.

Fahrtzeit vom Paronella Park an den Mission Beach: 45 Minuten

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4. Stopp: Mission Beach

Jeden Sonntagvormittag findet im Park vor dem Mission Beach ein h├╝bscher Markt statt. Dort k├Ânnt ihr euch mit lokalen Souvenirs und Snacks eindecken und ein sch├Ânes Picknick am Strand machen.

Ihr findet rund um den Mission Beach mehrere Walking Tracks. Wir k├Ânnen euch den Kennedy Walking Track am South Mission Beach empfehlen. Der komplette Trail ist einfach 4km lang. Wir sind nur bis zur Luggar Bay spaziert und haben dort umgedreht. Insgesamt waren wir etwas l├Ąnger als eine Stunde unterwegs.

Die Str├Ąnde sind absolut genial und auf dem Trail habt ihr wundersch├Âne Aussichten!

Zum Abschlu├č sind wir eine halbe Stunde zum Alligators Nest gefahren (inklusiver kleiner Fluss├╝berquerung) – einer sch├Ânen Badestelle mit gro├čer Picknickwiese, an der es keine Krokodile gibt. Wenn ihr mit Kindern in Queensland unterwegs seid, solltet ihr euch stattdessen eher die Crystal Creek Rock Slides anschauen (gibt tolle YouTube Videos dazu). ├ťber nat├╝rlich gebildete Rutsch-Rillen k├Ânnt ihr euch im Crystal Creek erfrischen. Lasst uns doch einen Kommentar da, falls ihr die Crystal Creek Rock Slides besucht habt!

├ťbernachtet haben wir kostenfrei auf dem Vincent Bushy Parker Park, die Fahrtzeit vom Mission Beach aus betr├Ągt etwa zwei Stunden. Ihr m├╝sst euch vor Ort nur online per QR-Code registrieren. Am Stellplatz sind BBQ-Stellen, Dumppoint, Frischwasser, WC-Haus, Spielplatz mit gro├čer Wiese zum Toben vorhanden sowie ein Zugang zum Fluss. Wir sind ja eher Krokodil-scheu und trauen uns nicht, neben den Krododil-Warnschildern zu Baden – die Australier plantschten dort aber fr├Âhlich mit ihren Kindern.

Fahrtzeit vom Mission Beach nach Townsville: 3 Stunden

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Kennedy Walking Track
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Luggar Bay

5. Stopp: Magnetic Island (Tagesausflug ab Townsville)

Auf Magnetic Island befindet sich eine gro├če Koala-Kolonie, traumhafte Str├Ąnde und tolle Walking-Trails.

Wir haben einen Tagesausflug nach „Maggi“ unternommen. Die Personenf├Ąhre f├Ąhrt st├╝ndlich in Townsville ab, Tickets k├Ânnt ihr kurz vorher online oder vor Ort kaufen (Parken ist geb├╝hrenpflichtig – hier sind die Preise f├╝r die F├Ąhre und den Parkplatz verlinkt). Vom F├Ąhrableger k├Ânnt ihr kosteng├╝nstig (Barzahlung! – hier findet ihr den Busfahrplan) mit dem Bus zum Fort fahren. Der Fort Trail ist das Highlight auf Magnetic Island, da ihr hier eine hohe Chance habt, Koalas in ihrer nat├╝rlichen Umgebung zu sehen. Wir haben zwei Koalas ganz nah gesehen. Einer der beiden war sogar wach und hat sich gestreckt!

├ťber den Coastal Trail (eher langweilig – ihr k├Ânnt den Bus nehmen) sind wir an die wundersch├Âne Alma Bay gelaufen. Unbeschreiblich, wie wundervoll die Akazien auf den Granitfelsen stehen, das t├╝rkisfarbende Wasser und die Segelboote im Hintergrund!

Zu Fu├č sind wir dann zu den Rock Wallabies gelaufen – gesehen haben wir keines, aber der Ausblick ist empfehlenswert. ├ťber den Gabul Way – eine gro├če Br├╝cke entlang des Meeres – sind wir dann zur├╝ck zum Hafen.

Insgesamt waren wir 6 Stunden auf Magnetic Island. Wer mag, kann Schnorchelequipment mitbringen. Informiert euch aber, ob aktuell die gef├Ąhrlichen Stinger-Quallen im Wasser vorkommen!

├ťbernachtet haben wir mit unserem Wohnmobil kostenfrei auf einem Parkplatz an der BP-Tankstelle Townsville.

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Alma Bay
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Townsville

Urspr├╝nglich hatten wir geplant, die Aussicht vom Castle Hill ├╝ber Townsville zu genie├čen. Den Blick auf den riesigen Granitfelsen hatten wir schon vom Boot aus bei unserem Ausflug nach Magnetic Island genossen. Die Stra├če zum Parkplatz auf dem Castle Hill ist aber nicht f├╝r Wohnmobile geeignet! Ihr m├╝sst in der Stadt parken und den kompletten Weg nach oben zu den Trails laufen. Dies wussten wir leider nicht, mussten dann auf einer echt engen und steilen Stra├če unser 7, 20 Meter langes Wohnmobil (Link zur Modellbeschreibung)* drehen und bis wir einen geeigneten Parkplatz fanden, hatten wir keine Lust mehr auf den anstrengenden Anstieg auf den Castle Hill.

Unser Tipp, wenn ihr mit dem Wohnmobil die Aussicht vom Castle Hill genie├čen wollt: Fr├╝h morgens oder gegen Nachmittag kommen und die App MapsMe nutzen, um euch die Wanderwege auf den Castle Hill in Townsville anzeigen zu lassen.

Stattdessen haben wir einen entspannten Vormittag am „The Strand“ verbracht. Wie in den meisten St├Ądten Australiens befinden sich an der Strandpromenade tolle Freizeitm├Âglichkeiten wie kostenfreie Outdoor-Sportger├Ąte und Spielpl├Ątze. Wenn ihr mit Kindern in Townsville seid, dann besucht unbedingt den „The Strand Water Park“! Im kostenfreien Wasserpark gibt es Wasserrutschen und Wasserkanonen f├╝r den perfekten Tag am Strand mit Kindern (Link zu den ├ľffnungszeiten). Str├Ąnde mit Stingernetzen sind mit Schildern gekennzeichnet und am anderen Ende der Strandpromenade befindet sich „The Strand Rockpool“ – ein ebenfalls kostenloses Schwimmbad mit Blick aufs Meer (Link zu den ├ľffnungszeiten).

Fahrtzeit von Townsville zum Cape Hillsborough Nationalpark: 4 1/2 Stunden

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6. Stopp: Cape Hillsborough Nationalpark

Bei meiner Recherche vorab hatte ich schon einige Bilder des Cape Hillsborough Nationalparks gesehen: Im Sonnenaufgang h├╝pfende K├Ąngurus direkt am Strand!

Logisch, dass ich dies direkt markierte und auf unserem Roadtrip von Cairns nach Brisbane mit dem Wohnmobil einplante. Was ich nicht wusste: Die K├Ąngurus werden morgens am Strand gef├╝ttert, teils bis zu 200 Menschen stehen dann um die K├Ąngurus herum und diese sind nicht mehr scheu, sondern h├╝pfen schon nach Futter bettelnd neugierig auf die Touristen zu.

Nichtsdestotrotz ist der Cape Hillsborough Nationalpark absolut sehenswert. Nur an der F├╝tterungsshow zum Sonnenaufgang w├╝rde ich nicht nochmal teilnehmen – falls ihr das doch wollt, bekommt ihr beim Check-In auf dem Campingplatz die F├╝tterungszeit genannt. Da es uns auf dem Cape Hillsborough Nature Tourist Park (Link) so gut gefiel, haben wir unseren Aufenthalt dort verl├Ąngert: toller Pool (aber eiskalt) mit Rutsche, geniale Lage und beim W├Ąscheaufh├Ąngen l├╝mmelten die K├Ąngurus um mich herum.

Empfohlene Aufenthaltsdauer im Cape Hillsborough Nationalpark: 2 N├Ąchte

Diese kurzen Walkingtracks im Cape Hillsborough Nationalpark k├Ânnen wir euch empfehlen:

  • Beachcomber Cave Track: Bei Ebbe k├Ânnt ihr den kompletten Loop ├╝ber den Strand laufen – der Strandpart ist wirklich sch├Ân. Der Teil des Weges, welcher durch den Wald verl├Ąuft, ist bis auf eine tolle Aussicht aufs Meer dann aber unspektakul├Ąr. Dauer: etwa eine Stunde.
  • Trail nach Wedge Island: Bei Ebbe wird der Weg zur Insel Wedge Island freigelegt. Informiert euch vorher, wann ihr zur├╝ck sein m├╝sst (Link zum Tide-Chart). Die Kombi aus Wattwanderung inklusiver Sichtung von unz├Ąhligen hektisch hin- und herrennenden Krebsen und Strandspaziergang entlang toller Lavafelsen ist super! Dauer: etwa 1 1/2 Stunden.
Fahrtzeit von Cape Hillsborough bis Agnes Water: 7 Stunden. Wir ├╝bernachteten unterwegs auf der kostenfreien Calliope River Rest Area. Toller Spot direkt am Fluss!
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7. Stopp: Agnes Water und Seventeen Seventy

In der Stadt Seventeen Seventy landete James Cook zum zweiten Mal in Australien, nachdem er etwa einen Monat vorher, im April 1770, zum ersten Mal auf dem australischen Kontinent bei Botany Bay an Land gegangen war.

Unser Aufenthalt in 1770 (aufgrund einer Regel des Bundesstaates Queensland muss der Stadtnamen ausgeschrieben werden – urspr├╝nglich hatte sich die Stadt aber genau so genannt: 1770) beschr├Ąnkte sich auf den kurzen aber sehr sehenswerten Trail am Wave Lookout. Wer hier l├Ąnger bleiben m├Âchte, sollte sich den 1770 Camping Ground mit direkter Strandlage anschauen.

Im Agnes Water Museum gibt es eine kleine, bunt zusammengew├╝rfelte Ausstellung mit Infos zu James Cook, seinem Schiff – der Endeavour – und so ziemlich allem, was in dem kleinen St├Ądtchen eine Rolle spielte. Enorm g├╝nstiger Eintritt, nett zu sehen, k├Ânnt ihr aber seinlassen.

Direkt hinter dem Heimatkundemuseum beginnt der Discovery Trail Lookout, den wir euch hingegen sehr empfehlen k├Ânnen. Kurzer Weg mit toller Aussicht auf den Strand.

Lauft auf jeden Fall den Paperbank Forest Boardwalk! Der Wald mit seinen vielen Paperbark Tea Trees hat etwas total Magisches. Der Trail dauert nur 10 Minuten. Zitat Sohn: „Oooh, schon fertig? K├Ânnen wir den Weg einfach nochmal laufen?“.

├ťbernachtet haben wir auf dem kostenfreien Sharon Gorge Nature Park: gro├če Wiese zum Toben und Rugbyspielen, saubere Toiletten, Grillm├Âglichkeiten und netter Trail zum Burnett River.

Fahrtzeit von Agnes Water zum Boreen Point Campground: 4 1/2 Stunden

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Agnes Water
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Paperbank Forest Boardwalk

8. Stopp: Sunshine Coast

Der etwa 60 Kilometer lange K├╝stenabschnitt zwischen Noosa und Caloundra bei Brisbane wird als die Sunshine Coast bezeichnet. Eine dichte Auswahl an Surfstr├Ąnden mit erstklassiger touristischer Infrastruktur und Campingpl├Ątzen direkt am Meer warten hier auf euch w├Ąhrend eures Roadtrips von Cairns nach Brisbane.

Auf dem Weg von Agnes Water zur Sunshine Coast legten wir einen kurzen Stopp an der Carlo Sand Blow ein. Vom Parkplatz aus f├╝hrt ein etwa 10-min├╝tiger Trail zum Viewpoint auf die riesige Sandd├╝ne, die sich zum Meer hin erstreckt. Die Carlo Sand Blow ist ein tolles Ausflugsziel, wenn ihr mit Kindern in Queensland unterwegs seid: ein toller Spot zum Toben und durch den Sand kullern!

Eine Nacht standen wir mit unserem Wohnmobil auf dem Boreen Point Campingplatz (Link) direkt am Lake Cootharaba. Wer mag, kann sich hier kostenpflichtig Kajaks ausleihen und die „Noosa Everglades“ auf diesem Weg erkunden.

Am n├Ąchsten Tag hatten wir urspr├╝nglich geplant, den Noosa Nationalpark zu besuchen. Zu Fu├č wollten wir die Sehensw├╝rdigkeiten Dolphin Point Lookout, Fairy Pools, Hell┬┤s Gates, Devils┬┤s Kitchen und Paradies Caves besuchen. Leider ist Noosa Heads in keinster Weise Wohnmobil-freundlich: Viele Stra├čen durften wir erst gar nicht mit dem Camper befahren und einen Parkplatz f├╝r ein Fahrzeug mit ├╝ber 7 Metern L├Ąnge zu finden war ein Ding der Unm├Âglichkeit. Wer einen Tipp hat, wie man den Noosa Nationalpark mit dem Wohnmobil bereist – bitte ab mit dem Tipp in die Kommentare!

├ťbernachtet haben wir anschlie├čend zwei N├Ąchte auf dem Coolum Beach Holiday Park (Link) mit Strandzugang.

Fahrtzeit von Coolum Beach nach Brisbane: 1 1/2 Stunden

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9. Stopp: Brisbane

Die drittgr├Â├čte Stadt Australiens l├Ąsst sich hervorragend zu Fu├č erkunden. Der Brisbane River teilt die Stadt in zwei Teile: das gesch├Ąftige Brisbane CBD mit historischen H├Ąusern und Einkaufspassagen auf der einen und die entspannten South Bank Parklands – das ehemalige Expo-Gel├Ąnde mit Freizeitanlagen und Pools – auf der anderen Seite. ├ťber mehrere Br├╝cken oder per kostenlosem CityHopper-Boot (Link zum F├Ąhrangebot in Brisbane) k├Ânnt ihr die Flussseiten wechseln.

Sehensw├╝rdigkeiten in Brisbane

  • Spielpl├Ątze an der Promenade und kostenloses Schwimmbad „Streets Beach“ der South Bank Parklands
  • The Wheel of Brisbane
  • Brisbane Sign
  • King George Square mit der City Hall und Albert Street Uniting Church
  • Anzac Square & Memorial Galleries
  • Story Bridge
  • Aussicht auf Brisbane vom Kangaroo Point Cliffs Park.

Das Queensland Museum (Link) haben wir leider nicht besucht. Es gibt einige kostenlose Ausstellungen und wenn ihr mit Kindern in Brisbane seid, soll das kostenpflichtige SparkLab (Link) ein echtes Highlight sein.

Empfohlene Aufenthaltsdauer in Brisbane

Wir empfehlen euch f├╝r Brisbane eine Aufenthaltsdauer von 1-2 Tagen.

Brisbane mit dem Wohnmobil

Bis zu drei Tage d├╝rft ihr kostenfrei auf dem Parkplatz am Hugh Muntz Park ├╝bernachten. Der Bahnhof befindet sich in fu├čl├Ąufiger N├Ąhe und per Zug seid ihr in 40 Minuten in Brisbane.

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Freizeitpark Dreamworld

In regelm├Ą├čigen Zeitabst├Ąnden ben├Âtigen die Teenies und der Teenie-Papa einen ordentlichen Adrenalinschub. S├╝dlich von Brisbane, an der Gold Coast, gibt es ein gro├čes Angebot verschiedener Freizeitparks. Nach kurzer Recherche der Kinder fiel die Wahl auf Dreamworld – den gr├Â├čten Freizeitpark Australiens.

Verglichen mit deutschen Freizeitparks wie beispielsweise dem Europapark ist Dreamworld dann doch klein und deutlich teurer. Die ├ľffnungszeiten sind ebenfalls australisch: Mitte September ├Âffnete der Freizeitpark erst um 10:30 Uhr und um 16 Uhr war bereits Feierabend. Da wir jedoch unter der Woche und au├čerhalb der Ferienzeiten Dreamworld besuchten, gab es kaum Anstehzeiten und die Jungs konnten ausgiebig die Achterbahnen fahren (Mindestgr├Â├če: h├Ąufig 130cm).

Unsere liebsten Achterbahnen im Dreamworld

  • Steel Taipan
  • Gold Coaster
  • The Claw
  • Der 119 Meter hohe Freefall-Tower wurde w├Ąhrend unseres Besuches im September 2022 gerade gewartet.

Wenn ihr keine absoluten Achterbahn-Freaks seid, empfehlen wir euch, diesen Tag lieber in Brisbane zu verbringen.

Unser Fazit zum Roadtrip von Cairns nach Brisbane im Wohnmobil mit unseren Kindern:

Die ersten etwa vier Wochen unserer Rundreise entlang der Ostk├╝ste Australiens waren wir mit dem Camper zwischen dem Cape Tribulation (lest hier unseren Reisebericht zum Daintree Regenwald) und Brisbane unterwegs. Unsere Highlights auf der Strecke zwischen Cairns nach Brisbane waren die atemberaubende Aussichten auf dem Captain Cook Highway, die vielen Traumstr├Ąnde mit ihren kostenlosen Schwimmb├Ądern und den vielen Freizeitm├Âglichkeiten direkt an der Strandpromenade, die Millaa Millaa Wasserf├Ąlle, der Paronella Park, Koalas auf Magnetic Island, der kurze aber magische Paperbark Forest Boardwalk und – den Kindern ganz wichtig zu erw├Ąhnen – die Achterbahn „Steel Taipan“ im Dreamworld Freizeitpark.

Einige als absolute Must-See bekannte Ausfl├╝ge auf die vielen sehenswerten Inseln vor der Ostk├╝ste Australiens haben wir aus Kostengr├╝nden w├Ąhrend unserer Camperreise ausgelassen. So verlockend ein mehrt├Ągiger Segelt├Ârn zu den Whitsundays und dem beliebten Whitehaven Beach oder so abenteuerlich ein Allrad-Abenteuer ├╝ber Fraser Island auch sein mag – das doppelte Budget f├╝r die t├Ągliche Wohnmobil-Miete UND diese Aufenthalte auf den Inseln wollten wir einfach nicht ausgeben. Allerdings wurde uns mehrfach versichert, dass die Whitsundays und Fraser Island absolute Highlights sind und man sich diese auf keinen Fall entgehen lassen sollte!

Ein Roadtrip von Cairns nach Brisbane ist ideal f├╝r euch, falls ihr…

  • zum ersten Mal mit dem Camper reist: Ihr findet an der Ostk├╝ste eine tolle Auswahl an Campingpl├Ątzen, Dumpingstationen und Frischwasser.
  • ..mit kleinen Kindern durch Australien reist: ├ťberall warten Spielpl├Ątze darauf, von eurem Nachwuchs erobert zu werden. Ein Highlight der Ostk├╝ste Australiens sind zudem die vielen kostenlosen Pools und Wasserspielpl├Ątze an den h├╝bschen Strandpromenaden!
  • …die gro├čen Australien-Highlights erleben wollt: Campingpl├Ątze an Traumstr├Ąnden, uralter Regenwald im Daintree, Outback Feeling (sobald ihr die K├╝ste verlasst), Schnorcheln oder Tauchen im Great Barrier Reef und die Tierwelt Australiens erleben: Flughunde, Krokodile, Koalas, K├Ąngurus, Papageien und Kakadus werden euch auf dieser Route an der Ostk├╝ste von Cairns nach Brisbane begegnen.

Was uns an der Ostk├╝ste Australiens mit Kindern nicht so gefiel:

  • Scheinbar sind wir doch eher einsame W├Âlfe – oder um es in den australischen Kontext zu bringen – Dingos. Die Weite und Unber├╝hrtheit der Westk├╝ste und des Top End in Northern Territory w├╝rden wir eher bevorzugen.
  • Im tropischen Norden Queenslands gibt es die gef├Ąhrlichen Salzwasserkrokodile. Keine Ahnung, wie man da entspannt am Strand chillen oder gar ein Buch lesen soll…
  • Ebenso kommen schmerzhafte bis t├Âdliche Quallen im Wasser vor. In der Stingerseason von Oktober bis Mai solltet ihr daher idealerweise im speziellen Anz├╝gen schwimmen und nur innerhalb der Stingernetze.

Da es auf der Strecke von Cairns nach Brisbane an der Ostk├╝ste Australiens noch viele weitere Sehensw├╝rdigkeiten gibt, empfehlen wir euch folgende Internetseiten zur Planung eures Wohnmobil-Roadtrips:

Unsere Reise mit dem Wohnmobil f├╝hrte uns noch weiter entlang der Ostk├╝ste nach Sydney. Den letzten Part zwischen Sydney und Melbourne und der Great Ocean Road werden wir dann im Mietwagen erkunden.

Was waren eure Highlights auf der Route zwischen Cairns und Brisbane? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar mit euren Erlebnissen!

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Nina

    Ich freue mich so sehr euren Beitrag zu lesen! Da wir unsere Tour vor 2 Tagen gestartet haben und gerade in Cape Trib stehen, kommt der gerade recht. So viele Tipps, vor allem die kostenlosen ├ťbernachtungspl├Ątze. Die letzten 3 T├Ąge haben wir n├Ąmlich bezahlt, und das nicht gerade wenig :-/ Eine tolle Reise euch weiterhin! Ps: unseren Camper haben wir ├╝ber euch bei der Camperoase gemietet – wir sind ebenfalls total begeistert von dem Service ­čÖé

    1. Jenni

      Hey Nina! Freut uns total, dass ihr auch so begeistert von der Camperoase seid. Die Preise f├╝r die Campingpl├Ątze sind echt nicht ohne. Habt ihr die App Campermate? Damit machen wir hier an der Ostk├╝ste Australiens gute Erfahrungen. W├╝nsch euch eine ganz tolle Reise! Viele Gr├╝├če aus „fast schon Sydney:)“ Jenni

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