Spartipps für eure Weltreise – so wird der Langzeiturlaub erschwinglich

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Ihr plant eine Langzeitreise und seid auf der Suche nach Spartipps, um genügend Startkapital für die Langzeitreise auf dem Konto zu haben und auch unterwegs günstig zu reisen?

Die Kosten für eine Weltreise sind so individuell wie eure Ausgaben im normalen Alltag zu Hause und hängen von einigen Faktoren ab. In diesem Blogbeitrag geben wir euch hilfreiche Spartipps für eure Weltreise.

Wir selbst sind seit Februar 2020 als Familie auf Weltreise und versorgen Euch hier auf unserem Reiseblog immer mit aktuellen Reiseberichten und Ideen für Travelschooling. Dabei reisen wir zwar mit Rucksack, aber nicht Low-Budget. Dennoch haben wir auf unseren Reisen viele wertvolle Erfahrungen gesammelt, wie man günstig die Welt bereisen kann:

Einnahmen:

Ihr könnt versuchen, durch einen zweiten Job oder den Aufbau eines ortsunabhängigen Arbeitens eure Einnahmenseite zu erhöhen.

In den Sozialen Netzwerken gibt es viele „Digitale Nomaden“ und „virtuelle Assistenzen“ Gruppen. Der Austausch dort kann euch helfen, das Passende für euch zu finden. Vorsichtig wäre ich immer bei Onlinekursen oder Coachingangeboten, die superschnelles Wachstum versprechen, normalerweise superteuer sind und „nur heute“ für einen unschlagbar günstigen Preis zu haben sind. Hier gilt wie immer: Prüft die Quelle. Manchmal steckt dahinter ein Schneeballsystem, getarnt als sogenanntes „Network Marketing“. Ich will das nicht verallgemeinern, aber von solchen Dingen nehmen zumindest wir großen Abstand.

Wir selbst finanzieren unsere Reisen durch unsere Geldanlagen. Das Wissen hierfür hat sich Mark unter anderem während der Bankausbildung, in jahrelanger Arbeit in der Bank als Berater, Coach und einigen internen Jobs mit Wertpapierbezug erarbeitet – aber vor allem: Börse ist seit mehr als 25 Jahren seine große Leidenschaft. Hier gibt’s also keine „Kauf Bitcoins und reise um die Welt Tipps“. Wer Interesse an finanzieller Bildung hat und sich langfristig Kapital ansparen möchte, schaut gerne auf Marks Geldanlage-Checker Blog vorbei.

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Island

Ausgaben

Ganz klar: Je mehr ihr spart, desto gefüllter ist euer Reisekonto. Ihr könnt euren Hausstand verkaufen (unsere Tipps zum Haus ausmisten gibt’s hier), solltet selbstverständlich sparsam und bedacht euer Geld ausgeben (lieber den Kaffee daheim als unterwegs und so weiter..) sowie eure bestehenden Ausgaben auf den Prüfstand stellen.

Je weniger Ausgaben zu Hause weiterlaufen, umso mehr Geld habt ihr natürlich zur Verfügung. Es macht also Sinn, während der Vorbereitung eurer Weltreise die Kontoauszüge zu checken und sich von sinnlosen Abos zu lösen.

Auch eure Versicherungen solltet ihr in diesem Zuge überprüfen. Eine private Haftpflicht, die eine weltweite Deckung anbietet, ist auch während der Weltreise von Nutzen, falls ihr mal einen Schaden habt. Außerdem sind wir kein Fan davon, wichtige Versicherungen wie eine Berufsunfähigkeitsabsicherung zu kündigen – je älter ihr bei Vertragsabschluss seid, desto höher meist der Beitrag, den ihr bezahlen müsst. Dennoch solltet ihr überall prüfen: stimmen die Angaben, passt die Deckung noch zu mir und zu meinen aktuellen oder geplanten Lebensumständen?

Bei einigen Versicherungen wie bei der ein oder anderen Altersvorsorge könnt ihr eventuell den Beitrag für die Dauer der Reise stilllegen. Schaut euch ruhig auch mal die Rentabilität der Versicherung an. Eine Kündigung der Altersvorsorge lohnt sich meist nicht, da in den ersten Jahren die Abschlussgebühren gezahlt werden und es somit lange dauert, bis wirklich ein Rückkaufwert vorhanden ist. Wollt ihr den Beitrag für die unprofitable Altersvorsorge dennoch loswerden, solltet ihr erst nachrechnen lassen, was im Falle einer Kündigung ausgezahlt wird und wie hoch eure Rente wäre, wenn ihr die Versicherung einfach stilllegt.

Eure Wohnung könnt ihr eventuell untervermieten (mit dem Vermieter klären). Weitere Infos, was zur Vorbereitung einer Weltreise zu beachten ist, findet ihr in der Checkliste zur Vorbereitung der Weltreise.

Des Weiteren empfehlen wir, einfach jeden Posten genau zu durchleuchten: passt der Handy-Tarif zur Weltreise? Benötigt ihr euer Auto wirklich, oder tun es die Öffis auch? Und beachtet für jede Kündigung die Kündigungsfristen!

Bei allen Verträgen, die ihr behaltet, könnt ihr schauen, ob es einen günstigeren Neutarif gibt. Ich habe einige Zeit in einem Versicherungsbüro gearbeitet. Ständig gibt es neue Tarife fürs Auto oder eure Haftpflichtversicherung. Meist sind diese sogar günstiger als der Alttarif und der Wechsel ohne Nachteile möglich – ihr müsst nur aktiv werden! Mark hat konsequent alle zwei Jahre seine Handy- und Festnetztarife, das Sky-Abo und den Stromtarif gekündigt und hat am Ende immer günstigere Angebote bekommen, als wenn der Tarif einfach weitergelaufen wäre. Auch ohne geplante Weltreise lässt sich hier im Alltag schon Einiges sparen.

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Gepäck für die Weltreise

Die einfachste Sache, um Geld zu sparen ist: nichts auszugeben. Überlegt euch also gut, welches Gepäck ihr für eure Weltreise benötigt. Schaut euch mehrere Packlisten an und hinterfragt die Kaufentscheidung. Ein Beispiel: zu Beginn der Reise haben wir uns ein Stativ gekauft – für tolle Familienbilder. Dabei sind wir so gar nicht. Ein schnelles Selfie ist immer drin, aber Stativ aufstellen, Kamera ausrichten, Alle bestmöglich positionieren und im Zweifel mehrfach das ideale Bild schießen? Ist gar nicht unseres. Selten haben unsere Kids Lust, sich fotografieren zu lassen und wir wollen ja auch die Umgebung erkunden, anstatt viel Zeit mit dieser semiprofessionellen Fotografiererei zu vergeuden. Also schickten wir das Stativ schnell wieder nach Hause.

Wir reisen nur mit Handgepäck hier geht’s zur Packliste für die Weltreise mit Handgepäckdieser minimalistische Lebensstil ist gleich zweifach kostengünstig, da wir oft die teils erheblich günstigeren Light-Flugtarife buchen können und kein Gepäck aufgeben müssen.

Unterwegs wird gewaschen. Die meisten Hostels bieten günstige Waschmöglichkeiten an (in Hotels oft sehr teuer!), ansonsten könnt ihr Waschsalons nutzen oder ihr habt eine Waschmaschine in der Unterkunft. Manchmal sind die Preise fürs Waschen einfach übertrieben – dann wasche ich per Hand. In unserem Rucksack ist eine Schnur, die als Wäscheleine dient, Waschmittel und ein paar Wäscheklammern (die Alternativ als Kinderspielzeug genutzt werden).

Eine Shoppingtour durch den teuren Outdoorladen ist in den meisten Fällen nicht nötig. Reist mit dem, was ihr besitzt – ihr werdet eh immer wieder neue Kleidung kaufen müssen und auch alles andere findet ihr unterwegs.

Habt ihr noch keinen Rucksack für eure Weltreise, können wir euch aber den Osprey* empfehlen, der uns bislang tadellose Dienste auf der Weltreise mit unseren Kindern erwiesen hat:

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Spartipps für die Weltreise:

Routenplanung

Idealerweise könnt ihr mehrere Länder auf einem Kontinent bereisen. Ihr lernt so die Unterschiede der Regionen kennen und vermeidet teure Langstreckenflüge. Unsere ursprüngliche Weltreise-Route sah vor: Thailand per Zug, mit dem Boot durch Laos, Flug nach Vietnam und dort per Zug / Bus durchs Land bis nach Kambodscha und anschließend über den Landweg durch Malaysia. Corona machte uns in Vietnam einen Strich durch die Rechnung und seitdem gibt es keine wirkliche Routenplanung mehr. Da wir während Corona reisen, bestimmt sich unsere Route nach Corona-Fallzahlen und Einreisebestimmungen.

Günstige Flüge buchen

Wie schon erwähnt, buchen wir – sofern das angeboten wird – die Light-Tarife für Handgepäckreisen. Des Weiteren beschäftigen wir uns auch intensiv mit den kostspieligen Langstreckenflügen. Wir sind flexibel, was den Abflugflughafen angeht, (Kurzstreckenflüge versuchen wir zu vermeiden und wählen für diese Route dann lieber eine Zugverbindung) Ein Beispiel: Unsere Reise nach Kalifornien startete mit einer Zugfahrt von Frankfurt nach London. Dort hatten wir zwei Tage Aufenthalt, bevor die Reise weiterging. Nach Bangkok ging es über Rom – auch hier machten wir mehrere Tage Sightseeing, bevor die Weiterreise startete.

Leider gibt es keine (uns bekannte) Möglichkeit, sich alle Flugoptionen anzuschauen. Probiert also einfach die großen internationalen Flughäfen in den Nachbarländern aus und schaut an welchen Tagen die geringsten Preise angeboten werden.

Der erste Weg führt uns in der Regel zu skyscanner.de. Hier bekommen wir ein gutes Gefühl, von welchem Flughafen und zu welchen Zeiten besonders günstige Flüge angeboten werden – und die Unterschiede sind teilweise enorm: es gab Zeitfenster, da haben wir mehr als 50 Prozent zum regulären Flugpreis gespart. Im Normalfall buchen wir aber nicht über die Billigreisebüros bei Skyscanner, sondern meist direkt über die Fluggesellschaft. Gerade in Corona-Zeiten hat es sich oft bewährt, im Stornierungs- oder Änderungsfall einen KLAREN Ansprechpartner zu haben, und nicht völlig überforderten Drittanbietern ausgeliefert zu sein.Außerdem bietet beispielsweise die Lufthansa den Economy-Light-Tarif (Link zur Lufthansa)* an, der uns noch nie bei Skyscanner angezeigt wurde, der aber nochmal viel günstiger ist.

So schön es ist, spontan zu reisen: Bei Langstreckenflügen lohnt es sich in der Regel, wenn ihr rechtzeitig bucht und euch einen Google-Alarm setzt. So werdet ihr informiert, wenn die Preise gerade sehr günstig sind!

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Island

Spartipps, um Unterkünfte zu finden

Unsere Unterkünfte buchen wir meist über gängige Buchungsportale wie Booking.com (Link zu Booking.com)* und Airbnb. Schaut euch auf jeden Fall immer den Endpreis an. Gerade in Costa Rica haben wir zum Beispiel die Erfahrung gemacht, dass die Reinigungsgebühr meist sehr hoch angesetzt ist und diese unabhängig von der Anzahl der Nächte erhoben wird.

Oft buchen wir erst ein paar Nächte und verlängern gegebenenfalls, wenn es uns vor Ort gut gefällt. Eine Verlängerung ist meist wesentlich günstiger, da ihr die Preise direkt mit dem Vermieter aushandeln könnt und die Servicegebühr der Portale wegfällt.

Vergleicht ruhig die Preise auf mehreren Portalen und schaut, ob eure Unterkunft einen eigenen Internetauftritt hat, bei dem die Preise ggf. günstiger sind. Grundsätzlich gilt: je länger ihr in einer Unterkunft bleibt, desto günstiger. Häufig gibt es saftige Rabatte für längere Aufenthalte. So kann es sich gegebenenfalls lohnen, eine Standort-Rundreise mit einer festen Basis zu machen, um euer Reiseland zu erkunden (gerade in kleinen Ländern, wie z.B. Malta ist das kein Problem).

Weitere Alternativen können sein:

  • bietet euch als Housesitter an
  • übernachtet kostenlos als Couchsurfer
  • taucht noch intensiver in die jeweilige Kultur ein und arbeitet ein paar Wochen vor Ort (z.B. workaway).

Am günstigsten reist ihr, wenn ihr zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs seid und euer eigenes Zelt auf dem Gepäckträger habt…

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Thailand

Spartipps zur Fortbewegung auf Reisen

Reist ihr mit öffentlichen Verkehrsmitteln, werdet ihr auch immer wieder ein Taxi benötigen, falls ihr längere Strecken nicht laufen möchtet. Zum einen warten an so ziemlich jedem Busbahnhof Taxifahrer auf euch. Meist reißen diese sich um euch und es ist kaum möglich, sie loszukriegen. Je früher du dich auf einen einlässt, desto höher der Preis. Die günstigste Taxifahrt bekommst du meist außerhalb des Bahnhofs. Allerdings saßen wir auch schon in Autos, die ich als kaum noch fahrbereit betitelt hätte.

Eine gute Alternative bieten Uber und Grab (private Fahrer)– du kannst dir in einigen Regionen auch Fahrer für einen ganzen Tag buchen – und nach Verhandlung natürlich überall. Hierfür einfach die jeweilige App herunterladen. Wir haben damit tolle Erfahrungen gemacht!

Ganz klarer Vorteil der öffentlichen Verkehrsmittel: nur laufen oder Radfahren ist in den meisten Ländern günstiger und du kriegst einen Einblick in das Leben vor Ort. Gerade in Südostasien war dies super spannend: Tiere, die im Wagen transportiert werden. Menschen, die mitten im Dschungel aussteigen und Waren, die durchs Fenster gereicht werden.

In Vietnam sind wir sehr lange Strecken mit dem Nachtzug gefahren – viel günstiger als fliegen. Für Europa gilt dies leider nicht immer: unsere 24-stündige Zugfahrt von Palermo nach Mailand war teurer als das günstigste Flugticket für die gleiche Strecke.

Seid ihr länger in einem Land, kann sich der Kauf eines Fahrzeuges oder Campers lohnen. Kann nicht schaden, wenn ihr euch ein wenig mit Autos auskennt, damit ihr keinen Schrott kauft. Außerdem solltet ihr zusätzliche Zeit für den Kauf und Verkauf einplanen!

Vielleicht habt ihr Glück und könnt eine Wohnmobil-Überführung machen. Hierfür braucht ihr viel Flexibilität, da euch eben der Anbieter mitteilt, von wo nach wo das in der Regel niegelnagelneue Fahrzeug gebracht werden muss. Wir hatten bislang das Pech, dass es nie ein Fahrzeug zum überführen in unseren Zielländern gab.

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Mietwagen buchen

Der Mietwagen ist für eine Rundreise die bequemste, aber teuerste Variante. Viel günstiger ist es natürlich, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen! Entscheidet ihr euch dennoch für einen Mietwagen, können wir euch die Buchung über CHECK24 (Link zu CHECK24-Mietwagen)* sehr empfehlen. Ihr habt dort die Möglichkeit, ein wirklich umfassendes Versicherungspaket zu erhalten (und das ist in manchen Ländern sehr zu empfehlen) und bisher war dies immer deutlich (!) günstiger als direkt über den Anbieter.

Oneway-Mieten sind meist teurer – schaut euch also in der Vorbereitung die gewünschten Sehenswürdigkeiten an und prüft, ob eine Rundreise möglich ist.

In jedem Land gelten andere Regeln was die Kindersitz-Pflicht angeht. Wir reisen mit der Trunki-Sitzerhöhung (Link zu Amazon)* (Rucksack und Sitzerhöhung in einem – jedoch solltet ihr prüfen, ob diese in eurem Reiseland auch zugelassen ist). Alternativ haben wir uns aber auch schon in den USA im Walmarkt einen günstigen Kindersitz gekauft – das war deutlich preiswerter als die Miete eines Sitzes.

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Roadtrip Kalifornien - Highway 1

Verpflegung vor Ort

Dieser Punkt hängt besonders stark vom jeweiligen Reiseland ab. Wir alle wissen, dass Streetfood (esst immer dort, wo viele Einheimische essen, so könnt ihr sicher sein, dass das Essen gut und vor allem frisch ist!) in Südostasien unschlagbar günstig ist. Unsere Kinder essen zum Beispiel gar nicht gerne asiatisch und so hatten wir ziemlich hohe Ausgaben, da die Jungs immer wieder zum teuren, westlichen Essen griffen. In solchen Fällen ist die Selbstversorgung am einfachsten. Wir wählen meist Wohnungen mit Küchen und kochen einfach selbst.

Reisen wir mit einem Mietwagen, decken wir uns zu Beginn der Reise mit Großpackungen ein: Müsli, Reis, Sack Bohnen, Nudeln, Öl, Gewürze usw. In abgelegenen Orten sind die Preise im Supermarkt meist höher, dann könnt ihr euch dort nur noch mit frischen Lebensmitteln versorgen. In den meisten Ländern wird fast erwartet, dass ihr den Preis verhandelt. Schaut einfach im Reiseführer oder auf Reiseblogs, wie sich dies in euren Reiseländern verhält.

In unserem Gepäck befinden sich ein faltbares Sieb, ein Gemüseschäler, Besteck und zwei faltbare Tupperdosen. Haben wir keine Küche, können wir uns so einfache Salate oder ähnliche einfache Gerichte machen. Haltet ihr euch an regionale Speisen und kauft auf oder in günstigen Märkten, könnt ihr euch so ziemlich überall ohne große Kosten verpflegen. Wir haben zum Beispiel zwei Monate auf Island verbracht (hier geht’s zu unseren Tipps für Island). Island gilt als teures Land, unsere Lebenshaltungskosten waren jedoch sehr gering, da wir in Discountern kauften, Leitungswasser tranken und uns einfach komplett selbst versorgten.

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Internet / SIM-Karten unterwegs

Ein besonders wichtiges Thema für Menschen, die von unterwegs aus arbeiten, ist natürlich die Frage nach stabilem Internet, falls mal kein brauchbares WiFi verfügbar ist. Hier kombinieren wir die Aspekte „immer Onlinezugriff haben“ und „möglichst günstig Onlinezugriff haben“. Wir haben beide ein Dual-SIM-Handys, sodass wir beide über unsere deutsche Prepaidnummer zu erreichen sind (Laufzeitverträge haben wir vor der Weltreise gekündigt – siehe oben). Im zweiten Kartenslot ist dann bei mir eine Google-FI-Karte, in der wir in über 150 Ländern Internetzugang haben, ohne die Karte wechseln zu müssen. Das ist aufgrund der Kosten (20 USD / Monat für zunächst einmal 2 GB plus einige Extras, die wir nicht nutzen) aber nur die Notlösung, falls wir noch keine regionale SIM-Karte besorgen konnten (z.B. in den ersten Tagen in einem neuen Land. Dennoch ist der Gang zum regionalen Mobilfunkanbieter aber in der Regel einer der ersten nach Ankunft, da man hier auf der Weltreise natürlich ordentlich sparen kann. Jüngstes Beispiel: in Costa Rica bezahlen wir für 4 GB mobiles Internet mit TOP-Abdeckung umgerechnet knapp 5,50 EUR für 30 Tage. In Asien haben wir noch einmal deutlich weniger bezahlt.

Kartenzahlungen / Bargeld in ausländischer Währung

Oft habt ihr die Wahl, ob ihr in Landeswährung oder USD zahlen möchtet (auch in Asien). Ein Blick auf den Wechselkurs kann sich lohnen – meist ist die Zahlung in Landeswährung aber günstiger. Zahlt ihr in bar, erhaltet ihr häufig günstigere Preise. Oft, weil so die Steuer umgangen wird. Ob ihr dies unterstützen möchtet, ist eure Entscheidung.

Achtet auf jeden Fall auf Gebühren beim Bargeldabheben und berücksichtigt, dass ihr nicht zu viel Geld bei euch habt, falls ihr doch einmal ausgeraubt oder beklaut werden solltet. Wir nutzen seit Jahren die kostenfreie DKB-VISA-Karte (Link zur DKB)*, mit der ihr ohne Auslandsgebühr weltweit Geld abheben könnt. Gerade bei einer Weltreise, die ja doch etwas länger dauern kann, lässt sich hier sehr viel Geld sparen.

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Costa Rica

Den Überblick behalten!

Wir notieren unsere Ausgaben ganz einfach in einer Excel-Tabelle. Am liebsten zahlen wir per Kreditkarte – so behalten wir den Überblick, weil wir die Buchungen aus unserem Onlinebanking einfach in unsere Excel-Tabelle kopieren. Erfahrungsgemäß ist dies jedoch gerade andersherum: die meisten behalten den besseren Überblick, wie viel Geld sie ausgeben, wenn bar gezahlt wird. Mittlerweile gibt es unzählige Apps, die helfen können, den Überblick über eure Reisekosten zu behalten. Wir haben aber noch nicht die für uns passende gefunden. Falls ihr eine habt: schreibt uns das gerne unten in die Kommentare!

Über Facebook Gruppen oder in eurem Hostel könnt ihr andere Reisende in eurem Reiseland suchen, gemeinsame Ausflüge planen, um Kosten zu sparen und euch auch nach gängigen Preisen erkundigen (z.B. was zahlt man für ein TukTuk für eine gewisse Strecke?). So habt ihr eine bessere Verhandlungsbasis.

Nicht am falschen Ende sparen!

Seid ihr Essensgenießer, dann geht ihr selbstverständlich auch in teureren Ländern immer mal wieder ins Restaurant. Interessiert ihr euch für die Kultur vor Ort und liebt Museen, dann investiert ihr auch in Eintrittspreise und eine Führung. Wenn ihr tauchen gehen möchtest, dann bucht ihr selbstverständlich die Tauchtour und beschränkt euch nicht aufs Schnorcheln. Und wenn es euer Traum ist, mit einem Helikopter über die Niagara-Fälle zu fliegen, dann go for it!

Bei uns sind die Posten für „besondere Erlebnisse und Unternehmungen“ immer ziemlich hoch. Wir wollen die Geschichte hinter Pompeji hören, Tempel in Thailand entdecken und lassen uns von unserem Guide die Faultiere in den Baumwipfeln zeigen.

Es wäre wirklich sehr schade, wenn ihr euch in für euch wichtigen Bereichen einschränkt oder einschränken müsst, weil an anderer Stelle die Kosten aus dem Ruder laufen. Dennoch solltet ihr prüfen, ob sich eine Tour bzw. ein Guide lohnt oder ihr den Ausflug auf eigene Faust plant. Hierzu am besten auf Reiseblogs Erfahrungen nachlesen oder auch Google- und TripAdvisor-Bewertungen.

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Chiang Rai - Thailand

Kurze Zusammenfassung unserer Spartipps für eure Weltreise:

Je langsamer ihr reist, je häufiger ihr euch selbst versorgt und die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt, desto mehr Geld spart ihr. Bereist ihr dazu günstige Länder und seid in der Nebensaison unterwegs, reduziert ihr eure Reisekosten noch weiter.

  • Prüft, ob ihr eure Einnahmen erhöhen könnt (weiterer Job, ortsunabhängiges Business aufbauen…)
  • Stellt eure Ausgaben auf den Prüfstand: sinnlose Abos kündigen, eventuell Verträge stilllegen für die Reisedauer, bestehende Verträge auf einen günstigeren Tarif umstellen
  • Reist mit wenig Gepäck!
  • Vermeidet Langstreckenflüge und sucht Reiseziele, die auf einem Kontinent liegen und auf dem Land- oder Seeweg erreichbar sind
  • Vergleicht die Preise für Langstreckenflüge und seid flexibel was den Abflughafen und das Datum angeht
  • Längere Aufenthalte in einer Unterkunft sind gegebenenfalls günstiger, vergleicht die Preise auch auf der direkten Homepage der Unterkunft
  • Nutzt öffentliche Verkehrsmittel und Nachtzüge!
  • Oneway-Mieten sind bei der Mietwagen-Buchung meist teurer – versucht lieber, eine Rundreise zu planen
  • Esst wie die Einheimischen – regionale Speisen sind meist günstiger
  • Verpflegt euch selbst und kauft – wenn möglich – Großpackungen im Discounter
  • Behaltet den Überblick über eure Ausgaben
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Miami - Florida

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