Roadtrip planen: Schritt für Schritt zum ersten selbst geplanten Roadtrip

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Wer anfängt, sich erstmals mit dem Thema Roadtrip zu beschäftigen, landet fast automatisch bei einer Frage: Sollten wir unseren Roadtrip selbst planen – oder doch lieber ins Reisebüro gehen?

Genau diese Entscheidung haben wir in einem eigenen Artikel ausführlich beleuchtet. → Wenn ihr euch also noch unsicher seid, welcher Reisetyp ihr seid und wie viel Verantwortung ihr übernehmen möchtet, lohnt sich dieser Schritt davor. Dieser Artikel hier setzt danach an.

Er ist für euch, wenn ihr grundsätzlich sagt: Wir möchten unseren Roadtrip selbst planen – wissen aber noch nicht genau, wie wir das sinnvoll angehen.

Vielleicht fühlt sich das Ganze gerade noch groß an. Viele Entscheidungen. Viele Möglichkeiten. Und im Hinterkopf immer wieder diese Frage, ob ihr etwas Wichtiges überseht. Das ist normal.

Wir zeigen euch einen Prozess, mit dem ihr euren ersten Roadtrip realistisch, strukturiert und mit einem guten Gefühl planen könnt – ohne Reisebüro, aber auch ohne euch zu überfordern.

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Einen Roadtrip planen - Schritt für Schritt

1.) Passende Reisezeit prüfen

Bevor ihr euren Roadtrip plant und Urlaub einreicht, solltet ihr klären:

Es geht nicht um perfektes Wetter, sondern um Planbarkeit. Schwierige Wetterbedingungen müsst ihr auf eurer Route berücksichtigen und auf jeden Fall Möglichkeiten einbauen, dann spontan reagieren zu können.

Wir haben einmal in Texas eine Tornadowarnung erlebt und saßen in einem verglasten Waschsalon, der uns als „Shelter“ diente. Das ging alles gut aus, aber ich brauch es nicht nochmal. 

Auch wichtig: In der Hauptsaison müsst ihr deutlich mehr vorbuchen, egal wie spontan ihr eigentlich reisen wollt.

Deshalb gilt: Erst die Reisezeit festlegen. Dann die Route darauf aufbauen. → Auf dieser ausdruckbaren Checkliste könnt ihr eure Roadtrip Planung festhalten.

roadtrip selbst planen
Roadtrip durch Texas, hier: Big Bend Nationalpark

2.) Ordnung schaffen: Dokumente & Vorbereitung

Bevor wir in Inspiration und Routen eintauchen, schaffen wir ein Ordnungssystem. Das klingt unspektakulär, spart in der Planung und unterwegs aber enorm viel Stress.

Wir legen alle wichtigen Unterlagen digital an einem Ort ab, auf den wir auch übers Handy Zugriff haben. Wir nutzen dafür Dropbox – entscheidend ist aber nicht der Anbieter, sondern das Prinzip.

Dort liegen bei uns:

  • Flugbuchungen
  • ggf. Visa-Unterlagen
  • Buchungsbestätigungen für Unterkünfte oder Campingplätze
  • Mietwagen- oder Camperverträge
  • Ausweiskopien
  • Versicherungsbedingungen
  • Infos zur Auslandskrankenversicherung

So müsst ihr im Zweifel nicht suchen – egal ob am Flughafen, beim Check-in oder im Problemfall.

In diesem Ordner könnt ihr auch alle gesammelten Infos abspeichern, wie die gleich kommende Excel-Tabelle für die Routenplanung.

bergig, karge landschaft auf fuerteventura
Standort Roadtrip mit dem Mietwagen auf Fuerteventura

3.) Art der Reise festlegen

Tipp: Startet euren ersten Roadtrip in einem "einfachen" Reiseland

Für den ersten selbst geplanten Roadtrip ist das Reiseziel wichtiger, als viele denken. Nicht nur im Sinne von „schöner“ oder „spektakulärer“, sondern im Sinne von machbar.

Ein „einfaches“ Reiseland zeichnet sich für uns durch ein paar Dinge aus:

  • gute Infrastruktur
  • verlässliche Straßen und Beschilderung
  • viel Erfahrung anderer Reisender
  • ausreichend Unterkünfte und Mietwagen
  • klare Regeln, die gut dokumentiert sind

→ Wir empfehlen euch die Reisehinweise der Sicher Reisen App für eure Reiseland zu checken. Hier findet ihr auch Infos zu Extremwettern, Sicherheit vor Ort und empfohlenen Impfungen. Zusätzlich könnt ihr euch in die Krisenversorgungsliste Elefand eintragen lassen.

Unsere Empfehlungen für den Einstieg, Routentipps findet ihr selbstverständlich auch von uns:

In einigen dieser Länder herrscht Linksverkehr. Das schreckt viele ab, ist aber meist weniger dramatisch als gedacht. Nach ein, zwei Tagen fühlt es sich für die meisten erstaunlich normal an (Sagt die, die immer auf dem Beifahrersitz sitzt). 

tipps roadtrip planung
Island Roadtrip mit dem Mietwagen im Winter

Roadtrip mit dem Mietwagen oder Camper?

Ob Mietwagen oder Camper besser passt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Beides kann sehr flexibel oder sehr durchgeplant sein – je nach Land, Saison und persönlichem Stil.

Deshalb teilen wir hier keine allgemeingültigen Regeln, sondern unsere eigene Erfahrung.

Wir haben gemerkt:

  • Mit dem Camper reisen wir oft spontaner. Wir legen nicht im Voraus fest, wo wir an welchem Tag schlafen, sondern lassen die Route und die Übernachtungen stärker entstehen. Das funktioniert gut, wenn genug Zeit da ist und die Region das hergibt. Auch bleiben wir mit dem Camper oft nur eine Nacht auf einem Campingplatz und fahren fast jeden Tag.
  • Mit dem Mietwagen haben wir dagegen die Erfahrung gemacht, dass spontane Übernachtungen unterwegs häufig teuer wurden oder ungünstig lagen. Das hat dazu geführt, dass wir Routen angepasst oder Orte ausgelassen haben, die wir eigentlich sehen wollten. Daher buchen wir in der Regel alle Unterkünfte mit Stornooption vor (die wir dann aber so gut wie nie nutzen). Außerdem bleiben wir meistens 2-4 Nächte an einem Ort.

Wichtig ist: Dies ist passend zu unseren Bedürfnissen. 

Beachtet: In manchen Regionen müsst ihr Campingplätze sehr früh buchen – teilweise sogar früher als Unterkünfte. In anderen Ländern ist genau das Gegenteil der Fall. 

Für Australien habe ich ein ausführliches Mietwagen versus Camper ausgearbeitet, viele Punkte lassen sich auch auf andere Reiseziele übernehmen. 

roadtrip selbst planen mit dem camper
Camper Roadtrip durch Australien

Vorbuchen oder offen lassen?

Wenn ihr euren ersten Roadtrip plant, gibt euch Vorbuchen vermutlich eines: Ruhe im Kopf.
Ihr wisst, wo ihr abends ankommt. Ihr müsst unterwegs nicht permanent neu entscheiden. Und wenn etwas nicht passt, könnt ihr mit Stornooptionen reagieren, statt unter Druck zu improvisieren.

Mit wachsender Erfahrung ändert sich das oft. Dann merkt ihr:

  • wie viel Unsicherheit ihr gut aushaltet
  • wo Spontanität euch guttut und wo sie eher stresst

Wichtig ist dabei der Kontext:

  • In der Hauptsaison müsst ihr oft vorbuchen – egal, ob ihr wollt oder nicht.
  • Spontan heißt nicht automatisch günstiger.

Unsere Erfahrung: Spontanität funktioniert am besten, wenn Zeitpuffer da ist. Bei 2–3 Wochen Urlaub ist dieser Puffer begrenzt. 

Merksatz für den ersten Roadtrip: Bucht so viel, dass ihr euch sicher fühlt – und lasst so viel offen, dass ihr atmen könnt.

roadtrip individuell planen
Roadtrip mit dem Mietwagen durch Kroatien

4.) Roadtrip planen: von der Idee zur Route

Jetzt kommt der Teil, den viele sich am Anfang komplizierter vorstellen, als er ist: Die Routenplanung. Ihr braucht keine perfekte Route. Ihr braucht eine Route, die zu eurer Zeit, eurem Reisetyp und eurem Tempo passt.

Wir gehen dabei in drei Phasen vor: sammeln, sortieren, zusammenbauen.

Inspirationen sammeln

Am Anfang planen wir keine Route. Wir sammeln Ideen.

Auf meiner Googel Maps Karte sind unzählige Markierungen. Ich habe so quasi schon Ideen für komplette Roadtrips durch Europa, das südliche Afrika, USA oder Südamerika. Sehe ich auf Social Media einen Ort, der mir gefällt – kommt der auf die Karte. 

Für die Inspirationen zur Routenplanung schaue ich dann gezielter: In Reiseführern, auf Reiseblogs (ich lese gerne erst zu einem Ziel, das ich kenne, passt meine Einschätzung zu der des Blogs, weiß ich: hier finde ich Tipps, die zu unserem Reisetyp passen), auf Social Media und auch mit gezielten Fragen an ChatGPT

Wichtig ist: In dieser Phase wird nicht entschieden. Alles darf auf die Karte.

strand in costa rica
Highlights sammeln, die ihr sehen wollt. Hier: Strand auf Costa Rica - ideal für den Mietwagen Roadtrip

Priorisieren: Was ist euch besonders wichtig?

Irgendwann wird die Karte zu voll. Und das ist völlig ok. Jetzt geht es nämlich darum, dass ihr entscheidet:

  • Must-see: Legt bei einer Reisedauer von 2-3 Wochen etwa 2-6 Regionen (oder Sehenswürdigkeiten) fest, die ihr auf jeden Fall sehen möchtet. Achtet darauf, dass die Distanzen nicht zu groß sind! Ich meine damit nicht, dass ihr für die USA NYC und L.A. festlegt. Sondern eher wie bei unserer Yellowstone Route, da stand Yellowstone, Mount Rushmore, Devils Tower und Badlands fest.
  • Nice-to-see: Der Rest bleibt markiert. Wenn ihr dafür Zeit habt, schaut ihr vorbei. Wenn nicht, dann nicht.

Wenn wir hier Unterstützung wollen, schauen wir auch in Facebook-Gruppen nach ähnlichen Routen oder Erfahrungswerten. Ein Hinweis aus Erfahrung: Prüft kurz, wer eine Gruppe betreibt. Nicht alles ist so neutral, wie es wirkt.

Start und Ende festlegen

Bevor ihr eure Route für den ersten selbstgeplanten Roadtrip finalisieren könnt, müsst ihr Start und Ende festlegen. Dies ist abhängig von:

  • Flugverbindungen
  • und der Frage, ob ihr eine Rundreise macht oder nicht. Für Mietpreise bei Campern sind oft Rundreisen günstiger, da sonst eventuell eine One-Way-Gebühr erhoben wird. 

Bei uns übernimmt Mark die Flugbuchung, beobachtet Preise und entscheidet dann. Erst wenn Start, Ende und Dauer stehen, wird aus der Ideensammlung eine echte Route.

kind blickt auf hollywood sign in los angeles
Beliebter Start- und Endpunkt der Rundreise in Kalifornien: Los Angeles

Route planen: realistisch nicht ehrgeizig

Jetzt setzen wir unsere Must-sees in eine sinnvolle Reihenfolge und schauen, wie sich daraus Etappen ergeben. Am liebsten zeichne ich mir dafür eine Karte auf ein weißes Blatt Papier: Ich zeichne die wichtigen Städte und Orte ein, notiere dazwischen ungefähre Fahrtzeiten. Manchmal gibt es auch zwei verschiedene Routen, die ich zeichne und weiterverfolge und erst im letzten Schritt (oder manchmal auch erst vor Ort) entscheiden wir uns dann für eine. 

Hierfür müsst ihr schon in etwa planen, was eure Vorlieben bei einem Roadtrip sind: Wir mögen es nicht, stundenlang im Auto zu sitzen. Für uns sind 3–4 Stunden Fahrtzeit am Tag meist eine gute Grenze. Und wir planen lieber weniger Orte und dafür mehr Luft.

Das ist auch der Punkt, an dem ihr eure eigenen Vorlieben kennenlernt:

  • Wie viel Fahrtzeit am Stück fühlt sich für euch noch nach Urlaub an?
  • Wie oft wollt ihr die Unterkunft wechseln?
  • Wie viele Tage am Stück wollt ihr „unterwegs“ sein, ohne Pause?
  • Wollt ihr eher viel sehen oder eher ankommen?

Diese Antworten kommen mit Erfahrung. Aber ihr könnt sie für den Anfang grob schätzen – und dann bewusst eher konservativ planen.

Unsere persönliche Erfahrung ist: Mit dem Camper fahren wir gerne auch jeden Tag und bleiben nur an einigen Orten länger (→ wie hier bei der USA Rundreise durch den Mittleren Westen, in der wir nur in einigen Nationalparks mehrere Nächte blieben). Mit dem Mietwagen reisen wir langsamer und fokussierter auf einige Regionen, wir bleiben dann meist 3-4 Tage an einem Ort (→wie hier bei dem Roadtrip durch Neuseeland).

KI als Planungshelfer für den Roadtrip

Wenn ich aus meinen markierten Orten eine erste Route bauen will, nutze ich dafür oft eine KI wie ChatGPT. 

Ich gebe dafür gebündelt ein:

  • Start und Ende
  • Reisedauer
  • Reiseart (Camper, Mietwagen)
  • die Must-sees (oder Fokusregionen)
  • unsere Vorlieben (z. B. wie lange maximal Fahrzeiten sein sollten, wie oft wir Unterkunft wechseln wollen)

Wichtig ist: Das ist ein Vorschlag, kein Plan. Je genauer ihr eure Ideen beschreibt (= je besser euer Prompt), desto besser wird der Vorschlag zu euch passen. Nutzt die KI als Sparringspartner und nehmt nicht gleich den ersten Routenentwurf als die Grundlage für den letzten Schritt: diskutiert über die Etappen, lasst euch Alternativen vorschlagen, hinterfragt Antworten. 

Route prüfen und konkretisieren

Jetzt kommt der Schritt, der aus einer Idee eine funktionierende Reise macht: einmal alles prüfen.

Ich lege dafür eine einfache Tabelle an, bei uns meist in Excel. Pro Tag stehen dort:

  • Start
  • Ziel / Übernachtungsort
  • grobe Fahrzeit und Kilometer

Ihr seht sofort:

  • ob ihr euch zu viel vorgenommen habt
  • ob Fahrtage unlogisch verteilt sind
  • ob ihr irgendwo dringend einen Puffertag braucht

Tipp zu den Fahrtzeiten: Plant Puffer ein. Die Fahrtzeit, die Karten-Tools anzeigen, ist oft zu optimistisch. Pausen, Fotostopps, Umwege, Parkplatzsuche – das alles passiert. Wir rechnen deshalb grob 20 % extra auf die angezeigte Zeit. Bei Camperreisen eher mehr, weil das Tempo oft langsamer ist.

Wenn die Route grundsätzlich steht, entscheiden wir:

  • Was müssen wir vorbuchen (z. B. Hotspots in der Hauptsaison, bestimmte Campingplätze, Regionen mit wenig Auswahl)?
  • Was buchen wir bewusst mit Stornooption, um flexibel zu bleiben?
  • Was lassen wir offen, weil es nicht kritisch ist?

Unterkünfte buchen wir fast immer so, dass wir kurzfristig reagieren können. Das gibt Struktur – ohne euch komplett festzunageln.

roadtrip planen tipps
Vorbuchen: Unterkünfte und Campingplätze direkt im Yellowstone Nationalpark

5.) Feinschliff für den selbstgeplanten Roadtrip

Eure Route für den selbst geplanten Roadtrip steht, nun könnt ihr buchen:

→ Unsere Camper buchen wir am liebsten über die CamperOase* – hier erhaltet ihr eine super Beratung, was gerade auch wichtig ist, wenn ihr noch nicht genau wisst, welches Modell für euch und euer Zielland passt. Außerdem habt ihr im Hintergrund ein Team, das euch unterstützt, sollte es Probleme geben.

→ Unterkünfte buchen wir am liebsten über Booking.com*. Durch unsere vielen Buchungen haben wir ein gutes Level erreicht und erhalten immer mal Rabatte oder Upgrades. Alternativ ist die Suchfunktion über AirBnB super.

Damit ihr einen wirklich entspannten Roadtrip genießen könnt, solltet ihr vor der Reise noch diese Dinge überdenken:

Wie kommt ihr zum Flughafen und wie vom Flughafen zur ersten Unterkunft?

Klärt vorab:

  • Wie kommt ihr zum Flughafen (und zurück)?
  • Kommt ihr am Ziel tagsüber oder nachts an?
  • Wie kommt ihr vom Flughafen zur ersten Unterkunft?
  • Falls ihr direkt euer Fahrzeug übernehmt: Passen die Flugzeiten zu den Servicezeiten des Vermieters?

Direkt nach der Ankunft ein Fahrzeug?

Manchmal macht es Sinn, dass ihr in den ersten ein, zwei Tagen noch gar kein Fahrzeug habt. Vor allem dann, wenn ihr in einer Stadt landet, die ihr zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erkunden könnt.

Das hat zwei Vorteile:

  • ihr kommt erst einmal an, ohne direkt fahren zu müssen
  • ihr spart Geld für Mietwagen-Tage und manchmal auch Parkplatzstress

Berücksichtigt aber auch, dass ihr irgendwie von der Unterkunft zur Vermietstation kommen müsst und hier ggf. auch Kosten entstehen.

Navigation und Internet für den Roadtrip

Wir navigieren auf Roadtrips immer so:

  • Handy ans Auto anschließen (und daran denken, die passenden Kabel einzupacken!)
  • die Region vorab offline speichern
  • Mautsysteme kurz prüfen: Gibt es Vignetten, Kennzeichenerfassung, Mautstationen, Online-Registrierung?

Wir nutzen inzwischen nur noch eSIMs für das Internet auf Reisen. Der größte Vorteil für uns: Ihr seid direkt nach der Landung online. Das ist praktisch für Navigation, Nachrichten, Buchungen und alles, was in den ersten Stunden ansteht.

Unsere eSIM Empfehlungen für euren Roadtrip

roadtrip planung schritt fuer schritt
Mietwagen Roadtrip in Neuseeland

Zum Schluss: Roadtrips lernt man unterwegs

Einen Roadtrip selbst zu planen fühlt sich am Anfang oft größer an, als es ist. Nicht, weil es objektiv so kompliziert wäre – sondern weil viele Entscheidungen auf einmal auf euch zukommen.

Wenn ihr diesen Artikel bis hier gelesen habt, habt ihr wahrscheinlich gemerkt: Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen. Es geht darum, eine sinnvolle Reihenfolge zu haben und Entscheidungen bewusst zu treffen.

Ihr müsst nicht jede Sehenswürdigkeit kennen.
Ihr müsst nicht jede Eventualität absichern.
Ihr müsst nicht reisen wie andere.

Ein guter erster Roadtrip ist einer, bei dem ihr euch unterwegs sicher fühlt. Bei dem ihr wisst, warum ihr euch für diese Route, dieses Tempo und diese Art zu reisen entschieden habt. Alles andere entwickelt sich mit der Zeit.

Mit jedem selbst geplanten Roadtrip werdet ihr besser einschätzen können, was euch guttut. Wie viel Struktur ihr braucht. Wo ihr flexibel sein möchtet. 

Ich hoffe sehr, unsere Tipps für den ersten selbstgeplanten Roadtrip haben euch geholfen. Hinterlasst gerne einen Kommentar mit eurem ersten Ziel für den Roadtrip, wir freuen uns immer sehr zu erfahren, wie eure Reisen waren! Und jetzt: Safe travels!

Hier gibts die ausdruckbare Checkliste zur Roadtrip-Planung.

→ Inspiration für viele Routen findet ihr auf unserem Reiseblog. Viel Spaß beim Stöbern.

Transparenzhinweis

Dieser Artikel ist kein beauftragter Post und keine Kooperation mit einem Reisebüro oder Anbieter. Wir schreiben ihn, weil wir selbst überzeugte Roadtripper sind – und weil wir aus eigener Erfahrung wissen, wie viele Vorteile ein individuell geplanter Roadtrip haben kann.

Wenn ihr eure Reise selbst plant, beschäftigt ihr euch automatisch intensiver mit dem Reiseland. Ihr lernt nicht nur viel über Landschaften, Routen und Besonderheiten, sondern auch über euch selbst: welches Tempo guttut, wie ihr Entscheidungen trefft und was ihr unterwegs wirklich braucht. 

Dieser Guide soll kein Idealbild zeichnen und niemanden überzeugen, der bewusst anders reisen möchte. Er soll allen, die noch unsicher sind, ein solides Grundgerüst an die Hand geben, mit dem sich der erste selbst geplante Roadtrip machbar und sicher anfühlt.

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Vielen Dank für eure Unterstützung!

Wir hoffen, unsere Beiträge konnten euch bei der Reiseplanung helfen. In diesen Blog investieren wir viel Zeit und Leidenschaft, und wir stellen die Inhalte gerne kostenlos zur Verfügung. Falls ihr unsere Arbeit finanziell wertschätzen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Unterstützung – so helft ihr uns, weiterhin nützliche Inhalte für euch zu erstellen.

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  • Beitrag zuletzt geändert am:20. Januar 2026