Lern Apps fĂŒr Kinder – unsere Favoriten

Lern Apps fĂŒr Kinder – unsere Favoriten
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Ihr sucht nach tollen Lern Apps, um eure Kinder optimal und spielerisch bei den schulischen Lerninhalten zu unterstĂŒtzen? Oder ihr plant eine Weltreise mit schulpflichtigen Kindern und steht nun vor der Entscheidung, mit welchen Materialien eure Kinder unterwegs lernen dĂŒrfen?

Wir haben hier eine Auflistung aller Lern Apps fĂŒr Kinder und Internetseiten, die wir (beziehungsweise unsere Kinder) getestet haben. Ihr seid begeistert von anderen Lern Apps fĂŒr Kinder? Dann teilt uns dies gerne in den Kommentaren mit!

Digitale Medienzeit fĂŒr Kinder - Lern Apps zĂ€hlen nicht

Unsere Kinder haben beschrĂ€nkte digitale Medienzeiten: Gezockt wird nur am Wochenende. Diese Spielzeit ist begrenzt auf eine Stunde tĂ€glich. Einzige Ausnahme ist hier Minecraft, da die Jungs so kreativ ihre Welten dort bauen. Hier dĂŒrfen sie auch lĂ€nger spielen. Außerdem gibt es Zeiten, in denen wir von dieser Regelung abweichen, wie Reisetage (12 Stunden im Flieger oder Zug können nĂ€mlich sehr lange werden).

Wir schauen tĂ€glich gemeinsam mit unseren Kindern Logo (Kinder-Nachrichten, hier der Link zur ZDF Tivi Seite), ab und zu wird montags gemeinsam „Wer wird MillionĂ€r geschaut*“ und mindestens einmal in der Woche schauen wir abends gemeinsam einen Spielfilm. „Bildungsfernsehen“ (Lieblingswort unserer Kinder) ist zusĂ€tzlich auch meist erlaubt. Das ist unser Überbegriff fĂŒr Serien wie „Löwenzahn“ oder „Die Sendung mit der Maus“. Andere Serien und Kinderfilme werden natĂŒrlich auch geschaut, aber eher zu Zeiten, in denen das Wetter nicht schön ist, wir einfach mal platt sind und nur auf der Couch relaxen möchten oder Ă€hnliches.

Was unsere Jungs jederzeit dĂŒrfen: Lern Apps fĂŒr Kinder nutzen, auf dem Kindle* BĂŒcher lesen und HörbĂŒcher hören (wir nutzen Spotify). Das geht somit nicht in die Digitale Medienzeit ein.

FĂŒr alle aufgestellten Regeln gilt bei uns: jede Regel ist diskutierbar und nicht in Stein gemeißelt. Jonas (11) kann sich super selbst regulieren. Er darf sein Handy zurzeit unbeschrĂ€nkt nutzen. TatsĂ€chlich liegt es den ganzen Tag im Zimmer und erst abends spielt er darauf. Wenn wir jedoch merken, dass sich die BedĂŒrfnisse Ă€ndern, reagieren wir selbstverstĂ€ndlich, sprechen mit den Kindern und stellen neue Regeln zur digitalen Medienzeit auf.

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10 getestete Lern Apps fĂŒr Kinder:

Antolin fĂŒr gelesene BĂŒcher

Auf dieser Internetseite bekommen die Kinder Fragen zu einem gelesenen Buch gestellt. Eine schöne ÜberprĂŒfung, ob das Gelesene auch verstanden und verarbeitet wurde!

Antolin kennen die Jungs schon aus der Schule. Jonas (11) mag Antolin nicht und nutzt die Seite dementsprechend auch nicht. Julian (8) freut sich nach jedem gelesenen Buch total darauf, die Fragen zu dem Buch bei Antolin zu beantworten.

Anton

Anton ist vermutlich der Klassiker unter den Lern Apps fĂŒr Kinder. Nach Klassenstufe geordnet werden Themen aus dem Lehrplan erarbeitet. Erst gibt es eine kleine ErklĂ€rung, danach folgen Fragen zu dem jeweiligen Themengebiet. Durch das Abschließen einer Übung werden MĂŒnzen gesammelt, welche die Kinder zum Spielen der Belohnungs-Spiele nutzen können.

Total begeistert hat Julian (8) alle Musik-Lektionen erledigt. Deutsch und Mathe wird immer mal wieder zum Wiederholen und Festigen aufgerufen.

Die kostenpflichtige Scoyo* Lernplattform fĂŒr GrundschĂŒler hat Julian (8) von Beginn an begeistert. Spielerisch werden bei Scoyo*  Mathe, Deutsch und Englisch Aufgaben in einer Mission erledigt: Ein Planet wurde von Außerirdischen verschleimt, durch das Lösen der Aufgaben wird der Schleim beseitigt.

Was Julian zusĂ€tzlich sehr motiviert: Nachdem die Aufgabe erledigt ist, bekommt er angezeigt, welche „FĂ€higkeiten“ er trainiert hat (z.B. SprachverstĂ€ndnis).

Lernvideos auf Youtube

Um neue Sachverhalte zu erarbeiten oder um tiefer in ein bestimmtes Themengebiet einzutauchen, nutzen wir gerne ErklĂ€rvideos bei YouTube*. Mark oder ich sind immer dabei, um gegebenenfalls einzugreifen, sollten die Videos nicht verstĂ€ndlich oder vielleicht sogar „unpassend“ sein.

Diese KanÀle finden wir lehrreich:

Khan Academy

Bei der Khan Academy wird in kurzen Videos Mathe erklĂ€rt. Außerdem gibt es passende Übungen zu den gelernten Inhalten. Ohne Vorkenntnisse ist der Einstieg in ein neues mathematisches Gebiet möglich und es werden die Lerninhalte von der 1. bis zur 8. Klasse vermittelt.

Richtig mega sind auch die weiteren Themenbereiche, die dort angeboten werden: Naturwissenschaften, Informationstechnik, Wirtschaft und Finanzen!

Lernen war nie einfacher und das ganze wird bei der Khan Academy sogar kostenfrei angeboten!

Duolingo

Ihr könnt kostenfrei verschiedene Sprachen auf Duolingo lernen. Es mĂŒssen SĂ€tze ĂŒbersetzt und auch gesprochen werden. Es erfolgt eine stetige Wiederholung, um das Gelernte zu festigen. Durch Ranglisten entsteht ein gewisser Ansporn tĂ€glich zu lernen. Zitat meines Sohnes „Nur 10 Punkte, bis ich den nĂ€chsten Platz ĂŒberholt habe! Das schaff ich! Ich mach noch eine Lektion!“

Ich selbst nutze Duolingo, um Spanisch zu lernen. Die Lern App ist gut, um ein GefĂŒhl fĂŒr die Sprache zu bekommen und die ersten SĂ€tze zu lernen, allerdings muss ich immer wieder grammatikalische Dinge googeln, da es keine ErklĂ€rungen gibt. Julian (8) hat wĂ€hrend unserer Reise den Wunsch geĂ€ußert, dass er mehr Englisch lernen möchte, daher nutzt er die Lern App dazu nun eingestĂ€ndig, aber immer in unserer NĂ€he. Er stellt die richtigen Fragen (Warum muss ich manchmal „a“ und manchmal „an“ schreiben? = a bus / an apple), daher macht es in unseren Augen Sinn, dass er Duolingo* weiter nutzt.

Internet-ABC

Auf dieser Internetseite erfahren Kinder vieles rund um die sichere Internet-Nutzung. Wir kennen die Seite Internet-ABC noch aus Jonas Schulzeit. Jetzt nutzt Julian (8) sie gerne. Auf der Seite gibt es auch einige Spiele, welche den Umgang mit PC und Laptop fördern. Auch fĂŒr Eltern gibt es viele Infos und Hinweise zu kindgerechten Lern Apps und Internetseiten.

FĂŒr alle die – wie wir – der Meinung sind, dass digitales Lernen wichtig und sinnvoll ist, eine super Internetseite! Gerade zum Einstieg fĂŒr Kinder essentiell wichtig, um ein GefĂŒhl fĂŒr Gefahrenstellen im Internet zu bekommen!

Meine-Forscherwelt

Diese Seite haben wir Dank den Link-Tipps im Internet-ABC entdeckt. Bei meine-forscherwelt gibt es richtig tolle Spiele zum rĂ€umlichen und logischen Denken und zur EinfĂŒhrung in die Welt des Programmierens. Die Jungs lieben diese Seite!

Lieblingsspiel der Kinder: Ronjas Roboter!

Kinderweltreise

Zum Thema Homeschooling sind wir nur durch unsere Weltreise mit unseren beiden schulpflichtigen Kindern gekommen. Von Anfang an stand hier dann nicht das Lernen von deutscher Grammatik und dem Einmaleins im Vordergrund, sondern das „Erleben“. Fremde Kulturen, exotische FrĂŒchte und Pflanzen, andere Staatsformen und die jeweiligen Geschichten des Landes. Hier finden wir die Internetseite „Kinderweltreise“ als TOTAL sinnvoll.

Ihr könnt euch anmelden und Reisestempel durch das Beantworten einiger LĂ€nder-Fragen erhalten. Davor solltet ihr euch gemeinsam mit den Themenfeldern wie „Wirtschaft“ und „Schule“ usw. beschĂ€ftigen. Die Inhalte sind fĂŒr Schulkinder verstĂ€ndlich, schwierige Wörter werden zusĂ€tzlich erklĂ€rt. Unserer Meinung nach ein MUSS fĂŒr alle, die mit schulpflichtigen Kindern eine Weltreise unternehmen! SelbstverstĂ€ndlich auch interessant fĂŒr alle anderen, um UrlaubslĂ€nder besser kennenzulernen!

Mark OÂŽTravel

In dieser App können eure Kinder bereits bereiste LÀnder markieren. Kostenpflichtig haben wir uns weitere Optionen gesichert, wie beispielsweise die besuchten Regionen und UNESCO WelterbstÀtten. Eine schöne Möglichkeit, um eine virtuelle Weltkarte mit den bereisten Zielen zu erstellen.

Unsere Kinder beschĂ€ftigen sich gerne mit der Mark OÂŽTravel App. Was uns etwas stört: In der Übersicht erscheint dann zum Beispiel komplett USA als besucht, obwohl wir „nur“ in Kalifornien und Florida waren. Ob sich die kostenpflichtige Variante lohnt? Bin ich mir unsicher. Jonas (11) beschĂ€ftigt sich gerne damit, welche UNESCO Welterben es im jeweiligen Land gibt, eigentlich könnte er das natĂŒrlich auch googeln


Was wir noch getestet haben:

Nicht alle getesteten Lern-Apps ĂŒberzeugen unsere Kinder. Da jedoch nicht alle Kinder gleich sind, stellen wir euch hier noch die Apps vor, die bei uns aktuell nicht genutzt werden:

An sich wollten wir gerne Schlaukopf mit in unseren Lern-Alltag einbinden. Bei Schlaukopf gibt es Multiple-Choice Aufgaben zu ALLEN UnterrichtsfĂ€chern – ihr könnt sogar Schulart und Bundesland festlegen. Da der Belohnungsfaktor fehlt und die App vermutlich einfach nicht genĂŒgend gamifiziert ist, haben unsere Kinder leider keinen Spaß an der App. FĂŒr Ă€ltere Kinder sicherlich eine gute ErgĂ€nzung, um Gelerntes zu Festigen.

Die kostenpflichtige Lernplattform „Sofatutor“ haben wir einen Monat lang getestet. In aufeinander aufbauenden Lernvideos werden bei Sofatutor die Sachverhalte vermittelt, anschließend gibt es Übungen zu den gelernten Inhalten. Ich kann gar nicht genau sagen, warum wir mit Sofatutor nicht warm geworden sind. Die Lernvideos der Khan Academy haben uns einfach besser gefallen.

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Unser Fazit zu den Lern Apps fĂŒr Kinder

„Zuhause“ drucke ich gerne auch mal ArbeitsblĂ€tter bei „Grundschulkönig“ oder „Übungskönig“ aus. Unterwegs ist dies in Ermangelung eines Druckers schwierig. Zumal unsere Kinder lieber Ergebnisse auf der Tastatur eingeben, als ein Arbeitsblatt zu bearbeiten.

FrĂŒher oder spĂ€ter landen die meisten Familien bei Lern Apps. Als ErgĂ€nzung, zur Vertiefung und Festigung sind fĂŒr unsere Kinder Lern Apps und digitale Medien im Homeschooling nicht wegzudenken! Wir testen immer wieder neue Lern-Seiten und werden diese hier auch ergĂ€nzen. Unsere Lieblings-Lern Apps und Internetseiten sind:

    • Kinderweltreise (Geschichte und Erdkunde) fĂŒr unsere bereisten Reiseziele
    • Antolin (Deutsch) fĂŒr gelesene BĂŒcher
    • Anton (Deutsch, Mathe, Musik und Sachunterricht) meist zur Wiederholung
    • Internet-ABC (Sachunterricht) fĂŒr einen sicheren Umgang mit dem Internet

Und die Kinder wĂŒrden dann noch „Meine-Forscherwelt“ ergĂ€nzen. Dies wĂ€re laut „Lehrplan“ nicht nötig, fĂŒr technisch interessierte Kinder aber ein guter Einstieg in die weite Welt des Programmierens oder auch, um das rĂ€umliche Denken zu schulen!

In unserem Blogbeitrag „Homeschooling auf der Weltreise“ berichten wir euch, wie wir unserern „Bildungsauftrag“ gemeinsam mit unseren Kindern gestalten.

Wir funktioniert das Lernen auf einer Langzeitreise mit Kindern?

Jeden Montag berichten wir in unserer Story auf den Sozialen Netzwerken ĂŒber unsere Erfahrungen im Homeschooling auf Reisen. Wir geben einen Einblick darin, wie das Lernen auf Reisen funktionieren kann, welche Lerninhalte uns unterwegs begegnen und welche Medien wir zum Lernen gerade nutzen. Unsere Kinder sind eine Mischung aus „Freilerner“ (= Lernen was mich gerade interessiert) und „Homeschooler“ (Lerninhalte fĂŒr Mathe und Deutsch werden von uns passend in den Alltag integriert). Wie es funktioniert? Folgt uns gerne:

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