Wenn ihr Island auf der Ringstraße umrundet, landet ihr früher oder später auch im Osten von Island. Und genau hier wird es plötzlich ruhiger: Weniger Busse, weniger Stopps, weniger Trubel. Stattdessen lange Straßen, weite Täler und steile Fjorde. Dank Social Media wurde der damalige Geheimtipp Stuðlagil Canyon in den letzten Jahren zur bekanntesten Sehenswürdigkeit Ostislands und ganz klar auch dem Ziel, das niemand in dieser Ecke auslässt.
Wir nehmen euch mit auf unseren Roadtrip und zeigen euch die Sehenswürdigkeiten im Osten von Island:
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Sehenswürdigkeiten im Osten Islands
Studlagil Canyon – der Instagram-Stopp im Osten von Island
Wir starten unsere Highlights im Island Osten direkt mit dem wohl bekanntesten Fotospot Ostislands: dem Stuðlagil Canyon. Kaum ein Ort im Osten von Island taucht so häufig auf Instagram auf wie diese Schlucht mit ihren perfekt geformten Basaltsäulen. Dass man sie heute überhaupt besuchen kann, ist noch gar nicht so lange möglich. Erst durch den Bau eines Staudamms in der Nähe wurde der Canyon zugänglich – und rückte damit plötzlich ins Rampenlicht.
Seitdem wird die Infrastruktur nach und nach ausgebaut, um den wachsenden Besucherströmen gerecht zu werden. Parkplätze, Wege, Plattformen. Ihr merkt schnell: Das hier ist kein Geheimtipp mehr, sondern eine feste Größe unter den Ostisland Sehenswürdigkeiten.
Wir haben den Studlagil Canyon von der Westseite besucht. Direkt am Parkplatz gibt es eine Aussichtsplattform, von der ihr bereits einen guten Blick in die Schlucht habt. Von dort führt ein schmaler Trampelpfad weiter hinunter Richtung Canyon.
Die Ostseite soll den besseren Abstieg direkt in den Canyon ermöglichen. Dafür müsst ihr allerdings mehr Zeit einplanen: Rund fünf Kilometer einfache Strecke auf einem Wanderweg. Egal von welcher Seite ihr kommt – feste Schuhe sind Pflicht, und Vorsicht ist angesagt. Es geht steil und tief hinunter, und der Untergrund ist nicht immer verlässlich.
Die Anfahrt ist in beiden Fällen unkompliziert:
- Von der Ringstraße biegt ihr auf die Straße 923 ab.
- Für die Westseite parkt ihr am Bauernhof Klaustursel.
- Wollt ihr zur Aussichtsplattform, fahrt ihr weiter bis zum Bauernhof Grund und stellt dort das Auto ab.
Wie ihr auf unseren Bildern sehen könnt, waren wir bei eisigen Temperaturen dort – Ende Herbst, Anfang Winter. Den Abstieg in die vereiste Schlucht haben wir deshalb ausgelassen.
Seydisfjördur - Perle in Islands Osten
Auf unserem Roadtrip von Reykjavík im Uhrzeigersinn entlang der Ringstraße haben wir lange gesagt: Eigentlich ist keine der Städte ein echtes Must-see. Bei all der atemberaubenden Natur in Island liegt der Fokus einfach woanders.
Nicht so im Osten von Island.
Seyðisfjörður ist für uns das mit Abstand süßeste Städtchen Islands. Klein, bunt, ruhig. Die bekannte Regenbogenstraße, die direkt auf die weiße Kirche zuführt, ist einfach zu schön. Nachtrag: Mittlerweile ist die Kirche blau.
Aber Seyðisfjörður ist mehr als nur diese eine Straße. Die alten Holzhäuser am Fjord, die ruhige Lage und die besondere Stimmung machen den Ort für uns zu einer der schönsten Ostisland Sehenswürdigkeiten. Und dann schon die Anfahrt: Die Serpentinenstraße hinunter zum Fjord, vorbei an Wasserfällen und steilen Berghängen, ist für sich genommen fast schon ein kleines Highlight.
Übrigens: In Seyðisfjörður kommt auch die Fähre aus Dänemark an. Wer also nicht fliegen möchte oder mit dem eigenen Fahrzeug nach Island reist, startet seinen Roadtrip oft genau hier – im Osten von Island, weit weg vom typischen Island-Startpunkt Reykjavík.
Gufufoss - Wasserfall im Osten Islands
Schon auf dem Hin- und Rückweg nach Seyðisfjörður lohnt es sich, nicht einfach durchzufahren. Entlang der Straße tauchen immer wieder kleine Kunstobjekte auf: Skulpturen, alte Computer-Monitore auf bunten Steinen – mitten im Nirgendwo.
Die vielen Wasserfälle entlang der Strecke. Hier fällt es wirklich schwer, einfach weiterzufahren.
Am Gufufoss sind wir dann deutlich länger hängen geblieben als geplant. Die Kids hüpften begeistert über die Steine im Flussbett, alles war voller Bewegung, Lachen, Spritzen. Und ja – es kam, wie es kommen musste: nasse Füße, nasse Hosen. Mangels Ersatzkleidung ging es danach ziemlich direkt zurück Richtung Auto.
Falls ihr mit Kindern im Island Osten unterwegs seid: Einfach immer Ersatzkleidung im Kofferraum haben.
Unser Fazit zu Islands Osten:
Seyðisfjörður ist für uns ein total putziges Örtchen, und der Stuðlagil Canyon ganz klar ein unvergessliches Erlebnis. Beides gehört für uns zu den Highlights im Island Osten.
Eine einfache, aber sehr süße und günstige Unterkunft in Ostisland war für uns das Litlabjarg Guesthouse (gebucht über Airbnb). Kein Schnickschnack, aber genau richtig für einen entspannten Roadtrip-Stopp. Wie auch in dieser Unterkunft in Ostisland, sind Gästehauser super praktisch: Ihr habt ein eigenes Schlafzimmer, teilt euch aber Küche, Bad und Wohnbereich. → Mehr allgemeine Tipps zum Island Urlaub.
Ein paar Ostisland Sehenswürdigkeiten, die wir selbst nicht besucht haben, stehen für uns trotzdem noch auf der Liste:
die Vök Baths, das Ostisländisches Kulturerbe Museum und der Fardagafoss.
Im Südosten von Island warten dann wieder ganz andere Highlights: der Jökulsárlón und der Diamond Beach gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Diese Stopps haben wir in einem separaten Beitrag gesammelt: Sehenswürdigkeiten in Süd-Island.
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Unsere Reise durch den Osten von Island haben wir selbst geplant, organisiert und bezahlt. Es handelte sich um keine Pressereise und es gab keinen Auftrag oder eine Zusammenarbeit mit Tourismusorganisationen oder Unterkünften. Alle Eindrücke, Tipps und Einschätzungen zu den Sehenswürdigkeiten im Island Osten basieren ausschließlich auf unseren eigenen Erfahrungen.
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