Brüssel mit Kindern: Sehenswürdigkeiten, Atomium & Tipps für den Städtetrip

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Bei der Suche nach dem Ziel für unseren nächsten Städtetrip innerhalb Europas war schnell klar, dass wir auch in DIE europäische Hauptstadt müssen. Schlägt in Brüssel nicht das Herz Europas? Die typische Reaktion auf „Wir fahren nach Brüssel“ war aber nicht „Yeah, Brüssel“ sonder immer  „Warum????“.

Hier haben wir die Antwort, warum Brüssel defintiv einen Besuch wert ist und welche Sehenswürdigkeiten ihr euch anschauen solltet!

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Brüssel Sehenswürdigkeiten: Die schönsten Highlights für euren Städtetrip

Brüssel wird oft als das kleine Paris bezeichnet – und tatsächlich erinnert die Stadt mit ihren prachtvollen Boulevards, detailverliebten Fassaden und dem lebendigen Straßenflair an die französische Hauptstadt. Doch eines war für uns sofort spürbar: In Brüssel fühlten wir uns rundum wohl.

Während wir Paris eher mit flinken Taschenspielern, aufdringlichen Verkäufern und einer beeindruckenden Militärpräsenz in Verbindung bringen, erlebten wir Brüssel ganz anders. Natürlich gibt es auch hier – wie in jeder Großstadt – Viertel, die schon bessere Tage gesehen haben. Aber überwiegend begegneten uns schöne, charmante Straßen, kleine Cafés, entspannte Menschen und ein gemütliches Miteinander.

Besonders ans Herz gewachsen ist uns der Bereich rund um die Börse. Der Platz davor und die angrenzenden Seitenstraßen versprühen eine tolle Atmosphäre und sind vom Grand Place aus bequem zu Fuß erreichbar. Ein idealer Ausgangspunkt also, um die schönsten Sehenswürdigkeiten Brüssels zu entdecken.

backsteingebäude in belgien
Altstadt-in brüssel backstein gebäude
fahnen in straße in belgien

Comic-Route in Brüssel: Street Art & Comicfiguren entdecken

Viele bekannte Comicfiguren wie Tim und Struppi, die Schlümpfe, aber auch Lucky Luke oder Asterix und Obelix kommen aus Belgien oder sind hier extrem populär. Kein Wunder also, dass in Brüssel zahlreiche Hauswände bunt bemalt sind und man überall auf diese Figuren trifft.

In der Touristeninfo am Grand Place bekommt ihr einen Stadtplan mit einer Comic- bzw. Street-Art-Route. Darüber könnt ihr euch die einzelnen Wände und Figuren bequem auf eurer Karte markieren und gezielt ansteuern. → Street-Art-Route (mittels diesem Link könnt ihr euch die Adressen auf eurer Karte markieren).

Wenn ihr mit Kindern nach Brüssel reist, lohnt sich vorher ein Abstecher in die örtliche Bücherei: Sucht dort nach Heften von Tim und Struppi, Lucky Luke, Asterix und Obelix und den Schlümpfen. Dann machts nochmal mehr Spaß nach den Comicfiguren an den Hauswänden zu suchen.

comicfiguren an hauswand in brüssel
comic an hauswand in brüssel

Grand Place Brüssel: UNESCO-Welterbe & schönster Platz der Stadt

Der Grand Place ist für uns ganz klar das Must-See in Brüssel. Der Platz wurde schon im 11. Jahrhundert angelegt – und auch wenn hier echt viel los ist, hat er sich seinen Zauber total bewahrt.

Im Neunjährigen Krieg wurde der Grand Place bei einer Bombardierung fast komplett zerstört. Danach haben die Zünfte ihre Häuser wieder aufgebaut – und genau deshalb sieht der Platz heute so einheitlich aus.

Wenn ihr dort steht: Schaut unbedingt nach oben! Rund um den Platz stehen noch immer viele Zunfthäuser – mit goldenen Figuren, kleinen Symbolen und unglaublich vielen Details in den Giebeln. Man kann hier locker länger stehen, als man eigentlich geplant hatte.

Ihr könnt das gotische Rathaus am Grand Place in Brüssel auch besuchen: Entweder per AudioGuide oder bei einer Führung freitags oder samstags, bei der ihr dann sogar den Blick vom Turm über den Platz genießen könnt! Hier gehts zu den Preisen und Öffnungszeiten.

Grand-Place-Brüssel- mit vergoldeteten Häuserfronten
gotisches rathaus in brüssel

Atomium Brüssel: Infos, Aussicht & Tipps für den Besuch

Das Atomium gehört zu Brüssel wie Pommes und Waffeln – auch wenn es auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich wirkt. Das futuristische Bauwerk wurde 1958 zur Weltausstellung errichtet und war ursprünglich nur als temporäres Bauwerk gedacht, heute ist es eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Es stellt eine starkvergrößerte Eisenzelle dar und gilt auch als Symbol für die friedliche Nutzung der Kernenergie.

Von außen wirkt das Atomium schon ziemlich beeindruckend, richtig spannend wird es aber innen: Über Rolltreppen und Aufzüge gelangt ihr in die einzelnen Kugeln, in denen Ausstellungen untergebracht sind. Optisch toll sind auch die Übergänge in den Röhren. Ganz oben wartet eine Aussichtsplattform mit tollem Blick über Brüssel – besonders schön bei gutem Wetter.

Es gibt in der Umgebung ein Parkhaus, sowie kostenpflichtige Parkplätze am Seitenstreifen. Infos zum Besuch und die Preise für das Atomium sind hier verlinkt.

Der Besuch im Atomium war für uns ein echtes Highlight in Brüssel.

blick auf atomium in brüssel
einzelne kugeln des atomium in brüssel
blick aus dem atomium auf brüssel

Parlamentarium Brüssel: Das EU-Museum – lohnt sich der Besuch?

Als ich mit dem Vorschlag kam „und dann gehen wir ins Parlamentarium (Link mit den Öffnungszeiten) und schauen uns die Ausstellung an“, war niemand so recht begeistert. Am Ende waren wir alle – ausnahmslos – begeistert.

Der Eintritt ist frei, also rein mit Euch!

Ihr erhaltet tragbare Audioguides, diese könnt ihr euch umhängen, außerdem einen Ohrstöpsel, welcher auch für Kinder geeignet ist.

Zu unserem Besuch war sehr wenig los und es gab viele Mitarbeiter, die bereitwillig Auskunft gaben und auch direkt auf die Kinder zugingen, um behilflich zu sein. Es gibt auch ein Heftchen, eine Art Schnitzeljagd, für Kinder.

In verschiedenen Ausstellungen wird sehr informativ und immer wieder auf innovative Arten alles rund um unser Europa erklärt. Die Räume sind so abwechslungsreich gestaltet, dass jeder Raum für sich sein eigenes Highlight bietet. Unserer Meinung nach ein absolutes Muss für jeden EU-Bürger! Interessant ist der Besuch des Parlamentariums für Kinder ab den Schulalter.

Wir haben auf jeden Fall vor diese lehrreiche Attraktion in Brüssel mit unseren Kindern irgendwann nocheinmal zu besuchen.

eingangsbereich-Parlamentarium in brüssel

Hop-on-Hop-off in Brüssel: Bustour mit Kindern – unsere Erfahrung

Wir sind direkt ab dem Atomium in eine Hop-on-Hop-off-Bustour eingestiegen (GetYourGuide*). Für uns war das mit Kindern wirklich die bequemste Art, Brüssel erst mal in Ruhe “abzufahren” und einen Überblick zu bekommen.

Das Schöne an diesen Bussen: Ihr seht schon beim Mitfahren super viel, könnt euch Highlights markieren und dann spontan entscheiden, wo ihr aussteigt (und wo eben nicht). Gerade wenn die Stimmung kippt oder jemand plötzlich Hunger hat, ist das einfach angenehm flexibel. Und das Atomium als Startpunkt war dafür perfekt – ikonischer geht’s kaum.

Wenn wir ein bisschen mehr Zeit gehabt hätten, wäre ich super gerne noch in den Jubelpark (Parc du Cinquantenaire) gefahren. Der steht bei mir definitiv noch auf der Liste – allein wegen des Triumphbogens.

Und dann… Manneken Pis. Tja. Natürlich sind wir dran vorbeigelaufen – gehört irgendwie dazu. Aber ich habe ehrlich gesagt kein Foto gemacht. Vor der Figur stand eine ziemlich dichte Menschenmenge, und mein persönliches Interesse war… sagen wir mal: überschaubar. Einmal kurz geguckt, innerlich abgehakt und weiter ging’s. Brüssel hat einfach so viele schönere Ecken, die mich mehr gepackt haben.

Bustour-Brüssel-blick auf gebäude der stadt
Bruessel-Belgien-Sightseeing-mit-Kindern
gebäude mit aufrschrift the future is europe in belgien

Unser Fazit zu dem Städtetrip nach Brüssel mit unseren Kindern:

Brüssel hat uns wirklich um den Finger gewickelt. Diese Stadt ist für uns eine richtig schöne Mischung aus elegant und unkompliziert, historisch und gleichzeitig total lebendig. Ohne sich aufzuspielen, ohne geschniegelt zu wirken – einfach ehrlich, charmant und angenehm entspannt. Und ja: Unser europäisches Herz hat dort definitiv ein kleines bisschen kräftiger geschlagen.

Unser persönliches Highlight war ganz klar das Atomium. Es ist nicht nur ein Brüssel-Klassiker, sondern auch einfach ein Erlebnis: schon von außen ein Hingucker, und drinnen macht es richtig Spaß, sich durch die Kugeln zu bewegen – mit dem Blick über die Stadt als Belohnung.

Tolle Museums-Tipps findet ihr bei „reiselife.com“ (Link). Speziell das Kanalisationsmuseum hört sich spannend an.

Wir haben von Brüssel einen Tagesausflüg nach Brügge unternommen, hier gehts zum Reisebericht. Die Fahrtzeit mit dem Auto betrug ungefähr zwei Stunden. Den Tag haben wir dann entspannt am Meer in Zeebrügge ausklingen lassen. Ist doch immer schön zu wissen, dass es nicht weit bis zum nächsten Strand ist!

Wenn Ihr einen Ausflug nach Belgien plant und mit dem Auto unterwegs sein: Die Tropfsteinhöhle „Grotte von Han“ und die Gegend in den Ardennen ist total geeigenet für einen entspannten Familienurlaub mit Kindern.

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Transparenzhinweis

Dieser Reisebericht zum Städtetrip nach Belgien mit Kindern wurde nicht beauftragt oder bezahlt. Alle unsere Reisen zahlen wir selbst und berichten euch kostenlos auf unserem Familienreiseblog darüber. Erfahrt hier mehr über uns und unseren Wertekodex.

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  • Beitrag zuletzt geändert am:18. Dezember 2025