Pazifikküste Costa Rica – die schönsten Strände und Nationalparks

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  • Beitrag zuletzt geändert am:9. Dezember 2023
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Costa Ricas Pazifikküste bezaubert mit atemberaubenden Landschaften, die von üppigen Regenwäldern und malerischen Buchten geprägt sind. Die Westküste ist sehr abwechslungsreich: Ihr findet wilde, einsame Strände genauso wie lebhafte Orte mit vielen Strandlokalen oder spannende Surfstrände. Außerdem erwarten euch neben den schönsten Stränden Costa Ricas auch atemberaubende Nationalparks mit exotischen Tieren und Pflanzen.

Wir zeigen euch nun die absoluten Highlights der Pazifikküste Costa Ricas – von der Halbinsel Nicoya über unseren Herzensort in der Nähe von Uvita bis in den Corcovado Nationalpark im Süden. Selbstverständlich findet ihr hier auch Tipps und Infos für euren Urlaub in Costa Rica mit Kindern.

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Quelle: googlemaps

Wir haben alle Strände und Sehenswürdigkeiten in Costa Rica per Mietwagen besucht. Diesen haben wir einfach und günstig über CHECK24* gebucht. Für einige der hier genannten Ziele ist ein Allrad-Fahrzeug von Vorteil.

1.) Halbinsel Nicoya - perfekt für den Urlaub mit Kindern in Costa Rica

Einige der schönsten Strände Costa Ricas befinden sich auf der Nicoya Halbinsel: 

  • Schwarzer Sandstrand mit idealen Wellen zum Bodyboarden am Playa Negra
  • Sehr ruhiger schwarzer Strand und traumhaft schön, mit vielen Schattenspendenden Palmen: Playa Junquillal
  • Geschützte Bucht mit hellem Sand, perfekt für den Urlaub mit Kindern in Costa Rica: Playa Carrillo
  • Trubeliger mit vielen Strandlokalen an einer Bucht: Playa Samara
  • Hippie-Strand mit Trail zum Wasserfall in Montezuma

Im Vergleich zu den weiteren Stränden an der Pazifikküste Costa Ricas im Süden, ist die Halbinsel Nicoya deutlich trockener und hat weniger Dschungel. Einige Strände, wie in Samara, liegen geschützt in einer Bucht und sind daher ideal für euch, wenn ihr mit Kindern in Costa Rica seid. Beachtet immer die Warnschilder bezüglich der Strömungen, viele Strände sind erst für gute Schwimmer geeignet. Auf der Nicoya Halbinsel könnt ihr schon die unfassbare Tierwelt Costa Ricas erleben: Wir wurden morgens vom lauten Brüllen der Brüllaffen („Sind das Dinos?“) geweckt, haben unseren ersten Skorpion gesehen (ich bin panisch auf die Kühltruhe gesprungen und hab nach Mark gerufen) und wurden große Fans der Hellroten Aras.

→ Unser ausführlicher Reisebericht der Halbinsel Nicoya mit den einzelnen Stationen und weiteren Tipps

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Playa Junquillal

Infos für die Planung der Reiseroute durch Costa Rica:

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Playa Carrillo

2.) Crocodile Bridge - netter Fotospot

Auf so ziemlich jeder Route an Costa Ricas Pazifikküste passiert ihr die Crocodile Bridge: Ihr könnt dort parken, auf die Brücke laufen und die Krokodile darunter bestaunen. Leider wirkte es dort eher wie ein Rummel und weniger wie ein natürlicher Lebensraum der Tiere. Offensichtlich werden die Krokodile angefüttert, damit die Straßenverkäufer ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Ihr solltet keine Wertsachen im Mietwagen haben, scheinbar werden dort häufig Autos aufgeknackt.

Von der Krokodilbrücke ist es dann nicht mehr weit bis zur nächsten Sehenswürdigkeit in Costa Rica: Der Carara Nationalpark befindet sich sich direkt hier, bis zum Manuel Antonio Nationalpark fahrt ihr noch etwa 1 1/2 Stunden.

→ Wer Alligatoren im natürlichen Umfeld sehen möchte, dem empfehlen wir die Loop-Road in den Everglades in Florida!

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3.) Carara Nationalpark - der abenteuerliche Nationalpark in Costa Rica

Der Carara Nationalpark gehört zu den weniger bekannten Sehenswürdigkeiten in Costa Rica und somit findet ihr hier einen ruhigen, sehr natürlichen Dschungel. Das perfekte Ausflugsziel für alle, die Tiere und Pflanzen in einer weniger touristischen Umgebung beobachten möchten. 

Im Carara Nationalpark gibt es zwei verschiedene Parkeingänge:

  • Der Weg, der am Haupteingang startet, ist gut ausgebaut. Wir waren ohne Guide unterwegs (auch wenn wir wissen, dass man mit Guide wesentlich mehr sieht – wer kann es sich leisten, jedes Mal einen Guide zu bezahlen?!) und haben trotzdem einige Tiere gesehen. Besonders schön: Wir konnten endlich ein Aguti beobachten!
  • Das eigentliche Highlight im Park ist jedoch der zweite Wanderweg. Hierfür müsst ihr mit dem Mietwagen ein Stück Richtung Krokodilbrücke fahren und dort parken (Tickets am Haupteingang holen!). Dieser Wanderweg im Carara Nationalpark war der ursprünglichste und wildeste Part, den wir in ganz Costa Rica gesehen haben. Wir wanderten durch Bananenstauden, wurden von einer Horde Spider Monkeys umzingelt und mussten leider irgendwann umdrehen, als uns das Wasser ausging. Ganz klare Empfehlung also für einen Besuch des Carara Nationalparks!
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Wanderweg durch Bananenstauden
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Spidermonkey (Klammeraffe)

Viele Touristen kommen in den Carara Nationalpark, weil hier eine große Population Hellroter Aras lebt. Diese werdet ihr im Park an sich aber kaum zu Gesicht bekommen, da die Vögel oben in den Bäumen sitzen und ihr unten im Dschungel wandert. Außer ihr nehmt euch einen Guide, denn dieser kennt die Stellen, an denen die Aras brüten und ihr könnt mit dem Fernglas diese hübschen Tiere beobachten.

→ Unsere Unterkunft Rancho Capulin B&B (Booking.com-Link)* am Carara Nationalpark lag an einem Hang mit Blick auf den Nationalpark. Vom Balkon und auch während des leckeren Frühstücks konnten wir perfekt die roten Aras beobachten! Nach unserem spannenden Tag im Carara Nationalpark haben wir dann am Pool der Unterkunft entspannt. 

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Roter Ara

4.) Manuel Antonio Nationalpark - beliebt bei Familien

Über den Manuel Antonio Nationalpark scheiden sich die Geister. Es ist der kleinste Nationalpark Costa Ricas, zentral an der Pazifikküste gelegen und daher auch noch richtig gut besucht. Wer wenig Zeit für Costa Rica mitbringt, Tiere hautnah beobachten möchte oder mit kleinen Kindern reist, für den ist der Manuel Antonio Nationalpark auf jeden Fall geeignet. Die Wege sind sehr gut ausgebaut, der Hauptweg nicht zu lang und die Affen würde ich nicht mehr als menschenscheu bezeichnen.

Die größte Herausforderung bei dem Besuch des Manuel Antonio Nationalparks: Kommt ihr mit dem Mietwagen, winken euch uniformierte Parkwächter super aufdringlich auf ihre kostenpflichtigen Parkplätze. Mit super aufdringlich meine ich: Sie springen euch vor das Auto und machen so energische Handzeichen, dass ihr ohne diese Vorwarnung hier vielleicht das Gefühl bekommt, ihr hättet es mit offiziellen Anweisungen zu tun. Allerdings werden hier überteuerte Preise zum Parken aufgerufen. 

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Ihr dürft kein Essen mit in den Nationalpark Manuel Antonio mitbringen. Bitte haltet euch daran! Die Affen sind äußerst geschickt und wissen genau, wie sie euch die Lebensmittel abluchsen können. Während wir am Strand lagen, klaute sich eine Horde Affen eine Dose mit Erdbeeren und ein Apfelsaft-Trinkpäckchen von einer anderen Familie, beides wurde in Rekordzeit geöffnet und leer gefuttert bzw. getrunken!

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Kapuzineraffen
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Brüllaffen

Bei unseren bisherigen Besuchen der Nationalparks Costa Ricas hatten wir keinen Guide und – vermutlich daher – auch noch keine Faultiere gesehen. So suchten wir uns für diesen Tag einen Guide (wir zahlten 15 Dollar pro Person ohne Verhandlung) und staunten am meisten darüber, wie er jedes noch so winzige Tier in jeder Entfernung entdeckte! Die Guides haben spezielle Fernrohre. Damit könnt ihr wirklich jede Libelle und jeden Frosch sehen. Und: natürlich auch Faultiere!

Im Nationalpark Manuel Antonio sahen wir auch zum ersten Mal die „Jesus Christ Echse“: diese Echse kann über das Wasser laufen!

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Faultier im Baum...
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.. durch das Fernglas beobachtet

Da der Manuel Antonio Nationalpark sich direkt am Strand befindet, könnt ihr so die abenteuerliche Natur mit den traumhaft schönen Stränden an der Westküste Costa Ricas genießen. Nachdem unser Guide uns die vielen Tiere und Pflanzen des Nationalparks gezeigt und erklärt hatte, relaxten wir am Strand. Packt euch für den Besuch im Manuela Antonio Nationalpark also auf jeden Fall Badesachen ein.

Ihr solltet nur darauf achten, dass dort der giftige Manzanilla-Baum wächst (auch „Manzanilla de la muerte“, also „Äpfelchen des Todes“ genannt). Am Baum wachsen kleine Äpfel. Die solltet ihr logischerweise nicht essen, den Baum nicht berühren und auch bei Regen nicht unter diesem Baum Schutz suchen, da der abgesonderte Saft aus den Blättern zu einem Ausschlag auf der Haut führt.

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Strand im Manuel Antonio Nationalpark

Unser Fazit zum Besuch im Manuel Antonio Nationalpark:

Wir hatten das Glück, dass der Park zwar gut besucht, jedoch nicht überfüllt war. Gab es ein Faultier zu sehen, bildete sich eine Menschentraube auf den Wegen und trotzdem hätten wir ohne Guide die Faultiere vermutlich a) nicht in der Baumkrone entdeckt und b) nix außer einem Fellknäuel erkennen können, da die Tiere eben doch in ganz schöner Entfernung saßen.

Der Nationalpark Manuel Antonio ist aus unserer Sicht „nice to see“. Hinterließ bei uns jedoch trotz fehlender Gehege einen Eindruck von Tierpark, durch die fehlende Scheu der Tiere und den großen Menschenauflauf.

Jedoch: Es gibt auf engem Raum einfach unglaublich viel zu sehen. Für Reisende mit wenig Zeit daher ein sinnvoller Stopp während der Rundreise durch Costa Rica. Auf jeden Fall ein geeignetes Ausflugsziel, wenn ihr Urlaub in Costa Rica mit Kindern macht: Die Wege sind kurz, die Abkühlung am Strand nah und es gibt viel zu entdecken.

 

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Playa Biesanz - Strand Nähe Manuel Antonio

Der Playa Biesanz, in der Nähe vom Manuel Antonio Nationalpark, ist eine schöne Bucht mit ruhigem Wasser. Ein idealer Strand für euren Costa Rica Familienurlaub.

Ihr könnt am Playa Biesanz Kajaks ausleihen und kleine Snacks wie kalte Kokosnuss und Ceviche kaufen. Optisch erinnerte mich dieser Strand an der Pazifikküste Costa Ricas mit seinem hellblauen Wasser sehr an die Strände Thailands.

Aufpassen: Die Waschbären kommen gerne aus dem Wald und stibitzen euch die Lebensmittel aus der Tasche!

→ Übernachtet haben wir im günstigen und sehr gut gelegenen Hostel Plinio (Link zu Booking.com)*. Highlight dort: Die Hellroten Aras fliegen regelmäßig über die Poolanlage! Es gibt eine große, offene Gemeinschaftsküche, damit ihr euch selbst versorgen könnt und schöne Familienzimmer sowie Betten im Schlafsaal.

Die Fahrtzeit vom Manuel Antonio Nationalpark zu den Stränden Playa Dominical oder Playa Uvita beträgt 1 bis 1 1/2 Stunden. 

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5.) Die traumhafte Region bei Uvita - Traumstrände & viele Sehenswürdigkeiten

Mittlerweile sind wir in diesem Reisebericht schon ziemlich weit im Süden angekommen. Wir zeigen euch nun unsere absoluten Highlights in Costa Rica. Uns ist diese Region sehr ans Herz gewachsen – oder anders gesagt: Ein Stück meines Herzens habe ich an diesen wundervollen Flecken Erde verloren. Falls ihr euch also fragt „Wo in Costa Rica ist es am schönsten?“, dann ist dies unsere Antwort.

→ Unsere absolute Traumunterkunft ist die Valley of Dreams Eco Lodge. Nie haben wir in solch einer paradiesischen Natur gelebt, selten in so einer liebevoll geplanten Anlage. Da die Ferienhaus-Anlage verkauft wurde und aktuell renoviert wird, sind die Cabins gerade nicht buchbar. Schaut auf jeden Fall vor eurem Urlaub in Costa Rica bei Booking.com* nach, ob dies sich geändert hat. Ein absolutes Paradies. Unsere all-time-favourite-Unterkunft ever. All unsere Ausflüge in der Uvita-Region haben wir von dieser Unterkunft in den dschungeligen Bergen von Platanillo erkundet.

Wasserfall "Eco Chontales" - Geheimtipp in Costa Rica

Auf dem Weg vom Manuel Antonio Nationalpark in Richtung Uvita, entlang der Pazifikküste Costa Ricas, befindet sich ein unter Reisenden noch eher unbekannter Wasserfall: der Eco Chontales. Über eine etwa 15km lange Schotterpiste und eine mehr als fragwürdige Hängebrücke gelangt ihr auf den Besucherparkplatz – einfach der Beschilderung folgen (und nicht dem GPS!). Wir empfehlen euch sowie ein Allrad-Fahrzeug für den Roadtrip durch Costa Rica. Für diese Strecke sowieso. Unseren Mietwagen für Costa Rica haben wir über CHECK24* gebucht.

Der Eintritt zum Eco Chontales ist gebührenpflichtig und nach einem kurzen Spaziergang gelangt ihr direkt an den Wasserfall, in dem ihr baden könnt. Die Infrastruktur dort ist super: Es gibt sanitäre Anlagen und ein Restaurant. Wer einen Adrenalinkick braucht, folgt einem Pfad entlang des Wassers über die rutschigen Steine. Von dort könnt ihr aus einer Höhe von 8 Metern in den Canyon springen! Fragt einfach beim Besitzer nach, dieser begleitet euch zu dieser Stelle.

Während wir im Wasserfall badeten, flogen mehrere Hellrote Aras über uns. Haltet die Augen und Ohren offen, wenn ihr diese Sehenswürdigkeit in Costa Rica besucht – das Krächzen der Aras ist kaum zu überhören.

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Nauyaca Wasserfall - beliebte Sehenswürdigkeit in Costa Rica

Der bekannte Nauyaca Wasserfall ist die Hauptattraktion an diesem Teil der Pazifikküste Costa Ricas. Ihr könnt euch entscheiden, ob ihr die 4km bis zum Wasserfall auf einem Pferd reiten, mit dem Jeep fahren oder zu Fuß laufen möchtet. Wir haben uns für die kostengünstigste Variante – zu Fuß – entschieden. Der Wanderweg bis zum Wasserfall Nauyaca ist nicht sonderlich sehenswert. Packt euch genügend Wasser ein – es gibt keine Verpflegungsstation und durch die Luftfeuchtigkeit und den Steigungen ist der Weg teils anstrengend.

Der Nauyaca Wasserfall ist zweistufig und beide Teile sind gut erreichbar. Grundsätzlich könnt ihr dort auch baden.

Achtung, wenn ihr mit Kindern diese Sehenswürdigkeit in Costa Rica besucht: Teils sind die Wege zum Wasserlauf eine kleine Kletterpartie und die Strömungen im Wasserfall sind stark, vorsichtig also, wenn ihr dort schwimmen möchtet.

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Playa Dominical und Playa Dominicalito

Die Wasserfälle Nauyaca und Eco Chontales liegen in der Nähe des beliebten Surferstrandes Dominical. Dort haben wir gemeinsam als Familie an einem Surfkurs bei Costa Rica Explorer teilgenommen. Die Strände an der Pazifikküste Costa Ricas sind perfekt für Surf-Anfänger und auch Profis – einfach die Gezeiten beachten – da ist für jeden was dabei! Wer schon Surf-Erfahrung hat, kann sich am Playa Dominical Surfboards ausleihen.

Wir haben hauptsächlich den deutlich ruhigeren und extremst chilligen Playa Dominicalito besucht. Ihr könnt dort die am Strand landenden Paraglider beobachten, zu den „Rocas de Amancio“ laufen und euch an den gemütlichen, einfachen Strandbars stärken (schon ein veganes Bananen-Ceviche probiert?). Wunderschön sind auch die perfekten Sonnenuntergänge an der Westküste Costa Ricas.

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Sonnenuntergang Playa Dominical

Pozo Azul - schwimmen im Wasserfall mit Kindern

Der Wasserfall Pozo Azul scheint auf den ersten Blick ein Geheimtipp zu sein: Unser Gastgeber drückt uns – mal wieder – eine Zeichnung als Beschreibung des Weges in die Hand. Wir fahren durch das schnuckelige Dörfchen Dominicalito und erreichen einen unscheinbaren Parkplatz. Ein Schild „Pozo Azul“ (in Google Maps als Poza Azul getaggt) verrät, dass wir richtig sind und nach ein paar Schritten auf einem kleinen Fußpfad erreichen wir diesen wunderschönen Wasserfall im Dschungel. 

Tatsächlich sind wir aber nur die erste halbe Stunde alleine. Danach trudeln viele Einheimische und Expats ein – Baden in Flüssen und Wasserfällen ist in Costa Rica sehr beliebt. 

Unser Tipp für den Urlaub in Costa Rica: Fragt eure Gastgeber nach schönen Badestellen. Ihr werdet sicherlich auch einfache Wegzeichnungen zu schönen Stellen in Flüssen erhalten. 

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Rafting in Costa Rica mit Kindern

Wenn ihr in Costa Rica mit Kindern seid und der Top-Rafting Fluss Rio Pacuare (im Blogbeitrag zur Karibikküste berichten wir über das Rafting dort) im Landesinneren zu wild oder auch einfach nicht auf der Strecke liegt, dann können wir euch eine super Alternative empfehlen: Mit Costa Rica Explorers unternahmen wir ein Rafting zwischen Quepos und Dominical. Je nach Wasserstand gibt es verschiedene Flüsse, die sich dort in der Umgebung für ein Rafting eignen – einige sind sogar schon für Kinder ab fünf Jahren geeignet. Ein tolles und wirklich empfehlenswertes Familien-Abenteuer!

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Nationalpark Marino Ballena bei Uvita

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Costa Rica an der Pazifikküste haben wir ausgelassen: den Nationalpark Marino Ballena.

Aus der Luft betrachtet sieht der Strandabschnitt wie eine Walflosse aus. Diesen könnt ihr nur einige Stunden täglich bei Ebbe besuchen. Der Strand dort soll absolut paradiesisch sein. Da es sich um einen Nationalpark handelt, ist der Eintritt zum Playa Uvita kostenpflichtig.

Von Juli bis Oktober könnt ihr mit etwas Glück dort auch Wale beobachten. Bei GetYourGuide* könnt ihr Whale Watching Touren buchen:

Kajaktour durch die Mangroven

Ein schönes und lehrreiches Erlebnis für den Familienurlaub in Costa Rica ist eine Kajaktour durch die Mangroven. Unsere Kajaktour haben wir bei Pineapple Tours in Dominical gebucht. Bei diesem Ausflug haben wir alle sehr viel über die Natur in den Tropen und natürlich speziell die Mangroven gelernt. Diese bieten zum Beispiel fielen Fischarten Schutz zur Aufzucht ihres Nachwuchses. 

Zum Abschluss gab es sogar eine leckere Obst-Stärkung und bei der Rückfahrt hielt unser Guide an seinem Lieblingsstrand und zeigte uns Faultiere in den Bäumen. 

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6.) Nationalpark Corcovado und Drake Bay

Einen Aufenthalt auf der Halbinsel Osa und im Nationalpark Corcovado empfehlen wir euch nur, wenn ihr mehr als zwei Wochen Urlaub in Costa Rica macht. Zwar ist diese Region an der Westküste auf jeden Fall sehenswert, aber die Anreise ist etwas „beschwerlich“ und nur mit einem 4×4 Fahrzeug in der Trockenzeit möglich (unbedingt die Straßenverhältnisse vorab prüfen!).

Wenn dann alles passt, gibt’s ein riesiges Highlight während eures Roadtrips durch Costa Rica: um nach Drake Bay zu kommen, müsst ihr mehrere kleinere Flüsse durchfahren – für uns war das ein mega Spaß! Alternativ ist eine Bootsanreise aus Sierpe möglich.

→ Als günstige Unterkunft können wir euch das Drake Lapas empfehlen (Booking.com-Link)*. Sehr freundliche Gastgeber, die euch auch die Tour in den Nationalpark organisieren und zum Bootsableger bringen.

Drake Bay ist ein super schnuckeliges Piratennest, hier starten die Touren in den Nationalpark Corcovado.

→ Unseren Bericht zur Halbinsel Osa (inklusive Nationalpark Corcovado) findet ihr hier.

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Unser Fazit zum Urlaub an der Pazifikküste Costa Ricas mit Kindern:

Costa Ricas Pazifikküste ist ein absoluter Traum! Ihr findet ruhige Badebuchten für kleinere Kinder, actionreiche Wellen für Surfer, belebte Strände mit süßen Strandlokalen und wilde Küstenabschnitte.

Die Tierwelt ist unfassbar – speziell die krächzenden Aras, die flinken Kolibris und die singenden Tukane haben es uns angetan. Das morgendliche Brüllen der Brüllaffen, freche Kapuzineraffen auf den Bäumen oder die verschlafenen Faultiere – wir haben so viele Tiere beobachtet!

Ihr werdet auf jeden Fall begeistert sein! Wir empfehlen euch mindestens in einem der Nationalparks in Costa Rica einen Guide zu buchen: So könnt ihr deutlich mehr Tiere beobachten und erfahrt viel über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. 

Wir waren im Januar und Februar auf der Pazifikseite Costa Ricas – gerade im Süden war die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und auch das Wasser hatte Badewannentemperatur!

Die große Frage: „Karibikküste oder Pazifikküste in Costa Rica? Wo ist es schöner?“, beantworten wir ausführlicher im Blogbeitrag zur Karibikküste. Die Auflösung gibts aber auch hier: Wir sind große Fans der Pazifikküste und finden, dass es hier einfach die schönsten Strände Costa Ricas gibt.

Ihr plant eine Rundreise durch Costa Rica? Dann schaut euch den Blogbeitrag „Reisetipps für Costa Rica“ an, dort findet ihr auch unsere weiteren Reiseberichte aus Costa Rica verlinkt.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Costa Rica an der Pazifikküste:

Habt ihr schon Urlaub in Costa Rica gewesen? Was waren eure Highlights an der Pazifikküste?

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