Reisetipps Costa Rica – Wissenwertes und spannende Hintergründe

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Costa Rica hat eine Fläche von 51.100 km2 – ist damit ungefähr so groß wie die Schweiz (da es auch das teuerste Land in Mittelamerika ist und sich zudem stets neutral verhält, wird häufig von der „Schweiz Mittelamerikas“ gesprochen) und bietet auf dieser kleinen Fläche eine der größten Artenvielfalte der Welt.

Viele der hier lebenden Tiere sind endemisch – ihr findet sie also wirklich nur auf diesem Kontinent!

Bevor ich also mit den eigentlichen Reisetipps für Costa Rica starte, hier zunächst ein Paar wichtige Fakten:

  • Costa Rica ist das am dünnsten besiedelste Land Mittelamerikas
  • Es grenzt im Norden an Nicaragua, im Süden an Panama und hat sowohl eine Pazifik- als auch eine Karibikküste
  • Bezahlt wird in Costa Rica mit Colón, benannt nach Christoph Kolumbus, welcher 1502 nach Costa Rica kam. Er vermutete hier große Bodenschätze und nannte das Land daher Costa Rica = reiche Küste
  • Die Einwohner nennen sich Ticos und Ticas
  • Ihr könnt hier Faultiere, Tapire, Kolibris, Tukane, Aras und vieles mehr entdecken. An Traumstränden entspannen, Surfen, Vulkane besteigen und den Nebelwald erkunden!
  • Aufgrund der Äquatornähe geht die Sonne immer ungefähr zur gleichen Zeit auf und auch wieder unter. Bedeutet eben auch, dass ihr zum Sonnenaufgang echt früh aufstehen müsst und es um 19:00 Uhr abends bereits dunkel ist.
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Sonnenuntergang an der Pazifikküste (Domenical)

Reisetipps für Costa Rica

Die ideale Reisezeit für Costa Rica

Costa Rica liegt in den Tropen und hat zwei „Jahreszeiten“: Die Regenzeit ist von Mai bis November, die Trockenzeit von Dezember bis April. Die Karibikküste ist generell regnerischer (ich hab dort im Februar sogar bei 25 Grad gefroren, da die Sonne nicht durch die Wolken kam) und wenn in der Karibik Hurrikans toben, kommt es an der Pazifikküste oft zu heftigen Regenschauern.

Wir besuchten Costa Rica mit unseren Kindern während der Trockenzeit von Ende Dezember bis Ende März. An der Karibikküste regnete es nachts sehr stark, tagsüber hatten wir jedoch nur in den Höhenlagen bei Monteverde regnerisches Wetter. Für eine Rundreise durch Costa Rica mit Wanderungen durch die Nationalparks und schöne Strandtage somit das ideale Reisewetter!

Einer unserer Gastgeber meinte übrigens lachend: „Irgendwo in Costa Rica regnet es immer.“

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La Fortuna - Wasserfall
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Wasserfall Montezuma

Die ideale Reiseroute durch Costa Rica

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Punta Uva an der Karibikküste

Fortbewegung in Costa Rica

Wir empfehlen für einen Mietwagen-Roadtrip durch Costa Rica ein 4×4 – damit könnt ihr alle tollen Ziele erreichen! Wir haben immer vergleichsweise günstige Angebote inklusive der empfehlenswerten Versicherungspakte über CHECK24* gefunden und waren da auch sehr zufrieden. Während unserer Mietwagen Rundreise durch Costa Rica konnten wir flexibel durchs Land reisen, einsame Strände besuchen, in abgelegenen Wasserfällen baden und versteckte Naturparadiese entdecken. Ihr könnt Costa Rica mit Bus bereisen – solltet flexibel auslegbare Busfahrpläne und kurvige Schotterpisten dafür jedoch gut vertragen können. Außerdem sind die Busverbindungen für eine Rundreise durch Costa Rica nicht ideal – meist müsst ihr immer wieder nach San José zur Weiterreise.

Einer der wichtigsten Reisetipps für Costa Rica überhaupt: unterschätzt niemals die zurückzulegenden Strecken bzw. die damit verbundenen Fahrtzeiten. Die Straßenverhältnisse sind oft „authentische Dschungelstraßen“ und nicht überall gibt es eine Straßenverbindung. Auch wenn eure Ziele nah beieinander liegen – schaut erst einmal, ob es eine direkte Straße gibt – eventuell müsst ihr einen langen Umweg fahren.

In Costa Rica benötigt ihr keinen internationalen Führerschein – bitte vor der Abreise nochmal hier prüfen, falls es eine Änderung gab!

Wichtige Info: Es gibt keine Adressen oder Straßennamen! Unsere Navigation klappte mit Google Maps immer super, ansonsten gibt’s Beschreibungen wie „nach dem Supermarkt die dritte Straße rechts, am blauen Haus links. Unsere Unterkunft ist das gelbe Haus mit der Palme davor“.

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Autobrücke über einen Fluss in Costa Rica

Reisekosten für eure Costa Rica Reise

  • Kosten für einen 4×4 Mietwagen mit komplettem Versicherungsschutz: 39 EUR pro Miettag (gebucht über CHECK24*)
  • Unterkünfte (immer eigenes Bad, meist zwei Schlafzimmer): 58 Euro pro Nacht
  • Essen: 30 Euro am Tag (Essen in Sodas, öfter aber selbst gekocht) für uns Vier
  • Ausflüge: (Die Nationalparks sind zum Großteil kostenpflichtig, wir haben Surfstunden genommen, waren auf einer Kakaofarm, haben an einer Kaffeetour teilgenommen und ein Rafting auf dem Fluss Pacuare gemacht): 1.233 EUR in drei Monaten

Costa Rica ist das teuerste Land in Mittelamerika. Unverschämt teuer waren die Kosten fürs Wäsche waschen! Oft wollten die Waschsalons oder Hosts 4-6 US Dollar pro Kilogramm Wäsche. Somit unser Reisetipp für Costa Rica: schaut hin und wieder nach Wohnungen mit kostenfreien Waschmöglichkeiten, andernfalls wird eben per Hand gewaschen.

In unserem Artikel „Kosten einer Weltreise“ geben wir alle unsere Kosten für die Weltreise – auch nach einzelnen Ländern sortiert – an!

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Rafting...
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...auf dem Fluss Pacuare

Einreise / Visum

Zu touristischen Zwecken ist der Aufenthalt in Costa Rica für drei Monate ohne Visum möglich. Grundsätzlich wird ein Weiterreise-Ticket (kann auch ein Busticket z.B. nach Panama sein) gefordert, dies wollte jedoch bei uns niemand sehen.

Prüft auf jeden Fall vorab nochmal die Einreisebestimmungen über das Auswärtige Amt. Als Reisetipp für Costa Rica gilt damit auch die „Sicher-Reisen-App“ des Auswärtigen Amtes. Gerade während dem Reisen während der Corona Pandemie sind wir dank dieser App immer gut über die Einreisebestimmungen der jeweiligen Länder informiert gewesen. Dort erhaltet ihr auch Infos über die jeweilligen Risiken und Krankheiten (Malaria usw.) im Land.

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Schiffswrack an der Karibikküste

Sicherheit

Während wir uns in San José noch etwas unsicher fühlten (hier geht’s zum Blogbeitrag zu San José), wurden wir am Strand auf der Halbinsel Nicoya leider leichtsinnig. Völlig hingerissen von den paradiesischen Stränden tobten wir zu viert im Wasser und ließen unsere Wertsachen unbeobachtet am Strand zurück. Ging nicht gut. Ein paar Minuten später waren wir um einiges ärmer.

Daher unser Ratschlag für Costa Rica: passt IMMER gut auf eure Wertsachen auf. Uns wurde der Tipp gegeben, die Wertsachen in einer Pampers oder leeren Sonnencremeflasche zu verstauen. Nehmt nur das nötigste an Geld mit. Mein Handy ließen die Diebe übrigens liegen – ein kaputtes Display scheint ein guter Diebstahlschutz zu sein!

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Traumstrand - mit Dieben in den Mangroven

Sprache in Costa Rica

Costa Rica ist Spanisch die offizielle Amtssprache. Alle Guides sprechen sehr gut Englisch, ein paar Brocken Spanisch solltet ihr euch für die Individual-Reise durch Costa Rica jedoch aneignen. Im Notfall werdet ihr euer Essen auch durch draufzeigen bestellen können, aber die Ticos sind freundlich und kommunikativ und plaudern auch gerne. Wir haben nie ein Produkt zum Kauf angeboten bekommen, ohne nicht vorher ein paar nette Worte zu wechseln.

Ihr solltet also zumindest eine Begrüßung und ein freundliches „Wie gehts?“ auf Spanisch draufhaben. Das in Spanien übliche „de nada“ (bitte) werdet ihr hier übrigens nicht hören. In Costa Rica ist alles „con mucho gusto“.

Packliste für Costa Rica

Für die regnerischen Gebiete wie Monteverde, solltet ihr unbedingt Regenkleidung und auch wärme Kleidung für nachts einpacken. Unser Moskitospray* haben wir während der Trockenzeit nur an der Karibikküste genutzt, dennoch haben wir immer unter unseren imprägnierten Moskitonetzen* geschlafen. Leute, ich hab da so große Spinnen und Käfer gesehen – da schlaf ich nur unter einem Netz!

Wir empfehlen euch neben Badesachen ebenso feste Wanderschuhe einzupacken, die Wege sind oft sehr schlammig. Und unbedingt den Reiseadapter* einpacken, da in Costa Rica US-amerikanische Steckdosen der Standard sind!

Hier gehts zu unserer Packliste für die Handgepäck-Reise!

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Nationalpark Manzanillo...
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...an der Karibikküste

Bargeld in Costa Rica

Die Landeswährung ist Colon (benannt nach Christoph Kolumbus). Kleingeld in Form von Münzen wird in der Umgebung von San José ab und zu für mautpflichtige Straßen benötigt.

In vielen Geschäften könnt ihr mit Kreditkarte zahlen, Unterkünfte mussten wir oft Barzahlen. Meist könnt ihr entscheiden, ob ihr in USD oder Colon bezahlen möchtet.

Costa Rica ist ein Hochinflations-Land. Stand Anfang 2020 entsprachen 1.000 Colon ungefähr 1,30 Euro. Viele Geldautomaten spucken nur kleine Summen aus und es entstehen lange Warteschlangen vor den Banken. Mit unserer VISA-Card der DKB* konnten wir aber vor allem immer an der Banco Popular ohne Auslandsentgelt höhere Summen abheben. Es lohnt sich also die Suche bei Google Maps nach Geldautomaten dieser Bank, sofern ihr ebenfalls diese Kreditkarte nutzt.

Internet in Costa Rica / SIM Karte

Wie in den meisten Ländern unserer Weltreise ist unser erster Gang nach der Ankunft der Weg zum Verkaufsstand für lokale SIM-Karten. In Costa Rica habt ihr die Wahl zwischen „Movistar“, welche ihr in meines Wissens im komplett Mittelamerika verwenden könnt, und „Kölbi“, dem Angebot des staatlichen Telekommunikatonsanbieters ICE. Die Abdeckung von Kölbi gilt als wesentlich besser, gerade wenn ihr mal in etwas abgelegeneren Regionen unterwegs seid. Daher haben wir uns auch dafür entschieden da preislich keine elementaren Unterschiede zu spüren waren. Preislich bekommt ihr 4 GB Daten für 30 Tage für umgerechnet etw 6 EUR und könnt das Guthaben dann immer wieder unkompliziert aufladen. Da die meisten Unterkünfte aber weitgehend brauchbares WiFi liefern, kamen wir mit dem Basis-Datenvolumen immer gut aus. Die gewünschte Unterkunft vor Buchung nach der Down- und Uploadgeschwindigkeit zu fragen, kann sich aber gerade für Leute bewähren, die beruflich auf eine gute Leitung angewiesen sind. Die Übertragungsraten schwanken doch sehr zwischen den einzelnen Standorten.

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Hängebrücken in Costa Rica

Essen und Trinken in Costa Rica

Trinkbares Leitungswasser

In den meisten Gegenden ist das Leitungswasser in Costa Rica trinkbar. Laut einiger Quellen aus dem Internet ist das Leitungswasser zu über 90% auch Trinkwasser. Der Geschmack des Leitungswassers ist auch in jeder Region verschieden, je nachdem wie viel Chlor dem Wasser beigemischt wurde.

Wir haben bevorzugt Leitungswasser getrunken, hatten für Notfälle aber immer einen Kanister Trinkwasser aus dem Supermarkt im Auto.

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Traumunterkunft in den Bergen bei Domenical

Desayuno - Gallo Pinto zum Frühstück

Bei unserem ersten landestypischen Frühstück war unserem Koch sofort klar: Wir sind das erste Mal in Costa Rica! Begeistert saßen wir vor unseren Tellern mit dem Nationalgericht Gallo Pinto und staunten, wie lecker Reis mit Bohnen, zudem fein gewürzt mit Koriander, doch zum Frühstück schmecken. Egal wie: Ob nur Reis mit Bohnen, als Füllung im Burrito oder mit Specials wie Kochbananen oder Rührei: Richtig lecker!

Kaffee - nur Arabica Bohnen!

„Im Hochland Costa Ricas wird einer der qualitativ besten Kaffees hergestellt“, versichert uns unser Guide während einer Führung über die Kaffeefarm in Monteverde (hier gibt’s mehr Infos zu den Sehenswürdigkeiten in Monteverde und dem Besuch auf der Kaffeeplantage). Die Besonderheit: In ganz Costa Rica wird nur die Arabica Bohne angebaut. Um dem Qualitätsstandard gerecht zu werden, ist der Anbau der Kaffeebohne „Robusta“ sogar verboten!

Die Ernte der Bohnen erfolgt per Hand. Hierfür kommen zur Kaffeeernte jedes Jahr unzählige Gastarbeiter aus Nicaragua. Und auch wenn Costa Rica, gemessen an den weltweit großen Kaffeeexporteuren, nur eine kleine Rolle spielt, so gelten die Kaffeefarmen in Costa Rica zu den effektivsten!

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Casado

In den kleinen Sodas (Restaurants) werden die preisgünstigen Mahlzeiten, die„casados“ angeboten. Casado ist spanisch und bedeutet „verheiratet“. Die Erklärung, warum die Mahlzeit so heißt? Genau dieses Essen landet beim Tico nach der Hochzeit täglich auf dem Tisch: Reis, gebratene schwarze Bohnen, meist mit Ei und Kochbanane, häufig mit Fleisch oder auch vegetarisch. Auf der Arbeit fielen die verheirateten Männer alle auf: sie hatten ihr Essen dabei und die Singles schauten neidisch auf die lecker zubereiteten casados.

Dazu könnt ihr euch ein „fresco“ bestellen, ein Fruchtgetränk mit Wasser oder Milch vermischt. Wir lieben auch den „sugar cane juice“ (Zuckerrohrsaft) oder noch besser: eine gekühlte Kokosnuss („pipa fria“)!

Auch sehr lecker: Patacones – dünn frittierte Kochbananenscheiben. Sowie Ceviche – kalte Fischsuppe (hört sich gar nicht lecker an, ist es aber, sofern ihr Koriander mögt!).

Übrigens wird in der Regel auf die Rechnung am Ende eine Servicepauschale von 10% als Trinkgeld verbucht. Manchmal ist eine Steuer enthalten – manchmal nicht. Also schaut in Restaurant immer genau auf die Karte. Irgendwo steht immer aufgeführt, welche Kosten ggf. noch auf die angegebenen Preise aufzuschlagen sind.

Roadtrip durch Costa Rica als Selbstverpfleger

Die meisten Küchen in Costa Rica sind spärlich ausgestattet. Ihr findet zwar Topf und Pfanne, aber es gibt (in der Kategorie bis 70 EUR / Nacht) eher selten eine Grundausstattung wie Öl, Salz und Pfeffer. Ausnahme: Die Unterkunft wird von einem US-Amerikaner oder Kanadier gehostet – hier fielen unserer Erfahrung nach die Küchenausstattungen deutlich großzügiger aus.

Unser Reisetipp für Costa Rica daher: legt euch zu Beginn der Reise einen Grundvorrat an und kauft im Idealfall gleich Großpackungen – das spart Geld!

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Außenküche mit Blick auf die Kakaobäume
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Typische Tico-Kaffeemaschine

Politik und Wirtschaft in Costa Rica

Costa Rica hat keine Armee

Keine Armee – dies erscheint mir nicht allzu befremdlich, immerhin waren wir gerade zwei Monate in Island und Island verzichtet ebenfalls auf ein eigenes Militär. Aber Halt: Island liegt als einsame Insel mitten im Meer. Weit entfernt vom Festland. Costa Rica jedoch liegt in Zentralamerika. Der Verbindung zwischen Nord- und Südamerika. Mitten in einem Gebiet, in dem Nachrichten über Unruhen und Armut keine Seltenheit sind!

Im Jahr 1948 schaffte Costa Rica seine Armee ab, die Polizei kann zu Verteidigungszwecken hinzugezogen werden. Die Ersparnisse im Länderhaushalt durch das fehlende Militär fließen zum Großteil in den Bildungssektor und das Gesundheitswesen.

Anfang der 80er Jahre erklärte Costa Rica seine „dauerhafte und aktiv unbewaffnete Neutralität“. Zwischen blutigen Kämpfen in den Nachbarländern bemühte sich der damalige Präsident Costa Ricas um diplomatische Verhandlungen und wurde dafür auch mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Jedoch gibt es eine US-Militärbasis in Costa Rica und häufig wird von einer hohen Militärpräsenz der USA berichtet, speziell im Zusammenhang mit Drogenschmuggel.

Und auch die Todesstrafe wurde 1877 schon abgeschafft! Zum Vergleich: Erst mit Verkündung des Grundgesetzes im Jahr 1949 wurde die Todesstrafe in Deutschland abgeschafft. In jenem Jahr erfolgte auch die letzte Hinrichtung in der BRD, in der DDR sogar erst 1981!!

Es gibt Geschichten, die hören sich an wie aus einem Märchen. Die Entmilitarisierung Costa Ricas gehört für mich zu dieser Kategorie. Übrigens schaffte das Nachbarland Panama im Jahr 1996 ebenfalls sein Militär ab.

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Sonnenuntergang an der Pazifikküste auf der Halbinsel Nicoya

Das Drama der Bananen

Costa Rica galt als Bananenrepublik – abhängig vom amerikanischen Geld, welches die Politik maßgeblich beeinflusste. Heute zeugen riesige Bananenplantagen, alles Monokulturen, vom weltweiten Bananenhunger und der noch nicht verschwundenen Problematik:

Der Bananenmarkt ist fest in der Hand der großen Firmen. Schlechte Arbeitsbedingungen und der Einsatz höchst giftiger Pestizide, werden immer wieder thematisiert. Arbeiter, die unter den Nebenwirkungen der versprühten Gifte leiden und ein mittlerweile geschütztes Korallenriff, welches wohl immer noch dem ablaufenden vergiftetem Wasser ausgesetzt ist, bilden nur eine offensichtliche Spitze des Eisberges.

Monokulturen sind besonders anfällig für Krankheiten. Wird eine Pflanze von einem Schädling befallen, gibt es meist nur die Möglichkeit, die Plantage zunächst aufzugeben und ein neues Gebiet zu roden. Der Boden der verlassenen Anlage ist dann erstmal für mehrere Jahre unbrauchbar. Monokulturen sind besonders „anstrengend“ für den Boden, die Natur und das Wassersystem. Doch irgendwie muss der große Bananenhunger gestillt werden. Pro Jahr exportiert Costa Rica alleine 320.000 Tonnen Bananen nach Deutschland!

Ein Ende ist nicht in Sicht. Wer sich weiter informieren möchte, dem empfehlen wir die ARTE-Doku „Über Bananen und Republiken“ auf YouTube. Im Blogbeitrag zur Karibikküste Costa Ricas gehe ich auch nochmal auf diese Problematik ein und auf die Frage, wie es dazu kam, dass die Karibikküste so jamaikanisch geprägt ist.

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Naturschutz in Costa Rica

Elektrischer Strom zu fast 100% aus erneuerbaren Energien

Costa Rica ist ganz klar ein Vorreiter, was die Nutzung erneuerbarer Energien betrifft. Allein durch den größten Stausee des Landes, den Arenalsee, wird fast 60% des gesamten elektrischen Strombedarfs gedeckt. Trotzdem sieht die CO2 Bilanz Costa Ricas nicht optimal aus. Dies liegt an der Dichte der Autos. Jedoch hat die Regierung weitere große Pläne: Bis 2035 sollen ein Viertel der Autos in Costa Rica Elektroautos sein (bisher ist die Zahl der E-Autos kaum nennenswert), für öffentliche Verkehrsmittel ist sogar eine Quote von 70% gefordert.

Auch ist Costa Rica bekannt für seine Ecolodges und den nachhaltigen Tourismus. Soll wohl bedeuten: kleine, süße Unterkünfte und sehr selten nur große Hotelanlagen. Durch diese vielen umweltfreundlichen Infos erwartete ich ein sehr nachhaltiges Land. In der Realität sahen wir häufig brennende Felder, Müllverbrennung am Straßenrand, viele Plastikverpackungen und – mit wenigen Ausnahmen – kaum Mülltrennung.

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Bosque de los ninos bei Monteverde

Etwa 55% des Landes besteht aus Wald!

Die Natur Costa Ricas ist nicht nur vielfältig und atemberaubend. Gerade noch rechtzeitig wurde erkannt, dass diese Natur schützenswert ist. Anfang der 1980er Jahre war die Abholzung noch in vollem Gange und nur noch 20% der Landesfläche mit Wald bedeckt. Schutzgebiete wurden errichtet, die Aufforstung begann und mittlerweile steht etwa 30% der Landschaft unter Naturschutz.

Die meisten Nationalparks Costa Ricas sind gebührenpflichtig, Touristen zahlen höhere Preise als Einheimische. Ihr könnt euch darüber ärgern, oder noch besser, seid stolz: Mit euren Eintrittsgeldern bleibt der Wald profitabel. Dies ist euer Beitrag zum Naturschutz, der Rettung vor der Rodung.

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Nebelwald im Nationalpark Santa Elena bei Monteverde

Weitere Infos zu Costa Rica

Die Tierwelt Costa Ricas

Schildkröten

Sowohl an der Pazifik-, als auch an der Karibikküste krabbeln die Schildkröten nachts an Land, vergraben ihre Eier am Ufer und im Idealfall schlüpfen nach etwa 8 Wochen die kleinen Schildkrötenbabys, wühlen sich aus dem Sand und begeben sich auf den Weg ins Wasser.

Im Idealfall. Viel zu häufig werden die Eier von Hunden oder Menschen ausgebuddelt. Auch der Weg ins Wasser bringt Hindernisse mit sich: Vögel schnappen sich die kleinen Leckerbissen, bevor sie das kalte Nass erreichen. Pelikane schlagen dann sogar noch im Wasser erbarmungslos zu.

Zum Schutz der Schildkröten gibt es viele freiwillige Helfer. Die Gebiete, in denen die Eier abgelegt wurden, werden umzäunt und rund um die Uhr von den Freiwilligen bewacht. Viele Hotels informieren ihre Gäste, wenn die Schildkröten schlüpfen, so dass man dieses Schauspiel beobachten kann, oder gegebenenfalls auch unterstützend tätig wird. Ein absolutes Highlight, speziell auch für Kinder auf der Reise durch Costa Rica!

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Faultiere

Während wir an der Pazifikküste Costa Ricas die Faultiere nur mit Fernglas hoch oben im Baum beobachten konnten, entdeckten wir an der Karibikküste Costa Ricas viel mehr Faultiere und meist konnten wir die putzigen Tiere sogar aus der Nähe beobachten.

Faultiere schlafen die meiste Zeit des Tages, sie ernähren sich nährstoffarm, was zu einer energiesparenden Lebensweise führt – bedeutet: sie essen hauptsächlich Blätter und gehen nur einmal in der Woche ausscheiden. Der Klogang ist aber auch richtig gefährlich: Die Faultiere kommen hierfür vom Baum herunter und werden durch ihre langsame Fortbewegung somit zum leichten Opfer für Raubtiere. Angeblich stirbt die Hälfte der Faultiere beim Toilettengang!

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Dreifinger-Faultier
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Zweifinger-Faultier

Tukane, Pelikane, Kolibris und Aras – die Vogelwelt Costa Ricas

Die exotischen, bunten Vögel sind ein absolutes Highlight während unserer Rundreise durch Costa Rica gewesen. Schnell flatternde Kolibris, die Nektar schlürfen, krächzende Papageien, welche Seemandeln knacken, flötende Tukane und jagende Pelikane über dem Wasser – ihr braucht hierfür nicht einmal die Nationalparks besuchen, haltet einfach die Augen offen!

Unser Lieblingsvogel ist übrigens der Montezumastirnvogel – er zwitschert eine Melodie, die sich nach Super Mario anhört!

Unsere Tipps, um rote Aras zu sehen:

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Giftige und gefährliche Tiere in Costa Rica

Eins vorab: Während unserer drei Monate in Costa Rica haben wir eine Boa Constrictor (Würgeschlange, nicht giftig), zwei Skorpione (tut wohl sehr weh, meist nicht giftig) mehrere Pfeilgiftfrösche (giftig) und eine Vogelspinne (nicht giftig) gesehen. Die meisten gefährlichen Tiere wie Jaguare, Spinnen, Schlangen und Krokodile werdet ihr nicht sehen – außer ihr wollt es. Der Großteil dieser Tiere ist nachtaktiv, bei bestimmten Nachtwanderungen zeigen euch die Guides diese.

Die Ticos baden am Wochenende gerne in Flüssen (da ist meist mehr los als am Meer!), badet also nur an Stellen im Fluss, an denen ihr Einheimische seht, dann solltet ihr auch keine Probleme mit Krokodilen haben.

Wir schütteln immer unsere Kleidung und Schuhe aus, bevor wir sie anziehen (da purzelten regelmäßig Spinnen raus…) und wenn wir im Dickicht unterwegs sind, treten wir kräftig auf. Schlangen spüren diese Erschütterung und verziehen sich dann meist.

Ein wichtiger Reisetipp für Costa Rica: viel gefährlicher sind meist durch Moskitostiche übertragene Krankheiten. Packt euch also Moskitospray* ein (haben wir in der Trockenzeit nur in Monteverde und an der Karibikküste gebraucht) und schlaft unter einem imprägnierten Moskitonetz*.

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Würgeschlange "Boa Constrictor"
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Vogelspinne

Weitere Tiere in Costa Rica:

Es gibt vier Affenarten in Costa Rica. Am beeindruckendsten ist wohl das Gebrüll der Brüllaffen. Völlig verrückt, wenn du morgens von diesem Lärm geweckt wirst, in der festen Überzeugung, dass die Affen direkt vor der Haustür sitzen und dann aber feststellst, dass du keinen siehst: man hört das Gebrüll nämlich in einigen Kilometern Entfernung noch! Affen werden euch überall in Costa Rica begegnen.

Außerdem sahen wir ganz kurz ein Tapir im Corcovado Nationalpark, unzählige Nasenbären, Waschbären, Fledermäuse, einige Agutis und Pekaris. An jeder Ecke gibt es Echsen. Einige Echsenarten werfen bei Gefahr ihren Schwanz ab, damit das zappelnde Schwanzende den Feind ablenkt. Die „Jesus-Christ-Echse“ kann sogar über Wasser laufen und die größeren Leguane spazieren oft gemütlich über die Straße oder sonnen sich auf den Palmen am Strand.

Auch die Insekten sind besonders. Vor allem besonders groß und besonders laut. Unglaublich, welchen Lärm die Insekten machten. Teils hören sie sich wie schrille Sirenen, mal wie ein dampfender Wasserkessel oder eine Gartensprenkelanlage an! Ihr werdet immer wieder dem blauen Morpho Schmetterling begegnen: tatsächlich ist die blaue Farbe nur eine optische Täuschung, durch Rillen auf den Flügeln, die geschickt das Licht reflektieren!

 

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Brüllaffen im Manuel Antonio NP
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Waschbär im Cahuita NP

Megadiversität

Schon während der Vorbereitung zu unserer Reise nach Costa Rica las ich immer wieder von der Artenvielfalt in dem mittelamerikanischen Land. Doch erst vor Ort wurde mir bewusst, was das bedeutet.

Nicht nur die Vielfalt an Tieren (Faultiere, Kolibris, Aras…) ist einfach unbeschreiblich, ihr findet in Costa Rica auch Regenwälder, Nebelwälder und die größte Biodiversität der Welt (zusammen mit Choco – Kolumbien).

Diese „Biodiversität“ wird bezogen auf die Artenvielfalt der Gefäßpflanzen (ganz schön biologisch hier heute…), was das bedeutet, hat mir wikipedia erklärt: über 12.500 Arten (44% endemisch) von Gefäßpflanzen kommen auf einer Fläche von 10.000 km² vor. Zum Vergleich: In Deutschland kommen wir auf 500 bis 2.000 Arten auf der gleichen Fläche!

Uns haben die verschiedenartigsten, bunten Blüten beeindruckt, wandernde Palmengewächse und speziell die Würgefeige: sie wächst in der Baumkrone, die Luftwurzeln wachsen langsam am Stamm des Baumes hinab bis in den Boden. Nach und nach wird der Wirtsbaum abgeschnürt und verdrängt, bis er schließlich abstirbt und irgendwann ein Hohlraum innerhalb der Feige zurückbleibt.

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hohle Würgefeige, durch deren Inneres man klettern kann
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Helikonie

Vulkane

Costa Rica liegt auf zwei Erdplatten: der Cocos- und der karibischen Kontinentalplatte. Durch Verschiebungen kommt es oft zu Erdbeben, manchmal auch zu Vulkanausbrüchen.

Wir haben nur den Vulkan Arenal besucht (man kann nicht hinauf). Weitere sehenswerte Vulkane sollen sein:

  • Vulkan Irazu (östlich von San José)
  • Vulkan Poas (nördlich von San José)
  • Rincon de la Vieja (im Norden Costa Ricas)
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Vulkan Arenal

Badezimmer in Costa Rica

Meistens werdet ihr Stromleitungen in der Dusche finden, die zur Kopfbrause führen. Normalerweise wird erst das Wasser aufgedreht und anschließend das Wasser in der Leitung durch den Stromanschluss erhitzt. Wirkt für uns erstmal etwas befremdlich: Strom in der Dusche, scheint jedoch zu klappen – wir haben es zumindest unbeschadet überstanden.

Alle Asienreisenden kann ich beruhigen: Die Toiletten in Costa Rica sind ganz normal. Auch in den Parks. Ihr dürft nur niemals das Toilettenpapier in die Toilette werfen – kennt ihr bestimmt auch aus Südeuropa rund um das Mittelmeer.

Strenge Raucherregeln!

Als Nichtraucher fiel es uns ja erst nicht auf: erst nachdem ich es im Reiseführer gelesen hatte, stellte ich fest, dass wir wirklich NIE Raucher sahen. Siehe da: In Costa Rica gibt es strenge Raucherregeln. Grundsätzlich ist das Rauchen fast überall verboten, am Strand, in Parks, in Restaurants. Und wieder einmal geht Costa Rica vorbildlich voran!

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Punta Uva an der Karibikküste
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Playa Biesanz an der Pazifikküste

Pura Vida

Bis hierhin habe ich es nun geschafft, alles Mögliche über Costa Rica zu erzählen und das bekannte „Pura Vida“ einfach auszulassen. Warum? Ich hab diesbezüglich ein zwiespätliges Verhältnis. Während meiner ersten Recherche zu Costa Rica war ich begeistert: Pura Vida. Ein Lebensgefühl. Eine Begrüßung. Eine Verabschiedung. Gleichzeitig Danke und Bitte. Eine Erklärung. Einfach alles. Ein „Pura Vida“ hört sich auch viel netter an, wenn der Strom schon wieder ausfällt, als ein „Ach, scheiße!“.

Was mich daran gestört hat: Der inflationäre Gebrauch der Redewendung „Pura vida“ im Tourismusbereich. Wenn du bereits im Eingangsbereich des Nationalparkes fünfmal „Pura vidas“ hörst, fragt man sich schon, ob das wirklich eine Lebenseinstellung oder doch eher ein Werbeslogan ist?!

Ich habe keine Ahnung, ob Pura Vida vom Lebensgefühl zum Werbeslogan wurde oder umgekehrt. Und irgendwie mache ich dieses Lebensgefühl durch meinen Analyseversuch hier irgendwie kaputt, ich sollte das lockerer sehen. In diesem Sinne: Pura Vida!

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Eco Chontales an der Pazifikküste

Unser Fazit zu Costa Rica mit Kindern:

Meine Vorstellungen vor unserer Costa Rica Reise waren: Hängebrücken, Wälder, Faultiere, Kolibris und Surfstrände.

Wir bekamen so viel mehr, als wir erwarteten. Tiere in ihrer freien Wildbahn. Abenteuerliche Straßen, die im besten Fall bei uns in Deutschland aufgrund zu tiefer Schlaglöcher längst gesperrt wären. Wir aßen alle möglichen Früchte, hörten die verrücktesten Tiergeräusche und gewöhnten uns an das deftige Gallo Pinto zum Frühstück.

Das Highlight für die Kinder waren die Surfstunden am Strand Domenical, das Rafting auf dem Fluss Pacuare und unsere Lieblingsunterkunft in den Bergen Plantanillos, die für mehr als vier Wochen unser zu Hause wurde. Außerdem war es eine unglaublich schöne Erfahrung, die frei lebenden Tiere zu beobachten! Marks Highlight waren die Beobachtungen der roten und grünen Aras. Und ich, ich hab mich ein wenig in die Ticos und Ticas verliebt. Auch wenn die Unterhaltungen auf Spanisch nur sehr stockend liefen, so hat doch jeder ein Strahlen im Gesicht. Man grüßt sich. Man unterhält sich. Die Ticos waren zu uns unglaublich freundlich, höflich und kommunikativ – lernt also ruhig ein paar Brocken Spanisch für eure Reise nach Costa Rica!

Wir hoffen sehr, dass euch unsere Reisetipps für Costa Rica bei der Planung eures Urlaubes helfen.

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Surfen in Domenical

Alle unsere Costa Rica Blogbeiträge auf einen Blick:

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Frank Ehrich

    Hallo Mark, Dirk Schneider -unser gemeinsamer Gastgeber bei einem Basketballspiel der Giessener – hat mich informiert dass Ihr wieder unterwegs seid.
    Bereits im letzten Jahr haben wir auf YouTube Eure Reisen durch Asien mitverfolgt und da ich bereits in Thailand, Laos und Vietnam war, konnte ich Eure Faszination fit nachempfinden.
    Umso schöner, dass Ihr Euch wieder aufgemacht habt! Wir wünschen Euch viel Glück und weiter tolle Momente.
    Frank

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