Südstaaten der USA – Roadtrip entlang der Ostküste von Miami bis Washington D.C.

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Während unserer Weltreise bereisten wir insgesamt drei Monate die Ostküste der Vereinigten Staaten.

In diesem Blogbeitrag berichten wir euch von unserer Route durch die Südstaaten der USA. Insgesamt vier Wochen lang waren wir mit unserem günstig über CHECK24 gebuchten SUV (Link zur Mietwagenauswahl von CHECK24)* unterwegs.

Die Reise startete in Florida, durch Georgia, South Carolina, North Carolina, Virginia, Maryland und endete in Washington D.C.

Hier gibts unsere Route durch die Südstaaten der USA mit allen Highlights und Sehenswürdigkeiten, die uns auf dem Weg begegneten:

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Quelle: googlemaps

Unser Roadtrip startet – mal wieder in – in Miami. Da wir aus Costa Rica in die USA einreisten, fanden wir für die Strecke San Jose nach Miami einfach die günstigste Flugverbindung. Da Wohnmobile in der Sommersaison in den USA unbezahlbar teuer sein können, entschieden wir uns dafür, für vier Wochen einen Mietwagen zu buchen und so gemütlich die Strecke von Florida bis Washington D.C. zu fahren.

Vor der Einreise hatten wir etwas „Bammel“, da wir oft hörten, dass die amerikanische Grenzbehörde es gar nicht mag, wenn man gerade erst das ESTA (90 Tage) in Anspruch genommen hat und dann so schnell wieder einreist. Wir waren insgesamt fast vier Wochen außerhalb der USA und: es wurde vom Grenzbeamten nicht einmal thematisiert. Unsere Immigration in die USA war diesmal so kurz und knapp wie noch nie.

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Miami

Gibt es jemanden der bei Miami nicht sofort Will Smith im Ohr hat „Welcome to Miami“? Das Streetart Viertel Wynwood hatte eine ganz seltsame Auswirkung auf Mark: Plötzlich lief die „Eastcoast HipHop Playlist“ in unserem Radio, wo doch sonst bei jedem HipHop Lied, welches ich heimlich auf die Playlist schmuggle weitergedrückt wird.. Wir waren also direkt im passenden Eastcoast Feeling.

Bunte Strandhäuser gab es dafür nicht, denn leider fing es zu schütten an und die Parkgebühr von fast 20 Euro pro Stunde, um im Regen über den Strand von Miami Beach zu laufen, fanden wir dann doch doof. Alle Highlights und Sehenswürdigkeiten unserer ersten Florida Reise gibts in diesem Blogbeitrag.

Übernachtet haben wir diesmal in einem eher schäbigen Motel. Jedoch können wir euch von unserem ersten Aufenthalt das Riu Plaza Miami Beach (Booking.com-Link)* am South Beach empfehlen.

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miami florida roadtrip ostkueste usa

Everglades

In Florida begann vor vier Jahren unsere offenbar unstillbare Reiselust. Das war gleichzeitig unsere erste Fernreise und der Startschuss für alles, was bis heute noch folgen sollte. Die Kids wollten diesmal unbedingt wieder die Loop Road der Everglades fahren: über eine unasphaltierte Straße mit Alligatoren und Schildkröten am Straßenrand. Selbstverständlich verschickten wir auch unsere Urlaubspost aus dem kleinsten Post-Office der USA und wanderten noch einige kleine Trails in den Everglades.

Als Standort für euren Besuch der Everglades können können wir euch das Fairway Inn im nahegelegenen Florida City (Booking.com-Link)* empfehlen: gute Lage, einfache Zimmer, netter Pool.

Infos zu einem Besuch in den Nationalparks der USA mit Infos zu den Junior Ranger Programmen und den Trails, welche wir empfehlen können, gibts hier.

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everglades florida reisetipps

Kennedy Space Center

Ursprünglich wollten wir das Kennedy Space Center (Link zum KSC) schon bei der ersten Florida Reise besuchen. Und dann bei der letzten. Diesmal aber wirklich. Einen ganzen Tag lang ließen wir uns unterhalten. Bestaunten Raketen und testeten Simulatoren. Das Kennedy Space Center erinnert ein wenig an einen Freizeitpark mit Weltraum-Hintergrund. Tobemöglichkeiten für Kinder und nebenbei Wissensvermittlung. Ich selbst muss gestehen: Das Houston Space Center (Link zum Houston Space Center) fand ich informativer und die Ausstellung interessanter. Im Kennedy Space Center liegt der Fokus aber eindeutig auf der Kinderfreundlichkeit und dem Entertainment-Faktor. Daher klare Empfehlung für alle, die mit Kindern in den USA unterwegs sind!

Übernachtet haben wir etwas abseits bei einem netten Ehepaar in den ehemaligen Zimmern, der mittlerweile ausgezogenen Kinder. Wir können euch das Übernachten in Airbnbs für eure USA-Reise durch die Südstaaten sehr ans Herz legen. Meist wohnt ihr direkt bei den Eigentümern im Haus und erhaltet so einen tollen Einblick in das amerikanische Leben.

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St. Augustine

„Bisschen wie Tombstone, nur ohne Western“, meinte Mark. St. Augustine ist eine der ältesten europäischen durchgängig besiedelten Städte der USA, sagt wikipedia. Verwöhnt von kleinen Gassen in Südeuropa, historischen Städten wie Dubrovnik und Festungsanlagen in England, erinnert uns St. Augustine tatsächlich eher an eine Filmkulisse. Nett, muss man als Europäer aber nicht zwingend gesehen haben.

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Castillo de San Marcos
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Lightner Museum (waren nicht drin)

Mein Highlight in St. Augustine war die Presbyterian Church. Bisher eine der schönsten Kirchen, die ich in den USA gesehen habe.

Erbaut wurde diese durch Henry Flagler. Über diesen Namen werdet ihr in St. Augustine immer wieder stolpern. Henry Flagler war ein  Erdölmagnat, ließ die Eisenbahnstrecke an der Ostküste Floridas erbauen und auch passende Hotels für die zahlungskräftige Kundschaft – das seinerzeit bekannteste Hotel beherbegt heute das Flagler College.

Übrigens war Flagler gemeinsam mit den zwei Rockefellern Brüdern einer der Gründungsaktionäre der Standard Oil Company.

 

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Presbyterian Church

Georgia

Jekyll Island

Bald könnt ihr es sicherlich nicht mehr hören. Dafür werde ich vermutlich bei der Sucheingabe „Spanisch Moos“ top gerankt und direkt angezeigt. Also: ich liebe Spanisch Moos, was es nahezu überall in den Südstaaten der USA gibt! Für alle, denen es genauso geht, können wir einen Ausflug nach Jekyll Island (Homepage mit Map) empfehlen. Der Tupelo Trail ist die Perfektion des ursprünglichen, romantischen Trails. Und wenn das Meer-weh ruft, ist das auch kein Problem: die nächste filmreife Kulisse, der Driftwood Beach, ist ganz in der Nähe.

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Tupelo Trail
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Driftwood Beach

Savannah

Zwei Tage lang erkundeten wir die Straßen Savannahs, saßen in den zahlreichen begrünten „Squares“, um unserer Handy-Stadtführung zu lauschen und erfuhren im Prohibitionsmuseum (Link Homepage) alles über den Weg des Alkoholverbotes in den USA und den ganzen Zusammenhängen: der Speakeasys und Moonshiners, wie die NASCAR Rennen entstanden und über die Geschichte Al Capones. Richtig interessant.

Einen weiteren Tag nahmen wir uns Zeit für die Sehenswürdigkeiten rund um Savannah: der bekannte Bonaventure Cemetry und die längste Eichenallee der USA sind wundervolle Sehenswürdigkeiten im südlichen Teil der Vereinigten Staaten!

Unsere Highlights zu Savannah gibts in diesem Blogbeitrag.

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Gingerbread House Savannah

South Carolina

Caw Caw Interpretive Center

Ich will echt nicht meckern. Wir haben es uns ja ausgesucht diesen Roadtrip durch die Südstaaten der USA zu machen. Aber diese Preise überall!!! Auf dem Weg nach Charleston wollten wir ursprünglich die Magnolia Plantage besuchen. Das Studieren der Eintrittspreise zeigt jedoch: Für uns vier wären wir bei etwa 250 Dollar. Die Alternative: Für acht Dollar wanderten wir entlang der Sümpfe und ehemaligen Reisfelder im Caw Caw Preserver (Link Homepage) und lernten im Visitor Center einiges über den Reisanbau und die Sklavenhaltung in South Carolina. Absolut empfehlenswert!

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Charleston

Es wurde uns schon von unserer Gastfamilie in Florida angekündigt: Die Häuser in Savannah sind super schön, Charleston ist noch „exklusiver“! Tatsächlich kamen wir uns in unserer abgewaschenen, eher praktischen Kleidung (wir reisen nur mit Handgepäck – die Packliste gibts hier) zum ersten Mal etwas fehl am Platze vor. Kleine Mädchen hüpften fröhlich in schicken Kleidchen durch den Park, modische Teenies schlenderten durch die Einkaufspassage und mir schien es, als wären wir die Einzigen, die in der heißen Sommerhitze schwitzten.

Unsere Unterkunft befand sich etwas außerhalb, in West Ashley. Das Sleep Inn Charleston (Booking Link)* können wir euch echt ans Herz legen: günstige Raten, ein vergleichsweise brauchbares Frühstück und in Charleston gibt es gute und vergleichweise preiswerte Parkmöglichkeiten, sodass eine Übernachtung im Stadtzentrum aus unserer Sicht nicht notwendig ist.

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Von Charleston aus besuchten wir die einzige produzierende Teeplantage der USA (Link Homepage).

Auf der Charleston Tee Plantage könnt ihr kostenfrei so viel Tee trinken, wie ihr möchtet und einen Filmvortrag über den Teeanbau in der Fabrik anschauen. Kostenpflichtig ist dann die Trolleytour über das Gelände. Interessant – kein Must-See während eines Roadtrips durch die Südstaaten der USA.

Jedoch wartet ein klares South Carolina Highlight hier auf euch: Die Boone Hall Plantation, bekannt aus Fackeln im Sturm (Amazon Link)*. Wie auf fast allen Plantagen wird auch auf der Boone Hall Plantion (Link zur Plantage) ein ordentliches Programm geboten: Planwagenfahrt über die Anlage, Hausbesichtigung, Führung durch den Stall und viele Vorträge zu den Besitzern, der Geschichte der Plantage, Sklavenhaltung und der Gullah Kultur. Sehr sehenswert!

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Bekannt aus Fackeln im Sturm: die Boone Hall Plantation

North Carolina

Blowing Rock und Grandfather Mountain / Blue Ridge Mountains

Geplant war, dass wir die ganze Zeit an der Küste bleiben, aber rund um unser nächstes Ziel, den Myrtles Beach, waren alle Unterkünfte über das Wochenende weit über unserem Budget. So fuhren wir doch Richtung Berge ins Inland von North Carolina. Dort übernachteten wir endlich auch mal wieder in einem Airbnb mit etwas mehr Platz – nicht zu unterschätzen, dass man sich auf einer Langzeitreise hin und wieder auf die Nerven geht und etwas räumlicher Abstand gut tut!!

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Blue Ridge Parkway

Der Blowing Rock (Link Homepage) hat uns etwas enttäuscht. Super kurze Wege, zwar ganz tolle Ausblicke, aber für den Eintrittspreis dann doch zu teuer. Auf dem Blue Ridge Highway (755km – wir fuhren nur einen kleinen Teil, hier findet ihr die NPS Map des Blue Ridge Parkway) gibt es einige wirklich schöne kostenfreie Trails und Ausblicke.

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Blowing Rock

Bezüglich unseres Besuches am Grandfather Mountain (Link Homepage) bin ich zwiegespalten. Berechtigtes Highlight im kostenpflichtigen Park ist die angeblich höchste Hängebrücke der USA. Die Atmosphäre dort oben war absolut atemberaubend. Dichte Nebelschwaden wurden vom heftigen Wind hin und her gepustet, die Brücke flötete im Wind und ich.. hab mich nicht auf die Brücke getraut. Ehrlich: so ein krasser Wind!! Trotzdem, richtig toll!

Was mir nicht gefiel: Zum Park gehört ein Zoo mit heimischen Tieren in wirklich viel zu kleinen Käfigen.

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Virginia

Thomas Jefferson´s Monticello

Thomas Jefferson, der Autor der Unabhängigkeitserklärung und dritter Präsident der USA ließ Monticello (Link Homepage) nach seinen eigenen Plänen erbauen. Auf dem Gelände könnt ihr tiefer in die Geschichte der damaligen Zeit eintauchen. Auch wenn wir bisher noch von keinem Museum in den USA enttäuscht waren: die Führungen auf Monticello waren Weltklasse! Wer eine Führung durch das Haus möchte (kostet extra), sollte vorab Karten hierfür reservieren. Wir waren mit der Garden & Grounds Tour sehr glücklich.

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Absolute Empfehlung für Jefferson´s Monticello, wenn ihr bei eurem Roadtrip durch den südlichen Teil der Vereinigten Staaten in Virginia Halt macht! Wenn ihr mit Kindern Thomas Jeffersons Monticello besucht, dann könnt ihr euch vorab auf der Homepage (Link) optimal vorbereiten. Außerdem empfehlen wir folgende Bücher zum Einlesen:

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Jamestown

Unsere neuen Ziele befanden sich im „Historic Triangle“. Jamestown war die erste anhaltende Siedlung der Briten in Amerika. Wir erkundeten zunächst das kostenpflichtige Museum (Link zur Homepage mit den Kombi-Tickets). Ihr findet im „Jamestown Settlement“ unterhaltsame Informationsfilme und eine interessante Ausstellung mit tiefergehenden Infos. Für Kinder teils nett, aber gemäß dem, was wir aus anderen amerikanischen Museen kannten, dann doch eher langatmig.

Der Außenbereich ist dann ein Freilichtmuseum. Dort könnt ihr verschiedene Nachbauten bestaunen: das erste Fort der Briten, eine Powhatan Siedlung und die Schiffe, auf denen die Siedler nach Amerika kamen. Überall sind Schauspieler, die euch mehr über das damalige Leben erzählen.

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Anschließend besuchten wir den Nationalpark in der unmittelbaren Nähe und schlenderten entlang der ersten „Landung“ sowie der ehemaligen Dörfer (Homepage Nationalpark Historic Jamestowne). Nicht verpassen solltet ihr dort das Glasshouse – leider hatte die Glasbläserei schon geschlossen, als wir ankamen.

In Jamestown werdet ihr immer wieder auf die Geschichte Pocahontas stoßen. Die Tochter des Häuptlings Powhatan wurde von Briten enführt, heiratete – vermutlich freiwillig – den Engländer John Rolfe und reiste gemeinsam mit ihm auch nach England. Pocahontas kehrte nicht mehr zurück nach Virginia.

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Yorktown

Für Yorktown benötigten wie in Jamestown einen ganzen Tag. Wir starteten im Amerikanischen Revolutionsmuseum Yorktown (Link Kombi-Ticket), um alle Hintergrundinfos zu erhalten. Der Aufbau des Museums entspricht dem Museum in Jamestown: Räumlichkeiten mit tollen Videos und ausführlichen Infotafeln, Freilichtmuseum mit Soldatenlager und Siedlungen, sowie Schauspielern mit Vorführungen. In Yorktown fand damals eine entscheidende Schlacht statt, die das Ende des Unabhängigkeitskrieges eingeleitet hat.

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Wenn ihr mit Kindern in den Südstaaten der USA unterwegs seid und nach Yorktown fahrt, dann könnt ihr anschließend das Junior Ranger-Heft (wie das Junior Ranger Programm abläuft erklären wir im Blogbeitrag „Nationalparks der USA“) im VisitorCenter des Yorktowne Nationalpark abholen und dann den Rundgang durch das historische Yorktown starten (es gibt überall Parkplätze, ihr könnt also auch durch die Stadt fahren). Packt euch Badesachen ein und macht ein Picknick am Strand!

Wer Lust hat, fährt anschließend noch das ehemalige Schlachtfeld mit dem Auto ab. Wir haben uns tatsächlich verfahren – bzw. vermute ich ja, dass Mark extra falsch abgebogen ist, weil er keine Lust mehr hatte…

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Williamsburg

Williamsburg war die ehemalige Hauptstadt Virginias zu Zeiten des Unabhängigkeitskrieges. Heute ist Williamsburg ein riesiges Freilichtmuseum. Einige Straßen sind für Autos gesperrt und ein Teil der Häuser wird von Privatpersonen bewohnt. Da wir genug Freilichtmuseen gesehen hatten und uns der Preis abschreckte (Link zur Homepage – es gibt auch Kombi-Tickets für Williamsburg, Yorktown und Jamestown), entschieden wir uns für die kostenfreie Variante und liefen einfach durch die Straßen. Wer Eintritt zahlt, darf dann natürlich auch in die Häuser und Gärten hinein.

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North-Carolina

Outerbanks

Jedesmal, wenn wir uns dem Atlantik näherten, wurde es zunächst unerträglich schwül (normal in den Sommermonaten) und dann fing es an zu regnen. Wie sollte es anders sein, als wir uns auf den Weg nach Outerbanks machten? So verbrachten wir einen Tag in unserem abseitsgelegenen Airbnb (über die Übernachtungspreise auf den Outerbanks möchte ich nicht sprechen). War aber gar nicht so schlimm, denn ausgestattet war das Airbnb mit drei riesigen Fernsehern und unzähligen Pokertischen. Unser Gastgeber klärte auf: im Winter wird das Airbnb zur Pokerhöhle umgebaut.

Da unsere drei Tage Outerbanks durch Dauerregen auf einen Tag zusammenschrumpften, fuhren wir dann doch nur ein kleines Stück der 280km langen Inselkette. Auf Kitty Hawk schauten wir uns den Schauplatz der ersten motorisierten Flüge durch die Brüder Wright an, spazierten am Bodie Island Leuchtturm entlang und schauten einige der süßen Holzhäuser an. Viele der Nicholas Sparks Filme wurden übrigens hier gedreht.

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Unser Reisetipp für Outerbanks: Einfach nur mal schnell über die Inselkette drüberfahren, hat uns nicht überzeugt. Das „OBX“ Feeling lebt von den endlos langen Stränden und den putzigen Holzhäuschen (lasst uns einfach nicht drüber nachdenken, wie wir die Kombi Holzhaus und Hurrikan finden) auf Stelzen. Und wie taucht man da wohl am Besten ein? Richtig: man sollte da wohnen. Wer also richtig Urlaub auf Outerbanks machen möchte, der nimmt das Geld in die Hand und bucht sich eine Unterkunft dort. Ganz vielleicht ist es ja nicht so teuer, wenn man rechtzeitig bucht???

Letzer Halt in Maryland

Unser letzter Standort während unseres vierwöchigen Roadtrips durch die Südstaaten der USA hatte nur einen Zweck: Ausruhen und Kraft sammeln für die anstehende Sightseeing-Tour durch Washington D.C., Philadelphia und New York City.

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Weitere mögliche Ziele für euren Südstaaten-Roadtrip

Weclhes sind genau die Südstaaten der USA? Grob zusammengefasst handelt es sich um die Bundesstaaten im Südosten der USA, welche sich im Sezessionskrieg von den Nordstaaten lösen wollten. Oft spricht man auch von „Sklavenhalterstaaten“, da die Südstaaten von der Landwirtschaft und eben auch der Sklavenhaltung lebten. Genau auf diese Dinge werdet ihr auf eurer Reise immer wieder stoßen: Plantagen inmitten von bewirtschafteten Feldern und die Geschichte des Bürgerkrieges.

Für die Planung eures Roadtrips durch die Südstaaten geben wir euch noch ein paar weitere Inspirationen:

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Wer unseren Blog schon länger kennt, der weiß, dass wir große Fans der Iwanowski Reiseführer sind.

Unseren Roadtrip durch die Südstaaten (und den kommenden Teil durch Neu-England) haben wir mit dem Iwanowski USA-Ostküste Reiseführer (Amazon-Link)* geplant.

Ihr findet dort nicht nur tolle Reiseziele und Ausflugtipps, sondern auch ein umfangreiches Hintergrundwissen und geschichtliche Exkurse. Klare Empfehlung von uns!

Unser Fazit zu einem Roadtrip durch die Südstaaten der USA:

Ein Roadtrip durch den Süden der Vereinigten Staaten wird euch begeistern, wenn ihr euch gerne mit der Geschichte der USA befasst. Zudem könnt ihr hier auf den Spuren vieler Filmklassiker – wie „Fackeln im Sturm“ oder „Forrest Gump“ wandeln und die Drehorte besuchen. Ihr findet an der Ostküste der USA ewig lange Strandabschnitte, wunderschöne Holzhäuser, könnt durch Sümpfe paddeln und romantische Spaziergänge entlang der vielen Eichenalleen, welche mit Spanischem Moos bewachsen sind, unternehmen.

Hört sich jetzt super an, aber noch nicht ganz für Kinder geeignet? Dann formulieren wir das einfach nochmal um: in den unterhaltsamen Museen zur amerikanischen Geschichte könnt ihr Soldaten beim Schießen mit historischen Waffen zuschauen und in den Zelten der Powahans am Feuer sitzen. Es gibt genügend Strände, um Sandburgen zu bauen, Surfen und Boogie-Board zu fahren. Auf dem Roadtrip mit Kindern könnt ihr das spannende Kennedy Space Center besuchen oder sogar einen Freizeitpark (wir sind ganz klar „Team Universal Resort“!). Haltet in den Sümpfen Ausschau nach Alligatoren, Schlangen und Schildkröten und auf den Straßen nach Monstertrucks und coolen Super-Pick-Ups.

Also ja, ein Roadtrip durch die Südstaaten der USA ist definitv auch für Familien geeignet (unsere Jungs waren zum Zeitpunkt der Reise zwölf und neun Jahre alt).

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St. Augustine (Florida)
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Jeffersons Monticello (Virginia)

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