Ein Roadtrip an der Ostküste der USA ist eine wunderbare Möglichkeit, die Vielfalt dieses riesigen Landes kennenzulernen.
Zwischen New York und Miami erwarten euch beeindruckende Skylines, endlose Strände, Wanderwege in den Bergen und die faszinierende Sumpflandschaft Floridas mit ihren Alligatoren.
Unterwegs liegen einige der schönsten Sehenswürdigkeiten der Ostküste: das Kennedy Space Center, die Boone Hall Plantation und charmante Städte wie Savannah und Charleston.
Wir selbst sind vier Wochen entlang der Ostküste gereist. Unsere Route führte uns mit dem Mietwagen von Miami bis nach Washington D.C. und anschließend mit dem Zug über Philadelphia weiter nach New York City. Natürlich könnt ihr den Roadtrip genauso gut in die andere Richtung fahren und in New York City starten.
Wir verraten euch nun die Highlights für die Planung eurer USA Ostküsten Rundreise und geben Tipps für einen kürzeren Roadtrip.
Hi, ich bin Jenni von der strandfamilie! Schön, dass ihr hier seid! Klickt hier, um mehr über uns zu erfahren.
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Roadtrip Ostküste USA von Miami nach New York City
Hier ist unsere Route mit unseren Highlights auf einen Blick. Im Reisebericht findet ihr dann noch weitere Sehenswürdigkeiten und mögliche Zwischenstopps.
- Miami mit dieser Hotel-Empfehlung am Strand (Booking.com)* → Everglades Nationalpark mit klassischem USA Motel-Feeling und Pool (Booking.com)* → Universal Orlando Resort: eine halbe Stunde zu Fuß von diesem Motel (Booking.com)* (Fahrtzeit zum Kennedy Space Center etwa eine Stunde) → Optional: St. Augustine → Savannah → Charleston in diesem Hotel außerhalb (Booking.com)* → Myrtle Beach
Routenoption am Meer: Outer Banks → D.C. → Philadelphia → NYC
Routenoption Berge: Blue Ridge Mountains (in diesem AirBnB) → Historisches Dreieick in Virginia (in diesem AirBnB) → D.C. → Philadelphia (in diesem Hotel über Booking.com)* → NYC
Dauer der Reise: wir empfehlen mindestens 3 Wochen
Fortbewegung: Mit dem Mietwagen zwischen Miami und Washington D.C. (SUV über Check24)* mit dem Zug zwischen D.C., Philly und NYC
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Mehr Informationen1.) Die Atlantikküste in Florida
Diesen Roadtrip an der Ostküste der USA machten wir während unserer Familienweltreise. Die Flugverbindungen zwischen Costa Rica und Miami waren ideal und so starteten wir – mal wieder – unsere Reise dort. Absolutes Must-See in Florida ist Key West, was allerdings nicht auf der Route gen Norden liegt. Wer also noch etwas mehr Zeit mitbringt, darf sich gerne unsere weiteren Reiseberichte aus Florida anschauen:
Sightseeing in Miami
Gibt es jemanden der bei Miami nicht sofort „Welcome to Miami“ von Will Smith im Ohr hat? Das Streetart Viertel Wynwood hatte eine ganz seltsame Auswirkung auf Mark: Plötzlich lief die „Eastcoast HipHop“ – Playlist in unserem Radio, wo doch sonst bei jedem HipHop Lied, welches ich heimlich auf die Playlist schmuggle, weitergedrückt wird. Ich freute mich auf jeden Fall umso mehr, dass wir direkt musikalisch den passenden Ostküsten-Vibe hatten.
Als wir Richtung Strand abbogen, fing es leider heftig an zu schütten – damit müsst ihr bei einem Urlaub in Florida im Sommer rechnen – und allgemein kann ich schonmal spoilern: Wir bevorzugen den Frühling an der Ostküste – das regnerische Wetter im Hochsommer blieb nämlich keine Ausnahme.
Startet ihr euren Urlaub in Miami, so könnt ihr euch die teuren Parkgebühren sparen, indem ihr euren Mietwagen erst später abholt und die Stadt per Big Bus Tour (bei Onlinebuchung über diesen Link spart Ihr 20%)* erkundet.
Beliebte Sehenswürdigkeiten in Miami sind die bunten Häuser der Rettungsschwimmer am South Beach und das Art Deco Viertel.
Übernachtet haben wir diesmal in einem eher schäbigen Motel. Jedoch können wir euch von unserem ersten Aufenthalt das Riu Plaza Miami Beach (Booking.com-Link)* am South Beach empfehlen.
Die Fahrtzeit von Miami in den Everglades Nationalpark beträgt etwa 2 Stunden.
Spannende Highlights in dem Everglades Nationalpark
In Florida begann vor vielen Jahren unsere offenbar unstillbare Reiselust. Dies war gleichzeitig unsere erste Fernreise und der Startschuss für alles, was bis heute noch folgen sollte. Und was damals gut war, das muss doch heute immer noch super sein? So erkundeten wir zum zweiten Mal unser Highlight im Everglades Nationalpark: die Loop Road im Big Cypress National Preserve. Eine Schotterstraße mit Alligatoren, Schlangen und Schildkröten am Straßenrand. Selbstverständlich verschickten wir auch unsere Urlaubspost aus dem kleinsten Post-Office der USA und wanderten noch einige kleine Trails in den Everglades.
Als Standort für euren Besuch der Everglades können können wir euch das Fairway Inn im nahegelegenen Florida City (Booking.com-Link)* empfehlen: gute Lage, einfache Zimmer, netter Pool.
Info zur nächsten Etappe auf der USA Ostküste Rundreise: Von Florida City bis zu den Universal Resorts seid ihr über 4 Stunden unterwegs.
Freizeitparks in Orlando - Universal Resorts
Wenn ihr schonmal mit Kindern in Florida seid oder ihr euch für rasante Achterbahnfahrten begeistert, dann sollte ein Besuch in einem der Freizeitparks in Orlando unbedingt bei der Reiseplanung berücksichtigt werden. Wir haben den Wasserpark Volcano Bay, sowie die Parks Islands of Adventure und Universal Studios Florida besucht. Mittlerweile gibt es noch Epic Universe. An mindestens 2 Tagen in den Universal Resorts könnt ihr die beliebtesten Achterbahnen fahren und durch die einfach magische Harry Potter Welt spazieren.
→ Unsere Lieblings-Fahrgeschäfte findet ihr in diesem Reisebericht der Florida-Rundreise.
→ Das La Quinta Inn in Orlando (Booking.com)* bietet eine gute Lage: zu Fuß ist es eine halbe Stunde bis zum Universal City Walk und einen Pool zum Abkühlen nach einem aufregenden Tag im Freizeitpark hat der Laden auch.
Nächste Etappe auf dem USA Ostküsten Roadtrip: Zwischen dem Universal Resort in Orlando und dem Cape Canaveral liegt etwas mehr als 1 Stunde mit dem Auto.
Unsere Empfehlungen bei GetYourGuide*:
Besuch im Kennedy Space Center
Ursprünglich wollten wir das Kennedy Space Center schon bei dem ersten Florida Urlaub besuchen. Und dann bei der letzten. Diesmal aber wirklich. Einen ganzen Tag lang ließen wir uns im KSC unterhalten: Fuhren mit der Kennedy Space Center Bus Tour und sahen die gigantischen Tore des NASA Vehicle Assembly Buildings, bestaunten Raketen, fassten ein echtes Stück Mondstein an und testeten Simulatoren.
Das Kennedy Space Center in Florida erinnert ein wenig an einen Freizeitpark mit Weltraum-Hintergrund: Tobemöglichkeiten für Kinder und nebenbei Wissensvermittlung. Ich muss gestehen: Das Houston Space Center in Texas fand ich informativer und die Ausstellung interessanter. Im Kennedy Space Center liegt der Fokus aber eindeutig auf der Kinderfreundlichkeit und dem Entertainment-Faktor.
Daher klare Empfehlung für alle, die mit Kindern in den USA unterwegs sind!
Übernachtet haben wir etwas abseits, in der Nähe zu Cape Canaveral, bei einem netten Ehepaar in den ehemaligen Zimmern der mittlerweile ausgezogenen Kinder. Wir können euch das Übernachten in AirBnBs für eure Reise mit dem Mietwagen an der Ostküste der USA sehr ans Herz legen. Oft wohnt ihr direkt bei den Eigentümern im Haus und erhaltet so einen tollen Einblick in das amerikanische Leben. Carol und ihr Darling Ken hießen uns herzlich Willkommen und wir plauderten viel über die Geschichte Floridas und ihre vielseitige Lebensgeschichte – schaut euch hier bei AirBnB die Unterkunft in Florida an (leider aktuell nicht verfügbar).
Während unseres späteren Roadtrips mit dem Wohnmobil an der Ostküste der USA beobachteten wir einen Raketenstart am Cape Canaveral. Wir empfehlen euch unbedingt die geplanten Raketenstarts im Blick zu behalten. Vielleicht habt ihr ja auch die Chance auf dieses unbeschreibliche Erlebnis in Florida.
Routeninfo für die weitere Strecke von Florida nach New York: Auf der etwa 2 stündigen Fahrt vom Cape Canaveral nach St. Augustine fahrt ihr durch Daytona. Den berühmten Strand, der von Autos befahren wird, haben wir nicht besucht.
Ausflugsziel Florida: St. Augustine
„Ein wenig wie Tombstone, nur ohne Western“, ist Marks Fazit zu St. Augustine in Florida. St. Augustine ist eine der ältesten europäischen durchgängig besiedelten Städte der USA, verrät uns wikipedia – selbstverständlich gibt es auch genügend Infoschilder in den Straßen der Stadt, die uns auf die historische Bedeutsamkeit aufmerksam machen. Verwöhnt von kleinen Gassen in Südeuropa, historischen Städten wie Dubrovnik und Festungsanlagen in England, erinnert uns St. Augustine tatsächlich eher an eine Filmkulisse. Nettes Ausflugsziel in Florida, muss man als Europäer aber nicht zwingend gesehen haben.
Mein Highlight in St. Augustine war die Presbyterian Church. Bisher eine der schönsten Kirchen, die ich in den USA gesehen habe.
Erbaut wurde diese durch Henry Flagler. Über diesen Namen werdet ihr in St. Augustine immer wieder stolpern. Henry Flagler war ein Erdölmagnat, ließ die Eisenbahnstrecke an der Ostküste Floridas erbauen und auch passende Hotels für die zahlungskräftige Kundschaft – das seinerzeit bekannteste Hotel beherbergt heute das Flagler College, das wir durch die geschlossenen Tore bewunderten. Ihr könnt aber auch eine Tour durch das College buchen!
Weitere Sehenswürdigkeiten in St.Augustine sind das Castillo de San Marcos, das Lightner Museum und der St. Augustine Leuchtturm.
Die Route an der Ostküste der USA führt euch nun von Florida in den zweiten Bundesstaat dieses Roadtrips: auf nach Georgia – den Peach-State! Zwischen St.Augustine in Florida und Jekyll Island in Georgia seid ihr etwa 2 Stunden mit dem Auto unterwegs.
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Mehr Informationen2.) Sehenswürdigkeiten an der Ostküste in Georgia
Zwischen St. Augustine in Florida und unserem nächsten genannten Ausflugsziel in Georgia, dem charmanten Jekyll Island, befindet sich eine ganz besondere Attraktion, die wir bisher leider noch nicht besucht haben: Cumberland Island National Seashore.
Ihr erreicht Cumberland Island per Passagier-Fähre, die ihr vorab buchen solltet und erkundet die Insel am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Highlights dort sind die Dungeness Ruins und Wildpferde.
Ausflug nach Jekyll Island
Schon in Florida ist euch an den Bäumen vielleicht das herabhängende Spanish Moss an den knorrigen Eichen aufgefallen. Dieses Spanish Moss – auch oft als Ziegenbart oder Louisianamoss bekannt, begleitete uns schon auf einigen Reisen durch die USA. Die Farmen auf Texas wirken so direkt noch älter, Wanderwege noch verwunschener und von Geistern heimgesuchte Plantagen-Villen mystischer.
Also: ich liebe Spanisch Moss, was es nahezu überall in den Südstaaten der USA gibt! Für alle, denen es genauso geht, können wir einen Ausflug nach Jekyll Island (Homepage mit Map und Sehenswürdigkeiten auf Jekyll Island) empfehlen. Der Tupelo Trail ist die Perfektion des ursprünglichen, romantischen Trails. Und wenn das Meer-weh ruft, ist das auch kein Problem: die nächste filmreife Kulisse, der Driftwood Beach, ist ganz in der Nähe.
Info zur nächsten Etappe auf dem Roadtrip Ostküste USA: Ihr fahrt von Jekyll Island nach Savannah etwa 1 1/2 Stunden.
Städtetrip nach Savannah
Zwei Tage lang erkundeten wir die Straßen Savannahs, saßen in den zahlreichen begrünten Squares, um unserer Handy-Stadtführung zu lauschen und erfuhren im Prohibitionsmuseum alles über den Weg des Alkoholverbotes in den USA und den ganzen Zusammenhängen: der Speakeasys und Moonshiners, wie die NASCAR-Rennen entstanden und über die Geschichte Al Capones – richtig interessant und für uns ein absolutes Highlight in Savannah. Für kleinere Kinder aber vermutlich eher langweilig. Unbedingt solltet ihr auch einen Spaziergang an den Hafen machen, die riesigen Containerschiffe beobachten und die Statue Waving Girl besuchen.
Einen weiteren Tag nahmen wir uns Zeit für die Sehenswürdigkeiten rund um Savannah: der bekannte Bonaventure Cemetery und die lange Eichenallee in Wormsloe sind wundervolle Sehenswürdigkeiten in Georgia auf eurem Roadtrip an der Ostküste der USA mit dem Auto!
→ Unsere Highlights in Savannah gibt es in diesem Blogbeitrag.
Für eure USA Ostküsten Routenplanung: Von Savannah nach Charleston sind es nur 2 Stunden Fahrtzeit, das Caw Caw Interpretive Center liegt auf dem Weg und ist ein schöner Zwischenstopp.
3.) Highlights für South Carolina an der Atlanktikküste
Geheimtipp an der Ostküste der USA: Caw Caw Interpretive Center
Ich will echt nicht meckern. Wir haben es uns ja ausgesucht, diesen Roadtrip durch die Südstaaten der USA zu machen. Aber diese Eintrittspreise überall!!! Auf dem Weg nach Charleston wollten wir ursprünglich die Magnolia Plantage besuchen. Das Studieren der Eintrittspreise zeigt jedoch: der Eintritt für uns 4 war uns einfach zu hoch. Die Alternative: Für acht Dollar wanderten wir entlang der Sümpfe und ehemaligen Reisfelder im Caw Caw Preserve.
Unser Tipp, wenn ihr mit Schulkindern auf der Route von Miami nach New York City fahrt: Im Visitor Center des Caw Caw Preserve findet ihr eine informative Ausstellung zur Sklavenhaltung und der Arbeit auf den Reisfeldern. Außerdem gibt es hier auch ein Junior Ranger Heft, das sich mit diesem Thema intensiver beschäftigt!
Stadterkundung Charleston
Es wurde uns schon von unserer Gastfamilie in Florida angekündigt: Die Häuser in Savannah sind super schön, Charleston ist noch „exklusiver“. Tatsächlich kamen wir uns in unserer abgewaschenen, eher praktischen Kleidung (wir reisen nur mit Handgepäck – die Packliste gibt es hier) zum ersten Mal etwas fehl am Platze vor. Kleine Mädchen hüpften fröhlich in schicken Kleidchen durch den Park, modische Teenies schlenderten durch die Einkaufspassage und mir schien es, als wären wir die Einzigen, die in der heißen Sommerhitze schwitzten.
Wir ließen uns einfach durch Charleston treiben, auf der Google Maps Karte sind sehenswerte, historische Gebäude markiert. Bekannt ist zum Beispiel die Rainbow Row und unbedingt solltet ihr an der Waterfront The Battery entlangspazieren. Eine schöne Sehenswürdigkeit in Charleston ist der Pineapple Fountain, ein Springbrunnen in Ananasform, der im Sommer auch gerne zum Abkühlen genutzt wird.
Von Charleston aus besuchten wir die einzige produzierende Teeplantage der USA. Auf der Charleston Tea Garden könnt ihr kostenfrei so viel Tee trinken, wie ihr möchtet und einen Filmvortrag über den Teeanbau in der Fabrik anschauen. Kostenpflichtig ist dann die Trolleytour über das Gelände. Interessant – aber kein Must-See für euren Roadtrip durch die Südstaaten der USA.
→ Unsere Unterkunft befand sich etwas außerhalb, in West Ashley. Das Sleep Inn Charleston (Booking Link)* können wir euch echt ans Herz legen: günstige Raten, ein vergleichsweise brauchbares Frühstück und in Charleston gibt es gute und vergleichsweise preiswerte Parkmöglichkeiten, sodass eine Übernachtung im Stadtzentrum aus unserer Sicht nicht notwendig ist.
Die nächste Etappe:Ihr braucht von Charleston ungefähr 2 Stunden um nach Myrtle Beach zu kommen.
Boone Hall Plantation - Fackeln im Sturm Location
Jedoch wartet ein klares USA Ostküsten Highlight bei Charleston auf euch: Die Boone Hall Plantation, bekannt aus Fackeln im Sturm (Amazon Link)*. Wie auf fast allen Plantagen wird auch auf der Boone Hall Plantation ein ordentliches Programm geboten: Planwagenfahrt über die Anlage, Hausbesichtigung, Führung durch den Stall und viele Vorträge zu den Besitzern, der Geschichte der Plantage, Sklavenhaltung und der Gullah Kultur.
Die Boone Hall Plantation gehört zu den tollsten Sehenswürdigkeiten an der Ostküste der USA und sollte unbedingt bei eurer Routenplanung von Miami nach New York City berücksichtigt werden.
4.) Reisetipps für North Carolina
Strandurlaub am Myrtle Beach an der Atlantikküste
Bevor wir uns den von uns besuchten Sehenswürdigkeiten in North Carolina auf diesem Roadtrip von Miami nach New York mit dem Auto widmen, schiebe ich noch einen Tipp ein. Ursprünglich hatten wir geplant, während des kompletten Roadtrips an der US-Ostküste zu bleiben. Jedoch waren kurzfristig die Übernachtungspreise am Myrtle Beach weit außerhalb unseres Budgets und so fuhren wir stattdessen in die Berge.
Allerdings verbrachten wir während unserer späteren Wohnmobilreise an der Ostküste der USA dann ein paar entspannte Tage am Myrtle Beach. Mit unserem Camper standen wir auf dem Ocean Lakes Family Campground – mit großer Poolanlage inklusive Rutschen, fußläufig zum Strand und einem gigantischen Unterhaltungsprogramm für Kinder. Auch für die Mietwagenrundreise kommt ihr hier unter, es gibt Ferienwohnungen.
Unsere Empfehlung für den Myrtle Beach: Kümmert euch rechtzeitig um eine Unterkunft!
Routeninfo für die Option weiter an der Ostküste entlang: Ihr habt nun die Wahl: Bleibt ihr direkt an der Küste, ist der nächste Stopp auf unserer Route auf den Outer Banks mit einer Fahrtzeit von fast 6 Stunden (weiterlesen an Stopp 6). Diese Route haben wir auf unserem Roadtrip mit dem Wohnmobil an der Ostküste der USA gewählt und einen Zwischenstopp auf der Wallace Meadows Farm eingelegt (buchbar über HipCamp oder Harvest Host*) → Hier gehts zu unseren Tipps zur Campingplatz-Suche in den USA.
Routenoption durch das Landesinnere: Folgt ihr unserer Route nun weiter, führt diese euch mit einer Fahrtzeit von mehr als 5 Stunden in die Blue Ridge Mountains.
Blowing Rock - Sehenswürdigkeit in North Carolina
Der Blowing Rock ist ein beliebtes Ausflugsziel in den Blue Ridge Mountains – laut eigener Werbereklame eine höchst unterschätzte Sehenswürdigkeit in North Carolina. Beim kostenpflichtigen Besuch erwarten euch tolle Aussichten, sehr kurze Spazierwege und als Highlight gelten die Felsformationen, die durch ihre spezielle Wölbung angeblich einen Luftstrom erzeugen, der Dinge schweben lässt. Hört sich komisch an, soll aber bei Schneefall – den es im Sommer natürlich nicht gab – witzig aussehen, wenn der Schnee von unten nach oben gewirbelt wird.
Für uns gibt es keine Empfehlung für den Blowing Rock – insgesamt war uns der Eintrittspreis für das, was geboten wurde, zu teuer. Spektakuläre Aussichten auf die Landschaft der Blue Ridge Mountains habt ihr auch kostenlos direkt am Straßenrand.
Ausflugsziel Grandfather Mountain in North Carolina
Der Grandfather Mountain Nature Park ist eine kostenpflichtige Sehenswürdigkeit in den Blue Ridge Mountains. Die Tickets zum Eintritt müsst ihr euch online vorab kaufen, am Kassenhäuschen bekommt ihr dann einen Audioguide für den Scenic Drive.
Berechtigtes Highlight am Grandfather Mountain ist die eine Meile hohe Hängebrücke. Als wäre es damit aber nicht genug – auf der Bergspitze weht ein ordentlicher Wind. Und das hört sich viel unspektakulärer an, als es tatsächlich war. Noch NIE haben wir solch einen Wind gespürt – wir konnten richtig sehen, wie die Nebelschwaden hin und her bewegt wurden, die Brücke flötete vom Wind und wir hielten uns gegenseitig fest, stets gegen die Böen gepresst. Eine absolut einzigartige Atmosphäre!
Außer der Swinging Bridge – die nach den Geräuschen im Wind durchaus auch Singing Bridge heißen könnte – erwarten euch traumhafte Aussichtspunkte, Wanderwege, das Infozentrum Wilson Center for Nature Discovery und ein kleiner Zoo. Kleiner Zoo im Sinne von: Große Tiere in kleinen Gehegen.
Für alle Forrest Gump Fans: Der Grandfather Mountain war auch Drehort des Films – ein Schild markiert euch den Fotospot Forrest Gump Curve.
Sehenswürdigkeiten in den Blue Ridge Mountains
Der Blue Ridge Parkway ist insgesamt 755km lang und führt vom Oconaluftee Visitor Center im Cherokee Reservat bis zum Shenandoah Nationalpark im Norden. Hier geht es zur NPS Map des Blue Ridge Parkway mit allen Attraktionen.
Wer sich jetzt fragt: Irgendwie klingelt da doch was bei mir? Ja tut es, denn die Blue Ridge Mountains kennt ihr aus dem Klassiker „Country Roads“:
Almost heaven, West Virginia
Blue Ridge Mountains, Shenandoa River
Life is old there, older than the trees
Younger than the mountains, growing like a breeze
→ Unsere Ausflüge in den Blue Ridge Mountains haben wir von unserer süßen Unterkunft in Lenoir gemacht (AirBnB).
Wir sind nur einen Teil dieser Strecke gefahren und können euch diese Sehenswürdigkeiten in den Blue Ridge Mountains empfehlen:
- Vom Yonahlossee Overlook habt ihr einen schönen Blick auf das Linn Cove Viaduct und über die Blue Ridge Mountains
- Eine schöne, kurze Wanderung ist der Otter Falls Trail – um Enttäuschungen vorzubeugen: Es handelt sich um eine Spaziergang durch einen Wald, entlang des Wasserlaufes mit mehreren kleinen Wasserfällen.
- Mabry Mill mit Infos zu den Moonshiners
Es gibt entlang des Blue Ridge Parkways unfassbar viel zu entdecken. Im Nachhinein waren wir also ganz dankbar, dass wir keine Unterkunft am Myrtle Beach gefunden haben und stattdessen einen Vorgeschmack auf die Appalachen bekommen haben – die Chancen stehen gut, dass wir wiederkommen und uns die weiteren Highlights der Blue Ridge Mountains anschauen. Auf dem Blue Ridge Parkway verlasst ihr dann auch North Carolina und erreicht Virginia.
Wichtiger Hinweis für euren Roadtrip durch die Blue Ridge Mountains 2026 und 2027: Nach Sturmschäden sind einige Straßenabschnitte und Sehenswürdigkeiten gesperrt.
Die nächste Etappe auf der Route von Miami nach New York City hat es in sich: Über 5 Stunden Fahrtzeit von unserem Standort in den Blue Ridge Mountains bis in das Historische Dreieck.
5.) Sehenswürdigkeiten in Virginia
Thomas Jefferson´s Monticello - Ausflugsziel in Virginia
Thomas Jefferson, der Autor der Unabhängigkeitserklärung und dritter Präsident der USA, ließ Monticello nach seinen eigenen Plänen erbauen. Auf dem Gelände könnt ihr tiefer in die Geschichte der damaligen Zeit eintauchen. Ihr könnt die Gärten und das Museum auf eigene Faust erkunden, an den – sehr empfehlenswerten – Führungen zu verschiedenen Themen, wie den Pflanzen und Gärten oder der Sklaverei auf Monticello, teilnehmen und zusätzlich an der Scavenger Hunt über euer Handy teilnehmen.
Auch wenn wir bisher noch von keinem Museum in den USA enttäuscht waren: Die Führungen auf Monticello waren Weltklasse! Wer eine Führung durch das Haus möchte (dafür braucht ihr ein Extraticket), sollte vorab Karten hierfür reservieren. Wir waren mit der Garden & Grounds Tour sehr glücklich.
Absolute Empfehlung für Jefferson´s Monticello für euren USA Ostküsten Roadtrip von Miami nach New York City! Wenn ihr mit Kindern Thomas Jeffersons Monticello besucht, dann könnt ihr euch vorab auf der Homepage (Link) optimal vorbereiten.
Freilichtmuseen im Historischen Dreieck
Unsere neuen Ausflugsziele in Virginia befanden sich im Historic Triangle, das durch die historisch bedeutsamen Städte Jamestown, Colonial Williamsburg und Yorktown gebildet wird.
- Jamestown war die erste dauerhafte Siedlung der Briten in Amerika. Hier gibt es alle Infos zur Besiedlungszeit der USA im Jamestown Settlement Freilichtmuseum und dem Historic Jamestown zu erkunden.
- In Yorktown taucht ihr im Amerikanischen Revolutionsmuseum und in Yorktown Battlefield tiefer in die Geschichte des Unabhängigkeitskrieges ein. Im historischen Yorktown gibt es auch einen schönen Badestrand – ideal für ein Picknick im Sommer, wenn ihr mit Kindern an der Ostküste der USA unterwegs seid.
- Colonial Williamsburg ist ein riesiges Freilichtmuseum. Kostenlos könnt ihr durch die Straßen laufen, mit dem Eintrittsticket könnt ihr die Ausstellungen besuchen.
6.) North-Carolina - Traumstrände an der Ostküste
Sehenswürdigkeiten Outer Banks
Jedesmal, wenn wir uns dem Atlantik während unseres Roadtrips an der Ostküste im Sommer näherten, wurde es zunächst unerträglich schwül und pünktlich mit dem Erreichen des Parkplatzes fing es an zu regnen. Wie sollte es anders sein, als wir uns auf den Weg nach Outer Banks machten? So verbrachten wir mehr Zeit als geplant in unserem abseitsgelegenen AirBnB (lasst uns nicht über die Übernachtungspreise auf OBX sprechen). War aber gar nicht so schlimm, denn ausgestattet war die Ferienwohnung mit drei riesigen Fernsehern und unzähligen Pokertischen. Unser Gastgeber Eric klärte auf: im Winter wird das AirBnB zur Pokerhöhle umgebaut (Link zu AirBnB).
Da unsere drei Tage Outer Banks durch Dauerregen auf einen Tag zusammenschrumpften, fuhren wir bei unserem ersten Besuch dann doch nur ein kleines Stück der 320km langen Inselkette und besuchten wenigstens einige der beliebtesten Sehenswürdigkeiten auf den Outerbanks mit unseren Kindern.
- Das Wright Brothers National Memorial – Schauplatz der ersten motorisierten Flüge durch die Brüder Wright
- Bodie Island Leuchtturm
- Holzhäuser am Strand, die den Charme der Outerbanks ausmachen. Viele der Nicholas Sparks Filme wurden übrigens hier gedreht, ein beliebter Fotospot auf den Outerbank ist das aus dem Film bekannte Rodanthe House.
Das „OBX“ Feeling lebt von den endlos langen Stränden und den putzigen Holzhäuschen auf Stelzen (lasst uns einfach nicht drüber nachdenken, wie wir die Kombi Holzhaus und Hurrikan finden). Und wie taucht man da wohl am Besten ein? Richtig: man sollte da wohnen. Wer also richtig Urlaub auf Outer Banks machen möchte, der nimmt das Geld in die Hand und bucht sich eine Unterkunft dort.
Während einer anderen Reise an der Ostküste der USA mit dem Wohnmobil im Frühjahr verbrachten wir einige entspannte Strandtage auf den Outer Banks. Auf dem Campingplatz Cape Hatteras / Outer Banks KOA Resort gibt es auch Ferienhäuser, einen großen Pool und Spielplätze für die Kinder. Die Inselkette ist hier so schmal, dass ihr in wenigen Minuten von der einen Seite auf die andere Seite laufen könnt – somit gibts tolle Sonnenauf- und Untergänge auf den Outer Banks. Übrigens konnten wir im Pamlico Sound am Pier ganz viele Rochen im Wasser beobachten!
Von den Outer Banks bis nach Washington D.C. sind es über 5 Stunden Fahrtzeit.
7.) Sightseeing in Washington D.C.
Unser Mietwagen-Roadtrip an der Ostküste von Miami kommend endet in Washington D.C. Lediglich für zwei Sehenswürdigkeiten in der Nähe ist ein Auto praktisch:
- Der Arlington National Cemetery ist ein sehr würdevoller Friedhof mit dem Grab von John F. Kennedy
- Sehr interessant ist der Besuch des Landsitzes von George Washington. Für alle Geschichtsinteressierten USA-Reisenden empfehlen wir den Besuch von George Washington´s Mount Vernon.
Für die Städtetrips braucht ihr keinen Mietwagen. Wir gaben somit unser Auto in D.C. ab und nutzten die Amtrak Zugverbindungen zwischen Washington D.C., Philadelphia und New York City.
Die weitere Route von Florida nach New York: Ihr braucht mit dem Zug von Washington D.C. nach Philadelphia ungefähr 2 Stunden.
8.) Philadelphia erkunden
Die meisten Sehenswürdigkeiten in Philadelphia beschäftigen sich mit der Unabhängigkeitserklärung – die Stadt gilt als die Wiege der Nation und dies könnt ihr hautnah erleben:
- Nehmt an einer Führung durch die Independence Hall teil und schaut euch die Liberty Bell an
- Lernt im National Constitution Center alles über das Rechtssystem der USA
- spaziert durch die Elfreth´s Alley
- probiert ein Philly-Cheesesteak im Reading Terminal Market
- lauft die Rocky Steps und blickt über Philadelphia
→ Weitere Tipps für Philadelphia findet ihr in unserem Reisebericht.
→ Unsere Hotelempfehlung für Philadelphia ist das Hilton Garden Inn (Booking.com)* direkt neben der Foodhall.
Die letzte Etappe – oder erste, wenn ihr euren Roadtrip von New York nach Miami plant: Auch diese Zugfahrt von Philadelphia nach New York City dauert weniger 2 Stunden.
9.) Highlights in New York City
Achje, wie soll ich bloß die Sehenswürdigkeiten in New York City auf die Schnelle zusammenfassen? Unsere Must-See Tipps für die Stadt der Städte an der Ostküste der USA:
- Aussicht vom Rockefeller Center auf das Empire State Building
- 9/11 Memorial
- Die Freiheitsstatue besuchen oder bei Zeitmangel mit der kostenlosen Fähre vorbeifahren
- Spaziergang über die Brooklyn Bridge und das Viertel DUMBO besuchen
→ Weitere Attraktionen in New York City (das ist der ausführliche Guide).
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Mehr InformationenReisetipps für die Ostküste der USA
Nachdem ihr nun die tollsten USA Ostküsten Sehenswürdigkeiten kennt, geht es an die Tipps für eure Routenplanung:
Es spielt keine Rolle, ob ihr von New York nach Miami fahrt oder andersherum. Berücksichtigen könnt ihr eure eigenen Wünsche und Bedürfnisse: Zum Beispiel erstmal erholt Sightseeing in NYC und zum Schluss relaxen am Strand in Florida oder ihr richtet euch nach der günstigeren Flugverbindung.
Falls ihr eine Rundreise plant, beachtet die Entfernung von New York nach Orlando von etwa 1.800 km und einer einfachen Fahrtzeit mit etwa 20 Stunden! Bei einer Urlaubszeit von 3 Wochen für die USA Ostküste empfehlen wir euch die Einweg-Route!
Ideale Reisezeit für den Roadtrip von Florida nach New York
Bei eurem Urlaub im Sommer an der Ostküste der USA müsst ihr mit regelmäßigen Regenfällen rechnen. Dies bedeutet nicht, dass es den ganzen Tag durchregnet, aber es kann durchaus einige Stunden heftig schütten – danach scheint dann wieder die Sonne. Außerdem ist von Juni bis November Hurrikan-Saison – behaltet also unbedingt die Nachrichten und die Wettervorhersagen im Blick, um gegebenenfalls eure Route entsprechend anpassen zu können.
Ein weiterer Nachteil der Sommermonate – speziell in den südlicheren, sumpfigen Bereichen – sind die vielen hartnäckigen Moskitos. Zudem ist es schwüler, es sind Sommerferien und somit kommt ihr nicht mal in den Genuss günstiger Preise – im Gegenteil: Wir mussten unsere Route an der Atlantikküste im Sommer dann Richtung Landesinnere planen, da wir kurzfristig keine Unterkünfte in unserem Preisniveau fanden.
Long story short: Wir empfehlen für den Roadtrip an der Ostküste den Frühling. Kaum Moskitos und angenehmes Wetter.
Mit dem Wohnmobil an der Ostküste der USA
Wir lieben die USA und haben mittlerweile schon viele Monate in diesem vielfältigen Land verbracht. Wenn ihr mit dem Wohnmobil die Ostküste der USA bereisen möchtet, habt ihr verschiedene Routenoptionen. Es gibt jedoch einen wichtigen Punkt zu beachten: Die charmanten Küstenstädte am Atlantik sind nicht ideal für große Camper.
Daher unser Tipp für den Roadtrip mit dem Camper an der Ostküste: Fokussiert euch auf die Naturerlebnisse und die schönen Strände. Es gibt hier weniger Nationalparks als im Südwesten, dafür jede Menge zauberhafte State Parks.
Unsere schönsten Camper-Erlebnisse zwischen Florida und Maine waren: Der Raketenstart mit direktem Blick auf Cape Canaveral, entspannte Strandbesuche mit strandnahen Campingplätzen, Übernachtung im Autokino Hwy 21 Drive-In, gastfreundliche Farmer und herrliche, naturnahe Stellplätze auf Bauernhöfen, Sommer am Lake Michigan, den zauberhaften Watkins Glen State Park und Taughannock Falls State Park in New York und die White Mountains.
Eine kleine Einschränkung zu dieser Empfehlung: An der Küste Neuenglands (also falls ihr noch weiter nördlich wollt) gibt es einige Beschränkungen für große Wohnmobile – hier habt ihr mit einem kleinen Modell mehr Freiheiten!
→ Ausführlicher Guide mit vielen Infos zum Camping-Trip durch die USA
Weitere mögliche Ziele für euren Südstaaten-Roadtrip
Welche Staaten genau zu den Südstaaten zählen, hängt von der Definition ab. Historisch meint man damit häufig die elf Staaten der Konföderation im Bürgerkrieg: Alabama, Arkansas, Florida, Georgia, Louisiana, Mississippi, North Carolina, South Carolina, Tennessee, Texas und Virginia.
Oft werdet ihr auf dieser Reise immer wieder auf die Vergangenheit stoßen: Plantagen inmitten von bewirtschafteten Feldern und die Geschichte des Bürgerkrieges.
Für die Planung eures Roadtrips durch die Südstaaten geben wir euch noch ein paar weitere Inspirationen:
Unseren USA Ostküste Roadtrip haben wir mit dem Iwanowski USA-Ostküste Reiseführer (Amazon-Link)* geplant.
Ihr findet dort nicht nur tolle Reiseziele und Ausflugtipps, sondern auch ein umfangreiches Hintergrundwissen und geschichtliche Exkurse. Klare Empfehlung von uns!
Maut an der Ostküste der Vereinigten Staaten
Mittlerweile gibt es in vielen US-Bundesstaaten Mautstraßen, sodass ihr auch auf einem Roadtrip entlang der Ostküste immer wieder mit Gebühren rechnen müsst. Oft lassen sich mautpflichtige Strecken mit Google Maps oder dem Navi umfahren – dann seid ihr allerdings meist deutlich länger unterwegs.
Gerade in Florida werdet ihr früher oder später auf Florida’s Turnpike oder andere mautpflichtige Straßen treffen.
Fragt bei der Mietwagenübernahme unbedingt nach, wie die Maut bei eurem Anbieter abgerechnet wird und welche zusätzlichen Servicegebühren anfallen. Viele Mietwagen sind mit einem kompatiblen Transponder ausgestattet oder nehmen automatisch am Mautprogramm des Vermieters teil. In Florida wird häufig SunPass genutzt. Mit dem SunPass PRO könnt ihr inzwischen auch zahlreiche Mautstraßen außerhalb Floridas und im E-ZPass-Netz im Nordosten der USA nutzen.
Fahrt ihr ohne passenden Transponder durch eine elektronische Mautstelle, wird häufig euer Nummernschild erfasst. Bei einem Mietwagen geht die Rechnung zunächst an die Mietwagenfirma beziehungsweise deren Mautdienstleister, die euch anschließend die Maut und gegebenenfalls zusätzliche Bearbeitungs- oder Servicegebühren berechnen.
Viele Mautstrecken in Florida und anderen Bundesstaaten arbeiten inzwischen vollständig elektronisch, sodass ihr dort nicht mehr an einem klassischen Mauthäuschen bar oder mit Kreditkarte bezahlen könnt.
Hört sich erstmal kompliziert an, weil die Systeme und Gebühren je nach Bundesstaat und Mietwagenfirma unterschiedlich sein können. Unsere wichtigste Frage bei der Mietwagenübernahme lautet deshalb immer: „Wir planen die Route von X nach Y – wie funktioniert bei diesem Auto die Mautabrechnung und welche zusätzlichen Gebühren fallen an?“ Damit hatten wir bisher keine Probleme oder überraschenden Strafgebühren.
Unser Fazit zu einem Roadtrip an der Ostküste der USA:
Ein Roadtrip durch den Süden der Vereinigten Staaten wird euch begeistern, wenn ihr euch gerne mit der Geschichte der USA befasst. Zudem könnt ihr hier auf den Spuren vieler Filmklassiker wie „Fackeln im Sturm“ oder „Forrest Gump“ wandeln und die Drehorte besuchen. Ihr findet an der Ostküste der USA ewig lange Strandabschnitte, wunderschöne Holzhäuser, könnt durch Sümpfe paddeln und romantische Spaziergänge entlang der vielen Eichenalleen, welche mit Spanischem Moos bewachsen sind, unternehmen.
Hört sich jetzt super an, aber noch nicht ganz für Kinder geeignet? Dann formulieren wir das einfach nochmal um: in den unterhaltsamen Museen zur amerikanischen Geschichte könnt ihr Soldaten beim Schießen mit historischen Waffen zuschauen und in den Zelten der Powhatans am Feuer sitzen. Es gibt genügend Strände, um Sandburgen zu bauen, Surfen und Boogie-Board zu fahren. Auf dem Roadtrip mit Kindern könnt ihr das spannende Kennedy Space Center besuchen oder sogar einen Freizeitpark (wir sind ganz klar „Team Universal Resort“!). Haltet in den Sümpfen Ausschau nach Alligatoren, Schlangen und Schildkröten und auf den Straßen nach Monstertrucks und coolen Super-Pick-Ups.
Also ja, ein Roadtrip durch die Südstaaten der USA an der Ostküste ist auch für Familien geeignet!
Unsere Highlights aus verschiedenen Roadtrips an der Ostküste der USA auf der Route von Miami nach Washington D.C. sind: Alligatoren und Sümpfe in den Everglades, die Harry Potter Welt in den Universal Resorts in Orlando, Kennedy Space Center und das Erleben eines Raketenstarts am Cape Canaveral, Ausflug nach Jekyll Island, die charmanten Ostküsten-Städte Savannah und Charleston, Boone Hall Plantation, Myrtle Beach, die Hügellandschaften der Blue Ridge Mountains, der geniale Geschichtsunterricht im historischen Dreieck und als besonderes Highlight der Besuch von Jeffersons Monticello. So da habt ihrs. Ich hab tatsächlich fast alle Ostküsten Sehenswürdigkeiten aufgezählt – ihr habt also immer noch die Qual der Wahl.
Und in New York City ist die Atlantikküste ja noch lange nicht vorbei! Hier könnt ihr unseren Reisebericht zu Neuengland mit dem Acadia Nationalpark nachlesen.
Vielen Dank für eure Unterstützung!
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Unser Reisebericht entlang der Ostküste der USA entstand während eben dieser Reise. Es handelt sich also um unsere eigenen Erlebnisse. Wir haben diesen Roadtrip selbst geplant und gezahlt und sind nicht als „Influencer“ sondern als „Touristen“ aufgetaucht.
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Wir nutzen KI, um diesen Reiseblog regelmäßig zu aktualisieren. Dabei werden mit einem eigenen Prompt Foren, Rezessionen und Webseiten überprüft, um sicherzustellen, ob es die Sehenswürdigkeiten noch gibt, ob es Änderungen im Ablauf gibt usw. Außerdem nutzen wir KI zur Rechtschreib- und Grammatikprüfung und das obere Bild der USA-Ostküsten Karte ist mittels KI generiert.
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