Ein Besuch in einem oder mehreren Nationalparks in den USA gehört für uns zu den größten Highlights jedes Roadtrips dort. Grand Canyon, Yellowstone, Yosemite, Zion oder Everglades: Die US-Nationalparks sind spektakulär und gut organisiert.
Da so ein Nationalparkbesuch in den USA meist ziemlich gleich abläuft, bietet dieser Artikel eine „Gebrauchsanweisung“ für euch.
Wir erklären euch, wie ihr Nationalparks in den USA besucht und worauf ihr bei Planung, Eintritt, Reservierungen, Campingplätzen, Junior Ranger Programm, Sicherheit und Camperwahl achten solltet — mit vielen Tipps aus eigener Erfahrung.
Wichtige Info vorab für eure Reiseplanung durch die Nationalparks der USA: Einige Parks arbeiten inzwischen mit Timed-Entry-Tickets, für manche Highlights oder Wanderungen braucht ihr sogar eine extra Permission. Checkt das unbedingt vorher in der NPS-App – dort könnt ihr auch direkt reservieren.
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Infos für den Besuch in den USA Nationalparks
Das wichtigste auf einen Blick
- In den USA gibt es 63 Nationalparks, unsere Highlights stellen wir euch in diesem verlinkten Blogartikel vor (folgt)
- Die Parks haben eine Entrance Station mit Eintrittskontrolle, in der Regel Nahe zum Visitor Center
- Für beliebte Parks braucht ihr teils Timed Entry
- In der Regel fahrt ihr mit dem eigenen Auto durch den Park, in einigen wenigen mit einem Shuttle
- Mit Camper ist die richtige Fahrzeuggröße wichtig
- Campingplätze in Nationalparks müssen oft Monate vorher gebucht werden
- Mit Kindern lohnt sich das Junior Ranger Programm
- Checkt vorab, ob sich der Jahrespass America the Beautiful lohnt, unsere Tipps folgen später
Wichtige Hinweise vor der Einfahrt in den Nationalpark
Bevor ihr ins Abenteuer startet, solltet ihr ein paar Dinge checken – die meisten Nationalparks liegen weit abseits der Städte, bereitet euch also auf euer Abenteuer vor.
Timetickets & Permits: Einige Parks und Highlights benötigen ein Zeitfensterticket oder eine extra Permission (z. B. Angels Landing in Zion). Checkt das vorher unbedingt in der NPS-App oder auf der Website des Parks.
Aktuelle Sperrungen & Infos: Ladet euch die NPS App auf euer Handy und checkt, ob es aktuelle Sperrungen oder andere wichtige Infos für euren Besuch gibt, wie zum Beispiel eine Shuttle-Bus Pflicht.
Tanken: Füllt den Tank vor der Einfahrt in den Park noch einmal komplett auf. Es gibt zwar in manchen großen Nationalparks Tankstellen, aber die Preise sind deutlich höher.
Wasser & Verpflegung: Packt genügend Wasser ein – besonders in Parks im Südwesten oder in Wüstenregionen. Snacks und Lunchbox schaden nie, denn auch die Preise in den Shops sind meist höher.
Offline-Karten speichern: Handysignal ist in Nationalparks ein Glücksspiel. Ladet euch vorher Google-Maps-Offlinekarten runter und lasst euch die Parkmap geben. Im Guide zur besten eSIM für die USA verraten wir euch unsere beste Lösung für stabiles Internet.
Temperaturen & Wetter: Viele Parks haben extreme Bedingungen: Hitze, Kälte, schnelle Wetterumschwünge. Checkt vorher die Warnhinweise der NPS und nehmt passende Kleidung mit (Sonnenschutz, Regenjacke, warme Schichten).
Parkplätze sind begrenzt: Früh da sein lohnt sich! In beliebten Parks sind Parkplätze für Trailheads oft schon vormittags voll. Teilweise fahren Shuttlebusse – auch das vorher checken.
Damit ihr nicht durcheinander kommt, was ihr wofür benötigt und wann ihr euch darum kümmern solltet, haben wir hier eine kleine Übersicht für euch:
Timed Entry: Für die Einfahrt in manchen Nationalparks benötigt, zum Beispiel im Rocky Mountains Nationalpark. Darum müsst ihr euch Wochen bis Monate vorher kümmern.
Shuttle: Für den Transport im Park benötigt, zum Beispiel im Zion Nationalpark, in der Regel wird hierfür kein Ticket benötigt.
Permit: Für bestimmte Wanderungen, wie Angels Landing. Es gibt eine Seasonal Lottery, um die müsst ihr euch Monate vorher kümmern oder ihr probiert es bei der Lottery einen Tag davor.
Campground: Für die Übernachtung im Park, in fast allen Nationalparks benötigt ihr eine Reservierung vorab, meist 6 Monate vorher. Selten gibt es First Come First Serve.
Backcountry Permit: Für Mehrtages- oder Wildernistouren wie im Yosemite Nationalpark, teils 6 Monate vorher.
Nationalpark USA Jahrespass - America the Beautiful
Wenn ihr mehrere Nationalparks besuchen wollt, kauft ihr euch am einfachsten mit dem America the Beautiful Pass. Für internationale Besucher kostet der Pass seit 2026 250 USD und gilt ein Jahr lang für alle Nationalparks und viele weitere Schutzgebiete.
Und so bekommt ihr ihn:
Seit Ende 2025: Einfach online als Digital Pass kaufen auf der offiziellen recreation.gov Seite.
Hinweis, wenn ihr keinen Jahrespass kaufen möchtet:
Besucht ihr nur 1-2 Nationalparks kann es Sinn machen, dass ihr nur die Eintrittsgebühr zahlt. Diese liegt in der Regel bei etwa 35 USD. In elf sehr gefragten Parks (z. B. Yellowstone, Grand Canyon, Zion …) zahlen internationale Besucher (gilt nicht für Kinder unter 16) ohne Jahrespass ab 2026 eine Zusatzgebühr von 100 USD pro Person zum normalen Eintritt. Somit wäre der Preis für zum Beispiel den Yellowstone Nationalpark ohne Jahrespass bei 135 USD. Da lohnt sich der Jahrespass schon deutlich schneller.
→ Die Q&As zur Änderung des Jahrespasses der Nationalparks der USA ab 2026.
Wichtig: Der America the Beautiful Jahrespass gilt nicht für State Parks!
Was euch in den Nationalparks der USA erwartet
Je nachdem wieviel Zeit ihr für euren ausgewählten Nationalpark habt, könnt ihr entscheiden, wie intensiv ihr diesen besucht:
- Besucht das Visitor Center, lernt im Museum die Hintergründe kennen und schaut euch den Film an
- Kauft euch Andenken im Shop
- Fahrt den Scenic Drive und haltet an den Aussichtspunkten
- Plant Wanderungen ein
- Nehmt an den angebotenen Programmen teil, wie Walk mit einem Ranger, Star Gazing oder Ranger Talk
- Für Familien: bearbeitet das Junior Ranger Heft
Scheut euch nicht, die Ranger um Rat zu bitten. Sehr gerne sind sie euch bei eurer Planung für den Besuch im Nationalpark behilflich und beraten euch zum Beispiel auch bezüglich der Wanderungen. Schreib ich hier so einfach hin – wer schonmal in den USA war, weiß sicherlich, wie sich diese Service-Begeisterung anfühlt.
→ Richtig spannend wird es, wenn ihr die bekannten Wege verlasst und euch mit einer Backcountry Permit und dem Zelt in die Wildnis begebt. Wir haben hiermit keine Erfahrung, aber bei Sarah findet ihr tolle Camping Trips!
Wieviel Zeit solltet ihr für einen Nationalpark einplanen?
Erstmal ist die Beantwortung der Frage, wieviel Zeit ihr für einen Nationalpark braucht, auch davon abhängig, welchen Park ihr besucht und wie groß dieser ist. Für den White Sands oder Petrified Forest reicht ein Tag – für den Yellowstone oder Yosemite ist ein Tag viel zu wenig.
Zudem kommt auch immer die Logistik hinzu: Von wo kommt ihr? Reist ihr erst noch 4 Stunden an oder müsst abends noch länger zu eurer Unterkunft fahren? Wir empfehlen immer: weniger planen, mehr genießen. Allerdings ist es unter USA-Urlaubern gar nicht untypisch, dass man sehr zügig reist und nur einen halben Tag für den Scenic Drive mit 1-2 wichtigen Aussichtspunkten einplant – wenn ihr also richtig viel sehen wollt und wenig Zeit habt: machbar ist so was.
Also, wie viel Zeit solltet ihr vor Ort für einen Nationalpark in etwa einplanen?
Kleiner Park / Scenic Drive: ½–1 Tag, besser 1 Tag
Park mit Viewpoints: 1 Tag, besser 2 Tage
Wanderpark: 2 Tage, besser 3–4 Tage
Sehr großer Park: 2–3 Tage, besser 4+ Tage
Mit Kindern: immer Puffer, lieber langsamer reisen
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Mehr InformationenAblauf Besuch eines Nationalparks in den USA
Die amerikanischen Nationalparks sind fast alle ähnlich aufgebaut: Ihr passiert mit eurem Fahrzeug das Kassenhäuschen, an dem ihr Eintritt zahlt oder euren Jahrespass zeigt und erhaltet dort eine Map mit den eingezeichneten Straßen, einer Übersicht der Wanderwege (oft inklusive Länge und Schwierigkeitsgrad) sowie einigen Informationen zu den Besonderheiten des Parks. In größeren Nationalparks gibt es zusätzlich eine Zeitung mit aktuellen Infos: gesperrte Bereiche, Hinweise zur Saison, Pflanzen- und Tierwelt usw.
Habt ihr den Nationalpark über den Haupteingang passiert, kommt bald darauf das Visitor Center. Die Visitor Center der Nationalparks bieten tolle Infos zur Planung eurer Wanderungen und sind meist zugleich super informative Museen. Zum Einstieg lohnt sich ein Besuch im Theater – dort laufen verschiedene Filme zur Geschichte und Natur des Parks. Außerdem erhaltet ihr im Visitor Center das Junior-Ranger-Heft (dazu später mehr) und könnt im Shop schöne Andenken kaufen.
Theoretisch macht es also Sinn, das Visitor Center zuerst zu besuchen, damit ihr gut informiert in euren Tag startet. In sehr beliebten und stark besuchten Nationalparks solltet ihr diesen Stopp jedoch besser etwas nach hinten schieben und zunächst die Top-Spots ansteuern.
Tipp für euren Besuch in einem Nationalpark in den USA:
- Informieren könnt ihr euch vorab auch über die Homepage der Nationalparks.
- Ladet euch unbedingt die NPS App aufs Handy und ladet euch die Infos zur offline Nutzung runter.
- Sehr wertvoll ist auch diese Google Maps Funktion: Über die Nationalpark-Markierung könnt ihr euch die offline-Karte aufs Handy laden!
Und jetzt startet euer Besuch im Nationalpark so richtig. Meist gibt es eine Hauptroute oder einen Scenic Drive, der euch einmal durch den Park führt. Ihr fahrt bequem mit dem Auto entlang, haltet an kleineren Buchten für Fotos oder parkt an einem der Trailheads für eure Wanderung.
Mit der Map seid ihr bereits optimal über die Wanderwege informiert, zusätzlich findet ihr überall Infotafeln. Beachtet, dass ihr im Park oft keinen Handyempfang habt. Viele Nationalparks sind rund um die Uhr geöffnet, andere schließen abends die Schranken – schaut euch also vorher die Öffnungszeiten an.
Tipp für die Anreise: Auf der jeweiligen Nationalpark-Seite findet ihr unter „Plan your Visit“ immer auch Infos zur Anreise, meist ist das Visitor Center die zentrale Anlaufstelle. Fürs Navi gebt ihr am besten die Adresse des Visitor Centers ein. Einige Nationalparks haben mehrere Eingänge. Sucht auf der Karte nach „Visitor Center“ und wählt das Besucherzentrum, das auf eurer Route liegt, als Zieladresse für euer Navigationsgerät.
Nationalpark Visitor Center - was euch dort erwartet
Die Visitor Center in den USA Nationalparks sind meist richtig tolle Museen. Fast alle bieten ein Theater an, in dem verschiedene – wirklich informative – Filme über euren Nationalpark laufen. Pro-Tipp: Dies ist nicht nur eine super Regenoption, sondern auch perfekt, wenn ihr euch mal etwas von der sommerlichen Hitze draußen unterkühlen wollt (beides schon gemacht).
Die Ausstellung im Museum beschäftigt sich mit den Besonderheiten des Nationalparks und bietet euch ganz viele Infos: welche Tiere leben vor Ort, wie sah das Leben hier früher aus oder eben auch spannende Fakten zu den passenden Naturphänomenen wie Vulkanen, Geysire oder Mammutbäumen.
Vor Ort sind Ranger, die euch wirklich gerne zur Rat stehen und euch gerne beraten: Welche Wanderwege wollt ihr gehen? Passt die Wettervorhersage? Wie sind die Straßenverhältnisse? Oder auch: Brauche ich wirklich Bärenspray und wenn ja: wie wende ich es an?
Im Visitor Center könnt ihr euch bei den Rangern außerdem die Junior Ranger Hefte holen – Augen auf in der Ausstellung, da gibt es bestimmt schon die ersten Infos für euch. Und hier werdet ihr auch am Ende das bearbeitete Heft abgeben und die Kinder dürfen dann ihren Junior Ranger Schwur abgeben.
Und außerdem gibt es natürlich einen tollen Souvenirshop mit Nationalpark Pullis, Kappen; Trinkflaschen und mehr. Ungelogen: Wir kleiden uns da immer ein und sind praktisch laufende USA Nationalpark Werbereklamen.
Junior Ranger Programm für eure Kinder in den Nationalparks der USA
Reist ihr mit Kindern in die USA dann solltet ihr unbedingt die Junior Ranger Hefte bearbeiten. Wie das abläuft, erklären wir euch hier:
Einfach am im Visitor Center nach dem Junior Ranger Programm fragen, dann bekommt ihr ein kleines Heft mit Aufgaben über den Nationalpark und meist einen Bleistift ausgehändigt. Je nach Alter müssen dann bestimmte Aufgaben bearbeitet werden. Oft sollen die Tiere oder Pflanzen des jeweiligen Nationalparks bestimmt werden. Ihr lernt die Aufgaben eines Junior Rangers kennen, wie:
- auf den Trails bleiben
- keine Pflanzen pflücken
- keinen Müll hinterlassen
- Tiere nicht füttern usw.
Es befinden sich oft Kreuzworträtsel im Heft, manchmal wird gemalt, ab und zu soll ein Gedicht geschrieben werden. Manchmal findet ihr die Infos zur Bearbeitung auf Infotafeln an den Trails, ansonsten helfen die Ranger auch gerne beim Lösen weiter. Die Hefte sind liebevoll gestaltet, geben tolle Infos über den Park und intensivieren den Aufenthalt nicht nur für die Kids ungemein!
Wenn das Heft fertig bearbeitet ist, könnt ihr dieses im Visitor Center vorzeigen. Der Ranger wird es sich anschauen, euch vielleicht einige Fragen stellen und anschließend den Junior Ranger Schwur abnehmen. Feierlich heben dann Kind und Ranger die Hand, der Ranger spricht die Worte des Schwurs vor, das Kind wiederholt und als Belohnung wird der Nationalpark Anstecker ausgehändigt (meist unter Applaus der Ranger und der anderen anwesenden Besucher).
Die Junior Ranger Programme sind ein absolutes Muss bei eurem Besuch der Nationalparks in den USA mit Kindern!
Ranger-Led Programs in den amerikanischen Nationalparks
Am VisitorCenter und auf der NPS-Seite des jeweiligen Nationalparks könnt ihr euch über geführte Touren mit Rangern und über stattfindende Vorträge informieren. Wenn ihr genügend Zeit mitbringt, dann solltet ihr unbedingt an einem dieser Angebote teilnehmen. Die Ranger sind super geschult und haben eine große Freude daran, ihr Wissen mit euch zu teilen. Klare Empfehlung für Familien, an einem der „Ranger-Led Programs“ während einem Besuch in den Nationalparks der USA teilzunehmen!
Wenn ihr auf einem der Campingplätze in den Nationalparks übernachtet, dann schaut doch auf der Infotafel nach, ob dort ein Ranger abends im Amphitheater ein Storytelling anbietet!
Mit dem Camper oder dem Mietwagen in die Nationalparks der USA?
Einige der amerikanischen Nationalparks haben wir mit dem Mietwagen besucht. Am allerliebsten reisen wir jedoch mit dem Camper durch die Nationalparks. Warum?
- Es ist super praktisch. Ihr habt immer alles dabei: Klamotten zum Umziehen, Essen für die Picknickpause, Toilette in wüsten Einöden.
- Ihr seid mittendrin. Mit dem Camper könnt ihr auf den Campingplätzen mitten im Nationalpark übernachten. Kein ewiges Reinfahren, einfach schon da sein. Tür auf und im Naturwunder stehen. Aber Achtung: In vielen Nationalparks müssen die Campingplätze weit im Voraus gebucht werden – dazu unten mehr.
→ Bei der CamperOase* könnt ihr euch umfassend beraten lassen und euch für den passenden Camper entscheiden.
Nationalparks, in denen ein 30-ft-Camper den Besuch einschränken kann
Um euch euren Reiseplanung für die USA mit dem Camper zu erleichtern, findet ihr hier eine Liste mit den Nationalparks, bei denen wir Einschränkungen mit Wohnmobilen gefunden oder selbst erlebt haben.
Ihr könnt dies für alle von euch geplanten Nationalparks prüfen: Geht auf die NPS Seite des Nationalparks, Auf Plan your visit, Directions & Transportations und dann findet ihr in der Regel einen Punkt wie „Large Vehicles“ oder „Visiting with RV“.
In diesen Nationalparks gibt es teilweise Einschränkungen für Wohnmobile: Acadia National Park, Black Canyon of the Gunnison National Park, Bryce Canyon während Shuttle Saison, Canyonlands, Glacier National Park, Grand Canyon North Rim, Great Basin, New River Gorge National Park, Saguaro, Sequoia & Kings Canyon, Shenandoah, Yosemite National Park, Zion National Park (Traffic Control im Tunnel).
Campingplätze in den Nationalparks der USA
Die Campingplätze in den Nationalparks sind günstiger als private Campgrounds, liegen mitten im Naturwunder und wir haben durchweg positive Erfahrungen dort gesammelt. Die Campingplatz-Gebühr inkludiert nicht euren Eintritt in den Nationalpark.
Ihr findet dort Zeltplätze, Stellplätze für das Wohnmobil mit oder ohne Hook-Up, manchmal Dumpingstationen und oft auch Hotels. Um sich die Anfahrt und – wie im Yosemite Nationalpark – den Stau morgens zu sparen, macht es Sinn, im Nationalpark zu übernachten. Dies erfordert aber Vorbereitung! Die Campingplätze in den Nationalparks sind meist ein halbes Jahr im Voraus ausgebucht! Oft gibt es nur ein kurzes Buchungsfenster, in denen die Stellplatz-Buchung möglich ist – nach ein paar Minuten ist dann schon alles ausverkauft (Link recreation.gov App). Speichert euch diesen Termin also in euren Kalender und bucht die gewünschten Campingplätze rechtzeitig!
Alternativ könnt ihr in den Vereinigten Staaten oft auf BLM-Land oder im National Forest kostenfrei mit dem Wohnmobil oder Zelt übernachten. Beachtet bei all unseren Empfehlungen zu Freisteh-Plätzen, dass sich die Situation ändern kann und es eventuell nicht mehr möglich ist, dort zu übernachten.
Unser Tipp für alle, die gerne spontan reisen: Checkt die Verfügbarkeit von Campingplätzen ein paar Tage vorher. Durch Stornierungen gibt es immer wieder freie Plätze – bei unserer Tour durch den Mittleren Westen haben wir so gleichtägig einen Campingplatz im Grand Teton bekommen und kurzfristig Plätze in den Badlands und sogar den Rocky Mountains!
→ Unser liebstes Modell von RoadBear für Familien (CamperOase)*.
Überblick Nationalparks der USA
Alphabetisch nach Bundesstaat sortiert, findet ihr nun alle von uns besuchten Nationalparks in den USA. Ganz heimlich haben wir auch ein paar „National Recreation Areas“ und „National Monuments“ reingeschummelt. Diese sind ebenfalls mit eurem Jahrespass „America the Beautiful“ abgedeckt.
Tipp: Schaut euch auf der Homepage U.S. National Park Service alle Parks des Bundesstaates aus, welchen ihr besuchen wollt und lasst euch inspirieren!
USA Nationalparks in Arizona
Glen Canyon National Recreation Area
Zur Glen Canyon National Recreation Area (hier gehts zur Übersicht aller Sehenswürdigkeiten der Glen Canyon Area) gehören gleich mehrere Highlights: Neben dem Glen Canyon Dam (den besten Blick habt ihr vom Glen Canyon Dam Overlook) solltet ihr unbedingt auch den Lone Rock Beach am Lake Powell (der liegt übrigens in Utah) besuchen – reist ihr mit dem Wohnmobil, könnt ihr auch für 14 Dollar dort am Strand übernachten. Außerdem hat uns der Besuch in Lee´s Ferry mit einer kleinen Wanderung am Colorado River sehr gut gefallen – auf dem Weg könnt ihr euch auch die Navajo Bridge anschauen.
Ein weiteres Ziel, welches JEDER auf einer Reise durch Arizona besucht, ist das beliebte Fotomotiv: das Horseshoe Bend. Hierfür müsst ihr jedoch 10 USD zahlen, da der Parkplatz von der Stadt Page betrieben wird.
Campingplatz-Empfehlung für Page: Rund um Page gibt es mit dem Wohnmobil mehrere kostenfreie Übernachtungsmöglichkeiten. Wir haben einmal am Glen Canyon Dam übernachtet (gegenüber des Visitor Centers), auf dem Walmart-Parkplatz in Page und auf einem Platz direkt an den Vermilion Cliffs. Beim Freistehen bitte immer prüfen, ob dies an den genannten Orten immer noch möglich ist. Highlight war natürlich die Zeit mit dem Wohnmobil am Lone Rock Beach (First Come First Serve).
→ Liegt auf der Route durch die Nationalparks im Südwesten der USA
Grand Canyon North Rim
Der North Rim des Grand Canyons (hier gehts zur Map Grand Canyon North Rim) liegt höher als der South Rim. Im Winter fällt dort ordentlich viel Schnee und daher hat der North Rim nur während der wärmeren Monate geöffnet (Öffnung meist Mitte/Ende Mai).
Unser Highlight am Grand Canyon North Rim: Die Fahrt über den Scenic Drive Richtung Cape Royal, dort könnt ihr dann auf dem Angels Window die Aussicht über diesen gigantischen Canyon genießen! Mittlerweile dürfen nur noch Wohnmobile bis 22feet auf dem Scenic Drive fahren.
Unser Campingplatz am Grand Canyon North Rim: Übernachtet haben wir mit unserem gemieteten Wohnmobil auf dem DeMotte Campground kurz vor dem Eingangsportal des Grand Canyons und die folgende Nacht etwas weiter entfernt auf dem Jacob Lake Campground.
Wichtiger Hinweis für 2026 / 2027 am Grand Canyon North Rim: Nach dem Dragon Bravo Fire in 2025 gibt es noch Einschränkungen – es ist zum Beispiel keine Übernachtung in der Grand Canyon Lodge oder auf dem North Rim Campground möglich und die Verpflegung wird erst nach und nach wieder hergestellt. Ein Tagesausflug an den Grand Canyon North Rim ist möglich, jedoch solltet ihr euch genügend Verpflegung (auch Wasser!) mitbringen. Auf der Nationalpark Map könnt ihr alle Sehenswürdigkeiten am North Rim inklusive Beschränkungen sehen.
→ Klickt hier für unseren ausführlichen Reisebericht zum Grand Canyon North und South Rim.
Grand Canyon South Rim
Der Klassiker unter den Nationalparks in den USA: der Grand Canyon! Einmal in eine der größten Schluchten der Welt blicken (ungefähr doppelt so groß wie das Saarland) und entlang der Kante – oder sogar in den Canyon hinein – wandern. Bei wem steht das nicht auf der Bucket-List?!
Sehenswürdigkeiten im Grand Canyon Nationalpark: Besucht ihr mit Kindern den Grand Canyon South Rim (klick hier zur Map Grand Canyon South Rim) ist der Trail of Time sehr empfehlenswert und informativ. Alle Wandererprobten sollten sich an einen der Abstiege in den Canyon hinein wagen – entweder den Bright Angel Trail oder den South Kaibab Trail, den ihr mittels Shuttle erreicht. Bei eurem Besuch des Grand Canyons solltet ihr auch den Desert View Drive zum Desert View Watchtower fahren!
Campingplatz-Empfehlung am Grand Canyon South Rim: Zwei Nächte haben wir mit dem Wohnmobil auf dem Mather Campground übernachtet, eine Nacht im kostenfreien National Forest vor dem Nationalpark.
Wichtige Info zur Trinkwasserversorgung im Grand Canyon Nationalpark: Die Wasserversorgung hängt an der störanfälligen Transcanyon Waterline, an der es immer wieder zu Reparaturen oder Ausfällen kommen kann. Dadurch können Wasserstellen auf den Trails zeitweise trocken sein – und in seltenen Fällen können auch Campgrounds wie der Mather Campground nur als Dry Camping ohne Trinkwasserzapfstellen geöffnet sein.
→ Der Grand Canyon liegt ebenfalls auf der klassischen Route durch den Südwesten der USA.
Petrified Forest Nationalpark USA
Im eher unbekannten Petrified Forest Nationalpark (Übersicht der Trails im Petrified Forest) könnt ihr richtig auf den Spuren der Vergangenheit wandeln. Besucht am besten das informative Visitor Center, um die nötigen Informationen zu den versteinerten Baumstämmen zu erhalten („petrified“ heißt „versteinert“).
Tipps für den Petrified Forest Nationalpark in den USA: Wirklich empfehlenswert sind die Giant Logs Trail und auch der Wanderweg Blue Mesa Trail durch die atemberaubende Landschaft. Legt auch einen Stopp am Newspaper Rock ein – dort könnt ihr durch Fernrohre Petroglyphen bestaunen!!
Wichtige Info: Der Petrified Forest Nationalpark hat nicht rund um die Uhr geöffnet. Abends schließen sich die Toren zur Einfahrt.
Saguaro Nationalpark
Es gibt zwei Saguaro Nationalparks – einen östlich und einen westlich von Tucson.
Wir haben den Park östlich von Tucson besucht. Die riesigen Saguaros hauen jeden Wüsten-Liebhaber vom Hocker. Der Saguaro National Park East / Rincon Mountain District (Map Saguaro Nationalpark) mit seinem Cactus Forest Scenic Loop Drive ist aber nur bedingt für Wohnmobile geeignet: ihr dürft zwar durchfahren, wenn euer Wohnmobil nicht länger als 35feet ist, aber es gibt kaum Haltebuchten für große Fahrzeuge.
Um Saguaros zu sehen, können wir euch den Vulture Peak Trail (Klick hier zum Trail) oberhalb der Ghost Town Vulture City empfehlen. Ein sehr schöner Trail und richtig tolle Kakteen! In dieser Gegend gibt es einige Plätze für Dispersed Camping – wir haben uns dort mit dem Freistehen sehr wohl gefühlt.
Bei „aiseetheworld“ gibts noch mehr Tipps für euren Besuch im Saguaro Nationalpark
Tipp für die Route: Mit dem Petrified Forest kombinieren.
California - Nationalparks in Kalifornien
Cabrillo National Monument bei San Diego
Im Jahr 1542 ging der Seefahrer Cabrillo am Point Loma an Land und erklärte diesen Teil des heutigen Kaliforniens zu spanischem Besitz. Mehr zu dieser Geschichte, könnt ihr im dazugehörigen Museum oder auf der NPS-Homepage erfahren. Sehr schön ist auch der Leuchtturm „Old Point Loma Lighthouse„. Wenn ihr auch zu den Tidepools möchtet, plant dies rund um Ebbe ein.
Death Valley Nationalpark
Eine faszinierenden Wüstenlandschaft, die von Sanddünen, Salzebenen und bunten Gesteinsformationen geprägt ist, erwartet euch in diesem Nationalpark, der sich teils in Kalifornien, teils in Nevada befindet. In den Sommermonaten ist das Befahren mit dem Miet-Camper im Death Valley oft verboten!
Sehenswürdigkeiten im Death Valley Nationalpark: Badwater Basin, Devils Golf Course, Zabriskie Point, Wanderung Gold Canyon (in den Wintermonaten), Mesquite Flat Sand Dunes.
Freistehen rund um das Death Valley: Auf unserer spontanen und ungeplanten Route durch die Nationalparks der USA fanden wir zum Glück auch in der Nähe zum Death Valley tolle Freisteh-Plätze, die wir euch im Blogartikel zu den besten Las Vegas Ausflügen verlinkt haben. Wichtig: Freistehen ist IN den Nationalparks nie erlaubt.
→ Liegt auf der Route durch die Nationalparks der USA im Südwesten
Joshua Tree Nationalpark
Der Joshua Tree Nationalpark ist für seine einzigartige Wüstenlandschaft, in der bizarre Felsformationen und die charakteristischen Joshua-Bäume eine faszinierende, fast surreale Szenerie schaffen, bekannt. Und ich muss sagen: Wir lieben den Joshua Tree ziemlich dolle. Gerade mit Kindern, die gerne klettern, ist dies ein Paradies.
Highlights im Joshua Tree Nationalpark: Barker Dam Loop, Skull Rock Trail, Discovery Trail und Split Rock Loop. Schaut euch vorab die Wanderwege im Joshua Tree Nationalpark an und packt auf jeden Fall genügend Wasser und Sonnenschutz ein! Auf dem Rückweg fuhren wir noch zu dem Cholla Cactus Garden.
Hotel-Empfehlung im nah gelegenen Palm Springs: Charmantes Motel-Feeling im Adara Hotel (Booking.com)* mit Pool.
Campingplatz Empfehlung in diesem Nationalpark der USA: Auf dem Jumbo Rocks Campground seid ihr mitten zwischen den gigantischen Felsen!
→ Alle Tipps für den Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien
→ Liegt auf unserer Route durch Kalifornien mit dem Mietwagen.
Sequoia & Kings Canyon
Wer einen Roadtrip durch Kalifornien unternimmt, der MUSS auch die riesigen Mammutbäume im Sequoia Nationalpark in den USA besuchen! Den bekannten „General Sherman“ könnt ihr im Giant Forest besuchen (Map Sequoia Nationalpark-Giant Forest), idealerweise besucht ihr auch das Giant Forest Museum – dort erhaltet ihr spannende Infos zu den Sequoias.
Wichtiger Hinweis für den Sequoia Nationalpark: Plant für den Giant Forest am besten früh am Tag oder nutzt in der Hauptsaison den kostenlosen Shuttle: Die Parkplätze am Giant Forest Museum und beim General Sherman Tree sind oft schon vormittags voll. Und seid ihr mit einem großen Wohnmobil unterwegs, solltet ihr vorab prüfen, welche Straßen ihr alle fahren dürft.
Unsere Unterkunft für den Sequoia Nationalpark: Übernachtet haben wir außerhalb des Nationalparks auf einer süßen Orangenfarm (AirBnB).
Yosemite Nationalpark in Kalifornien
Der Yosemite Nationalpark ist bekannt für seine beeindruckenden Granitfelsen und das von grünen Wäldern eingerahmte Yosemite Valley mit majestätischen Wasserfällen. Völlig zu Recht gehört dieser Nationalpark zu den beliebtesten der ganzen USA!
Bitte beachtet, dass ihr in den letzten Jahren ein Timed-Entry-Ticket zur Einfahrt benötigt habt. Dies wurde nun ausgesetzt und führt zu größeren Staus am Eingang – informiert euch hier vorab, ob sich die Regelung geändert hat: hier auf der NPS Seite.
Highlights im Yosemite Nationalpark: Den mit Abstand tollsten Ausblick habt ihr von Glacier Point – dont miss this! Im Valley haben wir meist die kostenfreien Shuttles genutzt und unter anderem den Yosemite Fall und den Bridalveil Fall besucht (Map Yosemite Valley).
Unsere Unterkunft im Yosemite Nationalpark: Die festen Zelte im Valley (Booking)* liegen perfekt und super idyllisch.
→ Unseren Blogbeitrag zum Yosemite Nationalpark gibts hier.
→ Die komplette Kalifornien Route zum Nachfahren.
→ Auf meinem Wunschzettel steht noch die Mehrtageswanderung auf dem PCT. Einen tollen Bericht mit eindrucksvollen Bildern dazu findet ihr bei blackdotswhitespots.
Reist ihr in den wärmeren Monaten bietet sich die Ausfahrt über den Tioga Pass Richtung Mono Lake an – eine richtig tolle Strecke!
Colorado - Nationalparks der USA
Mesa Verde Nationalpark
Der Mesa Verde Nationalpark ist durch seine Cliff Dwellings – Bauten der Ureinwohner direkt an den Felsen, mit Zugang über Leitern und Seile – bekannt. Bekannt zumindest bei den Amerikanern. Die waren nämlich alle entsetzt, dass wir nur eine Nacht auf dem Morefield Campground im Nationalpark blieben. Viel zu wenig Zeit aus deren Sicht, um hier alles angemessen zu erkunden (hier gehts zu den Trails im Mesa Verde NP)!
Must-See in diesem USA Nationalpark: Tatsächlich mussten wir uns aus Zeitgründen dann auf den Scenic Drive „Chapin Mesa“ (Map Mesa Verde) beschränken und die Ausblicke auf die Cliff Dwellings. Tipp: Bucht vorab eine Ranger geführte Tour zu einer der Cliff Dwellings im Mesa Verde Nationalpark – so könnt ihr mit einem Ranger eine dieser Wohnungen besuchen. Hierzu müsst ihr teilweise klettern und kriechen – je nach Cliff Dwelling klettert ihr über Leitern, lauft über unebene Steinstufen oder kriecht bei Balcony House sogar durch einen engen Tunnel.
Unsere Campingplatz-Empfehlung im Mesa Verde Nationalpark: Morefield Campground. Und ihr wisst jetzt ja: Nicht nur eine Nacht!
→ Während unserer USA Durchquerung zwischen Grand Canyon und Arches Nationalpark
Colorado National Monument
Im Colorado National Monument erwartet euch eine Landschaft mit roten Sandsteinfelsen, tiefen Schluchten und spektakulären Felsformationen, die über Millionen von Jahren durch Erosion geformt wurden.
Tipps für das Colorado National Monument: Wir starteten unsere kompakte Tour im Colorado National Monument am Ost-Eingang und fuhren am West-Eingang heraus (Map Colorado National Monument). Das Colorado National Monument hatten wir ursprünglich nur besucht, da es auf dem Weg lag – letztendlich waren wir total beeindruckt von der Fahrt auf dem Historic Rim Rock Drive, hatten aber leider keine Zeit mehr für eine Wanderung.
Campingplatz in der Nähe zum Colorado National Monument: So richtig wurden wir nicht fündig und landeten daher auf dem KOA Grand Junction. Hier steht ihr klassisch KOA-mäßig in Reihen nebeneinander und erhaltet dafür Kinderspielplätze.
Routentipp: Mit dem Mesa Verde Nationalpark kombinieren.
Rocky Mountains Nationalpark
Der Rocky Mountain Nationalpark liegt in Colorado, gar nicht weit von Denver, was diesen Nationalpark somit sehr leicht erreichbar macht – was ihr wiederum an dem Besucherandrang merken könnt. Bekannt sind die Rockies für ihre – ich wage es mal, es so zu formulieren – kanadisch wirkende Landschaft: schroffe Felsen, Bergseen und hohe Tannen.
Infos zu dem Rocky Mountain Nationalpark in den USA: Der Nationalpark ist wirklich groß und mit 3 Nächten vor Ort konnten wir uns nur einen Überblick im Bereich Estes Park verschaffen. Ihr benötigt für diesen Teil Timed-Entry-Tickets, die bei einer Campingplatz-Reservierung inkludiert sind. Unser Highlight war die Wanderung am 4 Lakes Loop mit dem Dream Lake.
Campingplatz im Rocky Mountains Nationalpark: Vom Glacier Basin Campground habt ihr ein tolles Panorama und könnt zu Fuß zum Sprague Lake wandern – dies ist unser Favorit. Anschließend waren wir noch auf dem Morane Campground.
→ Unsere Rundreise ab Denver mit dem Rocky Mountains Nationalpark.
Florida Nationalpark
Everglades Nationalpark
Wer an die Everglades denkt, der sieht Sumpflandschaften und Alligatoren. Ihr findet dort unzählige Unterhaltungsprogramme: laute Airboats, mit denen ihr durch den Sumpf düsen könnt, Alligator-Shows oder ihr dürft sogar kleine Alligatoren mit zugebundenem Maul küssen. Da ich dort leider keine artgerechte Haltung vermute (ich meine – Alligator küssen?!?), entschieden wir uns gegen diese Attraktionen.
Sehenswürdigkeiten im Everglades Nationalpark: Die Gravel Road Loop Road Scenic Drive“ (Map Everglades) im Big Cypress National Preserve für das perfekte Abenteuer-Natur-Feeling, die kurzen Wanderwege „Gumbo Limbo Trail“ und „Anhinga Trail„. Im Shark Valley sind wir die, ebenfalls sehr kurzen Wege, „Otter Cave Hammock“ und „Bobcat Boardwalk“ gelaufen. Am Shark Valley Visitor Center waren besonders viele Alligatoren zu sehen! Plant auch einen Abstecher am kleinsten Postamt der USA ein.
→ Hier gehts zu der Übersicht der Hikingtrails in den Everglades.
Unsere Unterkunftsempfehlung für die Everglades: Typisches USA-Motel Feeling im Fairway Inn Florida City Homestead (Booking.com)* mit Pool.
→ Unseren kompletten Roadtrip mit dem Mietwagen durch Florida könnt ihr hier nachlesen.
Maine - Nationalpark an der Ostküste der USA
Acadia Nationalpark
Der Acadia Nationalpark ist mit seinen dichten Nadelwäldern und der zerklüfteten Felsküste ein sehr beliebter Erholungsort für die Amerikaner und der einzige Nationalpark in Neuengland.
Sehenswürdigkeiten im Acadia Nationalpark: Für die beliebte und angeblich speziell zum Sonnenaufgang sehr sehenswerte Cadillac Summit Road benötigt ihr von Mai bis einschließlich Oktober eine Reservierung (Link mit Infos) – Fahrzeuge mit einer Länge über 21ft sind nicht zugelassen! Alle Karten mit den eingezeichneten Straßen und Wanderwegen im Acadia Nationalpark in Maine sind hier verlinkt.
Unterkunftsempfehlung für den Acadia Nationalpark: Der beliebteste Teil des Acadia Nationalparks ist Mount Desert Island. Dort befindet sich die Stadt Bar Harbor (Booking.com)*.
Campingplätze im Acadia Nationalpark an der Ostküste der USA: Auf Grund der Größe des Acadia Nationalparks, haben wir dort 3 Tage auf jeweils 3 verschiedenen Campgrounds mit unserem Wohnmobil übernachtet. Den Seawall und Blackwoods Campground können wir euch empfehlen. Beachtet, dass es nur selten Wanderwege direkt vom Campground aus gibt. Im Acadia Nationalpark empfiehlt es sich entweder Fahrräder dabei zu haben oder bis zum Trailhead zu fahren und dort das Fahrzeug zu parken, was leider oft etwas herausfordernd sein kann.
Der Acadia Nationalpark ist vermutlich wunderschön. Der Zauber konnte uns jedoch nicht um den Finger wickeln – wir waren durchgängig mit der Parkplatzsuche (alle Parkplätze waren so überfüllt, dass sich PKWs auf die speziellen Wohnmobil-Parkplätze stellten) beschäftigt. Unsere Empfehlung für den Acadia Nationalpark: Entspannter ist es, wenn ihr während der Island-Explorer-Saison bis Mitte Oktober kommt, das Wohnmobil möglichst am Campground stehen lasst und den Shuttle nutzt.
Nationalparks in New Mexico
Carlsbad Caverns - beeindruckende Tropfsteinhöhle in den USA
Der Carlsbad Caverns Nationalpark in den USA ist die beeindruckendste und riesigste Tropfsteinhöhle, die wir uns je hätten vorstellen können und zudem ein UNESCO Weltnaturerbe.
Highlight in diesem USA Nationalpark: Geht unbedingt über den natürlichen Eingang in die Höhle runter, zurück könnt ihr dann den Aufzug nutzen. Tief unter der Erdoberfläche befinden sich die atemberaubenden Räume – unter anderem gehört auch einer der größten unterirdischen Räume der Welt zu den Carlsbad Caverns.
Wichtige Info zu den Carlsbad Caverns: Ihr benötigt ein Timed-Entry-Ticket, Infos findet ihr auf der NPS-Seite.
Camping in New Mexico: Wir übernachteten auf diesem kostenfreien BLM-Campingplatz ganz in der Nähe. Tipps zur Stellplatzsuche in den USA gibt es in diesem Artikel.
→ Während der USA Durchquerung besucht zwischen Big Bend in Texas und White Sands Nationalpark.
White Sands Nationalpark
Der White Sands Nationalpark ist bekannt für seine weiten, glitzernden Sanddünen aus weißem Gips – eine völlig surreale und zugleich paradiesische Kulisse!
Unsere Tipps für den White Sands Nationalpark: Grundsätzlich sei gesagt: Es gibt schöne Trails im White Sands Nationalpark. Wir empfehlen euch den Dune Life Nature Trail. Auf kindgerechten Infotafeln erfahrt ihr dort noch mehr – speziell über die Tierwelt im Nationalpark. Viel wichtiger jedoch: Holt euch einen Schlitten (ihr könnt die Popo-Rutscher und Wachs im Visitor Center kaufen und anschließend wieder dort zurückgeben – dann erhaltet ihr ein bisschen was zurück. Falls gebrauchte Popo-Rutscher dort sind, könnt ihr diese auch ausleihen) und ab auf die Piste!
Ihr fahrt ganz simpel den Dunes Drive entlang und bleibt einfach überall stehen, um die Sandberge herunterzurutschen. Wir hatten unglaublich viel Spaß!
Hinweis für den White Sands Nationalpark: Finden auf der benachbarten White Sands Missile Range Tests statt, wird der Dunes Drive für einige Stunden gesperrt. Aktuell gibt es einen streckenweisen Safety Corridor: Auf diesem Teil des Dunes Drive dürft ihr nicht anhalten oder aussteigen. Prüft die aktuelle Situation immer vor eurem Besuch auf der NPS Seite.
→ Kombinierbar mit Carlsbad Caverns.
South Dakota
Badlands Nationalpark
Mag sein, dass diese farbigen Landschaften für Bewohner etwas von Ödland haben – aber ich persönlich fände „badass Nationalpark“ deutlich treffender für Reisende.
Tipps für den Badlands Nationalpark: Fahrt die Scenic Route und haltet an den Aussichtspunkten an. Einfach an allen. Bei unserem Besuch in den Sommerferien war nichts los auf den Parkplätzen und wir konnten ohne Probleme überall halten. Nicht verpassen: Im Visitor Center den Wissenschaftlern im Labor bei der Arbeit zu schauen und Fragen stellen!
Campingplatz am Badlands Nationalpark: Der Cedar Pass RV and Campground hatte dank Stornierungen einen Platz für uns frei. Der Platz ist über den NPS verwaltet und damit wieder über die App buchbar – es muss euch aber klar sein: Ihr übernachtet VOR dem Nationalpark, habt aber einen schönen Blick darauf.
→ Unsere Rundreise ab Denver mit dem Bandlands Nationalpark.
Mount Rushmore
Dieses Bild kennt ihr bestimmt: Die vier Abbilder der Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln in Stein gehauen.
Tipps für den Mount Rushmore: Ihr könnt diesen ebenfalls mit eurem Jahrespass besuchen, jedoch wird hier tatsächlich auch eine Parkgebühr fällig. Lauft einmal den Loop, um dem Mount Rushmore noch ein wenig näher zu kommen und besucht unterwegs das Sculptor’s Studio und schaut euch das Video im Visitor Center an.
Unsere Campingplatz-Empfehlung: Center Lake Campground im Custer State Park, eine halbe Stunde Fahrtzeit vom Mount Rushmore. An sich ist der Custer State Park schon ein Highlight für sich – jedoch nicht mit einem Camper. Dann sind die sehenswerten Straßen nicht befahrbar. Dafür könnt ihr super idyllisch Campen und im Badesee schwimmen.
→ Schaut euch hier unsere Rundreise ab Denver mit Campingplatz-Empfehlungen an.
Texas Nationalpark
Big Bend Nationalpark
Der Big Bend Nationalpark in Texas beeindruckt durch seine vielfältige Landschaft, die von zerklüfteten Bergen, weiten Wüstenebenen und dem Grenzfluss Rio Grande geprägt ist.
Tipps für diesen USA Nationalpark: Der Big Bend Nationalpark ist riesig (Map Big Bend NP). Hierfür solltet ihr also entweder genügend Zeit mitbringen oder euch vorab für gewisse Trails entscheiden – auf jeden Fall aber euer Fahrzeug komplett volltanken.
Highlights im Big Bend Nationalpark: Im Rio Grande Village (Map Rio Grande Village) wanderten wir den Rio Grande Village Nature Trail. Dieser Weg führt euch direkt an den Rio Grande. Nur einen Steinwurf entfernt liegt dann Mexiko, der Weg führt euch dann weiter zu einem Aussichtsberg mit tollem Blick auf die Umgebung. Noch besser gefiel uns der Boquillas Canyon Trail. Hier kommt ihr ebenfalls an den Grenzfluss zu Mexiko. Ihr könnt ihr dort in der Nähe sogar ganz legal mit kleinen Booten über den Fluss in ein mexikanisches Dörfchen übersetzen (hierfür den Reisepass mitnehmen!). Beachtet, dass diese Möglichkeit nicht immer gegeben ist, wir konnten dies nicht machen.
Am zweiten Tag fuhren wir dann den Ross Maxwell Scenic Drive und wanderten den Santa Elena Canyon Trail (unbedingt machen – richtig schön!).
Campingplätze für den Big Bend Nationalpark: Wir schliefen eine Nacht mit unserem gemieteten Wohnmobil auf dem Campground Tin Valley in der Nähe des Nationalparks und eine Nacht auf dem Rio Grande Village Campground, in der No-Generator Zone.
→ Unseren ausführlichen Reisebericht für den Big Bend Nationalpark findet ihr hier.
Utah - einige der schönsten USA Nationalparks
Arches Nationalpark
Bekannt ist der Arches Nationalpark für seine Vielzahl an natürlichen Steinbögen in einer beeindruckenden Sandstein und Wüsten Landschaft.
Tipps für diesen Nationalpark in den USA: Für den Arches Nationalpark gilt eine ganz wichtige Regel: Früh da sein! Der Nationalpark hat rund um die Uhr geöffnet. Schon VOR Sonnenaufgang kommen die ersten Besucher, um sich die schönsten Plätze für den Sonnenaufgang zu sichern. Vormittags wird dann der Park oft wegen Überfüllung geschlossen und am Nachmittag nach und nach wieder Autos hereingelassen. Für Infos und Reservierungen, ladet euch die NPS-App auf das Handy (Link).
Highlights im Arches Nationalpark: Wir empfehlen direkt an den Delicate Arch (Trail Delicate Arch) zu fahren (außer ihr wollt ein bestimmtes Sonnenaufgangs-Foto), da dieser Parkplatz schnell voll ist und gesperrt wird. Zum Double Arch führt ein kurzer, einfacher Weg. Für die Windows empfehlen wir euch den Nature Trail, dieser führt euch einmal um die Windows herum (Trails Arches Nationalpark).
Am Devils Garden solltet ihr einmal den kurzen Trail zu dem Pine Tree Arch und dem Tunnel Arch laufen, anschließend könnt ihr noch weiter zum Landscape Arch. Für die richtig taffen Wanderer unter euch warten dort auch noch weitere Trails.
Campingplätze im Arches Nationalpark: Haben wir nicht genutzt, würden wir aber empfehlen – die Übernachtung auf dem
Devils Garden Campground direkt im Nationalpark.
Bryce Canyon Nationalpark
Puha. Das ist mein Wort für den Bryce Canyon. Soll heißen: mehr als Wow. Wow reicht da nicht mehr. Also Puha!
Highlights im Bryce Canyon Nationalpark, USA: Völlig magisch soll der Sonnenaufgang am (Überraschung!) Sunrise Point sein. Aber auch ohne magisches Licht leuchten die Hoodoos (so heißen die Felsformationen) und hinterlassen euch einfach völlig geflasht. Wir sind entlang des Rims (Inspiration Point bis Sunrise Point) gelaufen, was echt schön super schön war. Absolutes Highlight ist jedoch der Queens/Navajo Combination Loop (Link zu den Wanderwegen im Bryce Canyon). Das Licht zwischen den Hoodoos ist unfassbar und die Felsformationen dort unten ebenfalls!
Campingplatz Empfehlung für diesen Nationalpark in den USA: Vom perfekt gelegenen Rubys Campingplatz direkt vor dem Nationalpark starten die kostenlose Shuttle Busse in den Arches Nationalpark, die viertelstündlich fahren.
→ Die Route mit dem Bryce Canyon Nationalpark zum Nachfahren.
Canyonlands
Dramatische Wüstenlandschaften, die von tiefen Schluchten und steilen Felsklippen geprägt ist mit spektakulären Ausblicken: Der Canyonlands Nationalpark in den USA ist wirklich groß und ziemlich unterschätzt.
Sehenswürdigkeiten im Canyonlands Nationalpark: Wir haben uns auf den einfachen Teil „Island in the Sky“ (Link zur NPS Seite – Canyonlands -Island in the Sky) beschränkt. Den genialsten Ausblick habt ihr am „Grand View Point Overlook„. Wir sind auf den Whale Rock gewandert – ist ganz nett, eher empfehlen würde ich jedoch den kurzen Hike zum Mesa Arch.
Campingplätze rund um Moab: Zwar haben wir damals noch frei gestanden, mittlerweile ist Camping in der direkten Umgebung von Moab jedoch nur noch auf ausgewiesenen Campingplätzen erlaubt. Das BLM weist außerdem ausdrücklich darauf hin, dass die Campgrounds nicht über Steuergelder, sondern über die Gebühren der Reisenden finanziert werden – Infos zu Campingplätzen findet ihr hier. Unser damaliger Lieblingsplatz bei Willow Springs gehört heute zum Utahraptor State Park.
→ Kombinierbar mit Arches Nationalpark.
Capitol Reef Nationalpark
Die Landschaft im Capitol Reef Nationalpark ist geprägt von roten Sandsteinfelsen, die an fruchtbare Obstgärten grenzen und bekannt für die beeindruckende Waterpocket Fold.
Unsere Highlights in diesem USA Nationalpark: Wenn ihr mit einem 30feet-Wohnmobil durch die USA reist (so wie wir), dann könnt ihr leider einen Großteil des Capitol Reef Nationalparks nicht erkunden. Was trotzdem klappt und total empfehlenswert ist: Die ehemalige Mormonen Siedlung Fruita besuchen!
Schaut euch unbedingt die Petroglyphen an, blickt in das frühere Schulhaus und kauft euch leckeres Brot und Kuchen im Gifford Homestead (Infos und Map Fruita)! Kommt ihr zur Erntezeit, könnt ihr sogar gegen eine kleine Gebühr frisches Obst auf ausgewiesenen U-Pich-Orchards pflücken! Unser Highlights: auf der Wiese tummelten sich Rehe und – noch süßer – Baby-Murmeltiere!
Freistehen vor dem Capitol Reef Nationalpark: Unser Freistehplatz lag außerhalb des Capitol Reef Nationalparks bei Torrey: Pandora’s Box Dispersed Camping. Der einfache Spot ist kein offizieller Campground mit Infrastruktur, sondern ein Dispersed-Camping-Bereich auf öffentlichem Land. Wir haben unsere Wohnmobil-Stellplätze immer über die App „iOverlander“ gesucht.
Zion Nationalpark
Hoch aufragende Sandsteinfelsen, die vom üppigen Flusstal durchzogen werden und eine grandiose Landschaft bilden: Unter der Amerikanern gehört der Zion Nationalpark zu den beliebtesten Nationalparks der Vereinigten Staaten.
Tipps für den Zion Nationalpark: Im Zion sind wir gemeinsam mit unseren Kindern zu den Lower Emerald Pools gelaufen und über den Riverside Walk in Richtung Narrows. Leider haben wir die letztgenannte Wanderung abgebrochen, da die Wege einfach absolut überfüllt waren und die Wanderung eher einem Anstehen glich. Packt euch wasserfeste Schuhe für diesen Trail ein – es geht durch den Fluss!
Für richtige Wanderer (auf keinen Fall mit kleinen Kindern) muss Angels Landing DAS Hiking-Paradies überhaupt sein! Ihr benötigt für den Hike zum Angels Landing eine Permit (Link NPS mit Infos).
Campingplatz-Empfehlung im Zion Nationalpark: Mit unserem gemieteten Wohnmobil standen wir auf dem Watchman-Campground. Vom Visitor Center startet der Shuttle-Bus in den Hauptbereich des Nationalparks – dieser ist innerhalb der Shuttle-Bus-Saison für private Fahrzeuge gesperrt. Über den East Entrance fahrt ihr den Mount-Carmel Highway, entlang einer beeindruckenden Landschaft. Größere Fahrzeuge müssen hier jedoch eine extra Fee für die Tunnel-Nutzung zahlen – es wird in 2026 eine weitere Verschärfung geben, Infos dazu findet ihr dann hier auf der NPS Seite.
Nationalparks in Wyoming
Devils Tower
Der Devils Tower ist ein 260 Meter hoher Lavafelsen, der besonders wegen seiner aufrechten Lavasäulen bekannt ist. Und – ganz vielleicht auch durch den Film „Unheimliche Begegnungen der dritten Art“ von Steven Spielberg.
Tipps für den Devils Tower: Einmal drumherum laufen – ist wirklich aus jeder Perspektive besonders. Und dann unbedingt auf dem KOA campen. Sagen wir sonst selten, in dem Fall aber: Der Place-to-be.
Unsere Campingplatz-Empfehlung: Der KOA am Devils Tower. Genau hier wurde nämlich der Alien-Film gedreht und genau wegen diesem Film entstand der Campingplatz und genau da könnt ihr euch jeden Abend genau diesen Film anschauen. Plus: Swimming-Pool mit Devils Tower Aussicht.
→ Die Tour durch den Mittleren Westen der USA zum Nachfahren.
Grand Teton Nationalpark
Mächtiges Bergpanorama trifft Bisonherden – der Grand Teton Nationalpark ist ein landschaftlicher Traum und weit mehr als nur „der Nationalpark vor dem Yellowstone“!
Tipps für den Grand Teton Nationalpark: Ihr könnt wunderbar den 42-Mile-Loop fahren und die vielen Aussichtspunkte genießen, auf jeden Fall solltet ihr euch Schwabacher Landing und Elk Ranch Flats Tournout (hoffentlich ebenfalls mit einer Bisonherde davor) anschauen. Zum Jenny Lake am besten früh Morgens.
Campingplätze im Grand Teton Nationalpark: Die erste Nacht konnten wir spontan einen stornierten Platz auf dem Gros Ventre Campground ergattern, anschließend relaxten wir noch am Colter Bay Campground – von hier erreicht ihr zu Fuß schöne (kalte) Badestellen.
Yellowstone Nationalpark - erster Nationalpark der USA
Blubbernde geothermale Becken, kraftvolle Farben, sprudelnde Geysire und wilden Bisonherden – dies erwartet euch im Yellowstone Nationalpark in Wyoming. Lasst euch nicht täuschen: Der Yellowstone ist genauso spektakulär wie alle sagen.
Tipps für den Yellowstone Nationalpark: Unterschätzt nicht die Größe und plant mehrere Tage für dieses Naturwunder in den USA ein. Must-See ist natürlich der Ausbruch von Geysiren wie Old Faithful und Riverside Geyser. Schaut euch auf jeden Fall den Morning Glory Pool und den Overlook auf die Grand Prismatic Spring, sowie den Artist Point am Grand Canyon of the Yellowstone an.
Campingplatz-Empfehlung im Yellowstone Nationalpark: Wir haben unsere 5 Tage auf zwei Campingplätze aufgeteilt: Madison Campground und Canyon Campground.
→ Lest hier unseren ausführlichen Yellowstone Guide mit weiteren Sehenswürdigkeiten.
Weitere Nationalparks USA
Wie bereits erwähnt, findet ihr hier nur die von uns besuchten Nationalparks in den USA. Diese Liste ist somit nicht vollständig und einige der richtig tollen Highlights fehlen also.
Zu Inspirationszwecken stelle ich euch noch die Nationalparks vor, die sich auf unserer Bucket-List befinden:
- Bei the breuers findet ihr Reiseberichte zum Glacier Nationalpark und Olympic Nationalpark
- Für den Denali Nationalpark in Alaska hat taklyontour wichtige Infos zusammengefasst
Unser Fazit zu den USA Nationalparks:
In den USA wird ja gerne alles in der Superlative angeboten: Das Servicepersonal ist super freundlich. Ihr bekommt beim Verlassen der Achterbahn einen Applaus. Der Monstertruck neben euch auf der Straße ist gigantisch, euer – für europäische Verhältnisse langer – Miet-Camper wirkt winzig neben den anderen. Die Städte sind größer, die Museen spannender. So verhält es sich auch mit den Landschaften der Nationalparks: Einfach Mind-Blowing.
Nur: Wie legt ihr jetzt fest, welche der 63 USA Nationalparks ihr besuchen möchtet?
Schwierig. Denn die Antwort lautet: alle.
Um euch die Wahl etwas einfacher zu machen, unsere Routenvorschläge für den US-Nationalpark Roadtrip:
- In Kalifornien gibt es 9 Nationalparks und einige davon haben es echt in sich – auf dieser Kalifornien Rundreise mit dem Mietwagen entdeckt ihr 3 davon.
- Auf dieser Rundreise ab Las Vegas mit dem Camper besucht ihr 7 Nationalparks der USA.
- Der Yellowstone gehört zu den eindrucksvollsten Nationalparks der USA. Hier gehts zu unserer Route auf der ihr unter anderem Grand Teton, Yellowstone und Badlands Nationalpark besucht.
→ Klickt hier für eure Beratung für den Camper-Roadtrip durch die Nationalparks USA mit der CamperOase*
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