New York mit Kindern – Sehenswürdigkeiten der US-Metropole

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Während unserer großen Ostküsten Reise im Sommer 2021 erkundeten wir mit unseren Kindern (damals neun und zwölf Jahre) New York City. Alle von uns besuchten Sehenswürdigkeiten, unsere Highlights und wichtige Infos für einen genialen Städtetrip nach New York City haben wir in diesem Blogbeitrag für euch zusammengefasst.

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Rockefeller Center "Top of the Rock"

Im Ticket für das „Top of the Rock“ enthalten ist eine kurze Ausstellung zur Geschichte des Hochhauses sowie die Aussicht von den verschiedenen Plattformen (die drei oberen Stockwerke stehen für den Ausblick über New York City zur Verfügung).

Warum auf das „Top of the Rock“? Ganz klar: Ihr blickt von dort auf das Empire State Building!! Die Aussicht von dem Rockefeller Hochhaus hat uns am meisten beeindruckt. Wenn ihr also für euren NYC Sightseeing-Trip mit euren Kindern DIE Aussicht über Manhattan sucht: Ganz klare Empfehlung für „Top of the Rock“.

Zur Weihnachtszeit ist der Plaza zwischen den Rockefeller Gebäuden natürlich ein besonderes Highlight. Dann strahlt hier der „Kevin alleine in New York (Amazon Link)* Weihnachtsbaum und davor wird feierlich Schlittschuh gefahren.

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Mittlerweile befindet sich auch das „FAO Schwarz“ Spielwarengeschäft am Rockefeller Center. Kennt ihr nicht? Logo, ist DAS Spielzeuggeschäft aus Kevin alleine in New York. Nur eben nicht mehr an seinem alten Platz. Und dass ihr mit euren Kids zur Einstimmung auf euren New York Trip Kevin allein in New York (Amazon Link)* gucken müsst, ist eh klar, oder?

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Empire State Building

Ich geb es zu: Ein New York Besuch ohne auf dem Empire State Building gewesen zu sein, kam für mich nicht in Frage. Irgendwie ist das Empire State Building doch der Klassiker unter den Wolkenkratzern. Wir haben uns für das Standard-Ticket entschieden. Dies enthält die Ausstellung mit Infos zur Bauzeiten und lustigen Foto-Möglichkeiten, sowie die Aussicht aus den Fenstern im 80. Stock und der Freiluft-Terrasse im 86. Stockwerk. Wer möchte, kann jederzeit upgraden und ganz hoch, in den 102. Stock – war uns aber zu teuer.

Da wir den New York CityPASS (bis zu 40% sparen über diesen Link)* nutzten, hätten wir abends noch einmal kommen können, um den Blick im Dunkeln über New York zu genießen. Blöderweise fand jedoch mein sonst so höhenfester Mann auf einmal „Das Hochhaus wackelt! Boah und das ist voll alt! Die haben das in nur 410 Tagen erbaut! Man baut doch kein Hochhaus in 410 Tagen!“ und entschied, definitiv nicht nochmal das Empire State Buildung zu betreten.

Und wenn ihr jetzt so richtig ins New York Feeling kommen wollt: schaut euch auf youtube das Eminem Video des Liedes „Venom“ aus der Jimmy Kimmel Show an (Youtube Link). Richtig tolle Impressionen vom Empire State Building!

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Weitwinkel Fotografie über Manhattan
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Weitere Hochhäuser mit Aussichtsplattformen in New York City

Bekanntermaßen mangelt es in Manhattan nicht an Hochhäusern. Ihr habt bei eurem Trip nach New York mit euren Kindern dementsprechend eine große Auswahl: Von wo überall wollt ihr den genialen Ausblick über den Big Apple genießen??

  • The Edge – mit Glasboden Terrasse (Link)
  • One World Observatory (Link) – die Ausstellung soll besonders toll sein
  • The Summit One Vanderbilt (Link) mit Glasboden Aufzug
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Blick auf "The Edge" vom Empire State Building

Museen in New York City

9/11 Memorial Museum

Puh. Wir waren gut vorbereitet. Hatten mit unseren Kindern das Buch „What is the World Trade Center“ (gibts leider nicht bei Amazon, aber im gut sortierten Museumsshop in den USA) gelesen, die damalige Tagesschau und eine Doku geschaut. Mit vier Tickets ausgestattet, entschieden wir kurz vorher: Mark und ich gehen alleine. Über Social Media hatte ich einige liebe Nachrichten bekommen, dass das 9/11 Memorial Museum (Link) nicht für Kinder geeignet ist und uns daher kurz vorher zu diesem Schritt entschieden.

Das Museum berichtet kurz über die Bauphase, der Hauptteil der Ausstellung behandelt die Ereignisse des 11. Septembers und arbeitet die Hintergründe minutiös auf. Sehr ergreifend sind die Bereiche, die sich intensiv den Opfern widmen sowie die telefonischen Aufzeichnungen der Opfer im entführten Flugzeug, welches in Philadelphia auf einem Acker abstürzte. Die sehr aufrührenden Bereiche sind entsprechend gekennzeichnet. Falls ihr also mit Kindern das 9/11 Museum in New York besucht, könnt ihr diese auslassen. Eine eigene Abteilung befasst sich mit der Jagd nach Osama bin Laden, der Spurensuche, der Tötung und dem Jubel und der Erleichterung, der auf diesen Mord folgte.

Letzendlich war ich froh, dass wir ohne die Kinder (damals neun und zwölf Jahre) im Museum waren. Ich war sehr mit dem Schicksal der Opfer, meinen eigenen Gedanken und Gefühlen beschäftigt. Dennoch bin ich der Meinung, dass ihr – mit entsprechender Vorbereitung und unter persönlicher Abwägung – das 9/11 Memorial Museum in New York City auch mit Kindern besuchen könnt.

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The Met - Metropolitian Art Museum

Im riesigen Kunstmusem „The Met“ (Link) sind die Ausstellungsstücke nach Regionen aufgeteilt. Sehr beeindruckend war die ägyptische Ausstellung mit ihrem Mumien, Sarkophagen und sogar einem echten Tempel aus Ägypten! Für die echten Kunstfans gibt es auch Bilder von den ganz großen Künstlern wie Monet, Chagall, Rembrandt und van Gogh.

Da im Met eine gute Mischung aus Bildern, Möbeln, Instrumenten und Alltagsgegenständen ausgestellt ist, ist es auch für nicht Kunst-Interessierte ganz interessant. Mark meint: Wer in New York City ist, muss eines der Kunstmuseen besuchen. Ich bin da eher Kategorie Kunst-Banause…

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Natural History Museum New York City

Wer kennt es nicht? Das berühmte Naturkundemuseum in New York City. Bekannt aus „Nachts im Museum“ (Amazon Link)*, wenn Ben Stiller mit dem ehemaligen Präsidenten Theodore Roosevelt zwischen Dinoskeletten und Ureinwohnern für Ordnung sorgt.

Das Natural History Museum in New York ist mit Kindern besonders sehenswert. Es bietet unter anderem eine ausführliche Evolutionsausstellung mit der größten Sammlung an Original-Dinoknochen. Uns hat die Edelstein-Ausstellung sehr gut gefallen. Ganz klar: als Dino-Fans müsst ihr hier hin! Für alle anderen New York Besucher, speziell mit einem knappen Reiseplan, kein zwingendes Must-See.

Unser Tipp: Verbindet euren New York City Trip mit einem Aufenthalt in Washington D.C.! Wir waren sehr begeistert von der Hauptstadt der USA und für alle Museums-Fans: Die Smithonian Museen, somit auch das Naturkundemuseum dort, sind komplett kostenfrei!

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Sehenswürdigkeiten im Finanzdistrikt Manhattan

9/11 Memorial

Jeder, der am 11. September 2001 alt genug war, weiß wohl noch genau, wo er war, als er zum ersten Mal von den Anschlägen auf das World Trade Center hörte. Die Bilder der qualmenden und einstürzenden Zwillingstürme waren auch hier, an dem beiden gigantischen Gedenkbrunnen in unseren Köpfen. Dort wo die beiden Türme standen, befindet sich nun das Mahnmal „Reflecting Absence“ – zu deutsch: Spiegelung des Nichtvorhandenseins.

Unsere Erfahrungen im 9/11 Memorial findet ihr weiter oben in diesem Beitrag.

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The Oculus

Die auffällige Bauweise des Bahnhofes und Einkaufszentrums „The Oculus“ ist absolut sehenswert. Auch wenn ihr nicht shoppen wollt, lohnt sich ein kurzer Blick in die Halle des Rippengewölbes!

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"The Fearless Girl" an der New York Stock Exchange

Ursprünglich wurde die Statue des Fearless Girl gegenüber des „Charging Bull“ aufgestellt. Sie steht für eine höhere Frauenquote in Führungspositionen. Mittlerweile wurde „The Fearless Girl“ vor die Stock Exchange gestellt. Und ich finde: eine extrem fotogene Statue!

Direkt nebenan befindet sich die alte City Hall. Hier wurde der 1. Präsident der USA, George Washington, vereidigt. Ist einen kleinen Blick und die Wertschätzung des historischen Ortes wert, wenn ihr sowieso dort seid.

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"Charging Bull"

Der sehr beliebte Fotospot (der einzigste Ort in New York City vor dem wir für ein Foto hätten anstehen müssen) des „Charging Bull“ steht für finanziellen Erfolg und gilt als Symbol der Wallstreet. Interessant ist auch die Geschichte dieses Kunstwerkes, denn tatsächlich wurde der Künstler Arturo Di Modica nicht beauftragt, den Bullen anzufertigen. Im Gegenteil: ursprünglich hatte der Künstler eine heimliche Aufstellaktion mitten in der Nacht – zwischen zwei Polizei-Patrouillen – geplant. Als jedoch der aufgestellte Weihnachtsbaum ihm den Weg versperrte, wurde das 3,5 Tonnen schwere Geschenk spontan unter den Weihnachtsbaum gestellt. Die NYSE ließ den Bullen entfernen, jedoch entschied man sich letzendlich dann doch dafür, den Charging Bull als Symbol für die Wallstreet zu akzeptieren.

Ich habe mir sagen lassen, dass abends keine Warteschlangen mehr am Charging Bull wären, außerdem soll das Licht dann richtig toll sein.

Trinity Church / Grab Alexander Hamilton

Die Kirche an sich ist nice-to-see. Ich mag diesen Mix aus Kirche zwischen Hochhäusern sehr. Dort auf dem Friedhof befindet sich das Grab von Alexander Hamilton, dem ersten Finanzminister der USA. Für alle, die gerne auch eine passende Lektüre zum Reiseziel haben: Das Buch „Monte Crypto“ (Amazon Link)* spielt teilweise in New York City, unter anderem genau hier, an der Trinitiy Church und bietet gleichzeitig einen unterhaltsamen und lehrreichen ersten Einblick in die Welt der Kryptowährungen wie Bitcoin & Co.

Das wars aber noch nicht zu Alexander Hamilton. Denn, falls ihr einfach so Alexander Hamilton sagen könnt, ohne zu singen, dann ist klar: ihr habt das Musical weder geguckt noch gehört! (Link Spotify) Macht das. Unbedingt! Und falls die Reisekasse es zulässt, könnt ihr sogar checken, ob die Broadway Tickets für das Musical Alexander Hamilton verfügbar sind.

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alexander hamilton new york city tipps

Weitere Sehenswürdigkeiten in Manhattan

Brooklyn Bridge

Ganz, ganz unbedingt müsst ihr mit euren Kindern über die Brooklyn Bridge bis nach Brooklyn laufen. Der Spaziergang an sich ist schon ziemlich cool und bietet tolle Ausblicke auf die Skyline New Yorks.

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Sehenswert bei Tag...
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... und Nacht

Sehr begeistert waren wir in Brooklyn vom Viertel „Dumbo“. Tolles Feeling, entspannte Stimmung und richtig geniale Fotospots. Speziell abends ist das beleuchtete historische „Janes Carousel“ ein toller Hingucker. Hier muss ich nochmal einen Filmtipp zur New York Einstimmung einfügen: Die Turtles! (Amazon Link)* – spielt unter anderem auch am antiken Holzkarussell. Spaziert zum Fotospot „Dumbo“ mit Blick auf die Manhattan Bridge (Tipp: Achtet am Fotospot darauf, dass ihr das Empire State Building im Stahlträgerbogen der Eisenbahnbrücke sehen könnt!) und anschließend weiter zur Grünanlage direkt am Ufer. Idealer Platz für ein gemütliches Picknick mit Blick auf die Skyline New York Citys.

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Für den Rückweg könnt ihr dann auch zu Fuß über die Manhatten Bridge: hier ist viel weniger los und ihr habt eine schöne Aussicht auf die Brooklyn Bridge. Richtig genial fanden wir auch die Blicke zwischen die Häuserschluchten. Anschließend könnt ihr euren Spaziergang durch China Town weiterführen.

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Fotospot "Dumbo" Manhattan Bridge
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Blick von der Manhattan Bridge

Times Square

Hab ich am einen Tag noch gesagt „Ich find New York gar nicht so hektisch. Vielleicht ist alles was nach Hanoi kommt für uns relaxt“, lehrt mich am nächsten Tag der Times Square: definitiv zu hektisch. Da tummeln sich genauso viele Leute, wie ihr es von den Bildern kennt. Zwischendrin laufen Spiderman, der nackte Cowboy und echt schräge Gestalten herum. Nee, nicht meins.

Ist selbstverständlich im Dunkeln toller als tagsüber – denn dann strahlen ja die ganzen Leuchtreklamen. Aber da das ja alle denken, ist es dann doch noch voller??? Ich habe also kein leuchtendes Times Square Bild für euch.

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Flatiron Buildung

Bei unserem Besuch im Sommer 2021 wurde das Gebäude gerade renoviert, mit Gerüsten drumherum leider nicht so sehenswert. Falls ihr mit Kindern in New York City seid: dort befindet sich ein Lego und ein Harry Potter Fan Shop (ihr könnt dort auch Butterbier kaufen).

Als Harry Potter Fan muss ich euch hier unbedingt drauf aufmerksam machen: der Shop ist riesig, bietet einige lustige Selfie-Hintergründe und außerdem könnt ihr dort kostenpflichtig an einer VR-Experience teilnehmen. Dies ist oft schnell ausverkauft, bei Interesse also eventuell vorab reservieren. Infos findet ihr auf der Homepage des Harry Potter Shops (Link).

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Schöner als das Flatiron Building im Gerüst..
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...der Lego Shop in NYC!

Fifth Avenue

Die teuerste Straße in der teuersten Stadt. Wer uns schon länger folgt, weiß: wir reisen mit Handgepäck (zur Packliste) und gehen auf Reisen nicht shoppen. Trotzdem gehört ein Bummel auf dieser Straße ja irgendwie dazu. Ihr findet hier – neben Luxusmarken – auch einige der bereits genannten Sehenswürdigkeiten New Yorks, wie das Empire State Building oder das Rockefeller Center.

Wer mit Kindern in New York ist (Mark würde jetzt sagen: „Warum braucht man dafür Kinder??“), sollte auch diesen Lego Store besuchen. Denn alle Lego Fans wissen: Hier sind immer die Highlights der Stadt aus den kleinen bunten Steinen nachgebaut!

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St. Patrick Kathedrale 5th Avenue
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Lego Shop 5th Avenue

Ghostbuster Headquarter

An sich ist das Headquarter der Geisterfänger etwas unspektakulär. Daher gilt für diesen Tipp: Nur für absolute Ghostbuster-Fans oder falls die – immer noch aktive – Feuerwehrwache sowieso auf eurem Weg liegt. 

Für alle, die gerne Filmlocations auf ihren Reisen besuchen, kann ich die Homepage „filmtourismus.de“ (Link) sehr empfehlen. Ihr findet dort noch weitere Drehorte in New York City – wie Sex and the City oder Kevin allein in New York!

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Grand Central Station und Whispering Gallery

Bei der Grand Central Station handelt es sich um den Bahnhof mit den meisten Gleisen weltweit – insgesamt sind es 67 Gleise, die an 44 Bahnsteigen enden. Die Kuppel mit ihren aufgemalten Tierkreiszeichen, die große Halle des Grand Central Terminals und die kostbare Uhr aus Opalglas am Ticketschalter sind durch viele Filme bekannt. Wenn ihr mit euren Kindern am Grand Central Terminal seid, dann macht einen Abstecher in die untere Etage. Direkt vor dem Oyster Bar Restaurant findet ihr die Whispering Gallery. Stellt euch gegenüber in die Ecken der Rundbögen und sprecht gegen die Wand. Auf der anderen Seite wird man klar und deutlich hören, was ihr gesagt habt. Ein schönes, kostenfreies Erlebnis, wenn ihr mit eurem Nachwuchs in New York City seid.

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Grand Central Station
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Whispering Gallery

The High Line

Die High Line ist eine ehemalige Zugtrasse, die nun als Spazierweg und Ruhezone angelegt wurde.

Der Spaziergang führt über die Straßen New Yorks vom Meatpacker District (sehr cooles Viertel übrigens – viele tolle Restaurants, chillige Atmosphäre) zu den Hudson Yards mit seinen sehenswerten Gebäuden, wie „The Vessel“. Ihr könnt die High Line kostenfrei besuchen (am Wochenende online reservieren), es gibt viele Sitzmöglichkeiten und einige Snacks. Für mich kein absolutes Must-See in New York, bei einem Besuch mit Kindern aber ein entspannter Spaziergang.

Alternativ empfehle ich euch ungesehen einen Besuch auf „Little Island“ – dieser Inselpark liegt ganz in der Nähe der High Line und ist quasi ein Blumenbeet auf Stelzen, durch das ihr spazieren könnt.

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The Vessel

Wunderschön steht das metallisch glänzende Gebilde da. Fotografen rasten hier vermutlich vor Freude aus. So ein tolles Bauwerk. Mark meint „Wie ein Baumwipfelpfad. Nur ohne Baum. Wie doof“. Seit einiger Zeit ist „The Vessel“ auf Grund von mehreren Suizidfällen geschlossen.

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Die Freiheitsstatue

Es gibt zwei beliebte Möglichkeiten, um die Freiheitsstaue zu sehen:

  • Kostenfrei mit der Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbeifahren
  • Gebührenpflichtig Liberty Island und Ellis Island (hier kamen die Einwanderer an und wurden untersucht) besuchen

Wir haben uns mit den Kids für den Besuch auf Liberty Island mit unserem New York CityPASS (Link zum Anbieter)* entschieden. Im Ticketpreis enthalten sind die Bootsfahrten auf beide Inseln, Audioguides auf beiden Inseln sowie die Besuche der Ausstellung rund um die Freiheitsstatue mit interessantem Filmmaterial und die Hintergründe von Ellis Island mit den teils sehr rührenden Einwanderergeschichten.

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Wir haben einen ganzen Tag bei der Tour verbracht. Die Audio Guides sind auch auf Deutsch und sogar mit einer extra kindgerechten Tonspur versehen. Auf Liberty Island befindet sich ein sehr informatives Museum zur Freiheitsstatue, außerdem könnt ihr dort im Restaurant vergleichsweise kostengünstig essen.

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Die Ausstellung auf Ellis Island beschäftigt sich mit der Einwanderung in die USA – denn hier saß die Einreisebehörde. Von 1892 bis 1954 kamen insgesamt 12 Millionen Einwanderer hier an – nicht allen wurde die Einreise erlaubt, weshalb man diesen Ort auch „Insel der Tränen“ nannte. Auf einer der Tafel im Museum auf Ellis Island stand diese alte italienische Geschichte, die ganz gut die große Illusion Amerika für die Einwanderer beschrieb: „Well, I came to America beacause I heard the streets were paved with gold. When I got here, I foung out three things: first, the streets weren´t paved with gold; second, they weren´t even paved at all; and third, I was expected to pave them“.

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Unser Fazit zu einem Besuch der Freiheitsstatue in New York City mit Kindern:

Habt ihr einen knappen Zeitplan für all die Sehenswürdigkeiten des Big Apple oder seid ihr mit kleinen Kindern unterwegs, dann nutzt die kostenfreie Staten Island Ferry. Ihr könnt so tolle Blicke auf die Freiheitsstatue und die Skyline NYCs genießen (ihr müsst übrigens auf Staten Island aussteigen). Falls ihr mit euren Kids trotzdem die Geschichte der Lady Liberty lernen möchtet, empfehlen wir euch das englischsprachige Buch: What is the Statue of Liberty (Amazon Link)*.

Wesentlich informativer und für uns irgendwie schon ein Must-See, ist ein Tagesausflug inklusive der Geschichte rund um die Freiheitsstatue. Wir finden: Lohnt sich!

Zusätzliche Kosten entstehen noch, wenn ihr in die Krone der Freiheitsstatue möchtet. Wähernd unserem Besuch war dies jedoch durch Covid-Restriktionen nicht möglich (Link).

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Ankunftshalle Ellis Island

American Football im Metlife Stadium

Nachdem wir in Washington ein Baseball-Spiel gesehen hatten, war klar, dass wir uns auch ein Football Spiel nicht entgehen lassen. Ich muss zugeben: Footballspiele in Deutschland sind mit diesem Erlebnis wirklich nicht vergleichbar!

Falls ihr während eurer USA-Reise also die Chance habt, dann besucht mit euren Kindern auf jeden Fall ein Football Spiel. Alleine das „Tailgaiting“ (Partys auf dem Parkplatz, mit Grill und gemütllichem Sitzen auf den Pick-Up Ladeflächen) ist schon ein Highlight für sich.

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Central Park

Ich muss zugeben: Mich hat er nicht begeistert, der Central Park. Für alle Anwohner, das Klima und auch für NYC-Besucher, die dem Trubel der Stadt entkommen wollen, sicherlich eine wichtige und tolle Ruhezone. Wer jedoch mit begrenztem Zeitplan unterwegs ist, der muss – meiner Meinung nach – nicht extra in den Central Park. Ich finde nämlich, Parks können wir in Deutschland auch ganz gut.

Eine tolle Alternative zum Central Park, um die Kinder mal kurz zwischen dem Sightseeing toben zu lassen, ist übrigens der Spielplatz am Pier 25 am Hudson River.

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„Das kenn ich! Hier war ich schon“, war mein erster Gedanke, als wir an der Bethesda Terrace im Central Park standen. Stimmt gar nicht. Warum mir dieser Platz mit seiner hübschen Vorhalle und dem Brunnen so bekannt vorkam? Hier flüchtet Kevin im Film „Kevin allein in New York“ vor den zwei Bösewichten und versteckt sich in dem Koffer einer vorbeifahrenden Kutsche.

Viele New York-Touristen genießen es, im Central Park zwischen den Einheimischen auf dem Great Lawn ein Picknick zu machen, den Park per Fahrrad zu erkunden oder eine Bootstour zu machen. Das Belverde Schloss im Central Park könnt ihr euch unserer Meinung nach sparen – fanden wir nicht sehr spektakulär.

Für weitere Sehenswürdigkeiten im Central Park empfehlen wir euch diesen Blogbeitrag von „lovingnewyork“ (Link).

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Bethesda Terrace im Central Park

Fortbewegung in New York City

U-Bahn fahren

Die U-Bahn war unser bevorzugtes Fortbewegungsmittel in New York. Als wir ankamen haben wir noch die letzten Dollars zusammengekratzt, um an einem der Automaten eine MetroCard zu kaufen, die dann mit Bargeld aufgeladen werden kann. Ihr benötigt nur eine (!) Karte für euch alle, weil ihr diese an den Durchgangsschranken zum Bahnsteig mehrfach durchziehen könnt. Eine Fahrt kostete 2021 exakt 2,75 USD und wir konnten so lange und so weit fahren, wie wir wollten – solange wir nicht die U-Bahn verlassen. Viel bequemer – und das haben wir dann nach ein Paar Tagen konsequent genutzt – war die Nutzung von Apple Pay (Google geht natürlich auch). Einfach das Handy an die Scanner der Drehkreuze auflegen und schon könnt ihr alle durch. Ein Handy reicht – analog der MetroCard wie oben beschrieben. Und die MetroCard könnt ihr euch damit natürlich sparen.

Amtrak fahren

Während unserer dreimonatigen Ostküsten-Tour, reisten wir mit unseren Kindern zunächst mit einem günstig bei Alamo (Link zu CHECK24)* gemieteten Auto durch die Südstaaten der USA, anschließend bereisten wir mit dem Zug die Städte Washington D.C., Philadelphia und New York City. Diese großen Ostküstenstädte sind optimal mit regelmäßig verkehrenden Zügen verbunden. Sofern ihr früh genug (im Idealfall etwa sechs bis acht Wochen) online Zugtickets kauft, kommt ihr mit Amtrak relativ günstig von A nach B. Je näher der Reisezeitpunkt rückt, umso unverhältnismäßig teuer werden die Zucktickets und ein Mietwagen kann sich schon wieder mehr lohnen.

Essen in New York City - Manhattan

Die Wände bei Joe´s Pizza sind voll mit Fotos von berühmten Persönlichkeiten, die hier ihre Pizza aßen. Und was sollen wir sagen: Promis wie Leonardo DiCaprio und Jimmy Fallon lügen nicht. Die Pizza bei Joe´s ist super! Außerdem arbeitete hier wohl der bekannteste Pizza-Lieferant überhaupt: Toby Maguire als Spiderman (Amazon Link)*.

In NYC ist ein gutes Netz an Fastfood Trucks verteilt. Neben Falafel gibts hier oft den beliebten Sauerkraut Hot Dog. Mark meint: Hat was! Für alle Fleischesser also einmal probieren.

Außerdem wurde uns empfohlen, mit unseren Kindern in New York Cronuts, Sandwiches bei Katz´s Delicatessen und Chocolate Cookies der Levain Bakery zu probieren. Weitere Tipps für tolle Foodhallen in NYC gibts in diesem Blogbeitrag bei hotels.com (Link).

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Achtet auf den Filmausschnitt aus Spiderman!

Wenn ihr euch in New York mit frischem Obst oder Gemüse eindecken wollt, empfehlen wir euch den Greenmarket am Union Square (Link Öffnungszeiten). Alternativ findet ihr bei Whole Foods eine gute, aber teure Auswahl an frischer Ware oder ihr deckt euch in China Town ein.

Spartipps für New York City mit Kindern

Es gibt viele kostenfreie Möglichkeiten, um New York City zu erkunden: Schlendert an den Hochhäusern entlang, geht auf der Highline spazieren und lauft über die Brooklyn Bridge für einen genialen Blick auf die Skyline New York Citys.

Den Ground Zero könnt ihr euch ebenfalls kostenfrei anschauen. Das 9/11 Memorial ist sehr bewegend.

Wenn ihr Geld sparen möchtet, entscheidet euch am Besten für den Besuch eines Hochhauses. Wir empfehlen euch das Rockefeller „Top of the Rock“. Der Eintritt ist günstiger und ihr blickt von dort auf das Empire State Buildung.

Bis zu 40% sparen im Vergleich zu den Einzeltickets könnt ihr mit dem CityPASS (Link zum Anbieter)*, den wir nutzten und euch empfehlen können, sofern ihr sowieso die enthaltenen Attraktionen New Yorks mit euren Kindern besuchen möchtet.

Für einen tollen Blick auf die Statue of Liberty könnt ihr die kostenlose Staten Island Ferry nehmen.

Unsere Unterkunft in Manhattan:

Wir waren insgesamt mit unseren Kindern 1 1/2 Wochen in New York City, starteten dann einen Roadtrip mit Wohnmobil nach Chicago, die Niagarafälle und durch Neuengland. Abschließen blieben wir drei Tage in Brooklyn – weil New York irgendwie viel mehr ist als Manhattan. Haben wir uns sagen lassen. Ende vom Lied: wir fuhren täglich von Brooklyn nach Manhattan. Denn dort zog es uns hin. Zu diesen Top Spots in New York. Die nunmal geballt in Manhattan zu finden sind.

Wir waren mit unserer Unterkunft Holiday Inn im Financial District Manhattan (Booking Link)* im Süden des gigantischen Stadtteils sehr zufrieden. Zugegebermaßen sind die Zimmer wirklich winzig, es befand sich weder ein Wasserkocher, noch eine Mikrowelle im Hotelzimmer. Dafür erreicht ihr fußläufig das One World Center und viele weitere Sehenswürdigkeiten, habt einen 7Eleven um die Ecke und könnt, sobald die Füße vom vielen Laufen schmerzen, die gut verteilten U-Bahn-Stationen nutzen.

Für alle Langzeitreisenden vielleicht auch interessant: Es gibt kostenpflichtige Waschmaschinen und Trockner im Hotel. Wir sind übrigens immer nur mit Handgepäck unterwegs, unsere Packliste findet ihr hier.

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Unser Fazit zu New York City mit Kindern:

New York City ist eine unglaubliche Stadt und definitiv muss man diese Stadt gesehen haben. Die geballte Ladung an Must-Sees könnte euch dazu verleiten, dass der Sightseeing Trip durch Manhattan etwas anstrengend für eure Kinder werden könnte. Daher unser Tipp: Sucht euch einige Highlights raus, die ihr besuchen möchtet und räumt genügend Zeit zum Relaxen auf einem der wirklich überall vertretenen und zahlreichen Spielplätze ein!

Was wir eigentlich noch auf unserer Bucket-List für New York City hatten, aber zeitlich nicht mehr geschafft haben, ist die Roosevelt Island Tram. Mit eurem normalen Metro-Ticket könnt ihr mit dieser Seilbahn durch die Häuserschluchten fahren – die Ausblicke sollen richtig toll sein!

Seid ihr schon in New York City gewesen? Was waren eure Highlights?

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