Camper mieten Australien – die 77 wichtigsten Fragen, bevor ihr bucht

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Passt ein Camper überhaupt zu euch?

1. Seid ihr der Roadtrip-Typ – oder liebt ihr’s geordnet?

Camper = Freiheit + Chaos + Outdoor-Alltag.

Hotels = Struktur + Gepäck abstellen.

Was hört sich aus dem Bauch heraus besser an? → Weil die Frage, ob ihr mit dem Camper oder Mietwagen durch Australien reisen solltet, eine echt wichtige ist, haben wir diese ausführliche Pro / Contra Liste für euch aufgeschrieben.

2. Wie viel Fahrtzeit fühlt sich für euch gut an?

Australien ist groß. Richtig groß. Wenn ihr schon Roadtrip Erfahrung habt, könnt ihr für euch sicherlich schon besser beantworten, wie viele Stunden am Tag ihr wirklich fahren möchtet und ob jeder Tag ein Fahrtag sein sollte. Wir fahren gerne 3 Stunden am Tag, auch mal 5. Ungern länger.

3. Kommt ihr mit Linksverkehr & einem großen Fahrzeug klar?

An den Linksverkehr gewöhnt ihr euch erfahrungsgemäß schnell. Gerade in Australien findet ihr auch viele Hinweisschilder. Zu Beginn sollte euer Beifahrer gerade an Baustellen und bei Ausfahrten nach dem Einkaufen mit aufpassen, dass ihr die richtige Spur wählt. An den großen Camper gewöhnt ihr euch auch – beim Einparken am besten immer jemanden zum Einweisen draußen haben.

4. Wie wichtig ist euch Komfort?

Kleine Vans = kuschelig.
Wohnmobile = Miniwohnung.
Beides hat Fanclubs.

Als Familie bevorzugen wir klar Alkoven-Camper – so hat jeder genügend Platz. → Mit diesem Camper waren wir an der Ostküste unterwegs (CamperOase)* und mit diesem an der Westküste (CamperOase)*.

5. Passt ein Camper zu eurer Route durch Australien?

Ostküste: easy. Ob Camper oder Mietwagen entscheiden eure Bedürfnisse.
Westküste/Outback: Camper ist Gold wert. Die Distanzen sind länger, ihr seid mit dem Camper flexibel und könnt überall Pausen einlegen.

Für mehr Eindrücke, schaut euch hier unsere Australien Vlogs an. 

wohnmobil in australien unter palme am strand
wohnmobil australien mieten erfahrungen

Welcher Camper für den Australien Urlaub passt zu euch?

6. Reicht ein kleiner Campervan oder braucht ihr ein Wohnmobil?

Klein = günstiger, beweglicher.
Groß = bequemer, wohnlicher.
In Deutschland sind wir viel mit unserem Ford Nugget unterwegs, der ist kuschelig klein. Allerdings sind wir damit auch maximal zwei Wochen am Stück weg – berücksichtig bei dieser Frage also auch eure Reisedauer und das voraussichtliche Wetter!

7. Braucht ihr Stehhöhe?

Je länger ihr unterwegs seid, desto mehr liebt ihr Stehhöhe. Drei Wochen ohne aufrecht stehen? Kann nerven. Und auch hier: Berücksichtigt das voraussichtliche Reisewetter. Bei unserer Ostküsten Tour hatten wir echt viel Regen und waren dankbar, dass wir uns im Camper bewegen konnten.

8. Ist ein 4WD-Camper in Australien notwendig?

Für bestimmte Routen (Gibb River Road, Fraser Island): ja. Für die Ostküste, Great Ocean Road: nein. Obwohl sich für die Westküste eigentlich ein 4WD anbieten würde, waren wir mit einem 2WD Camper unterwegs und happy – es gab auch so genügend Ziele, die wir erreichen konnten.

9. Wie viele Schlafplätze braucht ihr wirklich?

Prüft die Längenangaben! Die festen Betten bieten eine ausreichende Länge (wenn ihr riesig seid, seid ihr es wohl eh gewohnt, die Bettlänge zu hinterfragen?). Betten, die ihr umbauen müsst, sind erfahrungsgemäß kleiner.

10. Welche Küchenausstattung ist dabei?

Die meisten Basics sind enthalten. Wir schauen immer vorm ersten Großeinkauf in alle Schränke und kaufen ggf. noch einen großen Topf (der Klassiker: 6 Betten, aber kein Topf, in dem man für 4 Leute Nudeln kochen kann). 

11. Dusche/WC – ja oder nein?

An der Ostküste: nicht zwingend nötig. Es gibt viele kostenfreie Toiletten und Duschen.
Tasmanien, Northern Territory & Westküste: ziemlich praktisch. Ist aber auch eine Grundsatz-Frage und davon abhängig, wie viel Komfort euch wichtig ist. Wir duschen zum Beispiel nie im Camper, nur auf Campingplätzen – ein WC ist aber ein Must-Have für uns. 

12. Wie autark wollt ihr sein?

Einige der Wohnmobile bieten eine kleine Solaranlage auf dem Dach, die euch noch etwas mehr Freiheit gibt. In der Regel konnten wir etwa drei Tage freistehen ohne Strom. Tatsächlich kam dies aber selten vor, da wir doch öfter fuhren.

13. Wie groß müssen Wasser- & Abwassertank sein?

Je größer die Tanks, desto mehr Freiheit. Nutzt ihr als Familie die Toilette im Camper ausschließlich, werdet ihr etwa alle 3-4 Tage diese leeren müssen. Die Camper in Australien haben – wie die meisten in Deutschland – WC-Kassetten. Große Camper bieten zwar Abwassertranks, allerdings ist es in Australien tatsächlich üblich, dass Abwasser (nicht die WC Kassette!) in die trockene Natur gegeben wird.

14. Braucht ihr einen Innen-Essbereich?

Bei Regen liebt ihr ihn.
Bei Sonne ist draußen sowieso schöner.

15. Wie viel Stauraum braucht ihr?

Wer schonmal einen Roadtrip durch die USA gemacht hat und die riesigen Kofferräume dort vor Augen hat: Nope. So ists in Australien nicht. Packt idealerweise in Rucksäcke oder Reisetaschen. Fragt, ob ihr die Koffer an der Vermietstation lassen könnt (bei der Rundreise). Die Seitenfächer werdet ihr vermutlich mit Essen vollstopfen, damit ihr nicht so oft einkaufen müsst (=mehr Freiheit). Aber Achtung: wir hatten an der Westküste eine hartnäckige Maus im Camper.

→ Unsere ausgiebig genutzten Reiserucksäcke und unsere Packliste – wir sind übrigens immer nur mit Handgepäck unterwegs.

wohnmobil unter palmen im daintree in australien
wohnmobil in australien im sonnenuntergang bei palmen

Was kostet der Urlaub mit dem Camper in Australien wirklich?

16. Was ist im Tagespreis der Camper Miete in Australien drin?

Es gibt verschiedene Pakete, die ihr buchen könnt. Da ihr ja kaum mit eurer Bettwäsche anreist (oder??), lohnt sich das Zubuchen der Ausstattung. Unser Tipp: Bucht bei der CamperOase* – ihr erhaltet dort eine umfassende Beratung und euch erwarten keine bösen Überraschungen. Diesen Satz werde ich in abgewandelter Form noch öfter sagen. Ihr könnts mir auch einfach direkt glauben.

17. Wie stark schwanken die Preise der Camper Miete für Australien?

Die Antwort, die ihr nicht hören wollt: In der Hauptsaison ist es teuer. In der Nebensaison günstiger. Allrad Fahrzeuge sind teurer. Je früher ihr bucht, desto eher habt ihr die Chance auf euren Wunsch-Camper zu einem okayen Preis. 

18. Versteckte Gebühren?

Wir haben sehr gute Erfahrungen mit den Vermietern Let’s Go* und Cruisin* in Australien gemacht. Es gab keine versteckten Gebühren oder schwammig beschriebene Bestimmungen.

19. Einwegmiete – wie teuer?

Wenn ihr euch Australien auf der Karte anschaut, wird klar: Da gibts außenrum ganz viel Küste und innen noch mehr Outback. Werden dann Routen gebastelt, ist es eigentlich fast immer eine One-Way-Route. War bei uns auch so. Ey, ihr seid bis nach Australien geflogen. Da kommt es auf dies Gebühr auch nicht mehr an, oder?

20. Gibt’s Kilometerlimits?

USA Reisende kennen sicherlich die Meilenpakete dort. Bei der Camper Miete in Australien sind die Meilen in der Regel unbegrenzt enthalten.

21. Was kosten Campingplätze?

Für einfache Campingplätze in Nationalparks zahlt ihr etwa 10 AUD pro Person, auf Campingplätzen mit guter Infrastruktur seid ihr bei etwa 20 AUD. Wichtig zu wissen: Ihr zahlt in Australien in der Regel pro Person, für Familien leider keine vorteilhafte Regelung. → Ausführliche Infos zu den Campingplätzen in Australien und wie ihr sie findet. 

22. Spritkosten?

Bei unserer 3-monatigen Tour an der Westküste und zum Uluru sind wir insgesamt knapp 16.400km gefahren und haben 0,14 Cent pro Kilometer gezahlt. An der Ostküste sind wir knapp 5.100 km von Cairns nach Sydney gefahren und haben 0,22 Cent pro Kilometer gezahlt. Mit einem kleineren Fahrzeug habt ihr natürlich auch weniger Spritkosten. Die aktuellen Benzinpreise könnt ihr rund um eure geplante Route in etwa im Internet suchen.

23. Weitere Kosten unterwegs?

Gas, Maut, Nationalpark-Pässe, Lebenshaltungskosten. In unserem Guide zu den Campingplätzen sind die Pässe und Kosten zu den Nationalparks verlinkt.

24. Realistisches Tagesbudget?

Unsere Kosten haben wir im Artikel Kosten einer Weltreise für Australien aufgelistet. Wir waren bei den Lebenshaltungskosten (Essen und Trinken) bei 77 Euro am Tag an der Ostküste für 4 Personen.

tipps camper mieten australien

Versicherung & Kaution für die Camper Miete in Australien

25. Was deckt die Basisversicherung ab?

Nur das Nötigste. Unterboden/Dach oft ausgeschlossen → nervig bei Steinschlag & Ästen. Ich hab es ja schon angekündigt: Tut euch den Gefallen und lasst euch bei der CamperOase* beraten.

26. Wie hoch ist die Selbstbeteiligung?

Meist 3.000–7.500 AUD. Autsch, ja. Ihr ahnt, was ich jetzt sage: Sprecht mit der CamperOase* über die Versicherungen, Selbstbeteiligung und ggf. einer Reduzierung dieser.

27. Lohnt sich die Reduzierung?

Wenn ihr entspannt reisen wollt → meistens ja. So eine hohe Selbstbeteiligung sitzt einem ja doch schwer im Nacken.

28. Was bedeuten all die Paketnamen? 

Bei jedem Vermieter heißen die Pakete anders, aber sie machen fast immer das Gleiche. Hier die schnelle Übersetzung:

Basis / Standard / Included → Günstigster Tarif, hohe Selbstbeteiligung, wenig Einschlüsse 

Mid / Value / Reduced Excess / Liability Reduction → Mittlerer Tarif, niedrigere Selbstbeteiligung, einige Extras drin, andere nicht.

Premium / All Inclusive / Stress Free / Max Cover → Quasi “Vollkasko auf Australien-Art”, Reifen, Glas, Dach, Unterboden: fast immer drin. Single Vehicle Accident: meist drin.

29. Was ist ein Single Vehicle Accident?

Ein Single Vehicle Accident ist ein Unfall, bei dem nur euer Camper beteiligt ist. Also alles ohne anderes Fahrzeug: ihr streift einen Pfosten, rutscht von der Straße, trefft einen Stein, schrammt einen Baum, oder ein Känguru springt euch rein – all das zählt dazu. 
Im Basis-Tarif ist das oft nicht versichert.

30. Reifen & Windschutzscheibe?

Ihr habt in Australien viele Schotterpisten. Steinschlag und platte Reifen sind keine Seltenheit (hatten wir auch).

31. Wie hoch ist die Kaution?

500–7.500 AUD – je nach Paket.

32. Wird sie geblockt oder abgebucht?

Beides kommt vor. Viele große Vermieter blocken die Kaution nur – also sie liegt schlafend auf eurer Kreditkarte und kommt nach der Rückgabe einfach wieder frei.
Aber: Einige Anbieter buchen die Kaution wirklich ab, vor allem die günstigeren Marken oder spezielle 4WD-Vermieter. Dann ist das Geld erstmal wirklich weg, und ihr bekommt es nach der Rückgabe zurücküberwiesen.

33. Ausschlüsse für Straßen?

Ja – viele. 4WD-Strecken, Floodways, Sand. Einfach vorher fragen. Dies ist für Westaustralien wichtig. Wir hatten z.B. eine Regelung, dass wir eine bestimmte Anzahl an Kilometern über Schotterpisten zu Campingplätzen oder Sehenswürdigkeiten fahren können. 

34. Gibt’s 24/7-Pannenhilfe?

Meist ja. Wir hatten am Uluru einen Platten und konnten damit aber bequem noch in die nächste Werkstatt fahren, wo der Reifen gewechselt wurde.

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Mietbedingungen für die Camper Miete in Australien – der formelle Teil

35. Wie alt müsst ihr sein, um einen Camper zu mieten?

Oft könnt ihr ab 18 Jahren einen Camper in Australien mieten. Manchmal erst ab 21, in einigen Fällen gibt es einen Aufpreis für junge Fahrer.

36. Braucht ihr einen International Driving Permit?

Manchmal. Manche Vermieter wollen ihn, andere nicht. Mitnehmen schadet nie. Während unserer 3 1/2 jährigen Weltreise mussten wir den internationalen Führerschein einmal zeigen – in Neuseeland. Und da war er schon abgelaufen…

37. Müssen alle Fahrer eingetragen sein?

Ja, unbedingt. Sonst gibt’s im Schadensfall Ärger.

38. Dürft ihr auf Schotterstraßen fahren?

2WD: meistens nein.
4WD: ja – aber nicht überall.
Immer Vertragsregeln checken.

39. Gibt es verbotene Nationalparks/Regionen?

Manchmal ja. Strände, bestimmte Outback-Tracks, Inseln – hängt vom Vermieter ab. Auch aufpassen müsst ihr bei Flussüberquerungen.

40. Ist Nachtfahren erlaubt?

In der Regel ja, aber nicht empfohlen. Wildlife hat abends Partystimmung. Wir sind nie im Dunkeln gefahren.

41. Max. Tageskilometer – sinnvoll oder egal?

Offiziell egal, praktisch sind 200–350 km gut machbar. Alles darüber wird schnell zur Tagesaufgabe. Hängt stark von eurem eigenen Bedürfnis ab.

42. Zeitfenster für Abholung/Rückgabe des vermieteten Camper in Australien?

Plant Puffer ein – besonders in Großstädten. Wir selbst haben sehr gute Erfahrungen gemacht mit einer wirklich schnellen Abwicklung.

43. Wie funktionieren Storno- und Umbuchungsbedingungen?

Meist staffelweise teurer, je näher die Reise rückt. Während unserer Westküstentour haben wir uns zu spät um das Hotel in Darwin vor unserem Abflug gekümmert. Ursprünglich wollten wir dort noch 3 Tage bleiben – wir haben jedoch kein freies Zimmer mehr gefunden. Die CamperOase* hat uns schnell geholfen und wir konnten unsere Campermiete glücklicherweise um ein paar Tage verlängern. Ein fester Ansprechpartner ist in solchen Fällen super!

familie am lagerfeuer im outback neben wohnmobil

Anbieterwahl für die Camper Miete in Australien

44. Welche Vermieter zur Camper Miete in Australien gibt’s?

Die Großen: Britz, Apollo, Maui, Let’s Go.
Die Günstigen: JUCY, Travellers Autobarn, Spaceships.
Die Abenteuerlichen: 4WD-Spezialisten.

Bei der CamperOase* findet ihr eine tolle Übersicht.

45. Sind Budget-Anbieter zuverlässig?

Meist ja – aber die Fahrzeuge sind älter und haben mehr „Charakter“. Wenn ihr Komfort liebt → eher nicht. Wir haben uns immer in der Mittelklasse bewegt mit Lets Go* und Cruisin*.

46. Wie liest man Reviews richtig?

Extrembewertungen ignorieren. Die goldene Mitte zeigt die Wahrheit.

47. Direkt buchen oder über Portal?

Portal = gut, um einen Gefühl für die Preise zu bekommen.
Direkt = bessere Kommunikation & Beratung. Wir buchen unsere Camper für Australien und die USA nur noch über die CamperOase* – es gibt immer wieder Fälle, in denen wir dankbar sind, dass wir Ansprechpartner haben, die sich wirklich einsetzen. Zuletzt hatten wir irgendwo im nirgendwo in den USA eine kaputte Aufbau-Batterie. Der Vermieter bot nur träge Lösungen – kaum war die CamperOase* eingeschaltet, kam ein mobiler Mechaniker und behob den Schaden.

48. Wie wichtig ist ein Servicenetzwerk?

Sehr. Australien ist riesig – ihr wollt im Problemfall nicht 1.000 km entfernt sein. Ich verweise nochmal auf meinen eben genannten Punkt mit der kaputten Batterie – auch hier: ihr werdet dankbar sein, wenn ihr den Service der CamperOase* hinter euch habt.

49. Wie reagieren Vermieter auf Probleme unterwegs?

Unterschiedlich. Daher: einen Anbieter wählen, der Support ernst nimmt.

50. Welche Campermodelle sind empfehlenswert?

So sehr von euren persönlichen Vorlieben abhängig. 4WD Fahrzeug und Dachzelt ist für die einen die komplette Freiheit, für die anderen der pure Horror. Verschafft euch hier schonmal einen Überblick, was es so alles gibt (CamperOase)*.

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Route, Saison & Buchung für den Camper Roadtrip durch Australien

51. Welche Jahreszeit passt wohin?

Norden: Mai–Okt
Süden: Nov–März
Westküste: Apr–Okt

→ Unsere Tipps für die Ostküste mit dem Camper und hier für die Westküste inklusive Routen zu passenden Jahreszeiten

52. Gibt es Routen, die saisonal keinen Sinn machen?

Ja. Nord-Australien in der Regenzeit = alles zu.
Outback im Sommer = Brutofen.

53. Wie früh solltet ihr buchen?

Saison: mindestens 6–12 Monate.
Nebensaison: mindestens 2–4 Monate. 

Allrad Fahrzeuge immer einen Ticken früher.

54. Lohnt sich One-Way für die Camper Miete in Australien trotz Aufpreis?

Ja, wenn ihr wenig Zeit habt und auf Grund der Routenthematik aus Punkt 19.
Nein, wenn Budget Priorität hat.

55. Sind Relocations sinnvoll?

Günstig = ja.
Entspannter Roadtrip = eher nein.
Zeitdruck killt die Freiheit. Trotz einer gewissen Flexibilität während unserer Weltreise haben wir nie ein passendes Relocation Angebot für uns gefunden.

56. Müsst ihr Campingplätze vorbuchen?

In der Hochsaison und bei Hotspots: ja. Ansonsten eher nicht. Wir sind prima ohne vorgebuchte Campingplätze ausgekommen, standen dafür aber nicht immer super idyllisch und selten direkt am Strand.

57. Wie flexibel kann eure Route sein?

Sehr flexibel – Australien ist ein Camperland.

kind an weißem strand in australien
Traumstrände in Australien / Westküste
heiße quellen in australien in tropischer landschaft
Heiße Quellen / Nordaustralien
blue mountains australien mit camper
Traum-Landschaften / Ostküste

Alltag im Camper in Australien

58. Lohnt sich self-contained für die Camper Miete in Australien?

Wenn ihr gern frei steht → absolut.
Ostküste → geht gut ohne.

59. Wie oft braucht ihr eine powered site?

Alle 2–4 Tage.
Mit Solar auch mal länger.

60. Wie oft müsst ihr Wasser tanken?

Alle 1–5 Tage – je nach Duschverhalten und Kochfreude. Da wir nie bis sehr sehr selten im Camper duschen und Trinkwasser in Kanistern kaufen, haben wir auch längere Etappen ohne Wasser Auffüllen geschafft.

61. Wie funktioniert Duschen beim Freistehen?

Strandduschen gibt es ziemlich häufig (gerade an der Ostküste), ansonsten Caravan Park oder Campingplatz alle paar Tage. 

62. Wäsche waschen unterwegs – wie?

In Caravan Parks oder Laundromats. Geht schnell und kostet nicht viel. Auf den Campingplätzen in Australien gibt es sogar immer Wäscheleinen, so dass ihr keinen Trockner nutzen müsst.

63. Alltag beim Freistehen – wie organisieren?

Eine grobe Route haben wir immer im Kopf (auf jeden Fall steht ja ein Abgabedatum und Location für den Camper). Meist entscheiden wir am Vortag oder morgens, was wir uns Anschauen möchten und suchen dann Campingplatz Optionen raus. Behaltet immer euren Lebensmittel- und Wasser- sowie Benzinvorrat im Blick. Für beliebte Spots lohnt es sich, dass ihr ein paar Tage vorher einen Campingplatz reserviert.

64. Welche Apps helfen?

WikiCamps, CamperMate → hier unser ausführlicher Guide zur Campingplatz Suche in Australien. 

65. Kostenlose vs. bezahlte Plätze?

Hat alles was. Es gibt so ausgezeichnete Campingplätze in Australien – mit Entertainment, blitzeblanken Küchen mit Backofen und traumhaften Spielplätzen. Genauso aber auch die schönsten einsamen Spots in der Natur. Oder lustige Begegnungen auf Parkplätzen mit Dauercampern. 

campingplatz im nationalpark in australien
Campingplatz im Nationalpark
campingplatz australien mit camper
Campingplatz im Nationalpark

Sicherheit beim Camping in Australien

66. Ist Nachtfahren gefährlich?

Ja – nachts sind echt viele Tiere unterwegs. Wir sind nur tagsüber gefahren! Wo wir bei Tieren sind: Spinnen haben wir im Wohnmobil in Australien gar nicht gehabt – in den Ferienhäusern dagegen schon.

67. Wie mit Roadtrains umgehen?

Abstand halten. Das Lenkrad ordentlich festhalten. Manchmal gibt es richtige Oversized Vehicels, wenn die uns entgegenkamen, mussten wir auch mal auf den Seitenstreifen ausweichen. Bleibt also immer schön aufmerksam!

68. Must-have im Outback?

WASSER UND SPRIT. Genug Essen, Moskitonetze auf dem Kopf (die haben wir tatsächlich noch mehr an der Westküste gebraucht).

69. Kein Empfang – problematisch beim Camping in Australien?

Nein – solange ihr vorbereitet seid. Offline-Karten aufs Handy laden. Eine eSIM* haben. Auf einigen einsamen Strecken gab es Satelitten am Straßenrand, dort konnten wir das Handy platzieren und hatten Empfang.

70. Großes Fahrzeug in Städten – stressig?

Haben wir einfach gemieden. Da der Roadtrip in Städten startet und endet, schaut ihr euch diese am besten einfach ohne das Fahrzeug an und übernachtet im Hotel. In Brisbane standen wir außerhalb auf einem kostenfreien Parkplatz und sind mit der Bahn in die Stadt gefahren. 

buschfliegen australien mit camper
Buschfliegen

Übergabe und Rückgabe eures Miet-Wohnmobils in Australien

71. Wie läuft die Übernahme ab?

Check-in, Einweisung, Papierkram. In der Saison: bringt Snacks fürs Warten. Keine Sorge – ihr werdet ordentlich ins Fahrzeug eingewiesen. 

72. Was müsst ihr dokumentieren?

Alles. Dach, Unterboden, Kratzer – einmal komplett filmen. Innen und Außen.

73. Wie testet ihr alles an Bord?

Licht, Wasser, Kühlschrank, Herd, Lüfter – kurz durchklicken. Einmal alles testen und ggf. erklären lassen. 

74. Was tun, wenn Ausstattung fehlt?

Direkt melden – wird meist sofort geklärt. Checkt, dass ihr genügend Bettzeug habt. Bei uns wurde sich schonmal verzählt.

75. Wie sauber zurückgeben?

Besenrein. Nach der rot-staubigen Zeit im Outback hatte ich echt Sorgen, ob dieses Besenrein so ok war – es gab keine Beanstandung. WC leeren nicht vergessen. Auch Propan muss vorher noch gefüllt werden.

76. Tankregel – voll/voll oder anders?

Steht im Vertrag. Meist voll/voll. Achtet bei der Abfahrt auch darauf, dass der Tank wirklich voll ist. Wenn nicht: Dokumentieren. Wir machen immer ein Foto vor der ersten Abfahrt.

elephant rocks australien mit camper
Elephant Rocks
kängurus beim sonnenaufgang am strand in australien
Cape Hillsborough Campingplatz

77. Lohnt es sich einen Camper in Australien zu mieten?

Wir sind Camper-Fans. Wie könnten wir also Camping Australien nicht empfehlen? Diese einsamen Weiten im Westen und Norden könnt ihr im Wohnmobil einfach richtig genießen! Auf unserer Bucket-List steht noch ein 4WD Trip durch den Nordwesten, aber für Ersttäter bietet ein 2WD Fahrzeug auch genügend unfassbar schöne Spots. 

Unser Roadtrip mit dem Camper an der Ostküste war leider von sehr viel Regen geprägt – daher fällt da unser Fazit etwas gemäßigter aus. Nasse Kleidung und feuchte Luft im Wohnmobil fingen dann doch irgendwann an zu nerven. Aber: Es regnet da ja nicht immer;). Die Infrastruktur war richtig super, wir standen auf tollen Campingplätzen und hatten – auch bei Regen – oft viele Kängurus oder Wombats, die um das Fahrzeug wuselten. 

Unsere Miet-Wohnmobile in Australien:

Unsere Routen mit dem Camper durch Australien:

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  • Beitrag zuletzt geändert am:6. Dezember 2025